Rampa-Muffen, Einschraubgewinde, Gewindeeinsätze für Holz aus seewasserbeständigem Edelstahl oder Bronze gesucht

  • Vorschlag, leime neben die Spante einen Holzklotz passender Größe fest und drehe dann in diesen hinein die Rampa Muffe, wenn es diese unbedingt sein soll.

    Dann kann er auch eine Edelstahl Einschlagmutter von unten einsetzen. Gibt es sehr preiswert.


    Gruß Odysseus

  • Die Bauart habe ich auf "stitch and glue", bzw. "tack&tape" abgewandelt und mit 10mm statt 6mm Sperrholz gebaut. "Aussteifend" bezieht sich eher auf die Lastverteilung für den Boden, der auch 10mm hat. Ich habe mittlerweile über 20 Boote gebaut, da kann ich schon ganz gut einschätzen, was hält und was nicht. Die Boote laufen großteils im Schuleinsatz und mit ihnen wird nicht zimperlich umgegangen. Der Duckpunt ist 365 Tage im Jahr 24/7 der Witterung ausgesetzt, das habe ich beim Bau berücksichtigt, zusätzlich dient er im Hafen als Arbeitsboot.

    Ein paar mit Epoxy eingeklebte Muttern/Muffen in M4 oder M5 mit maximal 10mm Tiefe. V4A (ich weiß, die Bezeichnung ist heute nicht mehr zulässig) oder Bronze, weil die Teile im Spant keinen Ärger machen sollen.

    IMG_0406.jpeg

    Zur Verdeutlichung hier noch einmal ein Bild vom Bau. Rumpf ist oben mit einer zweiten Sperrholzschicht aufgedoppelt, + Scheuerleiste, + Mastducht, + Schotten und Decks am Bug und Heck. Wenn ich das Teil an Land auf zwei Böcke stelle, kann ich im Boot mit meinen 95 kg herumspringen, ohne das es irgendwo knackt oder auch nur federt.

    Ich meine, den Boden habe ich außen sogar noch mit einer Schicht Glasfasergewebe beschichtet.


    In Amerika ist es bei Leuten, die seit über 30 Jahren Boote bauen, normal, solche Muffen in tragende Holzteile zu bauen, alles eine Frage der Relation zur Dimension des Bauteils:

    Aktueller Artikel in smallboatsmonthly


    Zusätzliche Klötzchen werde ich definitiv nicht einbauen, das ist mir sogar im Arbeitsboot zu hässlich. Außerdem ist der Aufwand zu hoch.