Zerstörte Häfen - Folgen für die nächsten Saisons?

  • Vejrö ist preislich durchaus ok. Ich darf mir Grillkohle holen, hab 1a Duschen/WCs. Hab gute Plätze ohne Päckchen, schönen Strand, tolle Natur. Wir sind da jedes Jahr und es wird auch 2024 so sein. Wetten?

    das Bier vom Faß direkt am Hafenkiosk nicht vergessen 🍻

  • Info der Häfen Marina Minde und Marina Toft von gestern an die Festlieger:


    Auswirkungen der Sturmflut

    Marina Minde und Marina Toft sind dem Sturm im Vergleich zu mehreren anderen Yachthäfen in Dänemark und Deutschland relativ glimpflich davongekommen. Allerdings summieren sich die Kosten auf einen erheblichen Betrag, dessen volle Höhe wir noch nicht kennen. In beiden Yachthäfen mussten die meisten elektrischen und elektronischen Anlagen ausgetauscht oder repariert werden. Darüber hinaus mussten wir in Minde Teile des F-Steges sowie mehrere Pfähle usw. im östlichen Teil des Yachthafens erneuern. In beiden Marinas mussten die Tanksäulen mit den kompletten elektronischen Inhalten ausgetauscht werden.

    Zuletzt kam es zu Schimmel auf/in den Böden unter dem Hafenbüro und dem Kioskgebäude. Die Böden und die unteren Teile der Wände wurden entfernt und zerstört. Die nicht entfernbaren Teile wurden mit Anti-Schimmel-Produkten behandelt, um einer erneuten Schimmelbildung vorzubeugen. Die Gebäude werden gerade ausgetrocknet, bevor der Wiederaufbau stattfinden kann. Das Datum der Fertigstellung des Wiederaufbaus ist uns nicht bekannt.

    Jallajalla! Clac clac clac!


    ~__/)__

  • Wiederaufbau nach Sturmflut: Viele Häfen in SH sind startklar
    Viele Jachthäfen in Schleswig-Holstein wurden von der Ostsee-Sturmflut im Oktober 2023 schwer getroffen. Die meisten von ihnen konnten seitdem weitestgehend…
    www.ndr.de


    Der NDR berichtet: Maasholm wohl 1.5.24. Damp zwei Jahre mind. gar nicht. Nur Reinkranen und Wegfahren erlaubt.

    Die Hoffnung für Damp, die Ende Februar noch ausgerufen wurde hat sich zerschlagen, die Klinikgruppe Vamed, die den Hafen bisher gepachtet und betrieben hat will gar nicht mehr- die Kommune sucht einen neuen Pächter, solange passiert da nichts.

  • Das klang vor Kurzem noch anders, da wollte man nur auf die Fördergelder vom Land warten und die wurden ja mittlerweile wohl zugesagt. Dass Vamed aussteigt, war da aber schon klar und davon, dass man mit den Arbeiten erst beginnt, wenn ein neuer Pächter gefunden ist, war nicht die Rede.


    Und wenn die Boote nach dem Kranen den Hafen (sofort?) verlassen müssen, also nicht mal übergangsweise 1-2 Tage an einem der intakten Stege festmachen dürfen, wird das ein mühsames Unterfangen, weil sie dann zwischen dem Kranen des Boots und dem Maststellen immer den Kran umrüsten müssen. Das bringt dann die ganze Logistik durcheinander.

  • Die Dauerlieger in Damp haben von der Verwaltung folgendes mitgeteilt bekommen:


    Quote

    "Folgende Punkte sind dabei zwingend zu beachten und einzuhalten:


    1. Das Kranen von Booten führt zur Vermeidung von Sicherheitsrisiken ausschließlich ein von uns (der VAMED Kliniken Deutschland GmbH oder der ostsee resort damp GmbH) gestellter Hafenmitarbeiter oder der Hafenmeister durch.


    2. Das Kranen erfolgt ausschließlich zu dem Zweck, Boote so zeitnah wie möglich aus dem beschädigten Yachthafen zu entfernen.


    3. Das Yachtzentrum Damp GmbH ist im Rahmen des mit ihr bestehenden Vertrags berechtigt, Masten selbst zu kranen. Die Nutzung des Krans darf aber ausschließlich im Beisein eines Mitarbeiters der VAMED Kliniken Deutschland oder der ostsee resort damp erfolgen.


