Posts by PushingTin

    Meine Dirk ist nicht aus Dyneema und singt dennoch. 2-3x das Großfall drum geschlungen und locker fixieren. Jedes gespannte Seil fängt an zu vibrieren und macht Geräusche, das ist das Prinzip der Musikinstrumente mit Saiten.

    Es gibt für uns keinen Grund die Wanten aus Dyneema zu machen. Übrigens, mein Dyneema Achterstag "singt" nicht, egal bei welcher Spannung.


    Gruß Odysseus

    Sorry, aber das stimmt bestenfalls bedingt. Der Ton entsteht natürlich nach demselben Prinzip, die Anregung der Schwingung aber unterscheidet sich grundsätzlich:

    An von Luft umströmten (runden) Körpern ist – wenn sie durch Wind angeregt schwingen – eine KármánscheWirbelstraße entstanden: https://de.wikipedia.org/wiki/Kármánsche_Wirbelstraße


    Die Geräusche beziehungsweise das Schwingen lässt es sich verhindern, in dem entsprechend die Umströmung gestört wird. Das kann je nach Umständen ein vorgeheisster Fender sein, oder auch ein durch umwickeln mit einem anderen Fall erzeugter Scruton-Wendel: https://de.wikipedia.org/wiki/Scruton-Wendel .

    Mit dem konkreten Produkt habe ich mich nicht eingehend befasst, mit anderen ähnlich gelagerten Produkten jedoch sehr intensiv, vor circa zehn Jahren.

    Damals hatte u.a. Steyr für Marine-Motoren den IFG (Integrated Flywheel Generator https://www.vogt-kappeln.de/fi…s/Steyr_Motors_Hybrid.pdf ) im Angebot- technisch m.E. wesentlich eleganter als die mit Riemenantrieb angeflanschten Lösungen.


    Bei genauerem Hinsehen hat sich dann herausgestellt, das bei Drehzahlen, wie sie auf Segelbooten anfallen, der Generator keine nennenswerte Leistung abgibt, geeignet also nur für Motoryachten. Abgesehen davon ist das Produkt (IFG) vom Markt verschwunden, bevor es in Stückzahlen verkauft wurde.


    Proprietäre Lösungen sind problematisch, wenn später keine Teile mehr zu kriegen sind, weil der Hersteller aufgegeben hat aufgegeben hat.


    Will sagen: Nicht alles, was super aussieht, ist auch geeignet, und der Teufel steckt hier besonders im Detail.


    P.S.:

    Bevor jetzt jemand mit Hinweis auf die Diagramme erklärt, dass bei 1500 Umdrehungen bereits nennenswert Leistung produziert wird, sollte sich das Drehzahlniveau des Motors (4000 rpm) anschauen. Das passt konzeptionell nicht auf ein Segelboot.

    Die Umweltbilanz eines E-Autos kommt erst durch den Fahrbetrieb ins Positive, soweit ich weiß.


    Wer ein Auto kauft, mit dem er nur an vier Wochen im Jahr jeweils kürzeste Strecken fahren wird, sollte demnach aus ökologischen Gründen einen Verbrenner nehmen, der in der Anschaffung auch noch deutlich günstiger ist. Nicht vergessen: eine Lithium-Batterie altert auch ohne Zyklen, während Zyklen ihr weniger schaden als anderen Batteriearten.


    Seht ihr auch die Analogie zum Segelboot?

    Was z.B. für eine Segelschule ökologisch und ökonomisch sinnvoll ein kann, ist es noch lange nicht für den Durchschnittsnutzer.


    Für die meisten Segler dürfte gelten: macht mit euren Motoren was euch glücklich macht, aber glaubt nicht ihr würdet der Umwelt mit der Umrüstung in jedem Fall einen Gefallen tun.

    Meine Dirk ist 6mm. Warum solche Taue?


    Gruß Odysseus

    Wer die Dirk ggf. als Reservefall nutzen möchte, sollte m.E. darüber nachdenken, die gleiche Qualität und Dimensionierung wie für das eigentliche Fall zu verwenden.

    Die Sinnhaftigkeit dieses Vorgehens hängt natürlich stark davon ab, auf was für Beschläge, die Dirk gegebenenfalls gelegt werden kann.


