Posts by secuder

    Und ich mag jetzt gar nicht sagen, wie oft ich auf einer 300 km-Tour bei Null Grad Außentemperatur laden musste.

    Das darf wirklich nur eine sein! (wenn wir über die Tesla/ID4-Grössenklasse sprechen)

    Also was soll's: 160-170 km/h!

    Ja, nee, das geht nicht, ausser man wohnt um die nächste Ecke :to_pick_ones_nose2:


    Es ist ein anderes fahren und man muss sich echt gewöhnen - aber ich will nicht mehr zurück.

    Erstens: Verkehrszeichenerkennung. Schilder zum Tempolimit am Straßenrand werden meistens, aber nicht so oft, wie bei anderen Herstellern erkannt. NIE werden die Leuchtzeichen auf Schilderbrücken erkannt.

    Zweitens: Abblendassistent reagiert nur, wenn Entgegenkommer wütende Lichtblitze auf mich abschießen.

    Drittens: Abstandstempomat erkennt bei freier linker Spur plötzlich (nicht immer) in einem rechts fahrenden Fahrzeug ein Hindernis und geht voll in die Eisen. Dies ist der gravierendste Fehler und ich möchte kein Fz. hinter mir haben, wenn mein Auto so plötzlich unmotiviert bremst. Ich fahre daher immer mit schwebendem Fuß überm Fahrpedal.

    Meine Erfahrung mit dem ID.4:

    Verkehrzeichenerkennung funktioniert gut bis sehr gut, auch Leuchtzeichen. Allerdings werden die 80er Schilder auf abzweigenden Autobahnspuren erkannt, auch wenn man nicht abzweigt (die stehen oft nur ein bisschen nach rechts verdreht, das Auto erkennt sie dennoch). Aber das gibt keine Vollbremsung. Abblendassistent funktioniert gut, Abstandstempomat/-assistent funktioniert super.

    Für die drei Funktionen gibt es von mir eine gute 2. Außerdem kann er bis 8% Steigung 1,2t ziehen, das hat der ADAC leider nicht vermerkt. (reicht für frank_x trotzdem nicht)


    Aber er ist deutlich weniger sparsam als der Tesla, kommt nicht so weit und hat nicht diese exorbitanten Fahrleistungen

    Ich denke mal, dass in Schottland mehr Landstraßenanteil ist. Zusätzlich haben sie auf den Autobahnen ein Tempolimit von 70 Meilen / 113 km/h. Wieviel schaffst du ungefähr bei uns?

    Man fährt ja nicht bis null runter - im Sommer plane ich 300km Autobahn für den Hub von 100 auf ~16%

    Wirklich gemessen habe ich es nicht, aber >400km ist illusorisch.


    Landstrasse ist sicher deutlich sparsamer

    (…)
    Ein E-Auto hat üblicherweise einen Akku ab 40kWh - auch wenn ich den nicht ständig auf volle Kapazität laden muss, ist es vermutlich korrekt mindestens 20 kWh/Tag anzunehmen

    (…)

    Ja, bestimmt richtig....theoretisch - jetzt müssen wir die nur alle dazu bringen ihre Ladevorgänge und Wärmepumpen zu koordinieren um Lastspitzen zu vermeiden....
    (…)

    Passt prinzipiell, fürs Auto brauchst du aber nur die Hälfte ansetzen (40km/Tag Durchschnittsfahrleistung).


    Das Koordinieren von Ladevorgängen und Wärmepumpen ist technisch sicher ein relativ einfach zu lösendes Problem.

    Ich habe die Prüfung im Selbststudium bzw mit Onlinevortrag bestanden. Die Prüfer hatten gar nichts dagegen, dass ich in aller Ruhe erst mal die Anleitung auf der Übungsmunition durchlas.

