Posts by chrhartz

    Wir haben nun am Sonntag mein Schiff bei Kälte in meinen Heimathafen überführt. Und hinterher bei wohliger Wärme - spendiert durch Eberspächer - im Salon gesessen. Alles gut - die Heizung haben wir gar nicht gehört.

    Wirklich alles gut? Leider nein. Denn ich bin dann kurz hoch ins Cockpit und habe mich gewundert, dass wohl ein Nachbarlieger eine laut rauschende Heizung betreibt. Aber dann habe ich gleich festgestellt, dass es ja kein Nachbarlieger war, sondern es war mein "Schornstein". :erschrocken:

    Mein Fazit: "moderne Zeiten" bringen oft Störungen. Ich kann dieses Rauschen - insbesondere nachts - keinem Nachbarlieger zumuten und werde meine Heizung nur am Ankerplatz nutzen.

    Ich hatte schon beschrieben, wie man die Heizung mit einem Mopedauspuff leise bekommt. Man muss sich natürlich um die Abdichtung gegen Abgas kümmern, von Haus

    aus sind diese Dinger nämlich nicht gasdicht. Es gibt auch genügend Anleitungen, wie man sich so einen Auspuff selber bauen kann. Wenn man sich ein wenig Mühe gibt,

    bekommt man den Auspuff fast geräuschlos.


    Bei mir ist die größte Lärmquelle inzwischen der Rohrbogen von der Heizung zum Schalldämpfer. Dahinter hört man nichts mehr. Die Warmluft ist bei mir auch so gut wie

    geräuschlos. Da muss man schon das Ohr direkt an den Auslass halten um etwas zu hören.


    Die Pumpe packt man in eine kleine Schachtel, die man sich per Cuttermesser und 3 mm Bastelplatte aus dem Baumarkt zusammenbastelt. Innen wird die zuerst mit Bitumen-

    Schwerfolie ausgekleidet und dann mit 20 mm Schaumstoff, worin die Pumpe schwimmend gelagert zu liegen kommt. Abgesehen davon gibt es durchaus auch leisere

    Pumpen, siehe die Threads dazu auf 25u.de.


    Die mitgelieferten Schalldämpfer dämpfen fast gar nicht, die haben mehr eine Alibifunktion. Und der beigelegte Gummidämpfer für die Pumpe grenzt ja fast an Körperverletzung. :mosking:


    Grüße,

    Christian

    Ich hatte mich damals für Simplify3d entschieden. Die möchten aber tatsächlich Geld dafür haben. 2018 waren das noch 130 EUR,

    heute geht es in Richtung 200 EUR.


    Hier gibt es eine kleine Übersicht, allerdings ohne wirklichen Test: https://3druck.com/programme/d…er-fuer-3d-druck-0565117/


    Ich selber kenne nur Cura und Simplify3d. Und natürlich den von Ultimaker und einen von DaVinci. Damals war es jedenfalls so,

    dass die mitgelieferten Slicer von unbrauchbar (DaVinci) bis ordentlich (Ultimaker) und gut und kostenlos (Cura) gingen.


    Mit Simplify3d hatte ich zwar einen sehr guten, aber auch teuren Slicer. Die Bedienbarkeit und Einstellmöglichkeiten sind schon gut,

    da kommt Cura bei weitem nicht dran. Meine Version ist von 2019 und bei dem Niveau ist Cura heute noch nicht angekommen.

    Die aktuelle Version von S3d kenne ich allerdings nicht, da wird sich vermutlich auch wieder einiges getan haben.


    Einer der Vorteile von S3d war damals, dass man im gleichen Druckvorgang mehrere Objekte unterschiedlich drucken konnte.

    Wenn ich also einen Druck über nacht laufen lasse, kann ich gleichzeitig ein Objekt mit feinen Strukturen, verminderter Geschwindigkeit

    und mehr Infill drucken und daneben einige weitere, die gröbere Strukturen und höhere Geschwindkeitkeit und weniger Infill brauchen.


    Außerdem hat mein Drucker zwei Köpfe und damals war es einer der wenigen Slicer, die das wirklich beherrscht haben.