    Zum Beispiel könnte man das alte Fall als Dirk weiterverwenden, wenn es noch nicht komplett durch ist.

    ...

    Nützlich dagegen, den Motortrimm zu optimieren. Dazu findest Du bebilderte Anleitungen. Ist der Schaft zu dicht am Spiegel, dann neigt das Boot zum "bohren" und kommt nicht oder kaum zum Gleiten. Das Gegenteil vom "Bohren" ist das "Reiten". Das bemerkt man in ernsteren Fällen u.a. daran, das das Boot in schnellerer Gleitfahrt unruhig liegt und dazu tendiert, den Bug auf und ab zu bewegen.

    ...

    Sehr interessant!


    Was meinst du mit "Schaft zu nah am Spiegel"?


    Geht es dabei um die parallele Entfernung des Schafts zum Spiegel, bzw. anders formuliert darum, wie weit vorn oder hinten der Motor am Spiegel sitzt (was ja im Grunde nur durch eine Distanzplatte, die achtern zwischen Spiegel und Halterung angebracht wird, verändert werden könnte),

    oder geht es darum, welche Neigung der Motor in Bezug zum Spiegel hat?


    Letzterer Zusammenhang ist mir durchaus bekannt, der erstere wäre mir neu.

    Bei manchen Tauwerksqualitäten ist mir auch schleierhaft, wie das hinzukriegen sein soll. Um die Brandblasen zu vermeiden, verwende ich billige Arbeitshandschuhe aus Leder.


    Konkret zur Sache: Es kann helfen, eine Qualität mit Zwischenmantel zu verwenden. Wenn man den im Bereich des Spleißes entfernt, ist etwas mehr Luft für den Spleiss an sich und man hat vielleicht eine Chance, trotz extrem kompakt gewebten Mantels mit der resultierenden Verdickung klar zu kommen.

    Zuerst der einfache Teil:

    Das Einschalten der Decksbeleuchtung finde ich besonders in dunkler Nacht eine sehr sinnvolle Sache, um anderen das eigene Schwojen beziehungsweise die Ausrichtung des eigenen Schiffs besser erkennbar zu machen. Eine Fehlinterpretation als Folge halte ich für ausgeschlossen.


    Jetzt der schwierigere Teil; mein Verständnis der Vorschriftenlage ist folgendes:


    Es geht beim zeigen zweier Ankerlichter nicht darum, dass diese gleichzeitig gesehen werden können, sondern darum, dass immer eines zu sehen ist. Wenn man sich die Verhältnisse auf größeren Schiffen ansieht, so dürfte es üblicherweise so sein, dass die Aufbauten das "eigentliche" Ankerlicht im Vorschiff verdecken, weshalb in dessen totem Winkel ein zweites Licht anzubringen ist.

    Um die Vorschrift schlank zu halten, ist sie nur generell formuliert.

    Beispielgrafik siehe Link: http://www.mag-seefahrtschule.…nenfahrzeuge-ueber50m.htm


    Auf einem kleineren Schiff halte ich das für kontraproduktiv: ein zweites Licht erhöht zwar den Stromverbrauch, aber m.E. nicht die Erkennbarkeit, denn wir haben ja die Freiheit, das Licht an der Stelle anbringen zu dürfen, an der es am besten gesehen werden kann – der Mastspitze.

    Zumindest theoretisch ist die Fehlinterpretation zweier Lichter als Dampferlichter eine Motorfahrzeugs >50m möglich (eigentlich ja nicht, weil die Positionslampen fehlen).

    Bei mir ist ziemlich fest eingespeichert, dass zwei weiße Lichter (übereinander) für ein großes Motorfahrzeug stehen, (das sich in meine Richtung bewegt).

    Vorausgeschickt: es geht um die grundsätzliche Einstellung zur Sache; wer keine Möglichkeiten hat, etwas zu verstauen, muss natürlich zwangsläufig anders handeln!


    Effizienz ist eine gute Sache, und grundsätzlich sehe ich den Zusammenhang zwischen Faulheit und Effizienzsteigerung durchaus.