    4. Ins Hafenbecken gekrante Boote dürfen ausschließlich so lange im Yachthafen verweilen, wie es zwingend notwendig ist, um das jeweilige Boot für die Ausfahrt aus dem Yachthafen zu rüsten und den Yachthafen seeseitig zu verlassen."

    Unqoute


    Das Kranen ist dann doch nicht so stressig. Das der Hafen gleich zwei Jahre geschlossen bleiben soll, erfahren wir Dauerlieger wieder aus der Presse :whistle2:

  • Das klingt was das Kranen angeht ja dann doch nicht so schlecht, vielen Dank fürs Posten hier.


    Ich frage mich, wie die für einen kaputten Hafen einen neuen Pächter finden wollen. Der müsste ja dann schon mit einigen Jahren Pachtfreiheit gelockt werden. Und man verliert Zeit, in der theoretisch schon mit der Sanierung begonnen werden könnte. Aber wer weiß, was es da für finanzielle und sachliche Zwänge gibt, die eine andere Vorgehensweise unmöglich machen...

  • Sehr schön, dass die Yacht dem YCG in der Segelwelt eine Bühne bietet und der Club damit zeigt, warum es wertvoll und richtig ist, im Verein zu segeln. Gerade die Vereine hatten und haben ja oft unter Häme zu leiden, blaue Blazer, goldene Knöpfe, Staub und Tradition...ja, aber eben auch Wir tun, wir kümmern uns, wir schaffen es, zusammen. Der Hafen sah übelst aus Ende Oktober. Sie können stolz sein, sind es auch zu recht. IMG_3069.jpg

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  • In unserem Verein - und ich weiss, bei den Nachbarvereinen war es ähnlich - wurde nach der Sturmflut viel über die exzellente Hilfe und Zusammenarbeit gesprochen.


    Bei uns sind auch einige Eigner, deren Boote bereits an Land standen, sehr engagiert gewesen.

    So furchtbar die Zerstörungskraft auch war, so sehr hat sich das als eine Sternstunde des Vereins gezeigt.


    Holger

  • Danke Meerfee für die netten Worte.


    Wir sind im YCG (Grossenbrode) jetzt zu 99% fertig. Am vergangenen Wochenende hat unser Elektro - Team die letzten Schaltkästen in Betrieb genommen, Wasser ist da und die Sorgleinen hängen.

    Alle Stege sind nagelneu, die weißen Grätings strahlen auf den Bongossibalken. Die Ackerei im Winter ist schnell vergessen.


    Der Grillplatz ist auch wieder offen, also packt ein paar Bratwürste, Kohle und Bierdosen ein und schaut gerne mal bei uns vorbei.

    Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

  • Darf ich fragen, welche finanziellen Komponenten zum Einsatz kamen?


    a) Äquivalent aus Eigenarbeitsleistung (das in großem Umfang, soweit ich es verstanden habe)

    b) Etatmittel des Vereins (also aus dem laufenden Haushalt)

    c) Angesparte Instandhaltungs-/Risikorückagen des Vereins

    d) Anlassbezogene Einmalumlage unter den Mitgliedern

    e) Spenden von Mitgliedern oder Dritten

    f) erhöhte Liegegelder

    g) Versicherungsleistungen

    h) Zuwendungen des Landes.

    Interessehalber - wir sind in Eckernförde auch betroffen, hatten aber aus mehreren Gründen Riesenglück und so geringe Schäden, dass sie aus Instandhaltungsrücklagen und Eigenleistungen mühelos gedeckt werden können. Gleichwohl überlegen wir, wie wir derartige Risiken künftig abfedern.
    Ggf. gern auch per PN, wenngleich ich durchaus auch ein allgemeines Interesse sehe.

    Dank + Gruß
    Andreas

  • Wie sieht es eigentlich aktuell in Langballigau aus?

    Dem Bootsmann gelüstet es nach Fischbrötchen :hunger:

    Samstag dort wieder festgemacht, nach einem Jahr Zwangspause.
    Alles wieder offen, eine Stromsäule fehlt noch... da hatte im Sturm wohl jemand sein Schiff dran vertäut.
    Alle anderen Säulen sind jetzt deutlich höher... warum bloß?


    Ach ja: Die Hafen-Schwänin ist immer noch zu doof, das Gelege ist gleich wieder abgesoffen.

  • Ist Maasholm nun tatsächlich wieder geöffnet? Es war ja vom 01.05. die Rede… aktuellere Infos habe ich nicht gefunden. Weiß jemand was?

  • Post by Gambrinus ().

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