Was zählt alles zur Bordkasse

  • Unser Boot wird über sieben Saisons linear abgeschrieben. Der nutzbare Anteil pro Segelsaison beträgt im Durchschnitt 28 Tage. ...

    Weiterhin werden natürlich auch die Segel als größter Verschleißposten analog behandelt. Hier habe ich aber die Abschreibungsfrist auf vier Saisons vermindert.

    Bewundernswert intensive Nutzung in den 4 Wochen. Dafür dass Du Dir auch noch Gedanken über die passende Stegbekleidung, ob das nächste Boot Pinne oder Rad, Du Batterien mischen darfst, ... machen musst und Du ja wegen deinem übergroßen Tiefgang gar nicht aus dem Hafen kommst. :winking_face:


    Gruß

  • welche App könnte man denn empfehlen??

  • ... Es wird wieder vorkommen. :smiling_face:


    Uwe

    Darum möchte ich doch bitten! Ich hatte mich auch schon gewundert. Konnte mir nicht vorstellen, dass du tatsächlich 4 Jahre lang mit denselben Lappen rumfährst 😜

    Ich habe schon mal prüfen lassen, in wieweit ich meine Kumpels beim Törn an den Kosten der anschließend erforderlichen Lebertransplantation teilhaben lassen kann. Die hält inzwischen auch nur noch rund 4-5 Saisons (je nach Wind und Außentemperatur)...

  • noch zahlt das die Krankenkasse


    Gruß Odyseus

    Dann werde ich die neuen Segel als notwendige Therapiekosten mal einreichen.

    Es macht mich psychisch völlig fertig immer der langsamste Segler zu sein.


    Reicht das als Begründung?


    👼

    …… :viannen_06:



  • Dann bekommst Du aber auch kein neues Organ mehr, zumindest nicht in D.

  • Sorry ugies:, dass ich die Ironie nicht verstanden habe (Dein Beitrag hatte mich allerdings gewundert, so wie ich Dich bislang gekannt habe), aber ich kenne tatsächlich Skipper, die auch die Bootskosten (Fixkosten und Versicherung) auf die Crew umlegen.


    Dazu im Gegensatz der Beitrag #35 von Kokopelli über die Atlantiküberquerung, bei der der Skipper (= Eigner) alles bezahlt hat. Das ist natürlich angenehm, aber doch sehr „old school“, als nur richtig Wohlhabende Leute sich eine Yacht leisten konnten, mit bezahlter Proficrew und Gästen, die dann wirklich Gäste waren, im vollumfänglichen Sinn. Aber die meisten von uns werden nicht die Knete haben, ihre Mitsegler auch noch in den Hafenrestaurants frei zu halten.


    Handbreit, Skokiaan

  • SKOKIAAN

    Sollte ich jemals in die Verlegenheit kommen, fremde Hilfe auf meinem Boot in Anspruch nehmen zu müssen, werde ich ganz sicher alle für die Crew anfallenden Kosten übernehmen. Auch wenn du dir das so gar nicht vorstellen kannst.


    Selten sind wir auch mit Freunden unterwegs. Da haben wir uns auch noch nie um eine Bordkasse Gedanken gemacht.

  • Diese Attitüde, dass der der Skipper sich freihalten lässt, grenzt für mich an Schnorrerei. Ich beteilige mich wie jedes Crewmitglied an der Umlage. Und gegen Ende des Törns lade ich meine Crew ins Restaurant ein, um mich bei Ihnen für die Unterstützung zu bedanken.

    Wie wird das eigentlich bei Ausbildungstörns / kommerziellen Unternehmen gehandhabt? Dort bin ich ja zahlender Kunde und der Ausbilder / Skipper ist angestellt, oder meinetwegen freiberuflich, wird aber auf jeden Fall bezahlt. Ist es dort auch üblich, den Skipper freizuhalten?

  • Wie wird das eigentlich bei Ausbildungstörns / kommerziellen Unternehmen gehandhabt? Dort bin ich ja zahlender Kunde und der Ausbilder / Skipper ist angestellt, oder meinetwegen freiberuflich, wird aber auf jeden Fall bezahlt. Ist es dort auch üblich, den Skipper freizuhalten?

    Bis jetzt habe ich es immer so kennengelernt, dass der Skipper oder der Ausbilder (bei meinem SKS-Törn) freigehalten wurde. Da habe ich mir (bis zu dieser Diskussion) aber auch noch nie Gedanken drüber gemacht. Das war für mich immer "gelebte Seemannschaft".

    Gruß, Marc.

  • Fehlt bloss noch die obilogatorische Service/Trinkgeldkasse bei kommerziellen Angeboten.


    Aus meiner Sicht Kein Seemannsbrauch, sondern SeemannsMissbrauch