    Hier handelt es sich aber nicht um Effizienzsteigerung, denn irgendein Zeitvorteil ist nicht messbar. Kein Manöver wird dadurch schneller, leichter oder besser, denn man könnte ja zum Beispiel durchaus erst die Segel hochreißen und wenn man dann auf Kurs ist das Deck aufräumen. Was die Reihenfolge angeht, sehe ich den Effizienzaspekt, was das unterlassen des Aufräumens angeht, nicht.


    Wer sein WC seltener putzt ist nicht effizienter, er hat nur länger ein schmutziges Klo. Ob das in Ordnung ist oder nicht, ist letztendlich natürlich eine Frage der persönlichen Präferenzen.


    Bezogen auf das Thema ist es einfach nur Faulheit auf Kosten von Sicherheit (im weitesten Sinne) oder zumindest auf Kosten zuverlässiger(er) Abläufe.


    Das erinnert mich stark an eine Crew, die wir im letzten Jahr getroffen haben: die haben ihr Dingi immer geschleppt, weil das (ihr ahnt es schon) einfach zu viel Arbeit war, das immer wieder zu verstauen.

    Ist auch viele Jahre gut gegangen, aber jetzt ist es weg: der Wind während des Schlages wurde immer stärker, und nachdem es ein paar Pirouetten gedreht hat, ist es abgerissen und konnte auch durch drei Rettungsversuche (die bei dem Hack mit Sicherheit nicht ungefährlich waren) nicht mehr geborgen werden.


    Wogegen ich mich wehre, ist Folgendes:


    Das Mögliche zu unterlassen ist nicht „moderne“ Seemannschaft, sondern nachlässige Seemannschaft.

    Ob das in Ordnung ist oder nicht muss jeder für sich entscheiden, aber verkauft es bitte nicht deshalb als als „richtig“, weil sich „die Zeiten geändert haben“.


    Das wäre nämlich Augenwischerei.

    Das, was hier diskutiert wird, nennt man anderswo "Erosion von Standards".


    Ich halte es für eindeutig, dass ein möglichst aufgeräumtes Deck optimal ist, auf dem sich nur die Dinge befinden, die man für die gegenwärtige Betriebsart (Hafenmanöver, Segeln...) benötigt. So zu handeln sieht die Seemannschaft vor, die man mir damals beigebracht hat.


    Ganz sachlich betrachtet (nein, ich will niemanden anmachen) ist also jede Abweichung davon reine Bequemlichkeit. Das ist m.E. das Grundsätzliche. Zum Praktischen:


    Wir wissen doch alle, dass irgendwann auch schiefgehen wird, was schief gehen kann. Die Leine wird sich irgendwann lösen oder vertörnen, zum Beispiel, weil sie von der Furlerleine eingefangen wurde und die Rollanlage blockiert, der Fender wird irgendwann über Bord gehen und vielleicht ein unüberlegtes Manöver auslösen.


    Mal im Ernst: in anderen Trööts wird darüber diskutiert, wie wichtig es ist, nicht über Bord zu gehen, und jetzt wollt ihr Fender an Deck liegen lassen und nicht benötigte Leinen baumeln oder an Deck liegen lassen? Das sind Hindernisse, die überstiegen werden müssen, und Stolperfallen, die beachtet werden müssen.


    Fender, die während der Fahrt an der Reling befestigt sind, belasten durch ständig wiederkehrenden Zug eine Sicherheitseinrichtung. Irgendwann leidet der Relingsdraht.


    Der Gedanke, dass das jetzt aufgeräumt werden muss, wird garantiert genau dann kommen, wenn die Bedingungen so bescheiden sind, dass man eigentlich das Cockpit nicht mehr verlassen will.


    Ich sehe für das Aufmacherthema dieses Trööts handfeste sachliche und traditionsferne Aspekte bezüglich des "Für und Wider". Das mit der Flaggenparade in einen Topf zu werfen (hier sehe ich rein traditionelle Aspekte und keine praktischen) halte ich für falsch.

    Ich habe in meinem Mobiltelefon die Telefonnummer von MRCC Bremen https://www.seenotretter.de/notfall gespeichert: ich finde es wesentlich schlanker, eine versehentliche Auslösung beziehungsweise einen erledigten Notfall ggf. über Telefon zu canceln.


