Posts by Skiirskott

    Neben der kompetenten Auskunft von Rolf, wie das unmittelbar vor Cuxhaven ist, kann ich Dir aus der Praxis berichten, denn diese Tour habe ich häufig gemacht:
    Wenn der Wind es erlaubt - oder unter Motor, fährt man hinter den grünen Tonnen bis man den Kurs Helgoland anliegen kann 'ohne den Vogelsand mitzunehmen'.
    Das ist etwa bei Neuwerk-Reede bzw. Tonne 13/Bake C. Vorher kann man schon mal den Schiffsverkehr beobachten und dann rübergehen.
    Beste Grüße von Helgoland, Gerrit

    Über das Befahren der Elbe im angefragt Bereich ist schon viel geschrieben worden.
    Hier nochmal speziell für Dich:
    Von Brunsbüttel kommend kreuzt Du ganz normal von Ufer zu Ufer (bzw. dem Medemsand). Dabei berücksichtigst Du extrem die Berufsschifffahrt.
    Unter Maschine fährst Du knapp außerhalb der roten Tonnen nach Cuxhaven.
    Achtung, südlich der Neufeld-Reede sind Arbeiten im Zusammenhang mit der Elbvertiefung im Gange. Dort sind Untiefentonnen mit N-Toppzeichen ausgelegt, die Du südlich umfährst und deshalb knapp ins Fahrwasser gehen musst.
    Spätestens bei der roten 32 gehst Du auf den Hafen zu, sofern die Bahn frei ist. Dort ist immer mit Berufsschifffahrt zu rechnen, mit denen Du nicht in Konflikt kommen solltest.
    Die Ausflugsschiffe sind eher harmlos.
    Empfehlenswert, höre Sprechweg 71 ab (Cuxhaven Elbe Traffic)
    Wundere Dich nicht über den Wellengang auf der Strecke. Da man gewöhnlich mit der Strömung fährt, kann das bei westlichem Wind unangenehm sein.
    Diesel gibt es übrigens auch beim SVC in Cuxhaven oder auch auf Helgoland (billiger).
    Gute Fahrt!
    Gerrit von Helgoland

    An den Bildern habe ich sofort erkannt, dass es sich bei dem Phänomen um den Dinoflagellaten Noctiluca scintillans handelt.
    Das ist ein hoch interessanter Organismus. Es gibt ihn weltweit in den Randmeeren.
    Ich habe diesen während meiner Dienstzeit in der Meeresforschung jahrzehntelang erforscht.
    D.h., Kultur und Experimente zur Lebensweise, Planktonuntersuchungen zur zeitlichen und räumlichen Verteilung auf Dauerstationen und Forschungsfahrten.
    Nach der Entwicklungsphase fällt die jährliche „Blüte“ auf den Juli.
    Davon zeugen ja die Beobachtungen (auch von Sailing Rainer). Auffällig sind auch Ansammlungen in Hafenecken.
    Noctiluca gilt als ungiftig und leuchtet sehr intensiv. Bei Nachtfahrten schön anzusehen und auch bei der Seewasserspülung auf der Toilette.
    Dem Verdacht, ob es sich um verklapptes Öl handelt, war früher auch die Küstenwache erlegen. Das haben wir aber ausgeräumt.
    Zur Anschauung zeige ich mal eine mikroskopische Aufnahme. Der mittlere Durchmesser einer Noctiluca-Zelle beträgt 0,45 mm
    Beste Grüße, Gerrit

    Der Hafen ist bei Elbseglern eine wichtige Etappe, da tidenunabhängig anlaufbar.
    Nun stellte sich mir eine Situation dar, die ich bekanntgeben möchte:
    Unzählig viele freie Liegeplätze. --- Warum? --- Bauarbeiten
    Weil man dem Hafen zur Landseite schlecht entkommen kann.
    Die Ausgänge zur Straße sind gesperrt, da dahinter die Straße aufgenommen wurde.
    Ein Behelf führt über die Baustelle und dem Betriebsgelände der Lade- und Löschanlage der Schramm Group.
    Dort sollen auch mobile Toiletten stehen.
    Mit Leihfahrrädern kann man nur über einen großen Umweg über die Bundesstraße 431 in die Stadt kommen.
    Die Situation soll für den Rest der Saison bestehen.
    Gruß, Gerrit

