Darf eine unbemannte Yacht ankern?

  • Was genau meinst Du mit "darfst"?

    Der Weg ist das Ziel.
    Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
    Jeder Alkoholismus mit einem ersten Glas.
    Jede Sucht mit einem ersten Mal.


    Jeden Abend ´nen Bier - Ganze Leben Alkoholiker


    Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewußt...


    Cetero credo Putin esse delendum.

  • Landgänge ohne jemanden an Bord zu lassen, das macht man doch oft . Keine Angst - weshalb sollte das nicht erlaubt sein?

    Ei jo

  • Solange Du den richtigen Palstek knotest alles gut. Wenn nicht, fällt es wohl auf Dich als Knotender zurück.

  • Ja.

    Was willst Du wo genau tun.

    Darauf kommt es an.

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  • Wenn du alles was notwendig ist für das Ankern prüfst und als Bootsführer der Meinung bist, daß es ok ist, warum nicht.

    Versicherungstechnisch, würde es lieber gesehen werden wenn du dein Boot in einen sicheren Hafen bringen würdest.

    Leider gibt es auch Skipper die das Boot über Wochen unbeaufsichtigt in einer Bucht am Anker hängen lassen, das würde ich jedoch als unverantwortlich ansehen.

  • Im Yachtrücklassungsgesetz steht "Notfalls kann man eine Frau allein an Bord lassen.

    Was ist denn das für ein Gesetz???? "Notfalls!" Wenn ich das schon lese. DER unbestimmte Rechtsbegriff schlechthin. Das öffnet für Gerichtsverfahren bis hin zum Bundesgerichtshof im Nachhinein Tür und Tor. Auch die Gesetzgeber werden immer schlampiger, genauso wie Popmusikproduzenten oder Yachtkonstrukteure. Ich mag bald nicht mehr.

  • Um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen:

    Auf der Elbe vor Lühe zwischen der 117 und der 118 wird das möglicherweise bei einigen Seeleuten auf Unverständnis stoßen. Aber man kann ja um dich herumkurven. Dein Boot ist ja klein.

    Wichtig in dem Zusammenhang ist es, für hinreichende Beleuchtung während der Dunkelheit zu sorgen. Gut ist ein Radarreflektor an exponierter Stelle, der Königsweg ein eingeschalteter AIS Transponder.

    Uwe

    Wenn man einen Stander möchte geht das so:

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    Nordyacht Uwe Giese

  • Um die Frage ernsthaft zu beantworten, müsste man schon ein paar Details wissen.

    Generell sollte die Antwort ein "ja" sein.

    Ob es ratsam ist, dies über einen längeren Zeitraum zu tun, steht auf einem anderen Blatt. Auch deine Versicherung mag dazu ein Wort zu sagen haben.


    Es gibt z.B. in Griechenland die eine oder andere Ecke, wo das praktiziert wird. Solange da nachts ein Ankerlicht brennt, kümmert sich die Portpolice nicht drum.


    Ich persönlich würde das nicht über einen längeren Zeitraum machen. Eine Nacht mag noch ok sein, wenn man sicht über die Wetterentwickung absolut sicher ist.

  • MichaelK

    Unser Kreuzer hat zwei Saisons komplett am Anker verbracht, wenn wir nicht damit unterwegs waren.

    Auf dem Bodensee gibt es viele Bojenfelder an denen dauerhaft Yachten liegen. Einen Hafen braucht man nicht unbedingt, wenn man sich um das Grundgeschirr vorher ordentlich Gedanken gemacht hat.

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    Nordyacht Uwe Giese

  • Mooring Boje ist ja auch ein ganz anderer Schnack. Dass viele Boote permanent an einer Boje liegen ist klar.


    Bei der Fragestellung war ich von der Verwendung des eigenen Bordankers ausgegangen.

    Klar, wenn den vermurt kommt man dem Grundgeschirr einer Boje schon recht nahe. Ist dann aber immer noch kein tonnenschwerer Zementblock.

  • Darf eine unbemannte Yacht ankern?

    Wenn sie das kann.


    Bei genügend schlechten Bedingungen (Ankerform, Ankergewicht, Ankergrund, Sturm, Welle) landet das Boot fast unweigerlich am Strand, in den Felsen oder treibt auf See. An den 5 Punkten würde man zuerst justieren. Ist es zu spät, Hopfen und Malz längst verloren, wäre ich im dritten Fall gern an Bord, in sen beiden ersten lieber an Land.


    Du wirst normalerweise erst gefragt, ob Du etwas darfst, wenn etwas schief gegangen ist. Wann geht etwas schief? Bei mir, wenn dem Boot etwas zustößt, bei sehr vielen anderen, wenn "die Versicherung" nicht zahlt. Wenn das Boot treibt, also "wegschwimmt" liegt der Schluss doch nahe, dass Schadensminimierung ein Leichtes gewesen wäre und dass Du als guter Skipoer, das anhand der herrschenden Bedingungen hättest erkennen müssen ... und als schlechter Skipper mit dem Geld ohnehin nur Blödsinn machst.

  • Du wirst normalerweise erst gefragt, ob Du etwas darfst, wenn etwas schief gegangen ist.

    Na, deswegen fragt er ja hier proaktiv.

    Finde ich toll und löblich!

    Ein paar Details wären hilfreich...

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  • Son büschen gendern muss sein. Im Yachtrücklassungsgesetz steht "Notfalls kann man eine Frau allein an Bord lassen. :mosking:

    Fällt sie dann auch an den Finder der Yacht? :leise: