Posts by nikod

    "Schiffe neigen sich in Kurvenfahrt unter Motor nach außen und Boote nach innen" ist eine weitere Definition. Die finde ich eigentlich ganz gut.


    Problem: Mit Außenborder (oder Z-Antrieb; der ist doch i.d.R Steuerbar, oder?) neigt sich das Wasserfahrzeug nach innen, mit starrer Welle oder Saildrive nach außen. Jetzt gibt es aber Wasserfahrzeuge, die wahlweise mit Außenborder oder Saildrive ausgerüstet werden könne. Irgendwas is halt immer.

    Wir haben das SUPERLIGHT TWIN ROUND AIR 250 als Beiboot für's Bojenfeld. Wir benutzen es ohne Motor.


    FOLDABLE TENDERS - 3D Tender - Inflatable boats - Semi rigid - A wide large of pleasure boats for an unbeatable price-quality ratio


    Das Ding ist super! 12,5kg ist eher das Gewicht ohne Sitzbank, Ruder und Motorhalterung. Trotzdem ist es so leicht, dass meine Frau oder ich easy alleine tragen können (vom Beiboot-Ständer zum Beiboot-Steg). Wir rudern damit zu viert (grob 190kg) plus Wochenend-Gepäck (etwa 20kg) 200m raus zum Boot.


    Vorteile:


    Das Gewichts-Tragfähigkeits-Verhältnis ist wahnsinn!


    Es fühlt sich sehr solide an.


    Nachteile:


    Es ist teuer.


    Bei Wind und Welle gegenan ist es … mühsam.


    Für uns wären Ruder, die nicht zerlegbar und dafür wasserdicht sind besser. Wir bauen das Boot einmal im Jahr auf und ab. Drehen es aber an der Boje um, wenn wir über Nacht weg sind. So ist die Mövenscheisse nur auf dem Boden. Dabei laufen die Ruder voll.

    Wenn Dein Mast ohnehin so wabbelig ist, sind zusätzliche Löcher aber wohl keine brauchbare Idee.

    Der Mast ist eigentlich nicht wabbelig. Im Vergleich zu anderen 28-Fuß-Booten ist er ein ziemlicher Prügel. Aber bei geraden Salingen hindert ohne Babystag nichts den Mast am Schwingen zwischen Top und Deck. Ist ohne gesetzem Großsegel sogar heftiger als mit. Im Hafen klappern dann die Fallen im Mast, weil er so doll schwingt.


    Den Aufholer unterhalb des oberen Babystagbeschlags umlenken wäre sonst die Alternative. Dann wäre Spibaum durchstecken unter dem Babystag angesagt.

    Das überlege ich mal. Gute Idee. Geht vielleicht sogar ohne Löcher im Mast mit einem LFR am oberen Babystag-Terminal. Auf dem Topnant ist ja nie viel Druck.

    Habe letzte Saison mit einem trimmbaren Dyneema-Babystag experimentiert … in der Praxis habe ich das selten benutzt.


    Ganz weg lassen geht nicht. Schon bei wenig Wind kommt es vor, dass der Mast in der Mitte anfängt vor- und zurückzuschwingen. Da gibt es eine Resonanzfrequenz, bei der sich das aufschaukelt.


    Diese Saison habe ich den ganz normalen Babystag wieder gesetzt und gut angezogen. Meine Segel sind nicht mehr ganz frisch und ich habe das Gefühl, dass die jetzt dauernd vorhandene Mastkurve dem Profil des Großsegels eher gut tut.


    Zurück zum eigentlichen Thema: Ich habe experimentiert mit einem per LFR umgelenkten Niederholer, der - am Pütting für den Babystag angeschlagen - etwa 25cm über dem Deck hängt. So käme der Niederholer in der richtigen Höhe auf den Organizer und könnte so in's Cockpit geführt werden. Das hat allerdings zur Folge, dass der LFR dann deutlich hinter dem Babystag hängt und nach Shiften (unabhängig von der Durchführung) der Niederholer um den Babystag läuft, wenn man ihn nicht ab- und auf der anderen Seite wieder anschlägt.


