Segeln mit Hund

  • ich war mal von Ijmuiden raus mit Freundin Kind und Hund ... es war eine gute Welle vor dem Hafen ... nach 20 Minuten hatte sich Hund und Kind übergeben und wir sind zurück ..

    ... und?

    Wie geht die Geschichte weiter? :phil_25:

    Ei jo

  • Wie geht die Geschichte weiter?

    wir sind zurück in den Hafen ... und alle haben sich gefreut uns wieder zu sehen ... (war glaube ich eine doofe Idee)

    dann Teppiche ausgewaschen ..

    (wenn es nicht mehr wackelt geht es ja schnell allen wieder gut

  • wir sind zurück in den Hafen ... und alle haben sich gefreut uns wieder zu sehen ... (war glaube ich eine doofe Idee)

    dann Teppiche ausgewaschen ..

    (wenn es nicht mehr wackelt geht es ja schnell allen wieder gut

    ... und hast du die beiden nochmals aufs Boot gekriegt?

    Ei jo

  • und hast du die beiden nochmals aufs Boot gekriegt?

    ja ... der Hund war immer super .. musste nur getragen werden Treppe runter .. und der Junge liebte das Segeln ...

    die Beziehung hat aber nur noch ein Jahr gehalten ...


    seit dem habe ich mir vorgenommen mich der sollte mal wieder eine kommen - Kapitanin zu unterwerfen - weil alleine Segeln wäre doof

  • 20220831_173613.jpg

    Diese Hündin muss einfach mit, an Bord fühlt sie sich wohl, weil ihr Rudel da ist. Sie springt vom Seitensteg aus's Boot oder läuft über die Klapprampe . Motorbootfahren ist ok, segeln bei Welle und Krängung mag sie gar nicht. Wir beschränken die Tagestörndauer auf ca 6h, dann gibt's auch keine Probleme mit der Entleerung. Da ich mir seglerisch schon die Hörner abgestoßen habe, ist solch ein Kompromiss für alle tragbar.

  • Susi ist immer dabei, von Anfang an, und wenn es ruppig wird, dann wird sie in der Plicht angeleint oder ich mache ihr eine Kuschelecke unter Deck. Dort pennt sie dann so friedlich, daß ich sie auch schon mal dafür beneide. Zum Thema Gassi gehen: sie würde niemals ihr Geschäft auf dem Boot machen, sodaß sich die Törns auf etwa 6 Stunden begrenzen. Das Gassi gehen hat aber auch seine gute Seite, denn man erkundet die Gegend um die Häfen immer, ob man will oder nicht, und man bekommt auf diese Weise immer einen Bewegungsausgleich!

    Navigation ist, wenn man trotzdem ankommt

  • Unser Labrador-Mix ist auch regelmäßig mit dabei. Die Länge der Schläge wird dann entsprechend geplant (max. 6 h), und wenn das Wetter mitspielt gerne von Morgens bis Mittags, da er da in seinem normalen Tagesablauf sowieso am dösen ist (nach einem ausgiebigen Morgenspaziergang versteht sich).

    Also entweder schläft er unter Deck in einer der Kojen, oder er sitzt / liegt im Cockpit, und lässt sich den Fahrtwind um die Nase wehen. Vorschiff etc. ist tabu, und an Deck ist auch für ihn Schwimmwestenpflicht und Sicherungsleine angesagt. Bei Lage / Hafenmanöver kommt er runter und die Schott wird zu gemacht, damit er nicht aus Neugier dazwischenfunken kann.


    Trotz seiner 30kg ist er (und ich) von anderen Unternehmungen daran gewohnt, dass er für Hindernisse wie Kletterpassagen, steile Leitern oder schwierige Bodengitter hochgenommen wird. Somit klappt auch der Weg an / von Bord unabhängig vom Liegeplatz, auch wenn wir natürlich trotzdem längsseits bevorzugen.