Posts by chrhartz

    Das war noch nie 'n Thema. Leinen und Wanten haben kaum Einfluss auf die Ausbeute und können ein Solarpanel durch Abschattung eines Kristalls nicht komplett lahmlegen sofern sie nicht direkt auf dem Modul liegen.

    Du wirst nie alle 30 Minuten perfekt auf 3 Achsen zur Sonne ausrichten, die Krängung und Kurs halten, das Panel wird nie maximal effizient sein. So what. Es liefert was es liefert :smiling_face:

    Ich habe ein 50 W Solarmodul zwischen den Handläufen montiert. Das tut seit gut 10 Jahren mehr oder weniger gute Dienste.

    Wegen mehrerer, deutlicher Brüche einzelner Zellen, hatte ich es an meine elektronische Last gehängt. Einfach um zu sehen, ob es

    noch Sinn macht, es weiter zu betreiben oder ob Ersatz mehr Sinn macht.


    Es bringt mittags noch 42 Watt bei etwa 16,5 V, die benötige ich für meinen LiMa-Akkublock. Das ist für ein so mitgenommenes

    Modul mit 10+ Jahren ein noch respektabler Wert. Das Modul darf also bleiben und wird wieder montiert und angeschlossen.


    Ich habe natürlich ein wenig herumgespielt und auch Schatten über einzelnen Zellen erzeugt. Deine Aussage "Leinen und Wanten

    haben kaum Einfluss auf die Ausbeute und können ein Solarmodul durch Abschattung eines Kristalls nicht komplett lahmlegen..."


    kann ich hier klar und deutlich mit Messwerten widerlegen. Selbstverständlich hat die Abschattung eines "Kristalls" einen Einfluss

    auf die Ausbeute und selbstverständlich legt es ein Solarmodul komplett lahm.


    Viele Grüße,

    Christian

    Hallo,


    das könnte ein "von der Neut" Mastprofil sein. Das wurde für die Neptun Boote in den 70er und 80er Jahren verwendet.

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    Bei Deinem Mastfuß scheinen originale Bohrungen zugeschweißt und andere geöffnet worden sein. Aktuell gibt N-Yachten

    aus Altersgründen das Geschäft auf. Vielleicht ist dort noch ein Mastfuß zu ergattern?


    Viel Erfolg!

    Christian

    Wenn die Angabe mit Lithium-Polymer wirklich stimmt, dann ist das die aktuell gefährlichste Lithium-Technologie.


    Ich habe einen Lithium-Mangan Akkublock mit 130 Ah geschenkt bekommen und den mit der passenden Ladeschaltung und BMS

    in eine Munitionskiste eingebaut. Die ist aus 0.8 mm Stahl und wasserdicht. Diese Kisten liegen so um die 30 EUR bei ebay.


    Ich würde den Akku zu Hause auf der Terrasse oder in der Garage laden und lagern. Irgendwo, wo er nichts wertvolles abfackeln kann,

    sollte ein Defekt auftreten. Ob so eine Munitionskiste funktioniert, kann ich Dir nicht sagen aber man fühlt sich wesentlich ruhiger

    damit.


    Torqeedo schreibt zum laden des Akkus:

    Laden Sie den Akku stets unter Aufsicht einer erwachsenen Person und auf feuerfestem Untergrund


    Viele Grüße,

    Christian

    Hallo Markus,


    ich hatte mal Stegkontakt durch einen Sturm. Allerdings keine 2 cm, sondern sicher 15 cm verbogen!


    Wir hatten anfangs eine hydrauliche Presse benutzt aber letztendlich hatte sich ein Schweißtisch mit den

    üblichen Klemmen bewährt. Der Bugkorb selber ist ein riesiger Hebel. Wenn man die Schraubfüße gut

    anklemmt, kann man völlig entspannt sämtliche ungewollten Biegungen wieder rückgängig machen.


    Es empfiehlt sich, das Lochbild vom Bug auf ein Stück Papier (Tapete, Packpapier etc.) zu übertragen,

    damit man immer mal wieder kontrollieren kann. Ideal wäre es, wenn der Bugkorb spannungsfrei

    montiert wird, was vermutlich nicht einmal in der Werft bei der Erstmontage klappt.


    Also keine Sorge, die größte Arbeit ist das Eindichten und Anschrauben später!


