Posts by Balance

    Noch ein kurzes Fazit zum Pfingstwochenende: Es war ganz schön anstrengend! Insbesondere die Bedingungen am Samstag waren eigentlich so, dass Simone & ich bei diesen Verhältnissen nicht losgefahren wären. Was macht man nicht alles für seinen Sohnemann!? Natürlich hat es auch Spaß gemacht, schließlich haben wir die Jungs ja nicht so oft an Bord und wir mögen ja sehr gern segeln und draußen sein. Balance ist kein Regattaboot und auch die Verbissenheit und fehlende Empathie der meisten Teilnehmer (gab natürlich auch ein paar Ausnahmen) stellen eine Wiederholung stark in Frage....

    :regatta:


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    Simone & Thorsten

    Schon vor der Einfahrt in die Trave hörten wir das heftige Grummeln, das ein Gewitter ankündigte. Während wir Travemünde hinter uns ließen, zog es im Osten dunkel auf. Blitze zuckten und Donner krachte heftig. Wir waren froh, dass sich das Unwetter östlich von uns abspielte, allerdings blieb uns dann ein recht heftiger Regenguss nicht erspart und Sohnemann am Ruder ordentlich durchnässt. Kurz vor unserem Hafen an der Teerhofinsel kam das Unwetter dann doch noch ganz dicht und zwei gewaltige Blitze mit heftig krachendem Donner ließen die Balance erzittern und die Crew bangen. Letztlich erreichten wir unseren Liegeplatz noch heil und trocken, als jedoch gerade der letzte Festmacher belegt war, kam doch noch der Regen. Schnell alles zusammengepackt und im Auto verstaut, ging es dann zum Abschluss dieses ereignisreichen Wochenendes zum Griechen nach Reinfeld, wo wir bei lecker Speis & Trank noch einmal das Regatta-Erlebnis Revue passieren ließen.


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    Heimreise am Pfingstmontag


    Nach einem gemütlichen Frühstück traten wir dann unsere Heimreise an. Nahezu platt vorm Laken ging es bei freundlichem Wetter und scheinbarem Wind von 3-5 m/s entspannt Richtung Travemünde. Kurz noch von einem Schweinswal verabschiedet genossen wir die Fahrt und freuten uns über die moderaten Bedingungen. Später briste es dann wieder etwas auf, was uns bei dem raumen Wind flott heimwärts trieb. Dann erreichten wir Travemünde…


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    Natürlich ging es bei uns nicht nur um die Regatta, denn so ein langes Wochenende ist ja auch gleichzeitig ein kleiner Urlaub. Und natürlich bietet die Natur und das Umfeld immer viele schöne Bilder, die ich hier, zu eurer und unserer Erinnerung gerne noch zeigen möchte...


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    Der Regattatag


    Der Tag startete nach einer kurzen Nacht mit der Skipperbesprechung und anschließendem Frühstück an Bord. Balance startete als Boot mit dem höchsten Yardstick und ohne Spi als erstes Boot beim Känguru-Start. Es wehte nur eine leichte Brise und wir schafften es ohne zu kreuzen als erstes Boot die erste Wendetonne zu erreichen. Zur nächsten Wendemarke ging es dann vor dem Wind, wo die größeren Schiffe und besonders die mit Spinnaker dann ihre Vorteile ausspielen konnten. Unterwegs gab es dann auch noch totale Flaute. Als der Wind dann wieder einsetzte, erreichte er dann zuerst die großen, ohnehin schnelleren Boot, sodass wir Position um Position verloren. Zum Ende der Regatta ging es dann noch einmal hin (Amwindkurs) und zurück (wieder Amwindkurs) zwischen Wendemarke 2 und Starttonne. Schräge Winddreher!


    Bei uns herrschte ja in erster Linie der olympische Gedanke, aber wir waren dann doch froh, nicht als letztes Boot über die Ziellinie zu sausen. Insgesamt ein schöner stressfreier Segeltag. Wir genossen dann noch ein bisschen das gute Wetter und den Hafen, bevor es dann ab 18:00 zum gemeinsamen Grillen mit Siegerehrung ging. Überraschung auf unseren Gesichtern dann beim Verlesen der berechneten Ergebnisse. Hatten wir es doch tatsächlich geschafft, 3 der 9 Boote hinter uns zu lassen und uns auf den 6. Platz zu positionieren.


    Gut gemacht, meine Crew! :good2:


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    Balance goes Regatta!


    Am letzten Wochenende mutierte unsere Balance zu einem Regattaboot!


    Wie kam es denn dazu? Lange Geschichte kurz gemacht: mein Sohn engagiert sich in einem Club an Hamburgs Alster und hat einen Clubkameraden der ihn animiert hat, doch dort mal mit eigenem Boot (sprich Papas) dabei zu sein. Also hat er uns angemeldet, Startgeld bezahlt und die Teilnahme zugesagt.


