Schwerer Sturm auf Korsika

  • Vor einigen Tagen gabs eine schweren Sturm in Italien, wenn man die Videos bei YouTube sieht dann ist das Ergebnis ziemlich verheerend und schlimm…

    Zusammenfassung hab ich bei Yacht gefunden…

    Unwetter: Schwerer Sturm über Korsika zerstört Yachten
    Der Sturm über Korsika und Italien vom vergangenen Donnerstag hat schwere Schäden verursacht und Menschenleben gefordert. Jetzt mehren sich die Bilder der…
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    Hier noch ein Interview

    Sturm über Korsika: Bericht eines Eigners, der seinen Katamaran verlor
    Jesse Meyer war mit Freunden an der Küste Korsikas unterwegs, als der Stum sie am 18. August überraschte. Er verlor seinen Katamaran, aber alle überlebten. Ein…
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    Bei sovielen verlorenen Yachten scheint die Vorhersage des Sturms und der Windrichtung nicht möglich gewesen sein, ziemlich beängstigend….

  • Klingt insgesamt auch nicht nach einem durchziehendem Sturmtief, sondern eher nach einem lokalen Phänomen ähnlich unserer Gewitter. Sowas ist in der Regel nicht präzise vorherzusagen. Über die gängigen Wetterapps schon gar nicht.

    LG Hendrik

  • Naturgemäß tun sich die Wettermodelle bei der am 18. August vorliegenden Wetterlage etwas schwerer lokale Windrichtungen und -stärken vorherzusagen. Die Atmosphäre war einfach zu labil für gesicherte Berechnungen. Daher lohnt immer der Blick auf die Böenwindstärken (als Böen gilt in der Vorhersage jede Abweichung vom Mittelwind bis zu einer halben Stunde Dauer) und falls möglich auf eine Analysekarte. Falls das nicht verfügbar ist, kann auch ein Funk-Seewetterbericht sehr informativ sein, da dabei entsprechende Warnungen vorangestellt sind.


    Mich wundert die Einschätzung der Yacht als "Medicane". Bei den letzten mir bekannten Medicanes September 20 war ich im Golf von Korinth, Ende Oktober 21 zwischen Sardinien und Malta unterwegs. Damals sahen die Analysekarten deutlich anders aus als letzte Woche. Letzte Woche habe ich die Situation beobachtet, da Freunde unterwegs waren.

    Auf den Analysekarten war eine Konvergenzzone über dem Tyrrhenischen Meer/Norditalien eingezeichnet. Es war demnach mit kräftigen Gewittern und Gewitterböen zu rechnen. Dazu kam eine typische Mistral Wetterlage die auf der 500 hPa Karte (die Karte habe ich nicht mehr) durch einen Trog über dem Tyrrhenischen Meer gestützt wurde. Der stürmischem Wind aus N-NW hat dann noch ein/zwei Tage nach den Gewittern angehalten. Ein Medicane wie der Begriff die Jahre zuvor verwendet wurde, war das n. meiner laienhaften Einschätzung nicht.


    Letztlich ist es immer schwierig bei solchen Verhältnissen den richtigen Platz für sich und sein Boot zu finden. Es gibt aber immer die wahrscheinlich bessere und schlechtere Wahl und ich bin weit davon entfernt zu behaupten ich hätte die bessere Wahl getroffen, dazu gehört manchmal auch Glück.


    Gruß

  • So wie ich das Wetterradar erinnere, war (im Nachhinein) eine gewaltige, ausgedehnte Gewitterfront mit massiver Blitzintensität erkennbar, die grob von SW nach NE in Richtung Italien zog.


    Ich kenne die Wetterkarten und CAPE-Vorhersagen dieser Zeit leider nicht, mich würde es jedoch wundern, wenn diese ausgedehnte Front nicht vorhergesagt war und nicht vor schweren Gewittern gewarnt worden wäre.


    Hat jemand Wetterberichte / Wetterwarnungen für den Tag des Ereignisses? Wäre im Nachhinein spannend zu sehen, wie der Wetterbericht für diesen Tag aussah.



    Ggf. ein lokaler Downburst?

  • Wir waren an diesem Tag mit dem Auto von Südtirol nach Südfrankreich unterwegs und fuhren gegen 3.00 nachts in Meran los. In den frühen Morgenstunden kamen wir bei Verona in die erste Zelle, wo quasi die Welt unterging. Wir fuhren dann bis Genua von einer Zelle in die andere, erst als wir an der Küste etwas Weg nach Westen Richtung Frankreich gemacht hatten, ließ das nach.