    Viele Grüße,

    Christian

    Also bei mir am Chiemsee wird es im Sommer auch öfter mal knapp mit der Wassertiefe. Allerdings hält sich das Boot durch den

    Stummelkiel zuverlässig den Bereich darunter frei und ich muss "nur" die Zufahrt von Seegras und Schlamm befreien.


    Dafür lasse ich den Außenborder mit eingelegtem Gang laufen und entferne das Gras mit einer Harke. Da das nur hinter dem

    Propeller stattfindet, zieht der sich auch keinen Schlamm durch den Impeller. Wenn ich anfange, ist das Wasser oberschenkeltief,

    wenn ich fertig bin geht es über den Bauchnabel. Das lohnt sich also durchaus und hält für etwa zwei Jahre vor.


    Da das nachweislich gut funktioniert, würde ich es an Deiner Stelle als erstes versuchen. Vielleicht das Boot anders herum

    anbinden, damit sicher kein Sand ins Kühlsystem kommt.


    Viele Grüße,

    Christian

    Wie im Angebot zu sehen sind das einmal 60g für das Frontcase und einmal 40g für den Deckel. Dann kommst Du auch bei 70 Euro raus. Die Reinigung ist inklusive. Man kann auch Inlets einfügen für die Gewinde. Das würde ich noch dazu nehmen. Das Fertigungsverfahren ist MJF und ähnlich zu SLS, läuft aber wesentlich schneller als bei SLS


    Norbert

    Ja, der Preis ist ganz ähnlich. Auch das Maker-Space muss kostendeckend arbeiten. Es wäre schön, wenn man nur das

    Pulver bezahlen müsste aber den Gefallen tun sie einem nicht.


    Beim Verfahren muss man die endgültige Farbe im Blick behalten. Weißes PA muss man prinzipiell nicht nacharbeiten.

    Wenn das Gehäuse hell werden soll, ist das ideal.


    Teile aus MJF sind die reine Hölle, wenn man sie später hell bekommen möchte. Da darf man erst primern, dann schleifen

    und lackieren. Ich habe das schon für Teile für eine Messe gemacht, das hat überhaupt keinen Spaß gemacht.


    Man müsste sich wirklich mal den Kunststoffguss ansehen, das könnte eine gute Alternative sein. Natürlich muss man

    ein mal ein schönes Modell ausdrucken, das geht vermutlich mit einem Harzdrucker am besten. Dann in Silikon abformen

    und gießen.


    Viele Grüße,

    Christian

    norbert-walter:


    Was wiegt das Gehäuse denn? Unser Maker-Space nimmt 70 Cent pro Gramm plus einen EUR pauschal pro Teil

    für die Reinigung mittels Glasperlstrahlen. Das Material ist PA22 in weiß. Das lässt sich gut lackieren und auch nacharbeiten.


    Der Drucker ist ein EOS Formiga P110:

    FORMIGA P 110 Velocis: Einstieg in die additive Fertigung
    Kompakter 3D-Drucker zur Herstellung hochwertiger Kunststoffteile. ► Ideal geeignet für ✔ Rapid-Prototyping und ✔ Serienfertigungen von Kunststoffbauteilen.
    www.eos.info


    Viele Grüße,

    Christian

    chrhartz Bist Du dir sicher das der Dichtstoff nach dem Einfrieren noch die gleichen Eigenschaften hat wie vorher??

    Nein, natürlich nicht. Aber in etlichen WoMo und Bulli-Foren wird erfolgreich davon berichtet. Bei mir funktioniert es ebenfalls seit Jahren.


    Ganz ehrlich, weshalb sollte ein Hersteller sein Produkt darauf testen, ob es nach dem Tieffrieren noch die gleichen Eigenschaften hat,

    nur damit die Kunden weniger davon kaufen, weil es einen "Trick" gibt? Daran hat er gar kein Interesse.


    Meistens hat man ja nur kleinere Reparaturen, mal eine Klampe, Relingstütze oder Schraube abdichten und muss sich dann ärgern, dass

    man wieder eine 300 ml Kartusche wegwerfen darf. Für mich tut es das eingefrorene Sika ohne merklichen Unterschied.


    Man kann auch ein Wurstglas besorgen und das Sika unter Wasser lagern. Das soll auch funktionieren.


    Viele Grüße,

    Christian

    Wie bewahrt ihr angebrochene Sikaflex-Tuben auf?


    Tipps? Ideen?


