Posts by cometsegler

    Windrichtung bei der Planung nicht vergessen.

    Wir sind bei Möglichkeit immer via Nordsee zum Ijsselmeer gesegelt, haben aber mehrmals in Scheveningen Boote angetroffen, die dort auf günstigen Wind gen Süden schon seit Tagen warteten.

    Wir selber mussten zweimal von Norden nach Süden Binnen durch, da der Wind seit Tagen stabil genau parallel zur Küste gegenan blies.

    würde ich auch so sehen. Für eine Segelrunde am Nachmittag prima, ein junges Pärchen wird damit auch mal eine Woche unterwegs sein. Ist aber nichts mit Familie


    Freunde hatten sich eine Kim Max angelacht, verbunden mit "große Plänen" mindestens die Insel GO einmal zu umrunden. Es blieb bei Nachmittagsausflügen - Kaffeefahrten auf dem Volkerak.

    Das Boot hatte nichtmals Sitzhöhe, bin normal 1,80 also kein Riese aber Sitzen war eine Qual. Übernachtet hatten allenfalls mal zwei Kinder in dem Boot, war aber mit Elektropumpe für den Wasserhahn und Einflammen Spirituskocher + Cockpittisch ausgestattet.


    Mit Kinder sollten mindestens ausreichend Kojen an Bord sein. Auf meiner Comet (30") wurden Abends immer die Salonbänge umgebaut, einiges musste dann immer umgestaut werden....

    ...ca. 2 Stunden von meiner Heimatstadt Düsseldorf) ein gebrauchtes Boot zu kaufe.... :smiling_face:


    Beste Grüße

    Martin

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    das Ijsselmeer wirst du kaum in 2 Stunden schaffen. Wenn es dir nur ums Segeln geht, wären Roermond Maasplassen deutlich näher.

    Hast du mal über Zeeland nachgedacht?

    Wir hatten unser Boot in Zuid Holland / Volkerak = Zeeland. Und gut getimed, dass man ~ 19:00 erst in NL ist, brauchen wir auch jetzt nur etwa 2:15 ab Kniebrücke bis zum Ferienhaus am Hafen.


    Boot ist aus Zeitgründen verkauft - unterschätze nicht den Pflegeaufwand. Ist aber auch dem Umstand geschuldet, dass wir uns jetzt mehr am Tyrrhenisches Meer aufhalten. Dort sind leider die Liegeplatzkosten schon recht hoch (Faktor 5 zu unserem NL Vereins-Hafen), lohnt sich nur bei intensiver Nutzung

    Für NMEA 0183 brauchst du einen NMEA 0183 to 2000 Converter. Seatalk NG entspricht NMEA 2000.

    Bei 2 Geräten wäre zudem vermutlich ein Muliplexer notwendig, der die unterschiedlichen Signale bündelt, es sei denn, das übernimmt eines deiner Geräte. Ein Kombi Multiplexer mit NMEA 2000 Ausgäng wäre vermutlich deine Lösung.


    Ich hatte mal Actiense NMEA 2000 Gateway, da aber der Ray Plotter ausreichend Schnittstellen = Eingänge für NMEA 0183 zur Verfügung stellte, war der Converter nie im Einsatz.

    hatte den auch auf meinem Boot, die Teile sind nicht dicht konstruiert, warum auch, aber deine Steuersäule sollte es aber sein.

    Bei mir saß der Kompass in einer Tülle, die auf der Steuersäule montiert war, die Schrauben der Tülle waren mit Dichtmittel eingesetzt, da konnte kein Wasser in die Steuersäule fließen, die obere Platte der Whitlock Cobra saß absolut dicht und das Kabel für die Beleuchtung war auch mit Dichtmittel abgedichtet.

    Der Vorbesitzer hatte zwischen Tülle und Kompass Dichtmittel gentutz, aber nicht einmal diese Tülle ist 100% dicht.

    Mach deine Steuersäule dicht und dichte die Verschraubung des Kompass ab

    hatte ich so auf der Comet realisiert. Ich hatte ein Y-Ventil um von der toilette direkt oder via Tank zu entscheiden als auch ein zweites vor dem Seeventil. Vermutlich wäre letztes auch ohne Ventil nur mit Y-Abzweigung gegangen, wollte aber vermeiden, dass der Shit den falschen Weg nimmt.