    Grüße,

    Christian

    Wie willst du es mit den Plugins für Signalk machen ohne GPIo

    Der große Vorteil sind die vielen Plugins z.B. Autopilot, Radar etc.

    Alleine für die Navigation kann man auch ein Tablet nehmen, siehe ORCA.

    Ich finde deinen Plotter super, nur auf dem Boot möchte ich mehr...die Karten sind eigentlich das Wichtigste...mit Android hat man Cmap ( die offizielle) und Navionicsi mit Opencpn und AVNAV nur Oesenc...

    Was mich auch stört, dass die einzelnen Hersteller einen Updates an ihr Produkt binden. Mich ärgert, das ich für meinen Autopiloten keinen Update ohne einen Raymarine Plotter durchführen kann...


    Ich glaube, wir sprechen hier über zwei verschiedene Geräte. Der Plotter soll den rauen Bedingungen draußen standhalten. Deshalb das helle, entspiegelte Display,

    das wasserdichte Gehäuse, die Fernbedienung und die Bedienbarkeit bei Regen und mit Handschuhen. Am besten gibt es nur eine leicht lösbare Verbindung, damit man

    das Gerät abends einfach abbauen und verstauen kann. Das wäre mit einem NMEA 2k Kabel und ggf. einem Antennenkabel gut lösbar.


    Für die Anbindung von Sensoren und die Steuerung des Autopiloten ist ein Server wie das MCS, unter Deck fest verbaut und verkabelt, wesentlich sinnvoller. Hier sind auch

    die GPIOs herausgeführt und der Signal-K Server wandelt die Daten um und schickt sie nur zur Anzeige zum Plotter. Die Bedienung soll von hier erfolgen aber die physische

    Anbindung direkt an das Gerät ist nicht sinnvoll.


    Der Autopilot soll natürlich an NMEA 2k angeschlossen sein und konform dazu funktionieren. In meinen Augen sollen alle Geräte an Bord, ob selbstgebaut oder fertig gekauft,

    über die gleichen Schnittstellen und konform zur Norm funktionieren. D.h. wenn Du den selbstgebauten Autopiloten später mit einem Axiom Plotter verbinden möchtest,

    dann soll das auch funktionieren.


    Wenn PyPilot das nicht kann, dann müssen wir uns das Thema mal genauer ansehen und diese Fähigkeiten einbauen. Aber wie Norbert schon sagte, das werden wir sicher

    noch machen, sobald wir das MFD und den Plotter soweit fertig haben.


    Grüße,

    Christian





    There are NO additional drivers needed. I am using HID Keyboard interface. The three sensor buttons are keyboard keys F1, F2, F3.

    Short press on on/off sends F3, long press sends F5.


    For Android AOSP the following F-keys are supported:

    F1 = Home

    F2 = Back

    F3 = Multi-tasking

    F4 = Menu

    F5 = Power

    F11 = Volume down

    F12 = Volume up


    Under Raspbian you can use these keys for any action you want. For example brightness up/down or volume up/down.


    The ir remote control also sends keycodes compatible to AvNav and OpenCPN. Moving the chart and zoom in/out will work from scratch. (arrow keys and pgup, pgdn)

    If you write a little program you can use the remote control to navigate on the home screen, switch between screens or do task switching for example.


    But at the end my hardware acts like a HID keyboard and therefore it is compatibel to all operating systems.


    Best regards,

    Chris


    With BBN marine os you just load image and you have all applications available. As well as VNC, WiFi hotspot. HomeAssistant with NMEA integration. You are in full control of your system instead of being in Android jail environment.

    You are free to connect your own sensors.

    You have both AvNav and OpenCPN.

    No messing around with ‘stores’ and clouds.

    Available on pi5 too.

    Yes, but messing around with Linux... :tongue:


    Mike, my intention is to get rid of the GPIOs to increase the compatibility to other compute modules and operating systems.

    My hardware than should be compatible to Linux, Android and even Windows 10. This is up to the user.


    You are welcome to support this hardware with BBN marine os directly. It should be easy to detect because the USB devices will have

    dedicated manufacturer and device names.