    Ganz einfach: einfrieren


    Mache ich seit Jahren so. Funktioniert auch bei Klebstoffen und Silikonen.

    Natürlich wird Dir der Hersteller immer davon abraten. Er möchte Dir viel lieber eine frische Kartusche verkaufen... :O


    Viele Grüße,

    Christian

    Hallo Stefan,


    ich arbeite nebenher an einem Tiefenmesser. Spätestens bei den ersten Tests muss ich mich wohl auch zum

    "Ultraschall-Experten" aufschwingen und ebenfalls einiges an Versuchen machen.


    Dann wird sich wohl schnell herausstellen, wie man das Signal am besten einkoppelt!


    Ich möchte bis herunter auf die reine PZR-Scheibe gehen und auch diese selber konfektionieren. Einfach um

    das auch mal gemacht zu haben und die Verfahren und Probleme kennenzulernen.


    Viele Grüße,

    Christian

    Es ist aber schwierig geeignete Schrauben für Kunststoffe zu finden. Holzschrauben würden theoretisch auch gehen, sind allerdings konisch und man muss den Gewindeanfang beim Eindrehen sauber finden. Anderenfalls ist das Kunststoffloch ruiniert. Dazu ist PLA bzw PETG zu weich. ABS wäre durchaus besser geeignet. Das wird auch für die meisten Gehäuse im Außenbereich verwendet.


    Norbert


    Ich verwende bevorzugt die Schrauben von Schriever:

    STS | Schriever Markenschrauben


    Bei Basteleien verwende ich auch Edelstahl-Blechschrauben in Kunststoffen. Im professionellen Bereich scheiden

    die selbstverständlich aus und ich greife dann auf richtige Schrauben zurück. Schriever ist nicht ganz billig, dafür

    funktionieren die Schrauben, so wie man sich das vorstellt.


    Viele Grüße,

    Christian

    Und wie ist es mit dem Auskoppeln der normalen Audio-Signals über die Klinkenbuchse aus? Man könnte das doch mit dem Autoradio koppeln, falls es eins an Bord gibt.


    Norbert

    Leider ist der Audio-Ausgang vom Raspberry nicht wirklich zu gebrauchen. Das Signal wird per PWM und Filterung erzeugt und enthält

    jedes Störgeräusch, welches sich auf der 5V-Versorgung befindet. Man hört also den Raspi "arbeiten". Das ist sehr nervig, wenn man

    eigentlich schlafen will.


    Außerdem hätte man mit dem Autoradio einen zusätzlichen Verbraucher und eine schöne Innenraumbeleuchtung bei Nacht. Ein eigener

    Audioverstärker ist also eine gute Idee. Und bevor man auf analog setzt, ist ein digitaler Klasse D-Verstärker heute eine gute Wahl.


    Der I2S Verstärker ist mit fünf Leitungen schnell angeklemmt und liefert 3 Watt. Ich verwende den Chip schon seit Jahren.


    Viele Grüße,

    Christian

    Hallo Christian,

    Danke für die Info, kann ich ja dann vermutlich parallel zum BME280 an I2C vom MCS Board hängen oder? Und dann einen simplen Speaker?

    Geht das mit dem stream aus dem AVNav auch wenn meine AVNav Installation über Openplotter läuft?

    I2S ist nicht I2C. Das ist ein digitales Audiointerface mit Daten, Takt und Links/rechts Umschaltung. (DIN, BCLK, LRCLK)

    Angeschlossen werden sie an Pin 12 (BCLK), 35 (LRCLK) und 40 (DIN) vom Raspberry.


    Beim OpenPlotter-Image haben sie so einiges vergurkt, ich habe I2S dort nicht zum laufen gebracht. Bei den älteren Images

    funktionierte es dagegen tadellos. (0.8 beispielsweise)


    Bei AvNav ging es auch auf Anhieb. Es könnte sein, dass das Image von BBN funktioniert, das müsste man testen.


    Ich verfolge OpenPlotter nur noch sporadisch. Seit sie ihre Updates von kompletten Images auf online Installer umgestellt haben,

    ist es für mich unübersichtlich und unpraktisch geworden. Ich glaube OP 3.0 ist erst als alpha draußen und das aktuelle OP

    ist noch auf Buster aufgesetzt. Ob I2S später wieder funktionieren wird muss man abwarten.