    Was ich auch richtig finde. Wenn ich chartere oder mitsegel, weiss ich ja nicht, was ich an Bord vorfinde.


    gruesse

    secuder

    • Bekomme ich in der Prüfung eine Karte mit Revierzentralen und den jeweiligen Anrufkanälen wenn ich z.B. eine Notmeldung an eine Schleuse/Revierzentrale abgeben muss? Ich bin beim PA Regensburg (DMYV) und auf deren Website steht dass ich nix mitbringen muss.

    meine Funkprüfung ist schon zu lange her, um mich an all diese Dinge zu erinnern - was ich aber noch weiss: Du brauchst nix mitbringen, du bekommst vor Ort das Handbuch Binnenschifffahrtsfunk an die Hand und solltest daraus ermitteln können, wen du auf welchem Kanal anfunken musst.

    Am besten machst du dich vorher damit vertraut, sonst fängst du in der Prüfung an, im Inhaltsverzeichnis zu suchen… :blind:


    Handbuch Binnenschifffahrtsfunk bei elwis

    Statt dem "normalen" Binnen würde ich den Bodensee-Schein machen. Der kann gegen eine Verwaltungsgebühr zum Binnenschein umgeschrieben werden, wobei der Bodenseeschein natürlich erhalten bleibt. Wenn man einen der beiden (Küste/Bodensee) zuerst macht, wird die praktische Prüfung für den anderen anerkannt. Wie herum weiß ich nicht mehr.


    Mir wäre die Variante mit der Segelschule am sympathischsten.

    Bodensee unter Motor ist leider erst ab 18. Das hatte ich für meinen 16-Jährigen kürzlich nachgelesen :frowning_face:

    Praktische Bodenseeprüfung gilt ein Jahr lang auch für den SFB See, wenn eine enorm komplizierte :winking_face: Zusatzprüfung mitgemacht wird (Schwimmweste anlegen und Kreuzpeilung)


    gruesse

    secuder

    Eine Kugel trägt nicht so viel Last, da sie die Laufbahn nur in einem Punkt berührt. Eine Nadel hat einen linienförmigen Kontakt. Richtig ist aber auch, das die dynamische Tragfähigkeit eines Wälzlagers mit dem Durchmesser des Wälzkörpers steigt. Wenn man also mehr Last übertragen will, dann steigt man statt auf Kugeln auf Zylinderrollen um.

    In der Winsch ist dafür aber kein Platz und die Nadeln tun es ja offensichtlich auch ganz gut :smiling_face:


    Solche Nadeln sind im Industriebereich auf 2 mym sortiert, in schlechteren Gütegraden auf 5 mym. Wenn die Ersatznadel zu groß ist, trägt sie zu viel Last und geht frühzeitig kaputt. Wenn sie zu klein ist, dann trägt sie praktisch nichts und kann - wie reinglas schrieb - auch weggelassen werden.

    Wichtig ist auch, dass die Nadel die richtige Härte hat. Ungehärtet kann sie die Last nicht ab oder verschleisst. Die „normalen“ korrosionsstabileren Stähle lassen sich nicht gescheit härten.

    Gute Nadeln sind an ihren Enden ein ganz kleines bisschen dünner, um Kantenpressungen zu vermeiden. Auch deshalb würde ich von einem Zylinderstift als Ersatz abraten, auch wenn die Härte ok ist.


    —> wenn du nicht die richtige Nadel hast, dann lass sie besser weg. Die Tragzahl der Lagerung sinkt etwas und die Lücke ist unschön, aber besser als wenn die falsche Nadel verreckt und die Winsch blockiert. Oder Du baust den schon bestellten Ersatzkit ein :smiling_face:


    Die Nadeln sind in DIN 5402-3 beschrieben.


    grüsse

    secuder

    Und noch ein ganz anderer Punkt, der auch schonmal aufgegriffen wurde: über wieviele Unfälle dieser Art (so tragisch jeder einzelne ist!) reden wir eigentlich? Bei den beiden Rettern (A. Bermpohl und ??? - fällt mir nicht ein) bin ich mir nicht sicher, ob es vergleichbare Situationen waren, auf jeden Fall war mehr Wind.

    Im Jahr 2000 war was mit einem Motorboot, das ist der Unfall, den Dreyer aufgreift: Link