Batteriezusatz LE300

  • Vor einiger Zeit hatte ich ja mal nach LiFePO4 in einfach gefragt.

    Damals hatte ich den doch in meinen Augen erheblichen Aufwand, sowohl pekuniär als auch arbeitsmäßig, gescheut, die gesamte Technik auf den neuen Batterietyp umzubauen.

    oliverb68 hatte mich zwar sehr gut beraten, wofür ich ihm sehr dankbar bin, aber s.o. , das Projekt lag auf Eis.


    Nun begab es sich, dass ich mit den Einbau eines LE300 bei einem Segelfreund angesehen habe und der sich äußerst begeistert geäußert hat. Für die Herausforderungen, die in diesem Jahr geplant sind, ist es schon sinnvoll die Batteriekapazität aufzustocken. Und das habe ich jetzt getan.


    Ergebnis: Es war total einfach und wir sind begeistert.


    Ich habe dazu einen Beitrag im Kruskopp-Blog verfasst: https://kruskopp.de/2022/05/13/alles-neu-macht-der-mai/


    Uwe

  • Hallo,


    die Installation ist recht einfach, so wie beschrieben.


    Aber der Preis für nur geringe 25 Ah pro Modul bleibt nach wie vor ein sehr großer Beschaffungswiderstand.

    Da sehe ich herkömmlich günstigeren LiFePo4-Installationen weit im Vorteil.

    Und das bei vergleichbaren Montageaufwand

  • Preis:

    Die 56 Ah kosten 800,00 €. Montagematerial war ca. 1,50 €. Einbau ca. eine Stunde.


    LiFePO4 braucht für mich:

    Batterien ca. 1000 €, wenn es ordentlich sein soll

    B2B Lader ca. 600 €, wenn er ordentlich sein soll

    Netzladegerät neu ca. 600 €, wenn es ordentlich sein soll

    Strombegrenzung für die Lichtmaschine, ich weiß gar nicht wo ich das kaufen soll

    Eigentlich eine neue Lichtmaschine, was bei meinem Motor, 3YM30, auf eine Austausch desselben hinausliefe

    Verkabelung komplett umkrempeln

    Installationsaufwand, so wie ich das einschätze mindestens zwei volle Tage


    Wenn du mir also für sagen wir 1000 € ein System wie oben mit Garantie bei mir an Bord einbaust, hast du hiermit den Auftrag. Wann möchtest du das machen? Lasse uns wegen der Terminabsprache eben telefonieren. Die Anfahrt zahle ich selbstverständlich. Das Boot liegt in Kiel, einen Schlüssel lasse ich dir zukommen.


    Uwe

  • Ein Nachteil bei einer solchen Systemauslegung ist, dass, wenn man sich innerhalb der 56 Ah Entladung bewegt, also die Blei noch geladen ist, das System nur 25 A Ladestrom nimmt.

    Hat man eine Lima die 50 A liefern kann verschenkt man hier 50% der Ladeleistung.

    Viele Grüße,
    Oliver

    Edited once, last by oliverb68 ().

  • ugies schöne Milchmädchenrechnungen mit deinen extremen Phantasie Ansätzen


    60AH Winston LifeyPo4 Batterieblock ca. 400€ (Braucht kein BMS)

    Viktron Smart Ladegerät 10Ah ca. 120€ mit Bluetooth

    Victron B2B 18/12 V 200€ mit Bluetooth

    eine Sicherung 20A ca. 20€


    Und bisschen neues Kabel mit 6qm ca 10€


    Macht gesamt ca 750€, Montage eine bis 2 Stunden


    Und bessere Qualität gibts nicht auf dem Markt.


    Und 3 Minuten Internet :verstecken:

  • Es gibt eine Reihe von Grundkonzepten um die Vorteile von LiFePO4 Batterien für sich nutzbar zu machen. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Diese gilt es für den persönlichen Anwendungsfall abzuwägen.

    Viele Grüße,
    Oliver

  • Hallo,


    und es geht noch etwas einfacher, allerdings mit etwas Recherche:

    LiFePo4 für 14,4 Volt

    Balancer und ...

    Serienwiderstand zur Strombegrenzung, etwa in 1. Näherung 0,1 Ohm

    KFZ-Schmelzsicherung 20 Ampere

    und gut ist das


  • Die 60 Ah aus deinen Winston Blöcken habe ich in meinem System nicht alleine sondern zusätzlich zu den 190 Ah, die schon vorhanden sind. Ich hatte auch nicht vor AGM Batterien, die ein Jahr alt sind, wegzuwerfen.


    Ein 10 A Ladegerät ist ein Spielzug und viel zu klein für meinen Bedarf. Für LiFePO4 ohnehin zu klein.

    Für ein B2B mit 18 A gilt das gleiche.


    Eine Ladestrombegrenzung mit einer Sicherung halte ich für ganz wenig praktikabel.


    Die Preise für Netzladegerät und B2B sind schon so in der Größenordnung, wie ich das geschrieben habe.


    In zwei Stunden ist das Equipment auf gar keinen Fall montiert, schon mal gar nicht so, wie ich mir die Qualität der Ausführung vorstelle.


