Feedback zu zwei Yachtangeboten erbeten

  • Moin! Ich bin neu hier im Forum und habe schon den ein oder anderen erhellenden Beitrag gelesen. Nun hätte ich aber gerne auch Euren konkreten Rat.


    Wir sind momentan auf der Suche nach einem Familienkreuzer für 4 Personen für Wochenendtrips und Sommerurlaube auf den ostfriesischen Inseln. Bisher waren wir mit der fast 50 Jahre alten 8m Stahlyacht meines Schwiegervaters unterwegs, die er nun aber aus Altersgründen abgestoßen hat. Da freie Zeit leider ein knappes Gut ist und wir möglichst wenig Wartungsaufwand haben möchten, suchen wir ein GFK Boot neueren Datums um die 8m mit Innenboarder und geringem Tiefgang. Es geht uns ums gemütliche und sichere Cruisen im Wattenmeer und nicht um Geschwindigkeitsrekorde, aber das Segeln soll schon Spaß machen. Stauraum ist bei einem Familienboot natürlich auch eine Priorität, zumal Kitematerial untergebracht werden will.


    Aktuell haben wir eine Hunter 27 aus 2005 im Blick. Vom Platzangebot, von der Ausstattung (15 PS Innenboarder mit 362 Betriebsstunden, Kuchenbude, Heizung ...) und von Zustand (Unterwasserschiff 2021/2022 professionell erneuert) her klingt sie interessant, aber die Segeleigenschaften werden ja an verschiedenen Stellen im Netz als eher mäßig beschrieben. Zudem fragen wir uns, ob ein noch geringerer (variabler) Tiefgang nicht besser wäre, um freier im Watt segeln zu können. Als Preis sind 29k VB angesetzt.

    Wie ist Eure Einschätzung zu dem Boot und zum Preis?


    Alternativ haben wir eine Balt 27 aus 2014 im Auge. Auch hier klingen Ausstattung (15 PS Innenboarder mit 254 Betriebsstunden, Selbstwendefock, Lazybag ...) und Zustand (kein Wartungsstau, Unterwasserschiff 2020/2021 professionell erneuert) erstmal gut und die Tests lesen sich ja auch durchaus positiv. Der Preis ist mit 49k VB aufgrund des jüngeren Baujahrs natürlich deutlich höher angesetzt.

    Auch hier würde mich Eure Einschätzung zum Boot und zum Preis interessieren?


    Schon einmal vielen Dank im Voraus und Ahoi,

    Jakob

    Edited once, last by jakobt ().

  • Ich kenne beide Boote nicht näher, deswegen nur allgemein:


    Bei 1,05 m Festkiel wird die Hunter wirklich nur mäßige Kreuzeigenschaften haben. Wie sehr Dich das stört, musst Du selber beurteilen, hast ja Erfahrung im Wattenmeer. Bist Du eher der Typ, der den Jockel anwirft, wenn die Bedingungen ungünstiger werden, oder eher der, der am liebsten unter Segeln an den Liegeplatz fahren würde?


    Der Hubkieler wäre fürs Watt meine Wahl, da hilft jeder Zentimeter dabei, die Zahl der Motorstunden zu drücken.


    Bei beiden Booten finde ich doof, dass sie eine Radsteuerung haben; bei dieser Bootsgröße hat m.E. eine Pinnensteuerung nur Vorteile.


    Schöne Grüße,


    Roman

    A ship in a harbour is safe, but that is not what ships are built for !

  • Moin,


    wenn man ein Boot kauft, dass trocken fallen kann, dann hat das in der Regel weniger gute Segeleigenschaften. Ist halt immer ein Kompromiß.


    Zu den aufgerufenen Preisen kann man hier nichts sagen, da man das Boot nicht kennt. Man muss halt viele Boote anschauen, bis man merkt, das isses!


    Für 8 m wären mir fast 50 k€ zu viel. Das geht auch günstiger. Kauft man ganz günstig, muss man in der Regel viel reinstecken.