    You could use the ir remote control to switch tasks or choose applications on your home screen. Whatever you like...


    Best regards

    Chris

    Sehr schöne Perspektive auf Müllhalden passenden APK zu suchen. F-Droid wäre passender, aber da sind nur "Freie" APKs ( nicht mal OpenCPN ist dort Verfügbar)

    Naja, man muss ja gar nicht auf die Stores gehen. Man findet durchaus auch die entsprechenden APK bei den jeweiligen Herstellern.

    Beim herunterladen von freier Software aus irgendwelchen Freeware oder Shareware-Portalen muss man genauso achtgeben, was man sich da installiert.


    Google bietet explizit an, auch eigene Geräte wie unsere Raspberries ganz offiziell in den Store einzubinden. Damit stehen einem alle Apps zur Verfügung,

    die man auch auf dem Smartphone oder Tablet verwendet. Weshalb sollte ich diese denn nicht auf dem Raspberry nutzen?


    Android sehe ich auch sehr skeptisch, das wird sich zeigen, wenn die ersten Otto-Normal-User bei Google Play scheitern werden.


    Es ist unfreiwillig komisch, aber das muss ich kurz erklären. Wenn ich aktuell einen RPi 5 kaufe und das letzte AvNav Image flashe, bekomme ich beim booten nur

    eine Anzeige, dass das System nicht mit dem RPi 5 kompatibel ist. Als Otto-Normal-User habe ich jetzt eigentlich keine Chance mehr, AvNav auf dem Raspberry 5

    zum laufen zu bekommen. Ich müsste jetzt entweder einen RPi 4 kaufen oder eine Linux-Installationsorgie hinlegen.


    Unter Android hätte ich dieses Problem nicht. AOSP läuft seit Anfang Januar auf dem RPi 5. Sonst könnte ich auch LineageOS nehmen, das läuft auch seit Januar.


    Das ist doch genau der Grund, weshalb man die Hardware von der Software entkoppeln sollte. Und genau deshalb mache ich mir doch gerade den Aufwand.


    Ich bin dann aber die GPIOs für immer los und meine Hardware läuft mit jedem Compute-Modul und jedem Betriebssystem.


    Grüße,

    Christian

    Die Nato-Knochen sind bekannt dafür, dass sie nicht ordentlich funktionieren. Auch bei Strömen unter 100 A neigen sie zum Versagen.

    Ein vormaliger Arbeitgeber hatte ebenfalls dieses Problem mit den Schaltern und musste auch auf einen besseren Typ umsteigen.


    Das ist jetzt ca. 14 Jahre her. Für ein kleines Bordnetz zum Schalten der Sicherungstafel halte ich sie aber nach wie vor vertretbar.


    Grüße,

    Christian

    Last Minute changes,


    Thomas hat mich in letzter Sekunde daran erinnert, dass wir einen Nachtmodus für die drei Sensortasten brauchen.

    Es gibt jetzt also drei kleine LEDs, die man nur nachts sehen kann und die sich tagsüber hinter einem getönten Druck verstecken:



    Nightmode-LEDs.jpg

    Das waren hoffentlich die letzten Details. Morgen geht die Zeichnung nach China und dann geht es endlich los!


    Grüße,

    Christian

    Eben. Du kannst nicht einfach so ein "Universal" image bauen. Vor allem ein gemeinsamen Kernel/Bootloader usw für so ein Vielfalt wird sehr schwierig bis unmöglich. Wenn ich so ansehe was bei radxha & co los ist, stehen mir Haare zu berge. Das sind alle nur Hardware integratoren, die nur interessiert sind Chips zu verkaufen ohne vernünftigen Support zu leisten.


    Android sehe ich auch sehr skeptisch, das wird sich zeigen, wenn die ersten Otto-Normal-User bei Google Play scheitern werden.