    Wir hatten die ganze Zeit auf dem Regenradar die Situation verfolgt. Es handelte sich um ein regelrechtes Band aus sehr ausgedehnten (in der App violett dargestellten) Gewitterzellen. Das Band zog sich von Korsika bis aufs Festland hin und bewegte sich in NNW-Richtung. Darum kamen wir auf unserer Fahrt auch nicht aus dem Dreck raus, weil wir quasi in Südrichtung durch das uns entgegenziehende Band fuhren.

    In Port-Saint-Louis an der Rhonemündung, wo wir um die Mittagszeit am Hafen gestoppt hatten, war der Wind so überschaubar, dass ich jetzt nicht von einem ausgeprägten Mistral reden würde.

    In Canet-en-Roussilion, wo ich die beiden darauffolgenden Tage war, hat es mit um die 7 Bft. geweht, so dass da kein Boot auf dem Wasser unterwegs zu sehen war. Das ist da dann aber eher der Tramontane, der sich zwar anfühlt wie ein Mistral aber als Fallwind über die Pyrenäen wieder etwas völlig anderes ist.

    Planke: Die Yacht schrieb, dass es sich NICHT um einen Medicane handelte.

    "To infinity and beyond" (Buzz Lightyear)

  • Ich habe gehört, dass genau ein Schiff in der Bucht das ganze unbeschadet überstanden hat. Die wurden von einem Freund rechtzeitig gewarnt und konnten noch umankern und mühsam mit beiden Maschinen gegen halten.


    So ganz überraschend war das ganze also wohl nicht.


    Ich werde jedenfalls künftig neben Wind und Böenkarten mir auch immer die CAPE Karte anschauen.

  • Moinsen, das Risikopotenzial des in diesem Jahr abnorm erwärmten Mittelmeeres (verbreitet Wassertemperaturen von >25 bis nahe 30 Grad zum Monatswechsel Juli/August) war vor einigen Wochen Gegenstand ausführlicher Berichterstattung; leider habe ich die Quelle nicht mehr parat.
    Die in die Kaltfronten eingelagerten Gewitterzellen können sich demzufolge zu eigenständigen kleinen Zyklonen verstärken, was kleinräumig das Risiko außerordentlicher Windstärken in Verbindung mit Windrichtungen, die nahezu 180° entgegen der Vorhersage ausfallen (bis zum Durchzug der Zelle, erst danach geht der Wind auf die vorhergesagte Richtung für die gesamte Front zurück) eröffnet. Diese Zellen und ihre konkrete Zugbahn seien kaum vorherzusagen.

    Dies hätte drastische Konsequenzen, weil es kaum sichere Plätze für Yachten gäbe - der Aufenthalt im gesamten Revier wäre ein Roulettespiel. Im Grund benötigt es rundum geschützte Häfen oder rundum geschützte Buchten, wobei Windgeschwindikeiten oberhalb von 100 km/h anyway auch in einer Marina Schäden anrichten dürften und das Beispiel des vor Anker schlichtweg bei mutmaßlich >200 km/h umgeworfenen Kats spricht für sich. Vermutlich sind elementare Schäden für Yachten, die in der Zugbahn solcher Zyklone liegen, nicht mehr oder nur noch mit Glück vermeidbar. Ich fürchte, via Umweg über die Versicherungsbranche könnten sich die Umstände für das Segeln in solchen Gefilden in kürzester Zeit grundlegend ändern. Vielleicht gibt es auch in Teilen des MM künftig eine Art "Hurricane-Saison", in der Yachten diese Gebiete verlassen (müssen).
    Ein als Schadenssachverständiger tätiger Bekannter berichtete mir zudem von einer beunruhigenden Negativ-Korrelation aus Bootswert und Erfahrungshintergrund in vielen Fällen.

    Gruß
    Andreas

  • Ich weiß nicht ob Erfahrung hier wirklich der entscheidende Faktor ist (auch wenn ich der genannten Korrelation geneigt bin zuzustimmen) sondern einfach nur Glück. Freilich kann Erfahrung die Grundlage dafür schaffen, dass das Glück überhaupt eine Chance bekommt, sprich man kann es dem Schutzengel leicht oder schwer bis unmöglich machen.


    Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was ich in so einer Situation hätte tun können außer für freien Ankerraum sorgen, 100m Kette raus und Maschine auf voll voraus. Und dann beten (problematisch für mich als Agnostiker).

  • Ich habe auch das Band schon am Tag vorher beobachtet mit etwas Sorge, weil ich eben nicht am Boot war.

    Ich habe mir am Tag danach sagen lassen, das es in der Marina (obere Adria, nahe Grado) auch für 15 Minuten gut zur Sache gegangen sein soll.

    Es hat dort einige Abdeckplanen zerlegt und einigen Leuten den Adrenalinspiegel deutlich steigen lassen.


    In Österreich hat die selbe Front etliche Bäume abgebrochen und --das war beeindruckend-- auch eine Reihe von Hochspannungsmasten flachgelegt.