    Unter Milchmädchenrechnung versteht man gemeinhin, das jemand sich etwas schön rechnet und dabei wesentliche Faktoren vernachlässigt oder schlicht vergessen hat.

    Schließlich: Wenn man sich qualifiziert über Elektotechnik austauschen möchte ist es gut, wenn man sich mit Einheiten und den zugehörigen physikalischen Größen im groben und ganzen auskennt.


    Uwe

  • ugies

    Das war auf Deine Erweiterung von 56AH beschrieben. Ansonsten hast Du oben nichts erwähnt, außer völlig überzogene Preisangaben im Vergleich zu Deinen 800€.


    Aber ich verstehe, Du hast schon sehr oft so hier agiert und argumentiert wie es Dir zu Pass ist. Und wenn nicht war’s halt im Nachhinein Sarkasmus.


    Danke für Nichts.


    Im Übrigen war mein Kommentar für die Mitlesenden gedacht, damit Sie das für sich selber einordnen können.

    …… :viannen_06:



  • Hallo,


    und was hat das jetzt mit meinem Vorschlag gemein?

    Nicht einmal ein Funken aus Deiner "Anmerkung" pass zu meinem vorgeschlagenen Setup.


    Ich schließe mich deshalb der Meinung von Badewanne an.

  • Hallo Uwe. Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Sehr interessant auch für meine Versorgung auf einem etwas kleineren Boot. Grundsätzlich finde ich solche Berichte super und jeder sollte für sich selbst entscheiden ob er die vorgeschlagene Lösung anwenden möchte. Es ist schade das einige User dann immer alles in Frage stellen müssen. Grüsse und eine sonnige Woche an alle!

  • Moin,

    nach reiflicher Überlegung und ähnlichem Schiff samt vorhandener sowie bewährter Technik werde ich genauso updaten, wie es Uwe beschrieben und ausgeführt hat. Grundlast sowie Spitzenlast werden mit ergänzter smarter Technik en bloc und längst anderweitig erprobt gleichermaßen ohne überflüssigem Gedöns bereitgestellt.

    Denn unsere Schiffe segeln und kaum etwas anderes wollen wir…😎

    Handbreit…! F⚓️🇺🇦

  • Hallo,


    Es ist schade das einige User dann immer alles in Frage stellen müssen. Grüsse und eine sonnige Woche an alle!

    Hallo,


    zum Glück wurden Beispiele genannt zwischen denen man wählen kann.

    Eine derartige Versorgung ist also nicht wirklich so alternativlos, wie eingangs behauptet.

  • Uwe. Funktioniert der Ecomat Heizlüfter in der Kombination eigentlich auch noch gut? :smiling_face:


    Ich ziehe den Hut vor jedem "Bastler", der es schafft kostengünstig und vor allem sicher (auch für die Stegnachbarn) seine Ladetechnik samt Akkus umzubauen. Nicht jeder schafft das selber und vor allem will das selber machen und greift deswegen auf die kostenpflichtige Hilfe eines Technikers zurück. Und dann wird so ein Vorhaben halt teuer. Teurer als zwei LE300, die man auch als Laie schnell eingebaut bekommt oder billig einbauen lassen kann.


    Es wäre schön, wenn die "Geiz ist Geil & DIY Fraktion" das einfach akzeptieren könnte und nicht jeden Post mit: "Viel zu teuer, kannst Du selber billiger machen" voll spamen würde. Wenn ich keine Lust habe mir ein MFD selber zu bauen (ich zieh aber den Huf vor denjenigen die das können und machen), möchte diese Gruppe doch bitte akzeptieren, dass ich und andere halt bereit sind völlig überteuerte Geräte zu kaufen und teilweise noch vom teuren Fachbetrieb einbauen zu lassen.

    LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!


    Maik

    Edited once, last by Mussi1975 ().

  • Kann mir mal jemand den wirklichen Nutzen dieser kleinen kostbaren Zusatzbatterien erklären?

    Wenn ich die Kapazität mit Blei ergänzen würde kostet das nicht 1/10 für gleiche nutzbare Kapazität. Nennenswert länger leben wird das System davon auch nicht. Bleiben noch 10 kg Gewichtseinsparung. (die sollten wir besser an unserem Körper vornehmen. :man_running_medium_skin_tone::man_running_medium_skin_tone::man_running_medium_skin_tone: )


    Ich halte eine Investition ins Kraftwerk für sinnvoller. Ok, kostet auch, aber schont die Batterien deutlich auch wenn nicht immer der volle Energieverbrauch erzeugt wird.

  • Hallo,


    in etwa mind. 100 Ah Blei zusätzlich, im Zyklus von 50 %.

    Die LifePo4 gehen aufgrund ihrer Kennlinie tiefer in den Zyklus, als Blei.


    Ist der "Blei"-Zyklus flacher geplant (ich setze ca. 14% an), dann ca. 300 Ah Blei zusätzlich.

    Aber Vorsicht, einer 300 Ah-Blei kann der kleine LifePo4-Akku nur sehr kurzzeitig das Wasser reichen.