    Umfang von Features bei Android Apps hält sich in grenzen. Und bin gespannt auf GPIO, CAN und andere Spezialitäten die im "normalen" Linux vorhanden sind

    Bis dahin lehne ich mich zurück. Popcorn habe ich in überflüß

    Den bestmöglichen Support für AvNav kann nur euer Image für den Raspberry leisten. Ich bin da mit wellenvogel im Austausch, damit wir die Hardware genau an die

    Bedürfnisse von AvNav anpassen. Es wird natürlich zwei Stecker für den Anschluss der Adafruit-Breakout Boards über I2C geben und eine IMU ist bereits auf der Platine vorhanden.


    Die Helligkeit wird - wie jetzt auch - aus AvNav heraus gesteuert. Es gibt also gar keinen Unterschied für den Nutzer, außer dass die Fernbedienung nicht mehr über

    I2C angefragt wird, sondern als Keyboard über USB auftaucht und keinerlei GPIOs mehr verwendet werden. Also zum Plotter v3 ändert sich vom look-and-feel her gar nichts.


    Unter Android verhält sich der v4 Plotter eher wie ein sehr helles und wasserdichtes Tablet. Da hat man dann die gleichen Einschränkungen, wie jetzt auch. Allerdings würde

    die Fernbedienung bei AvNav und OpenCPN funktionieren und AvNav kann auch die Helligkeit einstellen. Auch die zusätzlichen Sensortasten sind einfach abfragbar.


    Der Vorteil an dieser Stelle wären die ganzen Apps, die man leicht installieren kann. Also Logbuch, Tiden-App, Google-Maps, Windy, Wetter-Apps, Radio, oder Youtube.

    Der Plotter bringt diesmal einen kräftigen 2x10 Watt Audioverstärker mit. Ich will den Leuten nicht vorgeben, was sie zu tun und zu lassen haben. Die Hardware soll einen

    einfach nicht einschränken, das ist auch schon alles.


    Wenn man übrigens das AOSP-Image auf eine SD-Karte schreibt und Android startet, verbindet man sich wie beim Handy mit dem WLAN, öffnet den Browser und lädt sich

    eine APK für einen beliebigen App-Store herunter. Danach ist AVNav oder OpenCPN nur noch ein paar Klicks entfernt. Für den Google Playstore muss man mindthegapps

    besuchen, eines der zip archive dort herunterladen und installieren. Danach eine App verwenden, um die eigene Google-ID herauszufinden und damit im Play-Store anmelden.


    Dann ist man ganz offiziell und legal im Play-Store und kann beispielsweise Navionics oder andere Apps herunterladen. Damit stehen auch die ganzen Alternativen zur

    Verfügung, die einem bei Raspbian verwehrt sind. Es sind sicher zwei völlig getrennte Welten, wer aber bisher mit dem Tablet navigiert hat, wird die ganzen Möglichkeiten

    von Raspbian und eurem AvNav Image auch nicht vermissen.


    Ist aber doch schön, wenn beides geht.


    Grüße,

    Christian

    Darf ich mal fragen, worauf basiert dein Optimismus? Welche Distribution unterstüzt denn sowas?

    Die CM Module haben alle die gleichen Abmessungen und primär die gleiche Anschlussbelegung, wie die beiden 100poligen Hirose-Steckverbinder des CM4.

    Das gilt für die Power-Kontakte, HDMI und USB. Der Rest interessiert mich nicht.


    Für jedes CM gibt es vom jeweiligen Hersteller ein Android-Image und auch Linux-basierende Images. AvNav und OpenCPN als App laufen auf so gut wie jedem

    Android-System. Jedes unterstützt USB und damit auch meine Platine. Es sind keine UARTs, PWM, GPIOs, I2C, I2S usw. notwendig, ausschließlich USB.


    Ich habe alles GPIO-spezifische, wie PWM für die Displayhelligkeit, Anbindung der Fernbedienung, Abfrage der Umgebungshelligkeit, Power up/down usw. in

    einen externen PIC Mikrocontroller ausgelagert, der sich als Human Interface Device über USB anmeldet. Das funktioniert bei jedem Betriebssystem ohne

    weitere Treiber.


    Der Touch geht neuerdings auch über USB und meldet sich als Touch-Screen mit absoluten Koordinaten an. Die Fernbedienung wird ebenfalls als Keyboard

    über USB angemeldet. Damit funktioniert sie ohne Probleme auch unter OpenCPN. Nur Navionics bleibt auf der Strecke, weil sie leider keinerlei Shortcuts

    in ihre App eingebaut haben. Schade, aber ist leider so.


