Helgoland, Pontonanlage der Segler im Südhafen verlegt

  • milchcow

    Wie soll das aussehen? Du verkabelst alles mit Internet, kaufste ein Terminal wo jemand sein Handy oder Kreditkarte vorhält und damit einen Betrag X bezahlt? Dann hast Du wieder Verträge mit den Betreibern des Zahlungssystems und Zahlungsüberwachungen. Eine Buchführung mit Zahlungskontrollen und ggfls. Rückläufern.

    Das ist alles kein Problem für Firmen, die Geld verdienen wollen, also ein System haben, das auf Umsatz, möglichst viel Umsatz ausgelegt ist. Hier reden wir aber über einen kleinen Verein, der halt netterweise noch eine Serviceleistung für eher weniger Besucher zur Verfügung stellt. Isoliert.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das rechnet. Aber ich habe von den Systemen zum Glück keine Ahnung.

  • Es kam hier die Frage auf, wie das Gastliegen im Nordosthafen geregelt ist.

    Ich bin dem nachgegangen und habe das in der Homepage auf den neuesten Stand gebracht.

    ≈ Motorbootsparte ≈

    Die Telefonnummer des Hafenwartes ist 01707845480

    Die Preise haben stark angezogen :chart_increasing:

    Beste Grüße von der Insel, Gerrit

  • Moin,

    da ich heute den Hafenmeister bzw. die Hafenmeisterin des Osthafens nicht erreichen konnte, bin ich doch im Südhafen gelandet. Und zwar am "neuen Steg" (ist der wirklich neu?) gegenüber den Liegeplätzen des Clubs. An dieser Stelle ein großes "VORSICHT" an alle, die dort anlegen wollen. Die Poller bzw. Klampen sind nicht auf dem Steg, sondern in die umlaufenden Systemschienen davor angeschraubt. D.h. sie reichen deutlich weiter ins Wasser, als die Stegkante. Springen beim Anlegen die Fender hoch hat man die A-Karte.

    Immerhin ist es hier noch ziemlich leer.

    Die gute Nachricht: die Hafenmeisterin des Osthafens hat mich heute Abend angerufen und sehr freundlich gefragt, was mein Begehr sein. Ok, da war ich schon im Südhafen fest. Immerhin gab es aber eine Reaktion. Im Osthafen wäre auch jede Menge Platz gewesen. Ich fand es schon toll, dass sie sich gekümmert hat. Im Gegensatz dazu arbeitet das Amt, das hier die Plätze im Südhafen abkassiert, nur von 0800-1200 Uhr.

    Gruß Klaus

  • Moin,

    da ich heute den Hafenmeister bzw. die Hafenmeisterin des Osthafens nicht erreichen konnte, bin ich doch im Südhafen gelandet. Und zwar am "neuen Steg" (ist der wirklich neu?) gegenüber den Liegeplätzen des Clubs. An dieser Stelle ein großes "VORSICHT" an alle, die dort anlegen wollen. Die Poller bzw. Klampen sind nicht auf dem Steg, sondern in die umlaufenden Systemschienen davor angeschraubt. D.h. sie reichen deutlich weiter ins Wasser, als die Stegkante. Springen beim Anlegen die Fender hoch hat man die A-Karte.

    Immerhin ist es hier noch ziemlich leer.

    Die gute Nachricht: die Hafenmeisterin des Osthafens hat mich heute Abend angerufen und sehr freundlich gefragt, was mein Begehr sein. Ok, da war ich schon im Südhafen fest. Immerhin gab es aber eine Reaktion. Im Osthafen wäre auch jede Menge Platz gewesen. Ich fand es schon toll, dass sie sich gekümmert hat. Im Gegensatz dazu arbeitet das Amt, das hier die Plätze im Südhafen abkassiert, nur von 0800-1200 Uhr.

    Gruß Klaus

    Wie? Nicht im Päckchen, direkt am Steg? Glückskind!


    Das Amt hat eingeschränte Zeiten aufgrund von Personalausfällen (Krankheit?). Sonst ist länger auf.


    Info: Nordost Hafen hat die Preise ordenlich erhöht! Auch im Südhafen kann man beim Seglerverein liegen, wenn Du länger bleiben willst mal nachfragen und einweisen lassen. Bei Niedrigwasser ist es da eng.


    Gruß, Peter.

  • Moin, dann mache ich mal weiter mit aktualisieren. Gestern Abend hat sich tatsächlich einer der Hafenmeister des Osthafens gemeldet. In den Fall eine sehr freundliche Frau namens Karen. Ich habe daher in den Osthafen verlegt, weil ich bis Samstag bleiben möchte und dann auch gegen 0600 raus muss. Das könnte dann als Innenlieger im Päckchen im Südhafen schwierig werden können. Hier im Osthafen ist es bedeutend ruhiger und auch ziemlich leer. Karen und ihr Kollege stellten sich als wirklich nett und freundlich heraus. Der Preis ist 2 EUR pro m zzgl. 2,50 EUR pro Person zzgl . Kurtaxe. Für mich waren das dann für die drei Tage bis Samstag 68,25 EUR Strom und Dusche (und Klo) inklusive. Das habe ich in NL auf den Inseln und einigen deutschen Inseln auch bezahlt, also kein Aufreger.

