Posts by nikod

    Tach allerseits,


    die Kühlwasserpumpe meines MD2020b leckt Wasser. Bei allen Anleitungen, die ich gefunden habe (i.d.R MD2020d) kann man den Simmerring (mehr oder weniger) einfach nach vorne rausziehen. Bei meiner Pumpe geht das nicht (siehe Bild). Das Gehäuse scheint da geschlossen zu sein. Nach unten geht der Simmerring ganz sicher nicht raus. IMG_20220403_153420__01.jpgWas tun?


    Handbreit


    Niko

    Und wozu braucht man dafür "Motorwartung"? Eine Starterbatterie die unsere Motoren starten kann gibts in jedem Baumarkt, die kann direkt eingebaut werden und wird dann den EBD zuverlässig starten...

    "Motorwartung" "brauche" ich dafür nicht. Aber gesehen zu haben, dass sie noch genug Saft hat für den Anlasser ist beruhigend. Rein an der Spannung hab ich's letztes Jahr nicht gesehen. Die war knapp über 12V. Ohne Last. Unter Last dann 8V. Und klar: Gelöst habe ich das Problem dann mit einer neuen Batterie … aber unterm Kran musste ich mit den Starterkabeln an die Verbraucherbatterie. Ich fand das stressig. Das nächste Schiff hing schon in den Schlaufen.

    Damit der Motor gewartet ist (und eventuelle Defekte behoben sind), wenn das Boot in's Wasser kommt. Letztes Jahr habe ich im Wasser unterm Kran festgestellt, dass meine Starterbatterie durch ist. Sowas wird mir dieses Jahr nicht passieren.


    Und: Im Wasser hängt das Boot an der Boje. Da kommt der Motor-Warter nicht hin. Also muss ich dafür extra in den Hafen fahren. Auf dem Trockenen ist das für mich erheblich bequemer.

    Mein Problem: Gestern hatte ich meine vorgeschriebene Motorwartung. Auf dem Trockenen, mit Schlauch in Kanister. Frostschutz ist also raus. Kranen ist geplant für den 22.4.


    Bei der Motorwartung festgestellt: Kühlwasserpumpe leckt. Vermutlich der Simmering zwischen Anrieb und Impellergehäuse. Habe die Kühlwasserpumpe ausgebaut. Neu einwintern kann ich also nicht. Landstrom legen ist kurzzeitig möglich, über Nacht aber schwierig.


    Und nu? 25l-Kanister mit 60° warmem Wasser in den Motorraum legen?

    Der Rumpf liegt ja im Wassser und das Wasser über 0. Bei Luft unter 0 hast Du also schon eine gewisser Heizwirkung durch das Wasser. Wenn Du Dir wirklich Sorgen machst, kannst Du ja ein oder zwei Schuhtrockner in den Motorraum legen. Die heizen mit 5 - 10W. Das reicht für eine Frostnacht sicher.

    Das ist wirklich seltsam. Da habe ich ganz andere Erfahrungen. Die Stahlprofile (100x100) auf denen mein Schiff im Gestell steht, hab ich neu und ohne Vorbehandlung mit dem Rest Zinga beschichtet. Die werden ja 2x pro Jahr getaucht und obwohl weder Schichtstärke noch Untergrundbehandlung passen, hält sich der Rost vornehm zurück. Auch im inneren, wo ich zum beschichten kaum rangekommen bin, kaum Rost. Zinga funktioniert also.

    Bist Du sicher, dass da Rost durch das Zinga kam? Nicht dass Verunreinigungen durch Wind oder Flexstaub vom Nachbarn draussen drauf lagen und rosteten.

    Ja, ganz sicher. Boot war in einer Halle und komplett abgedeckt. Allerdings sind die Löcher in einem Gusskiel vermutlich auch schwieriger auszuflexen als der Rost auf einem Stahlträger.

    Ich hab's mit der 40er-Fächerschleifscheibe versucht. Zuerst an einem 30x30cm großen Abschitt. Direkt danach Zinga drauf. Als das dritte Mal schon nach einer Woche einzelne kleine rostige Pünktchen sichtbar waren habe ich in den sauren Apfel gebissen und den Kiel strahlen lassen. Ich stand dann mit den Zinga-Topf parat, als sie fertig waren und habe direkt zwei Schichten aufgepinselt. Nach 14 Tagen EP drauf. Seit dem ist Ruhe.


    Tercoo & Zinga & … dann?


    Die Sohle habe ich gelassen. Der Rost kriecht nur langsam und an wenigen Stellen hoch. Dort dann Fächerschleifen, Entroster und Zinga. Aufwand pro Jahr ca. 15 Minuten.

    Faktor drei zu Durschnittshöhe (oder meinen sie eigentlichdie Signifikante Wellehöhe?) ist schon ne Nummer. Wenn Boote ab Brechern mit Höhe der Bootsbreite kentern können, kann sowas dann ja schon bei 1/3-Bootsbreite hohen Wellen vorkommen. Wenn auch sehr selten.

    Laienvermutung: Zwei Laderegler gleichzeitig (egal welche Quelle) können sich in die Quere kommen. Szenario:


    * Solar-Ladung läuft, Spannung entsprechen hoch

    * Windgenerator (oder Wasser oder noch ein Solarregle) wird zugeschaltet und findet: Die Spannung ist hoch, die Batterie ist voll


    Sprich: Die Laderegeler müssen entweder exakt aufeinander abgestimmt sein oder miteinander "sprechen" können.


    Aber gerne höre ich hier auch noch die Erklärung eines Experten.

    Die meisten die ich so schaue sind schon genannt … auf die Schnelle in diesem Thread nicht gefunden:

    Bei meiner Friendship 28 MK3 hatte ich auch ein Kondenswasserproblem im Winterlager. Schon beim Kauf war das Salon-Bodenbrett genau in der Ecke zwischen Motorabdeckung und der Wand zum Bad rott, aber trocken. Woher der Schaden kam war ungewiss. Habe das also immer im Auge behalten.


    Die nächsten drei Jahre stand das Boot im Winter in einer Halle, da war immer alles trocken. Seit zwei Jahre draußen. Und letztes Jahr habe ich dann entdeckt, dass die Ecke nass war. Also rotte Ecke abgesägt. Gesehen, dass die Wand zwischen Motorfundament und Bad auch nass ist. Wenig verwunderlich. Woher hätte auch kommen sollen. Mit Akkuschrauber und 12er-Bohrer angefangen das nasse Holz auszubohren. Habe dann den unteren Rand der Trennwand zwischen Motor und Bad 20cm tief rausgebohrt. Dann kam nur noch trockenes Holz. Es sieht so aus, als würde am Motorfundament die meiste Kondensation stattfinden. Niemals 1 oder 2 Liter, aber sicher über den Winter 50 oder 100ml. Überall sonst läuft es einfach runter und steht dann dort oder verdunstet halt wieder. Aber an der Backbordseite sammelt es sich quasi in der Rinne zwischen Motorfundament und dem Laminat für's WC-Podest. Und die Holztrennwand wurde einfach unten in diese Rinne gestellt. Seit das Holz unten nicht mehr aufsteht saugt sich auch nix mehr voll. Ich werde auch das Bohrloch im Sockel nicht mehr verblenden. Sieht zwar komisch aus, ist aber besser, das Wasser kann da wieder weg, wenn es da reingelaufen ist.


    Handbreit, Niko.