    Ich vermute, ich komme nicht darum herum, den Niederholer zweimal umzulenken: Einmal direkt am Pütting vor dem Babystag und dann nochmal etwas höher (und weiter hinten), um die richtige Höhe zu erreichen.

    Auf meine Genuawinschen (nicht selbstholend; 17m² Genua; also winzig; 12mm Schoten) mache ich bei wenig Wind zwei Windungen, bei mehr Wind drei oder selten mal vier. Fünf Windungen passen zwar auf die Winsch, produzieren aber bei mir leider Überläufer, weil die Klemmklampe zu steil nach unten zieht.


    Zwei Windungen lassen sich auch mit wenig Druck fieren und schneller loswerfen. Bei viel Wind verhindern drei oder vier Windungen, dass mir die Schot mal aus Versehen ein Stück durchrutscht.


    Mein Selbstversuch, meine Intuition und mein theoretisches Physikwissen ergibt also: Je mehr Windungen, desto größer die Reibung.


    Ich habe ja keine Ahnung, aber mein Guess zu den Bildern ist: Bei viel Druck macht man mehr Windungen auf die Winsch. Und weiter: Die Typen auf den Bildern wissen, was sie tun und machen nicht aus Jux mehr oder weniger Windungen, als nötig.

    Missverständlich geschrieben, sorry.


    Einmal zwischen die Teller, dann fest ziehen, dann nochmal zwischen die Teller, wieder fest ziehen. Beim zweiten Mal drückte es die erste Runde tatsächlich oft noch etwas weiter rein.


    Das dritte Mal dann ... weil ... aller guten Dinge drei sind? Könnte man sich vmtl. auch sparen.


    Wenn man dann irgendwie am losen Ende der Schot hängen bleibt oder so zieht man sie nicht aus der Tellerklemme.

    Fahrt über Grund braucht man, um zu planen.

    Fahrt durch's Wasser braucht man, um zu sehen, ob man optimal segelt oder motort.


    Wenn ich z.B. bei 8kts Wind aus 90° nur 3kts durch's Wasser mache, schaue ich, ob die Segel richtig stehen und ob ich irgendwo Kraut schleppe oder ein Netz. Bei 4kts ist wohl alles OK. Bei 5kts freue ich mich.


    Oder - genau so am Wochenende passiert: Wenn ich bei 1800rpm nur 3,2kts durch's Wasser mache, schau ich nach, ob in der Schraube Kraut hängt. Nach Entfernen des Krauts waren's dann die zu erwarteten 4,5kts.

    Nochmal zur Ausgangsfrage: Auch wenn Du mit dem Bug zum Steg bleibst (weil am Steg nicht tief genug für's Ruder) würde ich eine (wie oben schon erwähnt: eine reicht) Spring legen. Einfach (nicht auf Slip) vom Dalben zur "Stegklampe" (Bug- oder Heckklampe, je nachdem). Dadurch kannst Du die Dalben-Leinen mit etwas Lose legen, weil die dann nur dazu da sind, Bug oder Heck mehr oder minder mittig zwischen den Dalben zu halten. Effekt: Boot liegt viel ruhiger, weniger Ruck in die Leinen und auf die Klampen.


    Es war die Rede, daß ein Palstek sich unter Wasser leichter selbständig lösen kann. Ich habe meinen Heckanker außer Kettenvorfläufer mit der Leine mit einem Palstek verbunden. Ein Spleiß kommt für mich nicht in Frage, da ich die Leine auch abbinden können möchte.

    Was nehme ich dann für einen Knoten?

    Den *trommelwirbel* Wasserpalstek?

    Bei meinem MD2020B hängt der Drehzahlmesser nach dem Starten auch auf 0. Kurzes Aus- und wieder Anschalten des Stroms mit dem kleinen Druckschalter am Panel weckt den Drehzahlzeiger dann auf. Milde nervig. Bisher nicht ausreichend, dass ich mich um eine Lösung bemüht hätte.