Die "Yacht" hat den Umstand "Unlustig" neu erfunden

  • Also - auch wenn ich das nun nicht den Ausbund an literarischer Eleganz finde - den "Besserwisser" hab ich grinsend gelesen...

  • Pädagogisch wertvoll.

    Gut, dass wir endlich lernen, dass Unfallflucht, Rumpöbeln, Belästigung, ... zuweilen Ärger hervorrufen können.

    Da gibt´s nix zu lachen.


    Gruß Franz

    halber Wind reicht völlig

  • Und das eigene Verhalten in die selbe Richtung lenkt, da es beim anderen keine Konsequenzen hatte.

    Der Weg ist das Ziel.
    Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
    Jeder Alkoholismus mit einem ersten Glas.
    Jede Sucht mit einem ersten Mal.


    Jeden Abend ´nen Bier - Ganze Leben Alkoholiker


    Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewußt...


    Cetero credo Putin esse delendum.

  • Eben gesehen, dass wieder so ein Wortfetzen den Lesefluss auf yacht.de stört. Jetzt ist es nicht nur gänzlich unlustig, jetzt lässt Sie auch noch Menschen in einem Hafen zurück, die sie vorher als Gäste auf Ihr Boot eingeladen hat. Gehen wir mal hoffender Weise davon aus, dass Sie sich den ganzen Quatsch bei einem schlechten Morgenkaffee nur ausdenkt, und Abends in den 4Minuten, nach dem Zähneputzen, vor dem ins Bett gehen, noch schnell aufschreibt.

  • dass Sie sich den ganzen Quatsch bei einem schlechten Morgenkaffee nur ausdenkt

    Nun, die Yacht macht das ja nicht, um die Leser zu ärgern. Und ein Stresstest für Forenmitglieder wird es auch nicht sein.

    Hat schon jemand der Yacht-Redaktion direkt seine Meinung gesagt? Oder ist das dann doch nicht so übel oder nicht so wichtig?


    (Ich musste gerade erstmal auf Yacht.de suchen, um die Glosse zu finden. Dabei fiel mir auf: Wir könnten auch über diese moderne Design-Unart reden, riesige Bilder Als Pseudo-Content auf den Webseiten zu verwenden)


    VG

    Holger

  • Noch einmal meine Frage von früher:

    Wo kann man das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Yacht einsehen?

    Ich finde da nichts auf der Webseite...

    Das Magazin scheint ein Auslaufmodell zu werden, oder?

    Nun, Float...

    :face_without_mouth:

    Der Weg ist das Ziel.
    Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
    Jeder Alkoholismus mit einem ersten Glas.
    Jede Sucht mit einem ersten Mal.


    Jeden Abend ´nen Bier - Ganze Leben Alkoholiker


    Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewußt...


    Cetero credo Putin esse delendum.

  • Wo kann man das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Yacht einsehen?

    Web und Print sind nicht das gleiche. Ich finde es verständlich und gut, dass die nicht identisch sind. (Aber ja, das Inhaltsverzeichnis wäre sicher wieder ein netter Service)


    Zur Glosse:

    Argl. Ich wollte ja meinen Senf nicht dazu geben, aber, ach, ich kann nicht anders:

    Im Kern sind das alles gute und sicher wahre Aussagen, die man unterhaltend präsentieren kann und viele von uns würden das schmunzelnd und nickend lesen. Aber "das da" ist (für eine Glosse) völlig falsch verpackt. Jetzt nehme ich eher an, sie spricht den Text während der Autofahrt, so wie es ihr in den Kopf kommt, als wenn man es jemand anderem erzählt, in ihr Smartphone und der Text wird dann auch ziemlich genau so abgedruckt.


    Würden wir hier einen Thread starten mit dem Titel "Ein Törn mit Fremden. Einmal und nie wieder", dann bekämen wir locker ne Handvoll Beiträge, die man mit Wonne vermutlich sogar mehrmals lesen würde und die erwähnte Glosse locker toppen.


    VG

    Holger

  • Der letzte Erguss lässt tief blicken. Wenn da ein Quentchen Wahrheit drin steckt scheint es im die Menschenkenntnis der Dame eher schlecht bestellt.