    ... also, ich bin hin - wie zurück nördlich der roten Tonnen gefahren. Da hat niemand gemeckert und es lag die "Neuwerk" dort vor Anker.
    Ich fahre immer gern gerade Wege, nicht Zickzack und keine langen Außenkurven. Dabei quere ich auch mal das Fahrwasser sehr langsam.
    Die Polizei patrollierte dort auch des Öfteren, nahmen aber keine Notiz davon.
    Ich achte jedoch immer auf die Großschifffahrt.
    ... aber das war gerade ein Thema in diesem Forum
    Gruß Gerrit

    Quote

    Was mich gestört hat war die in vielen Details schlechtere Verarbeitung und Materialqualität. Das fängt bei den Beschlägen an (weiche Schäkel, zu kleine Wünschen) und endet beim Spiegel im Bad, der schon nach drei Saisons um den Rand herum schwarz wird oder den auf der Rückseite vom Klett zerrissenen Polstern, da das Gegenstück fehlt. Viele Zukaufteile sind aus der untersten Schublade, die Verarbeitung in Teilen luschig.


    Da habe ich ganz andere Erkenntnisse über mein Boot, welches aber nie in Charter lief und immer sehr geschätzt wurde:
    Es ist gut konstruiert, die ursprünglichen Polster sind noch im Einsatz und in Ordnung, die Holzteile sind gediegen gefertigt und sorgfältig verarbeitet, Beschläge sind von namhaften Herstellern.
    Gruß, Gerrit

    Moin Arthur Dent,
    Lotungen hängen im Infokasten in Büsum. Das nützt Dir wahrscheinlich wenig.
    Ich habe oft schon Büsum angelaufen und war auch kürzlich erst dort.
    Da Du bei Hochwasser ankommen - und auch bei Hochwasser wieder wegfahren wirst, sind die Tiefenverhältnisse im Detail nicht von Bedeutung.
    Nach Schleusendurchfahrt halte zunächst auf die neue Kutterpier zu und dann in einem eleganten Bogen auf die Gastliegeplätze.
    Bei Niedrigwasser bleibt ein Boot mit Kiel dort schwimmen!
    Allerhand Infos zu den Verhältnissen dort findet man im SkipperGuide, auf den ich in diesem Forum schon mehrfach aufmerksam gemacht habe:
    http://www.skipperguide.de/wiki/B%C3%BCsum
    Beste Grüße, Gerrit

    Liebe Wassersportler von der Nordsee,
    ich lasse das Thema nochmal aufleben, da ich mehrfach beobachtete, wie Boote umherirrten, die tanken wollten.
    Es sollte sich rumsprechen, dass das im Binnenhafen nicht mehr geht.
    Die Tankanlage ist abgebaut und der Hafen ist wegen der Ausbaumaßnahmen gesperrt.
    Tanken per Kanister ist wie früher. Mitarbeiter der Tankstelle fahren sie nach Möglichkeit gefüllt in die Nähe der Liegeplätze.
    Das Tanken direkt in den Bootstank erfolgt im Nordosthafen am Anleger.
    Dazu ist eine Absprache mit dem Tankwart zu treffen, denn die Zapfanlage darf nicht jederzeit verkehren.
    Mobil: 0151 65865220
    Beste Grüße von der Insel
    Gerrit


    Die Situation im Bild:

    Hallo Marcus,
    Büsum ist fast eine Sackgasse, es geht zwar weiter rein nach Meldorf, Du willst jedoch raus und weiter.
    Ich habe von Büsum aus auch mehrfach den Törn nach Cuxhaven gemacht. Wie das geht könnte ich beschreiben.
    Es bietet sich aber der Törn nach Helgoland an. Hier bist Du im Brennpunkt der Helgoländer Bucht und kannst jederzeit ein neues Ziel anpeilen.
    Bei Interesse kann ich Dich im persönlichen Kontakt beraten.


