Helgoland, Pontonanlage der Segler im Südhafen verlegt

  • Whow, das wäre ein Traum. Richtige Sanitäranlagen. Nicht mehr morgens um 4 das Päckchen aufmachen, wenn man selbst erst um 23:30 rein gekommen ist. Kein schlaflosen Nächte weil bei Wind die Boote tanzen und die Päckchen auf Drift gehen.


    Strom, vielleicht sogar Wasser...

  • Ich fände es sehr schade, wenn dort eine Marina entstünde. Gerade das Päckchenliegen und Kennenlernen anderer Segler ist doch das Besondere an Helgoland.

    Ich bin sicher, dass wir dann seltener vorbeischauen würden.


    Grüße,

    ruhrpottsegler

  • Das ist ja mal interessant!

    Erst wird über die Liegebedingungen auf Helgoland gewettert, nun stellt sich eine fifty-fifty-Meinung ein.

    Aufgrund der harschen Kritik wurden die Gemeinderatsmitglieder aufgescheucht und wollten daraufhin die Weichen stellen.

    Das ist aber eine langjährige Planung, das werde ich nicht mehr erleben.


    Verlautbarungen sind nicht aktuell und spärlich.

    Hier der zuständige Link:

    Nordost-Hafen Helgoland: Nordwest-Kaje und Marina - Offshore-Hafen Helgoland
    April / Mai 2021 Im Zuge der Baugrunderkundung konnten Anfang April die Felsbohrungen zur Ermittlung der möglichen Bohransatzpunkte für die Dalben der…
    www.hafenprojekte-helgoland.de


    Ein paar Infos, die ich so eingefangen habe:


    Es geht um den Nordosthafen, im Südhafen bleibt es etwa so, wie es ist, allerdings soll die leichte Mole, die von der „Helgoland“ umgefahren wurde wohl instandgesetzt werden.

    Dadurch wird die WSA-Seite ein Päckchen gewinnen und auch der Wassersportclub (http://wsc-helgoland.de) kann mehr Boote unterbringen.

    Schaut doch mal rein, da ist als „Titelbild“ die aktuelle Liegeplatzsituation gezeigt.

    Der Nordost-Hafen soll also zur Marina aufgewertet werden.

    Die Treppen, die von der Dünenfähre bei S - SE - Wind genutzt werden und auch von Rundfahrtbooten nehmen einen Streifen von 25 - 35 m Platz weg.

    Die ursprüngliche Forderung von 140 Gastplätzen wird nicht gehen.

    Es sollen auf der verbleibenden Wasserfläche zahlreiche Liegeplätze entstehen, auch für größere Boote.

    Dazu sollen Pfähle (Mit Beton verfüllte Rohre) am Boden verankert werden.

    Dennoch soll die Belastung auf die schwimmenden Anlagen überaus groß sein.

    Es wird deshalb die Schwellminderung gefordert. Das wiederum bedingt einen Schutz der Einfahrt, was aber nicht Gemeindeangelegenheit ist, sondern dem Verkehrsministerium unterliegt.

    Teuer wird auch die Ertüchtigung der Mole, die das Schwimmbad begrenzt.

    Diese müsste grundsaniert werden oder eine Böschung mit Pfählen davor bekommen.

    Dadurch ginge weitere Liegefläche verloren.

    Auch die Strukturen an Land müssten ertüchtigt werden.

    Stichworte: Hafenbüro, sanitäre Anlagen, Aufenthaltsraum, Werkstatt und Lagerräume, Grillplatz.

    Und Flächen für die Lagerung der Anlage im Winter. Diese soll nämlich vor der Saison verlegt - und im Herbst weggenommen werden.


    Ich bin nur Beobachter dieser Vorhaben - also fragt mich nicht!

    Beste Grüße, Gerrit

  • Die Planung für den no Hafen gibt es schon lange. Sollte ich die Fertigstellung erleben wird dort vor der landinfsbrücke auf der Bank mein Lieblingsplatz. Schaue ich mir nämlich die Platzverhältnisse in den entstehenden boxengassen an gibt das Hafenkino vom feinsten. Da setze ich mich mit Bier und Chips abends hin.

    Anzusehen auf der von Gerrit genannten Hafen Projekte Seite. Allerdings gibt es zwei Versionen eine enger als die andere 😂


    Sehr schade. Sinnvoller wäre die lieheplatz Situation zu erhalten, dafür in beiden Höfen mindestens durchschnittliche Sanitäranlagen bereit zu stellen

    Handbreit
    paulemeier1

  • Moin,


    die Krux am NE-Hafen ist Schwell bei Winden von N - SE. War am letzten WE dort und hab' das mal wieder selbst erlebt.


    Was ich nicht so recht verstehe: bis Anfang der 80er waren in der E-lichen Ecke des Vorhafen zwei alte Tankleichter verankert. Die hatte man derart beschwert, das deren Freibord der eines Schwimmsteges entsprach. 20m davor gab es diverse Bojen zum Festmachen. Reichte meiner Erinnerung nach damals für mindestens 60 Schiffe. War zwar etwas fummelig mit den Achterleinen, aber kein Vergleich zur Päckchenliegerei.


    Leider waren die Leichter durch Nichtwartung irgendwann derart marode, daß sie ersatzlos eingezogen wurden.


    Mich interessieren die Gründe, warum man im Vorhafen nichts plant.

    Mast- und Schotbruch,


    Jürgen

  • Moin Gerrit,


    vielen Dank - die beiden Bilder in der Mitte zeigen gut die damalige Situation.


    Allerdings waren seinerzeit die dort liegenden Schiffe erheblich kleiner als das, was heutzutage in Helgoland anzutreffen ist. Ja, und Schwell gab's dort auch. Allerdings auch erheblich mehr Fläche, wenn man es mal mit dem S- bzw. NE-Hafen vergleicht.

    Mast- und Schotbruch,


    Jürgen