    Die drei Sensortasten werden auch vom Mikrocontroller abgefragt. Der entscheidet dann, ob die Tastendrücke als Keycodes über USB weitergeleitet werden

    oder ob etwas anderes gemacht werden soll. Beispielsweise würde ein kurzer Tastendruck auf die Power-Taste als 'Home' Taste an Android weitergeleitet,

    AvNav allerdings könnte nachfragen, ob das System heruntergefahren werden soll.


    Ein gaaanz langer Tastendruck könnte den sofortigen Power-Cut bewirken, so wie man es vom PC her kennt.


    Mein Optimismus basiert in diesem Fall auf der Kontrolle über das System, was ich bei einem Standard-Raspi mit Steuerung über GPIOs nicht hätte.


    Grüße,

    Christian

    Ich gebe zu, ich habe jetzt nicht alle 120 Beiträge gelesen, hoffe aber darauf, dass ich trotzdem eine Frage stellen darf:

    Wenn ich das richtig verstanden habe, könnte ich den Plotter mit einem Raspi5 betreiben und darauf OpenCPN installieren. Letzteres benötige ich um unser Radar anzubinden. Meines Wissens ist das mit Avnav nicht möglich.

    Ist für den Plotter auch eine Netzwerkschnittstelle vorgesehen? Und falls nicht, wäre im Gehäuse genug Platz, dass ich selber eine Ip68 Buchse nachrüsten könnte?

    Nein, es kann kein Standard-Raspberry eingesetzt werden. Ich drehe hier den Spieß um und stecke nicht einen HAT auf den Raspberry,

    sondern den Raspberry als Compute Modul auf meine Platine. Das darf dann ein CM4, zukünftig ein CM5 oder ein beliebiges CM der Konkurrenz,

    beispielsweise BananaPi, CoolPi, Radxa usw. sein.


    So habe ich die Kontrolle über die Kühlung, die Stromversorgung und die Schnittstellen und bin darüber hinaus auch in der Lage, auf Lieferengpässe wie 2020-2024

    zu reagieren. Außerdem werden keine GPIOs verwendet, alles geht über USB. Damit ist man zu allen beliebigen Betriebssystemen kompatibel, Android, Raspbian,

    Windows CE und beliebige weitere, die auf den Compute Modulen laufen.


    Du kannst OpenCPN mit OpenPlotter oder unter Android als App laufen lassen. Eine Ethernet-Schnittstelle könnte man über USB 3.0 nachrüsten. Ich gehe davon aus,

    dass SPE, also single pair Ethernet mit Daten und Stromversorgung sich auch in unserem Bereich durchsetzen wird. Das ist aber noch ein paar Tage hin, denke ich.


    Die Hälfte des Gehäuses ist leer, dort sind auch vier Befestigungsdome in der Rückschale frei. Dort könnte man eine Platine mit Akkus und Laderegler einbauen,

    oder einen Lautsprecher, einen Router, einen weiteren Hub, einen AIS-Empfänger oder was man sonst nützlich findet.


    Der Plotter soll primär als voll außentaugliches Anzeigeteil dienen. Unter Deck ist ein kleiner Server wie das MCS viel besser aufgehoben und kann fest verdrahtet werden.


    Grüße,

    Christian


    Hallo zusammen,


    wir sind gaanz nah dran und beim Abklären der letzten Details vom neuen Display.


    Aktuell muss noch der Temperaturkoeffizient vom Gehäusekunststoff geklärt werden, damit es uns bei -15 Grad nicht das Glas vom Touch beschädigt,

    aber wenn das und einige Kleinigkeiten geklärt sind, werden die ersten Muster bestellt!