    Also die Stelle deines Fragezeichens hatte ich mit Y-Ventil geklärt. Man könnte aber auch überlegen, ob man Rückschlagventile vor deinem Fragezeichen einbaut

    Ich hab ja auch bewusst keine Erklärung zu dem Phänomen meines R4 gegeben - ich hab keine! ....

    Grüße Volker

    Ölstand sollte man nur messen, wenn der Motor länger gestanden hat, mindestens 30 min (schon knapp), und nicht umittelbar nach Motorlauf den fehlenden 0,5 l Öl nachfüllen, der ist noch im Motorgehäuse :smiling_face:


    Bei deinem R4 hatte das Öl aus dem Motorgehäuse viel Zeit, sich in der Ölwanne zu sammeln .... gut das du den Motor nur kurz ohne Last laufen läßt, dann kann sich das Öl wieder in den Zylindern verteilen...


    R4 war mein Auto zur Studentenzeit :smiling_face:


    Was Benjamins Motor betrifft, sollte er sich fragen, ob er nach 2 Jahren oder länger noch genau sagen kann, wieviel Öl er eingefüllt hat und wie hoch der Ölstand nach mehreren Stunden nach dem Ölwechsel war.

    Typisch lässt man den Motor warm laufen, wechselt dann das Öl (0,5l Altöl verbleibt im Kreislauf) und kümmert sich um die anderen Dinge. Je nach Hecktik vergißt man auch, die Bilge sauber zu machen. Und wenn man etwas beim Einfüllen am Motorgehäuse verschwappt hat, kann das auch einige Zeit brauchen, bis es in der Bilge sichtbar wird.

    Wurde damals bis zum oberen Strich nachgefüllt, kann das heute durchaus zu viel sein.

    Kannst ja etwas Öl abfüllen und mal einem Motor Spezie zeigen, was er davon hällt.

    Ich würde auch versuchen, das Motoröl zu tauschen, wird nur schwierig sein bei kaltem Motor.

    Würde auch mal am Motor mit der Hand unterhalb prüfen, ob irgendwo etwas tropft / feucht ist.


    Dann sollte die Flüssigkeit in der Bilge grob geprüft/eingekreist werden, Frostschutz (giftig) schmeckt süßlich-scharf, Öl kann man anhand der Schmierwirkung feststellen, Wasser ...


    Bin kein Spezialist, würde aber den Motor nicht abschreiben...

    Wenn es nach der Regel geht, muss das Schiff dort versteuert werden, wo es in der EU in den Verkehr gebracht wird. Ob Länder Spielchen mit auf Malta gezahlter Steuer mitmachen, sollte man vorab klären, der Eine oder Andere (u.a. hier Forum) hat da die Erfahrung gemacht, dass er dann doppelt zahlen durfte.

    Wenn du sparen willst, musst du halt auf Malta (18), Frankreich (20), Spanien (21) kaufen, in Italien (22) oder Griechenland (24) wäre es schon teurer.


    Um den EU Beitritt Maltas hatte ein Bekannter sein bislang unversteuertes Boot nach Malta gebracht, diese Art Gelegenheiten wird es aber kaum noch geben.


    Erkundige dich auch vor Ort über die gesetzlich zulässigen Zahlungsmodualitäten, die sind oft schärfer formuliert als bei uns.

    Wir haben gerade in Italien die Erfahrung gemacht, dass selbst Zahlungen via deutschen Konto vom Notar nicht anerkannt würden, da er anhand der Daten des Zahlungsbelegs die Zahlwege nicht, wie gesetzlich gefordert, nachvollziehen kann (wir zahlen also brav via Ital. Konto),

    Die Winchkurbel sieht so ähnlich aus, wie die Uralt Lewmar bei der Übernahme auf meinen Dampfer, da Original Lewmar hatte sich tatsächlich ein Interessent gefunden, meine passte aber auch auf aktuelle Andersen Winchen.