    Und dann wird auch noch Lyö als Törnziel eingebaut. Vielleicht ist das mit ein Grund für den Wandel der dortigen Klientel: Wolffs Leserschaft folgt den Zielen ihrer Autorin?

  • Gehen wir mal hoffender Weise davon aus, dass Sie sich den ganzen Quatsch bei einem schlechten Morgenkaffee nur ausdenkt, und Abends in den 4Minuten, nach dem Zähneputzen, vor dem ins Bett gehen, noch schnell aufschreibt.

    Ich glaube nicht, dass die Autorin ihre Geschichten vorher mit ihrer Crew ausprobiert. Sonst würde sie einen Blog aus Perspektive einer unfreiwilligen Alleinseglerin führen. Das ginge natürlich auch, ist aber schon ein anderer Plot. :nerd_face:

  • Wow, alles Literaten hier.


    Ich lese es gern. Haut mich nicht vom Hocker, amüsiert mich aber gelegentlich.

    Die Geschichten kann ich oftmals, natürlich nicht komplett, mit eigenen Erinnerungen nachempfinden.

    Viel wichtiger jedoch, an keiner Stelle wurde ich gezwungen, es zu lesen.

  • Als Yacht Leser / Abonnent bezahlt man für deren Inhalt und da kann man sich auch mal kritisch äußern, wenn in der Zeitschrift Seiten mit so einem Schmarn gefüllt werden.

    Ich fand allein schon den roten Aufmacher mit dem Text "Gaffen oder helfen" auf der Titelseite der Yacht 23/2022 mehr als bedenklich.

    Halte ich für absolut unseriös und unangebracht.

    Den Text habe ich ebenfalls gelesen und mich noch mehr geärgert.

  • .........

    Halte ich für absolut unseriös und unangebracht.

    Den Text habe ich ebenfalls gelesen und mich noch mehr geärgert.

    Ach, was solls. ärgern lohnt nicht

    und der Yacht kann man keinen Vorwurf machen. Die Yacht schreibt was der moderne Leser möchte. Die Zeiten von H.G. Strepp (nur die ganz alten erinnern sich), der sowohl den Lesern als auch seinem Auftraggeben gelegentlich den Kopf wusch, sind vorbei. Der Leser will nicht belehrt werden (ich schon) und der Leser vom Typ Segler Gustav ist ausgestorben.

    Ach ja, "Segler Gustav" von Wolfgang J. Krauss. Krauss schrieb auch kein Schenkelklopfer, aber immer was zum Schmunzeln. Man erkannten sich selbstironisch wieder. In den Beiträgen von Frau Wolff möchte ich mich nicht erkennen.


    Gruß Franz

    halber Wind reicht völlig

  • Man will ja auch mal was positives beitragen:

    Satire lebt von der Überzeichnung. Und die sollte noch gut gemacht sein. Das gelingt nach meinem Geschmack im neuen Text an einer Stelle ganz gut.

    Nämlich dort, wo sie beschreibt, für welche Anlässe der gute Rum normalerweise vorgesehen ist. Überzeichnet, mit Ironie, gefällt mir! Davon gern mehr.

    Der restliche Text knüpft leider qualitativ nahtlos an die vorherigen an...


    Exkurs:

    Und nochmal zum "alles Literaten hier": Man muss nicht selber Literat sein, um zu benennen, was einem gefällt und was nicht.

    Man kann auch als Konsument die Qualität eines Produktes - und sei es rein subjektiv - beurteilen, ohne selber ein besseres herstellen zu können.

    Mit dieser ewigen "erstmal selber besser machen"-Keule kann man im Grunde fast jede Diskussion hier im Forum im Keim erschlagen. Oder beim Fußball...