    Damit ist jetzt alles ausgereizt, was man sich wünschen würde:

    • 10.1"
    • 1280 x 800 Pixel
    • 1200 nits
    • uv-stabile schwarze Hinterdruckung
    • uv-stabiles OCR bonding
    • 3 extra Touch Tasten
    • Touch-Controller mit USB
    • Bedienbar bei Regen
    • Entspiegelung
    • Oberflächenhärte 6h
    • 2 mm Glasdicke
    • Sensorbereich getönt
    • 10 mm umlaufender Klebeschaum

    Bei den Tastensymbolen haben wir uns für einen klares Ein/Aus Symbol und zwei einfache Ringe ohne weiteren Firlefanz entschieden:

    (die Sensoren wird man nicht sehen und die LED nur, wenn sie leuchtet)


    Sensortasten.jpg



    So wird das Ganze dann mit dem Befestigungsbügel aussehen:

    (alternative Befestigung per VESA 75 ist auch möglich)


    Plotter v4 iso.jpg


    Plotter v4 hinten.jpg


    In die Rückschale kommt natürlich noch eine Druckausgleichmembran.


    RAM Mount ist natürlich auch möglich. Das habe ich bei dem Kühlkörperentwurf extra vorgesehen:


    Plotter v4 RAM Mount.jpg


    Grüße,

    Christian

    Ich habe mir 2012 (Kein Schreibfehler). einen Mendel Max gekauft der wurde auch durchgehend verbessert und repariert. Er ist immer noch für ASA und kleinere Teile im Einsatz da er auf 3mm Filament läuft und ich davon noch viel habe.


    Bezüglich CAD: Ich bin Autodesk inventor vorbelastet, daher ist Fusion 360 das produktivste tool für mich.

    Freecad habe ich auch schon probiert . Aus Youtube Videos kann man da als Anfänger einiges lernen. Leider ist es etwas hakelig finde ich.

    Da kann ich nur beipflichten. Ich habe mangels Alternative auch mit FreeCAD angefangen und mich sehr oft geärgert, dass es keine Zeitleiste gab.

    Gibt es die inzwischen? Ich bin da ein wenig raus.


    Die zweite, extrem wichtige Eigenschaft - die FreeCAD fehlte - war die Projektion. Man kann damit sämtliche Objekte, die so im 3d-Raum herumliegen,

    auf eine aktuelle Zeichnung projizieren, um sie als Referenz für die dort entstehende Zeichnung zu nutzen.


    Dritte, sehr wichtige Eigenschaft, die FreeCAD auch fehlt, ist das Platzieren von neuen Ebenen für Zeichnungen an beliebige Flächen, Winkel oder Punkte.


    Vierte, für mich wichtige Eigenschaft, die FreeCAD aber inzwischen kann, ist das Erzeugen von CAM-Daten für CNC-Maschinen.


    FreeCAD hatte damals auch noch sehr viele Fehler, Sweeping war eine Katastrophe, das Drehen von Objekten ein Drama. Ob das inzwischen besser

    geworden ist, kann ich nicht sagen, weil ich FreeCAD inzwischen nur noch als step Viewer und zum konvertieren von Ansichten in DXF für Bestückungspläne

    nutze.


    Naja, da Fusion 360 dies alles hat und für Privatanwender kostenlos ist, gibt es auch keinen Grund, bei FreeCAD zu bleiben oder gar damit anzufangen.

    Das sehe ich als komplett verlorene Zeit an, da es einen weder beruflich noch privat weiterbringt.


    Grüße,

    Christian

    Außerhalb des aktuellen Themas, als Motivation....

    Melde:

    10"Plotter ( einer der ersten Typen ) ist auf meinem Boot montiert und im Einsatz. Eine Super-Lesbarkeit bei Vollsonne hier in Griechenland.

    Ich danke allen Aktivisten, zu so einem tollen DIY-Ergebnis beigetragen zu haben.

    ... und nun auch noch mit Tasten..... cool ....macht nur weiter so

    Danke für die Rückmeldung! Jetzt müssen nur noch Bilder her...


    Ich habe eben gerade mit dem Lieferanten abgesprochen, dass das neue Display 1200 nits haben wird. Wir gehen auch nochmal an das optical bonding,

    da kann man evtl. auch nochmal etwas herausholen.