    Diese Zusage einzuhalten war allerdings nicht so einfach und auf keinen Fall komfortabel. Samstag um 8:30 ging es in Bad Schwartau los mit Ziel Fehmarn, unter Motor zunächst, da der Wind kräftig gegenan blies. Das blieb dann so auf der Lübecker Bucht, wo ordentliche Wellen standen und der Wind aus 20° nicht so passend war, zumal er kaum mal unter 10 m/s (20 kts) fiel. Über viele Stunden kreuzten wir dann auf , während der Wind weiter auffrischte und die Gesichter der Crew nicht nur immer länger wurden, sondern auch immer mal etwas grünlich wirkten, ob der heftiigen Schaukelei.


    Irgendwann kalkulierten wir dann mal unsere verbliebene Strecke bis Burgtiefe, unsere bisher benötigte Zeit, unsere ETA und unsere Laune bzw. Konstitution und beschlossen Grömitz anzusteuern…


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    In Grömitz erwartete uns gutes Wetter, Sonnenschein, buntes Treiben und lecker Fischbrötchen. Der Familienrat tagte und es gab viel Diskussion über Abbrechen, Durchhalten, Wetter und Zeit. Letztendlich vertrauten wir auf die Tendenz zur leichten Verbesserung der Windverhältnisse zum Abend hin. Welch eine grandiose Schnappsidee!


    Wie beschlossen starteten wir dann um 19:00 in Grömitz, zum Glück noch bei hellem sonnigen Wetter. Unter Motor (wegen der fehlenden Zeit) ging es gegen 7 m/s Wind gegenan, trotzdem flotte Fahrt und erträgliche Wellen. Bei Dahmeshoved ging es dann links ab gen Burgtiefe…an dieser Stelle stehen übelste Flüche und Verwünschungen jeglicher Windvorhersagedienste! :gh:


    Wie auch immer, kämpften wir so hoch wie möglich noch einige Zeit um etwas Höhe gen Norden, mussten dann aber bei Einbruch der Dunkelheit wieder den neuen Motor bemühen, um in halbwegs passender Zeit das Ziel zu erreichen. Sehr hübsch waren der Sonnenuntergang und später Mond und Sterne zwischen den dunkel aufziehenden Wolken, allerdings wurde es auch ganz schön kühl zur Nacht. Letzte Herausforderung war dann die Einfahrt zum unbekannten Hafen, die allerdings Dank iSailor und starker Taschenlampe problemlos klappte. Um 1:10 lag die Balance am Steg und die Crew völlig platt in der Koje.


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    Moin!


    Seit der letzten Meldung ist ja schon wieder etwas Zeit vergangen und es hat sich auch ganz schön viel ereignet.


    Die Probefahrt nach dem Kranen hatte kein sehr gutes Ergebnis hervorgebracht. Unser uralter Einkreis gekühlter

    Volvo Penta 2001 ist im Alter leider ziemlich inkontinent geworden und da sich keiner der Motorexperten mehr

    für eine Operation an seinen Innereien entschließen mochte und sowieso vor Juli niemand Zeit hatte, mussten wir

    uns nun schweren Herzens von ihm trennen...


    :Kaleun_Crying:


    Rettung nahte in Form von Nils Gerstel, der uns fachmännisch beraten hat. Zwar riet er uns ebenfalls von einer Reparatur

    ab, deren Erfolg ohnehin nur in den Sternen stand, aber er erklärte sich bereit, einen neuen Motor einzubauen, sogar im

    zeitlichen Rahmen passend für die Teilnahme am Lübecker-Bucht-Treffen. Nun werkelt ein Yanmar Motor mit 2 Zylindern

    und satten 15 PS im Bauch der Balance. Ein toller Typ, der Nils Gerstel, der sich nicht zu schade ist, abends und am Wochenende

    zu arbeiten, wenn Not am Mann Boot ist und der flexibel genug ist, auch vorhandenes Material noch zu nutzen.


    Somit konnten wir dann ja auch wie geplant am Lübecker-Bucht-Treffen teilnehmen... :segeln:

    Moin!


    Gestern ging das Himmelfahrtstreffen Lübecker Bucht 2024 mit der großen Auslaufparade zu Ende!

    Gemäß unserer Zusagen hat die Balance alle Stationen des "Treffens" angelaufen und somit hatten

    wir neben Wind, Sonne, Schweinswalen und kulinarischen Genüssen viel Spaß und tolle Stimmung!


    Simone & Thorsten

    Moin,


    heute hatten wir nicht nur viel Glück mit dem Wetter, sondern hatten nach dem Verzehr leckerer Fischbrötchen noch ein nettes Treffen mit Kakerlak bei uns an Bord. Schön, Tom, das wir uns wieder mal gesehen haben!

    Morgen wird es ein kurzer Törn, bei dem ein lauer Nordwind uns ganz sutsche nach Neustadt treiben wird. Wer ist denn noch da?


    Simone & Thorsten

    Moin!


    Aufgrund der sehr wankelmütigen Meldungen haben wir keine Liegeplätze für mögliche Teilnehmer reserviert! :entchen:


    Und noch eine wichtige Info, die ich telefonisch erhalten habe, das "Little Italy" in HoWido ist morgen Abend komplett ausgebucht! :hunger:


    Mal schauen, wen wir denn morgen vor Ort begrüßen dürfen!? :liebe:


    Simone & Thorsten