    Meiner Meinung nach war das weder Medicane noch sonst was sondern einfach nur eine extreme Böenwalze.

    Als solche dann auch in keinem Wettermodell wirklich vorhergesagt. Mit etwas Beobachtung der Realität auch nicht komplett überraschend, obwohl die Stärke dann doch schon unerwartet war.


    lg

    Gerhard

  • Ich lese hier seit Anfang an interessiert mit und habe mir die Videos mit dem Herannahen des Sturms angesehen. Ich habe einmal etwas ähnliches erlebt. Es war das Sturmtief Ela Pfingsten 2014.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Ela_(Tiefdruckgebiet)


    Ich habe leider (noch) keinen Schimmer von Meteorologie. Könnte das Ereignis im Mittelmeer etwas ähnliches gewesen sein? Stichwort: Mesoskalige konvektive Systeme MCS :

  • Hier berichtet ein Franzose wie er das auf See überstanden hat. Demnach hatten sie 1 Stunde lang dauerhaft über 82 kn Wind.

  • Ich denke das die meisten Segler schon gezielt auf Grund der Wettervorhersage den Ankerplatz ausgewählt hatten und dann wohl "alle" ziemlich überrascht waren. Bei so vielen gestrandeten Yachten kann ich mir nicht vorstellen dass die alle gepennt haben haben oder die Vorhersagen nicht beachten haben.... Laut Yacht Interview hatte sich die Lage binnen weniger Minuten komplett geändert...

  • Grundsätzlich ist es ja bekannt, dass die Windrichtung bei Durchzug einer Gewitterzelle oder -Front von jetzt auf gleich um 180° wechseln kann. Wetterberichte bilden die lokalen Effekte im Zweifel nicht ab.


    Insofern: Bei massiver Gewitterneigung den Liegeplatz immer nochmal vor dem Hintergrund dieser Unsicherheit überdenken.

  • Ich denke das die meisten Segler schon gezielt auf Grund der Wettervorhersage den Ankerplatz ausgewählt hatten und dann wohl "alle" ziemlich überrascht waren. Bei so vielen gestrandeten Yachten kann ich mir nicht vorstellen dass die alle gepennt haben haben oder die Vorhersagen nicht beachten haben.... Laut Yacht Interview hatte sich die Lage binnen weniger Minuten komplett geändert...

    Die haben sicher nicht alle gepennt und Glück und Pech liegt manchmal eng beieinander.

    Trotzdem, die Lage hat sich zwar innerhalb weniger Minuten geändert, das lag aber eher daran, dass die Front sehr schnell durchgezogen ist, nicht daran, dass es gänzlich unerwartet war.

    Immerhin gab es für den Tag eine Starkwind-Warnung 7 und die Warnung vor Gewitterböen, das bedeutet Böen in Sturmwindstärken bis Orkanwindstärken.


    Problem wird gewesen sein, dass in Korsika generell die Buchten recht tief sind. Zwanzig Meter Tiefe wird oft schon in 150 - 200 Meter Abstand vom Ufer erreicht und das verleitet wegen der vermeintlichen Sicherheit zum Ankern zu Nahe am Ufer und auf zu geringer Tiefe. Da ist man dann aber ganz schnell in der Brandungszone, der Grundsee hilflos ausgeliefert und hat auch zuwenig Kette und Leine draußen.


    Gruß Ralf

  • Als solche dann auch in keinem Wettermodell wirklich vorhergesagt. Mit etwas Beobachtung der Realität auch nicht komplett überraschend, obwohl die Stärke dann doch schon unerwartet war.

    Es gab Warnung vor einer Gewitterfront. Also ganz unbedarft waren die da nicht. Von der Ausprägung waren sie dann überrascht. Wird hier in Virgina eine Sqall Line vorhergesagt, kann das entweder nur eine einfach Gewitterfront mit Regen und einigen Böen sein, oder eben Orkanböjen und 2h Sintflut. Man rechnet mit dem Schlimmsten und hofft auf das Beste. Und grad im Mittelmeer gibt es eben schon immer eine besonders lokale Ausprägung von Wettererscheinigungen. Drum halte ich das persönlich auch für eines der schwierigen Reviere.

  • Also bleibt als Vorbeugung einen Bootstyp zu wählen, der so einen unvorhersehbaren Orkan vielleicht etwas besser übersteht als z.B. ein Katamaran?

    Den Videos nach zu urteilen eindeutig Ja. Dazu Segel runter, Maschine an und entweder mit Dampf gegenan oder Ablaufen, Hauptsache nicht querschlagen. Den Bildern nach zu urteilen hätten jegliche Rettungsmittel da keine Chance geboten. Heftig!!

    Wenn ich segeln gehe ist das ein guter Tag!