  • Seit fast 200 Beiträgen können alle, die's wollen (oder auch nicht), hier lesen, wie schlecht doch die Kollegin schreibt - deutlich mehrheitlich jedenfalls. Ist damit die Grenze zum Bashing schon überschritten? Müssen es für diese Erkenntnis wirklich Beiträge in dieser Masse sein? Oder ist mein Verdacht richtig, dass einige Beitragsschreiber ihre Meinung nur deshalb verzapft haben, weil es doch so wunderbar in den Mainstream des Trööts passt, initiiert durch die Sogwirkung der vorangegangenen Daumen-runter-Beiträge?


    Ich war selber mal in der Lage dieser Autorin, und ich darf heute sagen, dass ich heilfroh bin, damals nicht Gegenstand eines solchen Verriss-Strudels geworden zu sein. Anlass hätte es ganz sicher genug gegeben. Denn wenn du eine solche Verpflichtung eingehst, regelmäßig liefern zu müssen, dann (und nicht nur dann) schreibst du zwangsläufig auch mal grottenschlechte Kolumnen/Reportagen/Essays/oder was auch immer. Der Leistungsdruck geht immer wieder eine unselige Paarung mit deiner Ideenlosigkeit, ein neues Thema zu finden, ein, mit deiner momentanen Schreibblockade oder deinem Knoten zwischen den Ohren.


    Bedenkt das bitte und versetzt euch mal in die Lage der Autorin (die hier hoffentlich nicht mitliest). Versucht es jedenfalls.


    Gruß, Manfred

  • .....

    Exkurs:

    Und nochmal zum "alles Literaten hier": Man muss nicht selber Literat sein, um zu benennen, was einem gefällt und was nicht.

    Man kann auch als Konsument die Qualität eines Produktes - und sei es rein subjektiv - beurteilen, ohne selber ein besseres herstellen zu können.

    Mit dieser ewigen "erstmal selber besser machen"-Keule kann man im Grunde fast jede Diskussion hier im Forum im Keim erschlagen. Oder beim Fußball.....


    Absolut!


    Jeder darf und soll benennen, was ihm gefällt.


    Was hier zum Teil steht ist weit jenseits der Grenzen jeglicher Kritik und sagt mehr über die "Kritiker" als über das Kritisierte aus.


    Und ja, man muss kein Literat sein aber jene, die so "kritisieren" sind sicher keine.

  • Rüm Hart:


    Ja, da bin ich bei Dir. Aber Du zählst ja auch zum Mod-Team. Ihr könntet Euch überlegen, grundsätzlich abzudrehen, wenn Trööts Personalia zum Gegenstand haben sollten.

    Gruß
    Andreas

  • Der Grad zwischen "Wollen" und "Müssen" ist exakt das, was "Freiheit" in der Meinungsäußerung bedeutet.


    Schön es von Post 198 mal so angedacht zu sehen, dass ich endlich eine eigene (meine) Begrifflichkeit dafür (Freiheit in der Meinungsäußerung) gefunden habe.

    Danke schön dafür!


    Ohne diesen Thread hätte ich tatsächich nichts eigenes zu der Dame geschrieben, weil alles, was Rüm Hart dazu gerade geschrieben hat auch von mit bereits so ganz zu Beginn formuliert wurde.

    Gedacht hatte ich, man könne hier ein paar Techniken diskutieren, also in Bezug auf Stil, Stilmittel, Inhaltsverarbeitung o.ä. durch die die eigenen Ansichten hinsichtlich Essay, Literatur, oder Sachtexten geschärft und ggf. fokussiert hätten werden können.

    Dafür eignet sich die genannte Kolumne m.E. ganz hervorragend.

    Denn wenn du eine solche Verpflichtung eingehst, regelmäßig liefern zu müssen, dann (und nicht nur dann) schreibst du zwangsläufig auch mal grottenschlechte Kolumnen/Reportagen/Essays/oder was auch immer. Der Leistungsdruck geht immer wieder eine unselige Paarung mit deiner Ideenlosigkeit, ein neues Thema zu finden, ein, mit deiner momentanen Schreibblockade oder deinem Knoten zwischen den Ohren.

    war auch mien erster Ansatz hier im Thread.

    Beim Schreiben ist es da wie bei allen anderen Berufsausübungen.

    Gute, schlechte Tage und ein jeder Mensch macht Fehler, aus denen er lernen könnte.

