BuG und die Alarmneurose

  • Es ist mit Alarmen leider nicht ganz so trivial. Am Beispiel meine eigene Anker Alarm App.

    Ich kann (in Grenzen) feststellen, ob die aktuelle GPS Position Sinn ergibt oder nicht. Wenn die Position plötzlich so weit vom bisherigen Standort entfernt ist, dass diese zu erreichen mit slippendem Anker unmöglich wäre, weiß ich, dass eine GPS Störung vorliegt.


    Löse ich jetzt einen Alarm aus und hole den Skipper aus dem Schlaf um ihn zu informieren, dass die Überwachung nicht mehr funktioniert?


    Oder ignoriere die falsche Position und hoffe, dass sich das GPS wieder einkriegt, in dem Wissen dass zu diesem Zeitpunkt ein Slippen des Ankers keinen Alarm auslösen würde?


    Derzeit verwende ich einen Mittelweg. Der Benutzer kann wählen, ob ein Alarm erst dann ausgelöst wird, wenn die falsche Position tatsächlich auf natürlichem Wege hätte erreicht werden können oder sofort.


    Wenn der Benutzer sich für die Filterung entscheidet, werden einzelne, kurze Spikes in der GPS Position ignoriert, wenn nicht, hat er ggfs. einen unruhigen Schlaf.


    Dazu kommt in beiden Fällen die ohnehin vorhandene einstellbare Alarmverzögerung.


    Ein besserer Weg ist mir bislang nicht eingefallen.

  • Ich wäre schon froh, wenn der Verkäufer der Geräte Antworten hätte?

    Der Verkäufer ist, wie doch recht häufig auch bei anderen Dingen, eben nur der Verkäufer. Der weiß nicht zwingend über alle Besonderheiten Bescheid.

    Ich würde den Fall per Mail an beide Hersteller schicken mit Bitte um Info, was schief gelaufen sein könnte. Im besten Fall ist es ein Bedienerfehler und betrifft somit nur dich. Im schlimmsten Fall ist es tatsächlich ein Systemfehler und betrifft viele Nutzer. Letzteres kann aber nur vom Hersteller behoben werden, wenn er darüber Kenntnis hat.

    BTW: Wenn ich das Manual des Airmar richtig lese, kann der nur bis 200m. Ob er nach Überschreiten der Maximaltiefe keine Werte mehr schickt oder eine Angabe, die die Geräte von B&G nicht korrekt interpretiert können (Schnittstelle?) - who knows.

    Eventuell kann dir aber auch Busse in Flintbek bei Kiel helfen. Der kennt sich schon sehr gut mit vielen Herstellern und Geräten aus. Und wer weiß - vielleicht macht er darüber dann auch mal ein kleines Filmchen.



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  • BTW: Wenn ich das Manual des Airmar richtig lese, kann der nur bis 200m.

    Moin,

    die größte Tiefe die ich dort jemals abgelesen habe und mir noch plausibel erschien, waren ca. 240 m bei rel. glattem Wasser. Wenn das Echolot nicht mehr korrekt misst, springen die Werte plötzlich wild hin und her, also 70 m, 19 m, 45 m usw.

    Ich habe übrigens den Echolotgeber als Einzelgerät, nicht als Kombi mit der Logge. Die verschiedenen. Echolotgeber unterscheiden sich da in ihren tech. Daten.

    Gruß Klaus

  • MichaelK


    Das ist - unter anderem - Fuzzy Logik.

    Abgleich absolut gegen plausibel gehört dazu, Toleranzparameter einstellbar ist dann wieder eine Variable.

    Der Weg ist das Ziel.
    Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
    Jeder Alkoholismus mit einem ersten Glas.
    Jede Sucht mit einem ersten Mal.


    Jeden Abend ´nen Bier - Ganze Leben Alkoholiker


    Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewußt...


    Cetero credo Putin esse delendum.


  • Das ist - unter anderem - Fuzzy Logik.

    Abgleich absolut gegen plausibel gehört dazu, Toleranzparameter einstellbar ist dann wieder eine Variable.


    Na, dann bastel mal schön Deine Fuzzy-Logik in Excel. Sind ja nur Variablen und das ist ja keine Raketentechnik. :erschrocken:

    Deiner Lösung will dann bestimmt auch jeder die Unversehrtheit seiner Crew und seines Bootes anvertrauen.

  • Wenn das Echolot nicht mehr korrekt misst, springen die Werte plötzlich wild hin und her, also 70 m, 19 m, 45 m usw.

    Laut On Yacht kann man mit Airmar Echolotgebern (zumindest dem DST810) direkt eine App von Airmar ansteuern. Falls sich dein Geber auch dafür eignet, dann wäre es interessant zu sehen, welche Daten bei der hauseigenen App ankommen, wenn die Wassertiefe 200m (oder 240m) übersteigt. Und dann schauen, wie welches Echolot reagiert.