    Wenn du kannst, nimm einen kundigen Kumpel mit der emotionslos die Sache betrachtet. Man selber sieht unter Umständen nur das, was man sehen möchte...

    Gruß Jürgen



    Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber sinnlos.

  • moin Jakob, das "Problem" mit zu wenig Freizeit kenne ich nur zu gut und den Alleskönner gibt es nicht. Im Nordwesten bzw. in den Watten ist variabler oder geringer Tiefgang ( max. etwa 1,30 m ) dringend anzuraten. Die Bootstypen "Hunter 27" oder "Balt 27" könnte ich selbstverständlich recherchieren, jedoch dafür fehlt mir die Zeit. Bei Fahrzeugen, die bereits im Flachwasser unterwegs waren, möchte ich das Mitnehmen eines Sachverständigen empfehlen. Die Investition lohnt sich immer und es gibt Mängel, die auch ein "Kumpel" nicht ohne weiters erkennt. Darüberhinaus würde ich in der Klasse bis 27'' auf die Möglichkeit der Trailerbarkeit auf der Straße achten, aber letzteres wird die Auswahl an Fahrzeugen und den an Bord zur Verfügung stehenden Raum stark begrenzen. Beste Grüsse, T.

  • Die Hunter 27 aus Kleinanzeigen?

    Die ist bereits den ganzen Sommer drin.

    Finde die auch gut...

    Liegt wohl in Holland?

    Der Weg ist das Ziel.
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    Jeden Abend ´nen Bier - Ganze Leben Alkoholiker


    Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewußt...


    Cetero credo Putin esse delendum.

  • Die Hunter 27 in Ibä-Kleinanzeigen ist eine typische kleine US-Hunter, bei der der Wohnwert eher im Vordergrund steht als die Segeleigenschaften.

    Kleinere, ordentlich segelnde, wattentaugliche Familienyachten um 8m werden in Europa kaum noch gebaut. Am ehesten in Polen (die Balt 27 kommt ebenfalls aus Polen), wobei bei diesen (vielleicht mit Ausnahme der Delphia 29 DI in der See-Version mit erhöhtem Ballast) die Segeleigenschaften meist auch nicht im Vordergrund stehen.


    Zunächst muss man sich entscheiden, ob man aufrecht trockenfallen können will (Kimmkieler oder Schwertboot mit Innenballast) oder nur bei Hochwasser über die Wattenhochs kommen will (Schwenkkiel oder Flachkiel)

    Früher haben die Franzosen sowas gebaut: Kelt 850 mit Gusseisen-Bodengruppe und Ballastschwert. 0,69m Tiefgang mit Schwert hoch, aufrecht trockenfallend, seetauglich, ordentlicher Segler. Die hat mir immer gut gefallen. Familientauglich, separate Nasszelle, ordentliche Pantry, Naviplatz, Doppelkoje achtern, Dreiecksdoppelkoje vorn, nicht abgetrennt.

    SailboatData.com - KELT 8.50 Sailboat


    Oder die Firsts mit Schwenkkiel, die Feelings mit Innenballast und Deriveur (=Schwert) und die Ovni 28.


    Dann die englischen Kimmkieler Westerly Griffon, Westerly Merlin, Moody 28, Sadler 29. Und natürlich aus Holland und Belgien allerlei Flachkiel- oder Kielschwertboote von Friendship, Victoire, Conyplex, Compromis und Etap. Oder die alten Dehler Duetta 86, Duetta 94/Dehler 31 mit Flachkiel 1,10m Tiefgang, letztere ziemlich gute Segeleigenschaften trotz Flachkiel, urlaubstauglich.

    Aber das sind alles ältere Boote.


    Und dann gibt es natürlich die modernen, hervorragend segelnden, sehr seetüchtigen, aber auch gebraucht prohibitiv teuren Doppelkieler aus Frankreich wie die Django 770 und die RM 890.