    Den "Geschmack" möglichst vieler zu treffen ist bestimmt schwierig.

    Die Texte, die man gegen Geld veröffentlicht, jedoch stilistisch ein wenig besser zu gestalten, was die Dame ja auch früher wirklich gut drauf hatte (!), sollte ihr eigener Anspruch an sich bedingen.

    Sie vergeudet da ein wenig ihr eigenes Potential gegenüber den auserkorenen Themen.

    In meinen Augen zumindest.

    Der Weg ist das Ziel.
    Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
    Jeder Alkoholismus mit einem ersten Glas.
    Jede Sucht mit einem ersten Mal.


    Jeden Abend ´nen Bier - Ganze Leben Alkoholiker


    Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewußt...


    Cetero credo Putin esse delendum.

  • Quote

    Seit fast 200 Beiträgen können alle, die's wollen (oder auch nicht), hier lesen, wie schlecht doch die Kollegin schreibt - deutlich mehrheitlich jedenfalls. Ist damit die Grenze zum Bashing schon überschritten? Müssen es für diese Erkenntnis wirklich Beiträge in dieser Masse sein? Oder ist mein Verdacht richtig, dass einige Beitragsschreiber ihre Meinung nur deshalb verzapft haben, weil es doch so wunderbar in den Mainstream des Trööts passt, initiiert durch die Sogwirkung der vorangegangenen Daumen-runter-Beiträge?

    Ich war selber mal in der Lage dieser Autorin, und ich darf heute sagen, dass ich heilfroh bin, damals nicht Gegenstand eines solchen Verriss-Strudels geworden zu sein. Anlass hätte es ganz sicher genug gegeben. Denn wenn du eine solche Verpflichtung eingehst, regelmäßig liefern zu müssen, dann (und nicht nur dann) schreibst du zwangsläufig auch mal grottenschlechte Kolumnen/Reportagen/Essays/oder was auch immer. Der Leistungsdruck geht immer wieder eine unselige Paarung mit deiner Ideenlosigkeit, ein neues Thema zu finden, ein, mit deiner momentanen Schreibblockade oder deinem Knoten zwischen den Ohren.


    Bedenkt das bitte und versetzt euch mal in die Lage der Autorin (die hier hoffentlich nicht mitliest). Versucht es jedenfalls.


    Gruß, Manfred

    Hi Manfred,


    nein, kein Bashing, wo es viele Menschen gibt, gibt es auch viele Meinungen. Und wenn eine Person die Seine äußert, dürfen Andere das auch, wodurch es sich natürlich häuft. In der Juristerei würde man den Tenor der Meinungen dann schlichtweg "herrschende Meinung" nennen. Ein absolut basisdemokratischer Vorgang, der keinen erhobenen Zeigefinger braucht. Auch wenn man selber mal in "solch einer Lage war". Und ehrlich gesagt habe ich mich was das Ganze angeht bis jetzt sehr diplomatisch und nett ausgedrückt, weil wir uns in einem pseudo-anonymisierten Raum bewegen. In der realen Welt hätte ich gesagt, das Geschreibsel ist totale Scheiße. Aber das würde ich nur tun, wenn man es "Angesicht zu Angesicht" kann, damit es Möglichkeit zum direkten Feedback gibt.


    Und Sorry, mein Mitleid zu "der Situation" hält sich in Grenzen. Mit mir hat im Job auch keiner "Mitleid" wenn ich mal n schlechten Tag habe. Und wenn ich mehrere "schlechte Tage" habe, dann sagt man mir auch "Ähm, vielleicht den Job verfehlt?" Fair enough.


    Es ist Natur der Dinge, dass Produkte der öffentlichen Konsumption, ob Fotos, Gemälde, Musik uä. Meinungen triggern und auch aushalten müssen. Wenn ich hier schreibe Lady Gaga macht scheiss Musik, werden auch viele zustimmen, viele anderer Meinung sein, viele sich enthalten, und noch mehr von der Diskussion genervt sein, dass sie öffentlich geführt wird. Aber tut Lady Gaga dir dann auch leid?


    Gruß

    Thomas