    Also der Ablauf ist eigentlich klar: du musst dein Boot nur mit diversen Echoloten ausstatten, diese alle an deinen Echolotgeber anschließen, noch mal an die Stelle zurück, wo du die >240m hattest, und dann schauen, was die App anzeigt und was die Echolote anzeigen, und ob nur der von B&G Quatsch macht oder mehrere. Eigentlich einfach. :robot:



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  • Es geht doch nur darum, etwas zu programmieren, was letztendlich die Programmierer von B und G in ihre eigene Welt einsetzen können.

    Dazu ist es bestimmt FÜR DIE sehr hilfreich, sofern das, was unserer Meinung nach fehlt, in "irgendwie Computerisch" (vor-) formuliert wurde, damit eine Logik und der Umfang, sowie die Art der Benachrichtigungen leichter eingeschätzt werden kann.

    Ob nun C oder Fortran oder was man heute auch immer programmieren mag, dürfte für DIE egal sein; denke, die verstehen dann schon.

    Das ist ja das schöne an Code.

    Egal welche Sprache, irgendwie "verstehen" kann man ihn immer...


    Daher die Idee, es "irgendwie" von genau einem "in Form" giessen zu lassen, analog eine Open Source Projektes, das dann eventuell mit Zeitstempel von einem, der hier jetzt symbolisch die Hand hebt, an die eintrudelnden Ideen angepasst wird.

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  • Es geht doch nur darum, etwas zu programmieren, was letztendlich die Programmierer von B und G in ihre eigene Welt einsetzen können.

    Na klar. Auf nichts warten Programmierer einer Firma sehnsüchtiger, als dass sie von Außenstehenden kluge Ratschläge oder sogar Codeschnipsel ungefragt zugeschickt bekommen.

    Schreib eine vernünftige Userstory (zB "Ich als Segler möchte , dass als kompatibel mit dem Airmar XY genannte Geräte bei Erreichen einer Wassertiefe von mehr als 200m vernünftige Werte anzeigen"), und schick das an Airmar und B&G. Und wenn das von mehreren Kunden kommt, dann wird sich da was tun.



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  • Ich denke, das wird an der falschen Stelle unter "P" abgelegt werden.

    Code hingegen...Otto Normalo Hotliner kann das nicht.

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  • Das Wichtigste, dass ich weiß, ist, was ich nicht weiß.

    Das halte ich für ausnehmend wichtig.

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  • Das Wichtigste, dass ich weiß, ist, was ich nicht weiß.

    Das halte ich für ausnehmend wichtig.

    Und Du gehst davon aus, dass Du das immer berücksichtigst? Interessant.

    Gruß Klaus

  • Ich bin ein Mensch, folglich fehlerbehaftet, selten in der Selbstreflexion, kommt aber vor.

    Häufiger werde ich mißverstanden, da ich ab und an anders denke.

    Rückblickend, mit Abstand, lag ich zumeist richtig, stört anders Denkende häufig umso mehr.

    Mit meinen Fehlern habe ich keine Probleme, Problematisierung inklusive.

    Nur eigenes Falschmachen, schlimmstenfalls retrospektiv absehbar, das hasse ich wie die Pest.

    Es resultiert ein Handlungs- und Entscheidungsbaum, in den mein eigener Kenntnisstand berücksichtigend einfließt.

    Dieses führt zu eigentlich eindeutigen Formulierungen wie beispielsweise "meiner Meinung nach" oder ähnliches im Unsichertsfall.


    Warum fragst Du?

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  • Das Wichtigste, dass ich weiß, ist, was ich nicht weiß.

    Das halte ich für ausnehmend wichtig.

    Da kann ich helfen: Bei Softwareentwicklung, Algorithmen und Programmierung ist Dein

    Verstand durch keinerlei Sachkenntnis getrübt.

  • Ein normaler Reflex wäre ja, das Echolot auszuschalten, wenn es nutzlos ist. Das ist offenbar nicht vorgesehen. Kann man es nicht ausstöpseln oder wäre das zu einfach?

    Variante 2: Gibt es vlt. eine Mittelmeer-Software?

  • buhe


    Das hatte ich bereits geschrieben.

    Es zu wiederholen bringt nichts.

    Gefordert hatte ich Foristen, die es besser machen und einen Weg vorgeschlagen.

    Was nochmal war Dein konstruktiver Beitrag in diesem Zusammenhang?

    Dass ich, der nightfighter es nicht kann?

    Na, DAS wusste hier schon jeder.

    Von mir.

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