    Viele Grüße,

    Christian


    Hi Dominik,


    Du könntest einen kleinen Lautsprecher über einen I2S-Verstärker anschließen. Bei dem AvNav Image lässt sich der Audiostream

    gut von der Klinkenbuchse auf I2S umstellen, das habe ich beim 7" Plotter auch so gemacht. Dort wird ein MAX98357A eingesetzt.


    Das Breakout-Board bekommst Du bei Adafruit:

    Adafruit I2S 3W Class D Amplifier Breakout - MAX98357A
    Listen to this good news - we now have an all in one digital audio amp breakout board that works incredibly well with the Raspberry Pi! If you're…
    www.adafruit.com


    Viele Grüße,

    Christian

    Das gibt es auch für Marmor und ist dann frei von Essigsäure.


    Norbert

    Es geht doch um eine definierte Eigenschaft des Silikons, es sollte möglichst weich sein um den Übergang vom

    Transducer zum Tank herzustellen. Und das möglichst dauerhaft.


    Wo bekommst Du denn im Baumarkt essigfreies Silikon, mit einer definierten Shore-Härte von 10, das nicht über

    die Zeit aushärtet?


    Ich habe noch zwei Kartuschen da, einmal SH10 und einmal SH33. Die könnte ich gerne ausleihen, man braucht

    ja nur einen kleinen Klecks. Den Rest hätte ich aber gerne zurück, sonst müsste ich mir neue kaufen und die SH10

    ist aktuell nicht erhältlich.


    Viele Grüße,

    Christian

    Moin zusammen,


    ich denke schon, dass der aktuelle Funktionsumfang den Nerv vieler trifft. Das Feedback hier und auf Facebook ist sehr gut.


    Meine persönliche Erfahrung vom OpenPlotter HAT damals war, dass die Sensoren zu teuer werden, bzw. der dadurch höhere

    Preis nicht mehr wirklich als angemessen empfunden wird. Der reine Anteil an Sensoren (Luftdruck, Luftfeuchte, IMU, Temperatur

    und GPS) lag bei 42 EUR.


    Viele setzen den günstigen Preis der chinesischen Breakout-Platinen voraus. Die sind für Bastelzwecke völlig OK, aber für eine

    Platine mit einem definierten Qualitätsanspruch nicht einsetzbar. Also muss man die Bauteile bei den deutschen und amerikanischen

    Distributoren einkaufen und auf der Platine vorsehen. Die kosten aber weit mehr als die fertigen Breakout-Platinen inklusive

    Versand.


    Die Alternative, nämlich nur Buchsen für die chinesischen Breakout-Platinen vorzusehen wäre eine Möglichkeit. Damit geht dann

    zwar der Preis herunter aber es kostet viel wertvollen Platz und macht zusätzliche Lötprozesse erforderlich. Für eine Serie ist das

    nicht wirklich geeignet.


    Vielleicht wäre eine kleine Aufsteckplatine sinnvoll, die die zusätzlichen Sensoren enthält. Die Sensoren sind sowieso alle in SMD

    Technik ausgeführt und lassen sich ebenso wie die Steckverbinder automatisch bestücken und löten. Die Aufsteckplatine kann man

    dann separat erwerben und jederzeit nachrüsten.


    Die Schnittstellen würde ich so beibehalten, wie sie aktuell schon sind. In meinen Augen macht es keinen Sinn, auf NMEA 2k

    zu verzichten und auf das veraltete NMEA 0183 oder gar RS232 zu setzen.


    Viele Grüße,

    Christian


    Aktuell bist Du der einzige mit dieser Folie. Die ist mit 3M 467MP nur auf die Frontschale geklebt. Das Display ist nicht verklebt.


    Ich habe aktuell einige A4 Bögen der Klebefolie da. Eine entspiegelte Schutzfolie zu lasern ist kein Problem. Da habe ich aber nur

    eine da und die ist für meinen 7" Plotter vorgesehen. Mein Boot braucht ja gaanz dringend einen Plotter, sonst verfahre ich mich

    noch auf dem Chiemsee! :lachtot:


    Ich würde in der nächsten Woche mal meinen Plotter fertig machen und die Idee Inkjet-Folie + Entspiegelungsfolie testen. Dann

    können wir darüber reden, ob es Sinn macht, wenn Du mir Deine Folie zum auslasern zuschickst. Du kannst sie natürlich auch

    mit dem Schneideplotter im nächsten Copyshop zuschneiden lassen.


    Viele Grüße,

    Christian