    War noch gute alte UK Ware :smiling_face:


    Meine 2ct, abfeilen ist keine gute Lösung, wenn du mit der Feile daran gehst, passt die Kurbel nicht mehr richtig in deine Winchen am Mast, die -2mm können die Kontaktfächen reduzieren. Auch wirst du für diese Schrumpfsterne keine guten Winchkurbeln erwerben können. Enweder du packst schon jetzt die Winchen vom Mast an den Cockpit, spätestens, wenn du dich von den Winchen am Mast trennen willst, alles andere ist Murks.


    Ich hatte auf meiner alten Comet noch Barbarossa Winchen, heute Harken, mit 6-Kant. Zwar hatte ich 2 Winschkurbeln, wollte aber bessere haben. Die Italiener hätten mir vor gut 20 Jahren die Harken Winchkurbel Speedgrip für >200% mit 6-Kant hergestellt, damals wurde einmal im Jahr für die Altwinchen produziert.

    Habe damals lieber die 7 Barbarossa verramscht und 2xAndersen und gebrauchte Lewmar/Harken montiert, der Mix war mir egal zudem eine deutliche Verbesserung (Andersen)


    ich meine mich an einen Palstek Artikel zu erinnern, dort wurde eine Oberfräse so ausgestattet (Führung), dass man die Fuken mit etwas Geschick problemlos ausfräsen konnte

    Da ich meine alten Palstek Heft vor einiger Zeit entsorgt habe, kann ich da leider nichts genaueres mehr sagen, es könnte aber einer dieser beiden Artikel sein:

    Teakdeckfugen Refit ....................................................................1-09

    Teakdeckfugen Nachtrag .............................................................2-09

    Ich kann nur mit dem Kopf schütteln.


    Da gehört kein Silikon oder Epoxi rein sondern ein Polymer Sika oder ähnliches.....

    Silikon haben damals einige nordische Werften genutzt ... auch wenn heute einige mit dem Kopf schütteln, vor 50 Jahren war die Materialauswahl noch nicht so groß


    würde in passenden Foren, Vindö, Klassik Yacht nachfragen, wie die das gelöst haben. Es gibt Silikonentferner, aber ob die bei Holz helfen, wage ich zu bezweifeln

    Letzte Woche konnte ich den Vorteil eines nicht allzu tief gehenden Kiels erahnen,

    in unserem Hafen lag ein Schiff, dass vom gering fallenden Wasserstand im Hafen gefangen wurde. Der Versuch, doch mit geballter Maschinenkraft abzulegen, führte dazu, dass das Schiff nun fast 2m von der Kaimauer mit Lage nach Steuerbord feststeckt!

    Ich wunder mich nur, wie und warum die überhaupt in den Hafen gekommen sind, denn in der Schleuse ist ein Drempel bei ~200cm aber auch der Haven "garantiert" nur 180cm, was manchmal schon mit 175cm knapp war....

    An der Grenze zwischen Zeeland und Zuid Holland, am Volkerak in Ooltgensplaat, hat Cor Meester seine Werkstatt.

    Liegt fußläufig zum Hafen, im Zweifel kommt er mit dem Gabelstabler, baut deinen Motor aus und testet ihn in seiner Werkstatt ... kommt aber auch bis zum Ijsselmeer


    im Moment hat er, wie alle Werkstätten, viel zu tun und vernachlässigt sein eigenes Segelboot



    -> Marina Noordschans liegt in Brabant, das Deltagebiet umfaßt 3 Provinzen

    Falls man in Deutschland etwas Freiheiten in der Bestattung sucht, sollte man ein NL Beerdigungsinstitut direkt beauftragen.

    Wer direkt an der Grenze wohnt, hat da viele Möglichkeiten ohne mit deutschen Behörden in Konflikt zu geraten :smiling_face:


    Andere Länder sind in Fragen der Bestattung offener: in Italien sind im ländlichen Raum die Friedhöfe überbelegt, da sind die Communen dankbar um jede Urne, die einen würdigen Platz im häuslichen Rahmen oder im Rahmen einer Seebestattung findet.

    Seit zwei Jahren sind die Diesel-Spezies anscheinend sehr gut gefragt.

    Mein früherer Stegnachbar, Cor Meester, kommt selber nicht mehr zum segeln, da er aktuell ordentlich zu tun hat. Ich weiß, dass er früher auch bis zum Ijsselmeer mit seinem Werkstattwagen fuhr, wie das aktuell ist ... er ist auch abends und am Wochenende gut beschäftigt