    Der zusätzliche Funkspruch auf Kanal 16 sollte meines Erachtens trotzdem erfolgen, eventuelle Details, die MRCC wissen will, müssen aber nicht den Äther verstopfen, abgesehen davon ist rein technisch die Verbindung über Mobilfunknetz eher besser ist als die via Funke. (Wenn man denn in einem Handy-Netz ist).

    Mach wie Du meinst, Du weißt vielleicht aber auch, dass man sich nicht an einem Schnappschäkel in den Mast ziehen lässt? Genau, weil sie sich sich unbeabsichtigt öffnen könnten.


    Gruß Odysseus


    Zeig doch mal Deine Lösung den Seenotrettern.

    Natürlich lasse ich mich nicht an einem "release-under-Load" Beschlag in den Mast ziehen, denn im Mast ist die Option, sich ausklinken zu können, nicht sinnvoll. Automatik Westen können sich auch unbeabsichtigt öffnen- da muss jeder für sich entscheiden, ob er bestimmte Optionen für sinnvoll hält.

    Ich persönlich halte es für hinreichend unwahrscheinlich, dass sich der Beschlag in dem Zeitraum unbeabsichtigt öffnet, an dem bei Verwendung als MoB- Sicherung eine Person daran hängt.


    Es ist auch nicht meine Lösung, sondern nur eine preiswertere Umsetzung der Lösung eines einigermaßen renommierten Herstellers von nautischem Zubehör, siehe https://marine.wichard.com/en/…th-3-snap-hooks/part-7064

    Zumindest bei Wichard hält man die Variante für so tauglich, dass man sie zum Kauf anbietet.


    Der einzige Unterschied zum verlinkten Produkt von Wichard ist, dass das von mir als Ausgangsbasis verwendete Produkt von Spinlock die von dir verlinkten Einhand-Karabiner von Kong verwendet https://www.spinlock.co.uk/en-…performance-safety-lines#

    Nachteil an denen ist, dass verschiedene Metalle verwendet werden und man die besser pflegen muss, als die EinhandKarabiner von Wichard.


    Was die Seenotretter verwenden weiß ich nicht; was ich aber weiß, ist, dass bei der DGzRS die "Strecktaue" solide und reckfreie Konstruktionen sind, die nicht nur vergleichsweise weit Mittschiffs Innen, sondern auch vergleichsweise weit oben montiert sind. Ich gehe davon aus, dass es dort aufgrund der wesentlich besseren Ausgangssituation sehr unwahrscheinlich bis unmöglich ist, dass dort eine gesicherte Person Außenbords hängt.

    @AndreasSchmidt: Du darfst lachen, worüber du möchtest. Und du darfst dir kaufen, was du möchtest!


    Du wolltest von uns, also auch von mir, wissen, wo Denkfehler in deiner Betrachtung sein könnten. Wo ich (fundamentale) Denkfehler sehe, habe ich dir geschrieben. Gern geschehen.


    Wenn du sowieso alles schon weißt, erübrigt sich allerdings eine entsprechende Frage an das Forum. Vielleicht ist es aber auch nur der Aspekt, dass des Menschen Wille sein Himmelreich darstellt.


    Es soll ja Menschen geben, die sich das, was sie sich in den Kopf gesetzt haben, um jeden Preis auch noch schönrechnen wollen. Das ist gar nicht nötig, jeder darf tun und lassen, was er möchte (so lange andere nicht beeinträchtigt werden).


    Jedenfalls wünsche ich dir, dass die Sonne immer scheint auf deinen Reisen, nie ein Schatten auf deine Module fällt, und der Wind immer deinen Windgen antreibt. Falls das nicht klappt, gibt es ja immer noch Landstrom und den Motor: Dann ist die Größenordnung der realen Bedarfe auch unwichtig. Kommt ja aus der Steckdose. Oder dem Diesel.


    Noch mehr wünsche ich dir und deiner Crew allerdings, dass dein Akku-Schnäppchen die richtige Zellchemie und ein optimales BMS hat.


    Ach ja: wenn ich segele ist mit meinen 800WP PV an elektrisch kochen nicht zu denken, und den Motor würde ich dafür nie anwerfen. Aber ich bin aber auch nur in Nordeuropa unterwegs und nicht in der Lage, mein Schiff so zu führen, dass die Module immer in der Sonne bleiben.