    Ich verstehe natürlich den Ansatz: 'ich habe wenig Zeit, und wenn ich am Boot bin, dann will ich segeln und nicht basteln', aber die älteren Boote sind teilweise für das Anforderungsprofil geeigneter. Und wenn man Geld in die Hand nimmt, bekommt man gelegentlich auch sehr gut erhaltene und unterhaltene ältere Boote mit neuerer Maschine und rezenten Segeln, die man mit Hilfe eines Bootsbauers in genau den Zustand bringt, den man sich vorstellt.

    Better to be on the boat with a drink on the rocks than to be in the drink with the boat on the rocks

  • Vielen Dank schon mal für Eure Einschätzungen zu den zwei Booten und auch Eure generellen Empfehlungen, das ist sehr hilfreich. Ja, es wollen viele Aspekte bedacht sein, das wird uns auch immer klarer.

  • Ich würde gut darüber nachdenken, wie wichtig dir (einfaches) Trockenfallenlassen ist, denn das schränkt die in-Frage-kommenden Bootstypen m.M.n. auf Boote ein, die aufrecht trockenfallen und weniger als 1m Tiefgang haben (man will ja nicht ewig warten bis das Boot endlich trochengefallen ist). Das sind dann Kimmkieler mit wenig Tiefgang (die entsprechend mies segeln), Schwertboote mit Innenballast (die ober erwähnte Kelt oder Feelings), Integral-Schwenkkieler und -nur der Vollständigkeit haber- Jollenkreuzer. Wenn es "nur" um geringen / variablen Tiefgang geht, würde ich einen Schwenkkieler, der auf dem Kiel stehen kann, nehmen. Der kann mit Wattstützen Trockenfallen, wenn man's möchte.

    Zum Thema Flachkieler: die Dehler 31 gibt's als Flachkielversion (1,10m oder so) und die segelt wirklich ganz ordentlich. Ist aber größer als angepeilt.

    Edited once, last by Fischkopp11: überzählige Wörter entfernt ().

  • Aber nur 50cm länger und nicht breiter als die Hunter.

    Ich finde die Hunter schon klasse.

    15 PS führerscheinfrei, große Nasszelle, Rad, gut für 3 Personen, evt. 4.

    Nachteile aus meiner persönlichen Sicht:

    1.) Der Kocher scheint elektrisch zu sein jedoch in jedem Fall nicht kardanisch aufgehängt.

    Das kann bereits im geschützten Hafen zu einem Problem werden, sofern mal jemand "Welle" macht.

    Ich koche aber auch gern und ggf. mal komplizierter als Nudeln.

    2.) Wenig Schrankraum, um Dinge und / oder Klamotten unterzubringen.


    Kommt drauf an, was man möchte.

    Wie gesagt, mit der Hunter habe auch ich bereits geliebäugelt, obwohl mein Ziel eher Hunter 27 Pilot wäre...


    Gleich groß, allerdings eine Nennkoje weniger, hat die Duetta 86, mein Boot. Dort gibt es viel Stauraum, wirklich viel Stauraum, bei nahezu exakt gleichen Abmessungen zur Hunter. Vor allem in der "L" Verion mit abgetrennter V-Koje im Bug.

    Die Dehler 31 bekommt zwar bei nur 50cm Länge eine Doppelkoje im Heck dazu, sowie einen wirklich überragenden WC Raum mit ziemlich cooler Schiebetür, opfert jedoch die Hängeschränke.

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  • Schließe mich weitgehend an, würde von den beiden o.g. daher die Hunter bevorzugen und gebe zu bedenken, dass viele Nordseelieger über Pocken klagen. Verschwindet das Schwert beim Trockenfallen im Schacht, ist es eine Frage der Zeit, bis es wegen Pockenbefall nicht mehr rauskommt. Das wäre es mir nicht wert.

  • Verschwindet das Schwert beim Trockenfallen im Schacht, ist es eine Frage der Zeit, bis es wegen Pockenbefall nicht mehr rauskommt.