    In diesem Zusammenhang möchte ich die Nordseesegler mal auf ein Video hinweisen, welches ich bei YouTube eingestellt habe.
    Das findet aber kaum jemand
    Es handelt sich um eine Kurzinformation (5:13 m:s) über „Helgoland für ortsfremde Wassersportler“


    https://www.youtube.com/watch?v=GVw5PXNsq0o


    Beste Grüße,
    Gerrit

    Zur Besänftigung von Hanseat 70: Ich habe die Mitteilung über eingeschränkte Schleusenzeiten auch gefunden.
    Ich hoffe dennoch, dass meine Hinweise zum Befahren der Eider und besonders das .PDF hilfreich waren.


    An Marcus: Wenn Du unbedingt durch die Eider in die Nordsee willst, so kannst Du das natürlich tun.
    Mit dem Eider-Sperrwerk gehst Du genauso um, wie Du es Dir gedacht hast.


    Nimm mit dem Schleusenmeister Kontakt auf, erfrage, wann er die letzte Schleusung vor Hochwasser durchführt und sage, dass Du mitwillst.
    Du musst gegen die Strömung von Tönning hinfahren.
    Mit der Tidenzeit wird das passen, es muss ja auch im Hafen von Tönning genug Wasser sein.
    Sei rechtzeitig da. Für die 7 sm setze 1,5 h an.
    Die Schleusung geht nach meiner Erfahrung problemlos und schnell.
    Im Eider-Priel wirst Du alsbald die positive Tidenströmung der Ebbe erleben.
    Der Start für den Helgoland-Törn ist damit ideal.
    Solltest Du Ostwind haben, so kommt der ja von achtern bis raumschots, dieser Wind ist im Gegensatz zu Deiner Meinung günstig, auch weil ablandig.
    Über Helgoland kannst Du Dich hier informieren:
    http://www.skipperguide.de/wiki/Helgoland
    Der Nordosthafen ist allerdings noch nicht in Betrieb.
    Über den Bezug von Diesel-Treibstoff ist hier im Forum berichtet worden.
    Sollten wir uns sehen, kann ich nahezu alle Fragen beantworten.
    Gruß Gerrit

    Hallo Marcus,
    ich habe die Strecke Ortmühle --> Helgoland auch schon befahren.
    Woher hast Du die Auskunft mit den Schleusenzeiten des Eidersperrwerks?
    Im .PDF des WSA ist 24 Stunden-Betrieb verzeichnet.
    https://www.rish.de/download/eider-schleusen.pdf
    Für die Passage der Eider gibt es allerhand Hinweise.
    Ich habe auf Skipper-Guide auch ein wenig dazu beigetragen.
    Ich hoffe, Du fährst mit aktuellen Karten.
    Das Fahrwasser ist erheblich unter Eiderstedt verlegt worden.
    Gruß Gerrit

    Diesel bunkern per Kanister geht wie immer. Kanister werden nach Möglichkeit an den Liegeplatz gefahren.
    Das Tanken direkt in den Bootstank wurde von Delta-Golf am 18. März richtig beschrieben. Deshalb habe ich den Beitrag nicht kommentiert.
    Wenn später mehr Boote zum Tanken kommen, werden diese im Nordosthafen von einer mobilen Tankstation bedient. Das wird Engpässe geben, da eben nur eine Zapfstelle da ist, im Binnenhafen früher ja zwei.
    Motoryachten, die größere Mengen tanken, können dies im Vorhafen tun.
    Über die genannte Telefonnummer kann man sich informieren.
    Gruß Gerrit

    Die Segelsparte auf Helgoland war auch fleißig.
    Wir haben heute die Liegeplätze im Südhafen eingerichtet.
    Da von unseren Booten noch keines im Wasser ist, können sowohl die WSC-Plätze, als auch die WSA-Plätze belegt werden.
    Grüße von Helgoland, Gerrit