Gardasee mit einer Jolle und E Motor als Flautenschieber

  • Moinsen!

    Ich möcht mit meiner Jolle ( 5x 1,8m) an den südlichen Gardasee ( Salo).

    Da ich als Flautenschieber einen E Motor montieren will, stellt sich die Frage: ist das dann als Motorboot zu bewerten?

    Mit allen Konsequenzen?

  • Es gab vor mehreren Jahren zumindest gerade in Italien sehr großzügige Freigrenzen bei der Motorleistung. 20 PS binnen habe ich in Erinnerung. Die Grenze ab der man einen Sportbootführerschein braucht(e) war an der Küste 40 PS oder 750 kubik.

    Dass Dein Boot ein Mobomit allen, wirklich allen Konsequenzen sein wird, denke ich eher nicht. Nagel mich nicht auf die Zahlen fest, aber es lohnt sich ganz gewiss, die Originaltexte zu lesen und nicht dem Glauben zu verfallen, die eigenen Gesetze reisten mit.

  • Genau deshalb hab ich in die Runde gefragt.

    Der ADAC sagt: wenn Motor, dann Haftpflichtversicherung, weil es eben ein Motor hat.

    Sportbootfüherscheine sind vorhanden. Rettungswesten sowieso. Screenshot_20220626-162433.png

  • Moin, angenommen ich halte einen Akkuschrauber mit langer Welle und Propeller am Ende ins Wasser, ist das dann auch ein Motorboot?


    Grüsse

  • die Frage ist nicht was ich denke oder für logisch halte, sondern wie die WAPO das in Italien sieht.

  • Bei einer Segeljolle ist das wichtigste der Versicherungsnachweis über, glaube jetzt 6 mio... den sollte man unbedingt dabeihaben,
    .. und natürlich Schwimmwesten etc, was man halt so als Segler braucht; aber Feuerlöscher hat niemend, den ich kenne auf der Jolle dabei. Ist ja auch ein Segelboot mit Flautenschieber keine "Motorbratze" Beim Segeln Verschwindet der E- Motor doch vielleicht sowieso in der Backskiste; so machen wir das jedenfalls.

  • Bist Du eigentlich jemals nach Beitragsnachweis oder anderen Papieren gefragt worden? Ich bin jetzt seit knapp 40 Jahren am Gardasee unterwegs und auch am Mittelmeer, aber es hat mich in dieser ganzen Zeit noch nie jemand nach Papieren gefragt.


    Es hat eigentlich immer gereicht, wenn die Hafenmanöver geklappt haben. Aber es gab in den letzten Jahren, soweit ich weiß mehrere auch tödliche Unfälle unter Motor. Deshalb kann ich mir vorstellen, daß die Herren in Blau etwas schärfer geworden sind.

    Edited once, last by dayandnightsaylor: Ein Beitrag von dayandnightsaylor mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Nein, mich mich hat auch noch nie jemand gefragt.
    Ich glaube,wenn überhaupt, dann beobachten sie alles von weitem und schauen, wie das Boot gesegelt, gerudert, geführt wird... wenn ihnen da Unsicherheit auffällt kommen sie ..

    Ein einziges mal vor vielen Jahren waren wir mit einem Ruderboot unterwegs, und ein beratungsresistenter Freund wollte beweisen, wie gut er rudern kann; da kamen sie und haben uns ermahnt, in Ufernähe zu bleiben...
    Etwas anders ist es vielleicht bei grossen, schnellen Motorbooten.Da habe ich aber keine Erfahrung.

  • Ich verweise noch einmal höflich auf meinen Beitrag #2.

    In dem Moment, in dem der Motor das Schiff antreibt, bist du ein motorgetriebenes Fahrzeug mit allen Rechten und Pflichten.

    Egal wie groß der Motor ist, egal womit er betrieben wird und auch egal ob er während des Segelns unter Deck gelagert wird.

    Die Idee mit dem Akkuschrauber hilft da Nuka wohl nicht weiter. Er zitiert aber ja den ADAC, der da auch sagt Motor ist Motor…

    Gruß