    Bist du sicher, dass Du für 1 KWp 12.000€ bezahlt hast? Also etwa 60x soviel wie für „normale“ PV heute üblich wäre?

    Ich habe ein vorliegendes Angebot hochgerechnet. Ich habe bewusst das Jahr hinein geschrieben, ich habe keine Ahnung, wie sich die Preise entwickelt haben. "Normale" Module waren vor drei Jahren auch noch deutlich teurer. Boris Herrmann und Co. setzen auf Solbian, dass die Dinger extrem robust sind, kann ich bestätigen.

    Natürlich muss man sich mit dem System beschäftigt haben, allerdings ist es extrem einfach zu verstehen. Und vor allem sehr schnell zu bedienen.

    Bei mir hängt im Cockpit, gut für den Rudergänger sichtbar die schematisierte Anleitung. Dort ist auch klar, dass man in etwa einen Knoten FdW beim Bergen haben sollte. Des Weiteren wird auch klar gezeigt, dass man sich in Rückenlage bergen lassen soll. Un dann ist es fast egal ob er mit einem oder drei Knoten gezpgen wird.

    Aber wie bei jedem System sollte man es zumindest mal probiert haben.

    Ich finde das System wesentlich einfacher, als Bergetaillen oder ein Dreieckssegel zu riggen. Dies hatten wir z.B. in der SSS Ausbildung geprobet und das ist selbst in mehreren Versuchen gehörig in die Hosen gegangen …

    Ich bin vollkommen bei dir, dass die allermeisten "klassischen" Methoden schlecht bis gar nicht praktikabel sind und dass Catch and Lift eine echte Verbesserung darstellt; ich will das wirklich nicht kaputt reden, aber so einfach ist es eben doch nicht:


    Welches Schiff fährt denn eingekuppelt nur einen Knoten? Und damit meine ich nicht die Fraktion mit der erhöhten Propsteigung für kleine Drehzahlen…

    Mein Schiff zum Beispiel läuft ca. drei Knoten eingekuppelt im Standgas, weniger als zwei dürften es – auch mit geschleppter Personen im Wasser – nur bei ganz wenigen Schiffen sein. Damit wird die Person im Wasser mit knapp vier Knoten gezogen – das ist zu schnell, und ich bin mir nicht sicher, ob die Rückenlage immer kontrolliert eingenommen werden kann.


    Das kann man natürlich abfangen, indem man eine entsprechend weitere oder engere Kurve in die Richtung fährt, an welcher der Umlenkpunkt am Außenwant ist. Das hilft auch, die Leine vom Propeller fern zuhalten.

    Das verlangt aber das von mir bereits angeführte, tiefere Verständnis für alle Zusammenhänge.

    Vielleicht verstehe ich die verlinken Produkte ja nicht richtig, aber allen ist doch gemein, dass sie erst vollständig entlastet werden müssen, damit man sie öffnen kann?!


    Bei klassischen Sorgleinen ist ja auch der dritte Beschlag in dieser Ausführung; es geht m.E. doch gerade darum, im Notfall unter Last die Verbindung lösen zu können - das ist der Grund, warum ich meine Sorgleinen darauf umgerüstet habe.


    Auch wenn theoretisch die Möglichkeit natürlich besteht, sehe ich die Gefahr, dass sich der Schnapphaken unbeabsichtigt öffnet, als sehr gering an, nicht zuletzt wegen der Position vor der Brust.

    Die Schnappschäkel sind nicht optimal, an den Sicherungsring kann sich durchaus etwas verfangen, dann geht er auf. Dazu reicht das Garn einer auf gegangenen Naht.


    Gruß Odysseus

    Ich vermute, dass das der Nachteil jeder leicht bedienbaren Panik – Öffnungs – Option ist, dass sie theoretisch unbeabsichtigt öffnen kann. Ich kenne das HRS- System nicht, vermute aber mal, dass auch hier eine unbeabsichtigte Auslösung theoretisch möglich ist.


    Man möge sich für das nach eigener Überzeugung kleinste Übel entscheiden!