    Gruß Klaus

  • Moin, dann mache ich mal weiter mit aktualisieren. …

    Moin Klaus,

    schönen Dank für Deine Fortschreibung! :smiling_face:

    Auf der Homepage des netten Hafens steht für Gäste noch „… Boote bis 10m …“ - kannst Du eventuell sagen, ob das noch Bestand hat?

    LG, STEPHAN!


    „… hütet Euch vor Sonder- und Spezialknoten ...“ [Simon Rebitschek]

  • Im Südhafen macht jeder los, wenn ein weiter innen liegender weg muss. Das war hier schon thematisiert und hab ich vor Ort auch erlebt. Daher musste ich auch um 6 Uhr raus, weil der Innenlieger tidenbedingt dann weg wollte. Ist aber für ich kein Problem.

    Mit Preis hab ich dann Glück im Südhafen gehabt. Meine 10,34 m wurden mit 13 € plus 2,75 € Kurtaxe für eine Person belegt. Das war der günstigste Seehafen, den ich bisher kennen gelernt habe. Niederlande sind gut das Doppelte (Vlieland/Texel etc.).

  • Die Begrenzung auf 10m im Osthafen galt zumindest noch im letzten Jahr. Auch für Insulaner, die kein größeres Boot dort liegen haben durften.

    (Eine Ausnahme bestätigt bekanntermaßen die Regel.)


    Grüße,

    ruhrpottsegler

  • Moin Klaus,

    schönen Dank für Deine Fortschreibung! :smiling_face:

    Auf der Homepage des netten Hafens steht für Gäste noch „… Boote bis 10m …“ - kannst Du eventuell sagen, ob das noch Bestand hat?

    Ja, das ist noch so. Die haben da sogar ein riesiges Banner oben an den Zaum zur Hafenkante gehängt, das auf die 10 m Begrenzung hinweist. Das habe ich dann aber erst wahr genommen, als ich schon fest war. Es betrifft ich aber auch nicht. :mosking:

    Gruß Klaus

  • Marina Helgoland

    Gestern war ich auf einer Informationsveranstaltung der Hafenprojektgesellschaft Helgoland.

    Das ist die Organisation, die auch den Binnenhafen erfolgreich geplant und begleitet hat.

    Von der Gemeinde wurde die beauftragt, die Liegeplätze der Wassersportler auf annähernd ein "Marina-Niveau" zu bringen.

    Die Planungen stehen noch ganz am Anfang, deshalb wurde die Diskussion mit den Beteiligten gesucht.

    Tatsächlich will die Gemeinde mehrere Millionen "in die Hand nehmen".

    Auf diesen guten Willen warten wir ja schon über 50 Jahre.

    Beste Grüße, Gerrit

  • Ich persönlich fände Verânderungen in Richtung "Marina-Niveau" auf Helgoland tatsächlich eher schade....es wird vieles verändern....das gesamte Flair, die Preise und nicht zuletzt auch das Publikum.....mich würde interessieren, was aus Sicht der Gemeinde Helgoland der Anlass ist, hier "mehrere Millionen in die Hand zu nehmen"...

  • Mich interessierte mehr die tatsächliche Sicht der Gemeinde als Mutmassungen.

    Wir haben eine Menge Segler im Freundes- und Bekanntenkreis, die dort alles gut finden, wie es ist und " Verbesserungen" eher ablehnend gegenüberstehen.....aber ich bin mir auch dessen bewusst, dass es nicht wenige Segler gibt, die sich sowas wünschen.....und die sich ggf. durch Päckchenliegen, aus ihrer Sicht unzureichende san. Einrichtungen usw. von einem Besuch abhalten lassen.....so wie es uns dann ggf. von einem Besuch abhält, wenn dort ne "Marina" ist.....

  • Was verstehst Du denn so unter „Marina“? Ausreichend Landanschlüsse? Vernünftige Sanitäreinrichtungen? Denn ich kenne diverse Marinas in denen man im Päckchen liegt.

  • Moin,

    also ich würde eine Änderung in Richtung Marina begrüßen. Anfang Mai war ich zum ersten Mal dort und habe mich an den neuen Steg im Südhafen gelegt. Wenn man erstmal verstanden hat, dass dem Steg die Gummiprofile fehlen und die dortigen Klampen daher den Rumpf eher berühren, als der Rumpf die Stegkante, wird man schon misstrauisch. Der Hafenmeister im Südhafen war sehr freundlich und die 10 EUR für mein Boot natürlich günstig. Nach einer unruhigen Nacht wg. des Westwindes habe ich am nächsten Tag in den Osthafen verholt. Dort sind die beiden Hafenmeister/in (ein Paar) auch sehr freundlich, der Preis doppelt so hoch, die Dusche sehr einfach, trotzdem fühlte ich mich dort besser aufgehoben. Der Wind störte nicht mehr, dafür lief der Schwell in den Hafen.

    Aus dieser Sicht ist mein Urteil 1:1.

    Da ich einen Hund an Bord habe, sind Päckchen für mich ein Problem, und nur wg. dem Hund. Sonst macht mir das nichts aus. Damit gewinnt der Osthafen oder eine neue Steganlage im Südhafen mit Fingerstegen.

    Gruß Klaus

  • Es wäre ein Gewinn und würde auch viele einladen, mehr als nur eine oder zwei Nächte zu bleiben. Genau das wird einem durch die Großpäckchen in der Saison verleidet.

    Puristen können sich ja weiterhin an irgendwelche Kaimauern legen…