    Viele Grüße,

    Christian

    Symbole wären besser als Text. Bei Ein/Aus würde in (i) nehmen (Kreis mit 1). Bei den Symbolen wären wohl die Android-Symbole sinnvoll. Die Bedeutung kennt jeder und dafür sind die Tasten ja auch gedacht. Eventuell würde ich die nur transparent machen, so dass man sie mit weißen Edding hinterlegen kann, wenn man sie benötigt odr mit schwarzen Edding, wenn man sie nicht benötigt.


    Die drei Punkte links sind vermutlich die LEDs und der Helligkeitssensor.

    Naja, der Ein-Aus Taster müsste ja nicht ausschließlich für Ein-Aus sein. Kurzes Tippen könnte auch für den Homescreen bei Android dienen. Langes Tippen dann den

    Ausschaltvorgang auslösen. Das wäre dann mit dem Power-Symbol dann wieder ungünstig. Würde vermutlich aber auch gehen, deshalb frage ich ja nach.


    Grundsätzlich geht keine der Touch-Tasten auf eine eigenständige Hardware. Da steht immer der Mikrocontroller dazwischen, der dann entscheidet, was gemacht werden

    soll. Von daher hätte man mehrere Möglichkeiten.


    Grüße,

    Christian

    Moin,


    da unser Kontakt bei Maxen-Displays vergangenes Jahr die Firma verlassen hat, habe ich den Kontakt neu aufbauen müssen.


    Die Zeichnung habe ich heute fertig gemacht. Das Display bekommt eine dauerhaft UV beständige Hinterdruckung und einen besseren

    Touch-Controller, der bis 5 mm Materialstärke schafft und auch bei Regen funktionieren soll. Außerdem kann er auch mit Handschuhen bedient werden.


    Das Display bekommt einen umlaufenden 10 mm breiten doppelseitigen Klebeschaum und wird auch entspiegelt sein.


    Ein paar Fragen sind aber noch offen, die betreffen die zusätzlichen Touch-Tasten und wie diese beschriftet werden.

    Hier mal ein Vorschlag:


    Sensortasten.jpg


    Man könnte den Taster ganz rechts auch gleich als on/off Symbol gestalten oder die Tasten gleichmäßig anordnen. Auch eine ganz neutrale

    Variante wäre möglich oder eher an Android angelehnt, beispielsweise dreieck nach links für 'back' und ein Quadrat für 'home'.


    Man sollte sich auch nichts verbauen und eine Beschriftung wählen, die später nicht komplett falsch ist, also lieber Symbole als Texte.


    Wie seht ihr das?


    Grüße,

    Christian


    Ich hatte ja schon mal Buchschrauben vorgeschlagen. Gibt es in Edelstahl in vielen verschiedenen Längen. Millionen von Büchern, Gürteln und Hundeleinen können nicht irren. :tongue:


    Einfach einen kleinen O-Ring aufschieben, reinstecken und festschrauben. Ist einfacher, beständiger und schöner als brünierte Senkkopfschrauben mit Sechskant.

    Gibt es auch in mattschwarz lackiert, Messing, vernickelt, vergoldet usw.


    s-l500 (1).jpg



    Viele Grüße,

    Christian

    Wenn alle Stricke reißen kannst Du auch die Kohlen für eine andere Lichtmaschine anpassen. Wusste ich vorher auch nicht, war aber ein Tipp

    eines Elektromaschinenbauers. Die Kohlen lassen sich nämlich ganz leicht mit Schleifpapier in die gewünschte Form bringen.


    Wichtig dabei ist eigentlich nur, dass die Anschlusslitzen passen. Meistens ist die Litze einige cm tief in der Kohle und wird mit dieser vepresst.

    Ich habe bei einem Auto-Innenraumlüfter so schon die Kohlen selber angefertigt. Du kannst als quick & dirty Lösung auch probieren, die Federn

    etwas zu verlängern, so hatte ich noch ein Jahr herausgeholt, bevor ich dann endgültig tauschen musste.


    Es könnte auch Vergleichslisten geben, vielleicht einfach mal bei so einer Firma anrufen: https://www.lima-shop.de/Lichtmaschinen-Kohlen/


    Grüße,

    Christian