    Nach meiner Erfahrung ist dieses Problem nicht so groß. Bei uns im Verein gibt es jede Menge Dickschiffe mit Schwertern / Schwenkkielen. Wenn es mal klemmt, ist es Schlick aber keine Pocken. Ich selber habe auch keine Pocken am Schwert (30er Jolli) und dabei ist noch nicht mal AF drauf.

  • Nur damit keine Missverständnisse entstehen: Trockenfallen ist eher nicht geplant bzw. hat zumindest keine Prio. Es geht uns vorrangig darum, zu den Inseln segeln zu können und nicht nur Prickenwege abzufahren, zumindest so lange man noch quer übers Watt fahren darf. :frowning_face: Daher das Kriterium mit dem variablen bzw. geringen Tiefgang. Denn ich habe wenig Lust, mit zwei kleinen Kindern an Board ungeplant im Watt übernachten zu müssen.

  • moin Jakob, wenn du frei über die Watten segeln willst, d.h. außerhalb der gekennzeichneten Wege und über die höchsten Wattenhochs, sollte dein fester Tiefgang, unabhängig von Schwert oder Hubkiel, 1,0 m nicht überschreiten und der Kiel sollte bei Grundberührung selbsttätig anklappen können. Über bestimmte Wasserstände, bei denen mehr Wasser als bei MTH aufläuft, will ich mich hier und jetzt nicht auslassen und ich setze voraus, dass wir über ein Zeitfenster etwa 2,5 Std. vor HW bis 1,5 Std. nach HW reden. Damit fallen nahezu alle Segelboote mit Festkiel aus und diejenigen die verbleiben könnten mehr driften, als dass sie segeln. Beim Ansehen jeglichen Bootes mit Schwert oder ggf. Hubkiel sollte das Augenmerk im wesentlichen auf Kiel, Ruder, Ruderlager, Kasko ( GFK ) und Welle ( sofern vorhanden ) liegen. Alle anderen Dinge sind einfacher zu ersetzen oder zu reparieren, als eben diese. Bei deinem Anforderungen plus "Gerödel" ( siehe Themenstart ) wird die Suche nicht einfach werden und ein ordentliches Boot wird seinen Preis haben. Dennoch wünsche ich gutes Gelingen. Das war jetzt meine letzte Berichtigung, beste Grüsse, T.

    Edited 4 times, last by Trimminogy ().

  • Hai 7.60 mit diesem nach hinten Schwingkiel...

    Selten geworden...


    PSK hieß das Ding, glaube ich


    Jupp...

    Nautic-Plast, HAI Segelyachten

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    Edited once, last by Nightfighter: Ein Beitrag von Nightfighter mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Hey!

    Es scheint also die Hunter zu werden?

    Die ist zum 1. Mal reserviert...

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  • Moin Nightfighter, hab auch gesehen, dass die Hunter jetzt als verkauft markiert ist. Allerdings nicht wegen mir, da muss jemand anders zugeschlagen haben.


    Ich habe nochmal ne allgemeine Frage zum Thema Wertverlust und Gebrauchtpreise. Durch Covid scheint der Markt ja durchaus durcheinander gewirbelt worden zu sein, weil die Nachfrage durch die Pandemie deutlich gestiegen ist und damit auch die Preise gestiegen sind, sowohl für neue als auch für gebrauchte Boote.

    Habe gelesen, dass man vor Covid prinzipiell davon ausgehen konnte, dass ein Boot in den ersten 5-7 Jahren ca. 40 % Wertverlust hat und man danach pro Jahr ca. 5 % Wertverlust ansetzen kann. Würdet Ihr dieser groben Faustregel zustimmen und gilt sie auch nach Covid noch bzw. wieder (der Markt soll sich ja scheinbar langsam wieder normalisieren)? Klar spielen bei Gebrauchpreisen noch viele weitere Kriterien eine Rolle (Zustand, Ausstattung, Bekanntheit/Beliebtheit des jeweiligen Modells etc.), aber mir geht es mal um eine grobe Orientierung. Oder funktioniert solch eine Faustregel Eurer Ansicht nach nicht, weil es eben doch zu viele Einflussfaktoren gibt?