  • Ich denke das die meisten Segler schon gezielt auf Grund der Wettervorhersage den Ankerplatz ausgewählt hatten und dann wohl "alle" ziemlich überrascht waren. Bei so vielen gestrandeten Yachten kann ich mir nicht vorstellen dass die alle gepennt haben haben oder die Vorhersagen nicht beachten haben....

    Nochmals, mein Posting #8 und auch #15 in direkter Reaktion zu diesem Zitat:

    Wir müssen unterscheiden zwischen Windstärken, die erheblich über den angesagten eintreten (das kann das eine Problem sein) und einer um möglicherweise 180° von der Vorhersage abweichenden Windrichtung, welche die ausgewählte Ankerbucht zur Falle werden lässt, und welches das viel gravierendere Problem darstellt.
    Dieses Phänomen tritt auf, wenn die in eine Front eingelagerten Gewitterzellen derart intensiv aufgeladen werden*), dass sie kleinräumig ein eigenes zyklonisches Windsystem entwickeln, quasi einen Mini-Hurrican. Auf dessen Vorderseite weht der Wind dann ziemlich entgegengesetzt zur eigentlichen (vorhergesagten) Windrichtung, die erst nach Durchzug des Zentrums der Zelle wieder eintritt. Voher ballert es einen begrenzten Zeitraum jedoch genau in die entgegengesetzte Richtung - eine böse Falle für die, die die vermeintlich und nach der bisherigen Lehre auch "richtige" Bucht ausgewählt haben.
    Da hilft nur ein Ankerplatz mit Rundumschutz (und bei 200 km/h Windgeschwindigkeit möglicherweise auch der nicht). Der entgegengesetzte Wind baut sich bei Annäherung meist zunächst langsam auf. Das könnte ein allerletztes Alarmzeichen sein, die Bucht zu verlassen. Ich fürchte aber, dass die Kleinräumigkeit dieser Zellen für einen geordneten Umzug dann schon keine ausreichende Zeit mehr lässt, weil sich die Zelle dann bereits zu sehr angenähert hat und einen die ganze Sch... im Zweifel kurze Zeit später draußen vor der Küste auf Legerwall erwischt.

    Das Phänomen ist jedoch nicht mehr neu. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, warum immer noch so viele Segler bei einer derartigen Vorhersage (vor der Unwetterfront am 17./18.8. wurde übrigens weit vom Schuss zuvor in nordeuropäischen Medien gewarnt!) eine Bucht aufsuchen, die einfach nur Schutz für die vorhergesagte Hauptwindrichtung bildet. Das ist doch eine 50 %-Wette. Mir ist klar, dass diese Konsequenzen das eine oder andere Mikro-Segelrevier im MM ab dem Hochsommer künftig in Frage stellen könnten.
    Da kurzfristige Vorhersagen für eine Wetterstrategie nicht mehr ausreichen, werden wir uns vermutlich wieder verstärkt selbst kundig machen und z. B. den Jetstream und den Zug der Höhentiefs verfolgen müssen, um toxische Wetterlagen zu erkennen und betroffene Seegebiete ggf. mehrere Tage im Voraus räumen zu können. Windfinder verrät uns nicht (oder erst kurz vorher mit dem kleinräumigeren Modell), ob in einen Frontdurchzug mit angesagten 25-35 kn Gewitterzellen mit örtlich 50 kn eingelagert sein können und ebenso nicht, ob diese für 1-2 h eine oppositionelle Windrichtung entwickeln können. Das betrifft in der Tendenz übrigens nicht nur das MM. Nur sind im Norden die Überraschungen noch nicht so stark ausgeprägt.

    *) wird bei Annäherung einer Kaltfront durch hohe Wassertemperaturen begünstigt. Einige Meterologen/Klimaforscher sehen bei etwa 27° Wassertemperatur eine kritische Schwelle. Sie wurde in diesem Jahr vor allem im westlichen Mittelmeer um Balearen und Korsika bereits früh und mit Tendenz zu 30° überschritten. Andere Meinungen sagen, dass der Klimawandel auch in Mitteleuropa bis weit in den Norden reichend die Temperaturen soweit ansteigen lässt, dass die Kaltlufteinbrüche in den Mittelmeerraum, welche nordeuropäische/nordatlantische Luft anzapfen, abgemildert und die Temperaturunterschiede zum Meerwasser verringert werden, was diesem Phänomen wiederum entgegenwirken würde. Allerdings hatten wir in diesem Jahr diese Situation und sie stand der extremen Ausprägung der Zellen trotzdem nicht entgegen. Das Höhentief war offenbar derart großräumig, dass kalte Luft über weite Strecken angezogen wurde - umgekehrt kann auf der Vorderseite auch weitreichend herangeführte heiße afrikanische Luft den Temperaturunterschied zur Kaltfront groß halten.

    Gruß
    Andreas