    Ahoi, Jakob


  • Oder funktioniert solch eine Faustregel Eurer Ansicht nach nicht, weil es eben doch zu viele Einflussfaktoren gibt?

    Genau. Das ist der Versuch, Mechanismen aus dem Automarkt auf den Yachtmarkt zu übertragen. Das wird nicht funktionieren, weil die Stückzahlen bei einzelnen Modellen um Größenordnungen kleiner sind, als bei Autos. D.h. eine vernünftige Statistik zu Preisen kann man gar nicht machen.


    Und dann spielen eben jede Menge Einflußfaktoren rein, die den Bootswert massiv beeinflussen können: neuer Motor gg Altmetall, neue Laminatsegel vs. alte Dacronlappen ohne Form, Innen tiptop vs. abgeranzt und schimmelig, Osmose, Osmosevorsorge/-sanierung, Ausrüstung, Verbastelt oder nicht usw. usf.


    Es gibt 10 Jahre alte Yachten, die werden über Neupreis verkauft und 3 jahre alte Charterschiffe, die schon die von Dir erwähnten 40 % verloren haben (ist nicht die Regel, kann aber vorkommen, wenn entsprechend hart rangenommen und schlecht gewartet).


    Viele Yachten sind viel zu individuell, um eine "Schwacke-Liste" zu erstellen. Letztendlich geht es darum, ob Dir genau das Schiff den geforderten Preis wert ist.


    Schöne Grüße,


    Roman

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  • Schaue ja hauptsächlich bei alten Dehler Booten der "guten alten Zeiten" also etwa bis 1984.

    Bis vor Corona war es tatsächlich so, dass gut erhaltene Exemplare etwa zwischen 80 -120% des Neugrundpreises gebracht haben.

    Selbst in Original Minimalzustand.

    Extras ausgeschlossen

    Je kleiner, desto niedriger.

    Corona hat die Nachfrage nach speziell diesen Booten zwar gesteigert, die Preise jedoch für speziell diese Bootsgruppe fallen lassen. Zu viele wollten wohl umsteigen, den Liegeplatz jedoch behalten.

    Seit dem Sommer sehe ich den Markt beinahe zusammen gebrochen.

    Keine Liegeplätze...

    Hingegen gehen im Augenblick ein paar Boote weg, die teilweise seit vor Corona inseriert waren.

    Das spricht für starke Preisanschläge sowie ein geringeres Angebot.


    Liste hängt immer sehr stark vom Typ ab

    Die Hunter war bestimmt seit Juni drin...

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  • Moin liebes Forum!


    Wir haben uns jetzt für die Balt 27 aus 2014 aus zweiter Hand (privat) entschieden. Sie entspricht unseren Kriterien und ist sehr gut ausgestattet. Außerdem hat der externe Gutachter bei der Besichtigung im Winterlager sowohl die Bauqualität als auch den Zustand als sehr gut eingeschätzt. Beim Preis ließ sich auch noch etwas machen, insofern passt das Gesamtpaket für uns.


    Nun stehen Vorvertrag und Anzahlung an, im April dann Probefahrt, Übergabe und Landtransport von Magdeburg nach Harlesiel (Boot inkl. Hafentrailer).


    Was würdet ihr bzgl der Anzahlung empfehlen, ist eine normale Überweisung nach Privatrechnung ausreichend oder sollte man es besser über eine selbstschuldnerische Bankbürgschaft, ein Anderkonto o.ä. abwickeln?


    Und habt Ihr Empfehlungen für seriöse Transportunternehmen?


    Danke im Voraus und Ahoi,

    Jakob


    Edited once, last by jakobt ().