Posts by buhe

    Ziel sollte sein, die Einsatzbedingungen im Versuch so realitätsnah wie möglich nachzubilden.


    Ich habe Bedenken, wegen deiner Testanordnung, Manfred. Im realen Einsatz an Bord wäre das Ventil nur innen mit Wasser gefüllt.


    Solch ein Test übersteht auch eine Blechbüchse (innen und außen Eis).


    Es wäre gut die Gewinde Schlauchübergänge, beziehungsweise Durchführungen eingedichtet

    einzuschrauben dadurch entsteht nämlich auch zusätzliche radial wirkender Druck der natürlich die Statik des Gehäuses vorbelastet.


    Wäre ein Vergleichstest mit einem Metall-Seeventeil nicht interessanter? Oder seid ihr euch alle sicher, dass die zwangsläufig kaputt frieren?



    Ich finde auch, dass jemand sein Boot ohne Einwinterung mit einer Auswahl der gängigsten Borddurchlässe/Seeventile z.B. im Baikalsee oder im Nordpolarmeer

    überwintern sollte. Denn nichts ist realitätsnäher als die Realität selbst. :verstecken:

    An die Schlaumeier: Wie ich das Tablet halte ist doch piepegal. Nur: Vorher konnte ich alles auch in der Senkrechten sehen und bedienen. Jetzt nicht mehr. Mehr wollte ich damit nicht sagen.


    Da Du vermutlich (auch) mich meinst:


    Nichts für ungut, aber ich hatte Deine Formulierung wie "darstellungsproblem" und "Könnte man das noch ändern? Wie vorher?" nicht als "piepegal" interpretiert.

    Die Nummer mit dem Schlauch wird ein bisschen schwierig, weil sich dann kaum noch ein Platz im derzeit gut gefüllten Tiefkühlschrank fände. Aber mal sehen ...


    Die Umgebung des Ventils könnte man mit kleinen, wassergefüllten Luftballons simulieren. Der äußere Druck aufs Ventil ist eher gering, die sitzen ja nur knapp unterhalb der Wasseroberfläche.

    Und oberhalb ist ein wenig Wassersäule, die imo ( ugies "in my opinion") auch nicht viel Druck erzeugt. Das würde die Laborbedingungen Fricki-freundlich näher an die Realität bringen. :whistle2:


    Das ist - unter anderem - Fuzzy Logik.

    Abgleich absolut gegen plausibel gehört dazu, Toleranzparameter einstellbar ist dann wieder eine Variable.


    Na, dann bastel mal schön Deine Fuzzy-Logik in Excel. Sind ja nur Variablen und das ist ja keine Raketentechnik. :erschrocken:

    Deiner Lösung will dann bestimmt auch jeder die Unversehrtheit seiner Crew und seines Bootes anvertrauen.

    Für das Problem der Alarme bei großen Tiefen müßte man über die Software die Vergangeheit auswerten. von 100m Tiefe auf Null innerhalb einer Sekunde ist eher unwahrscheinlich.


    Und wie soll das konkret gehen? Welche maximalen Tiefen können die Sensoren? Alle gleich tief? Wenn nicht, Wie wird das unterschieden? Einstellungen? Haben die Kunden da Bock drauf?

    Welchen zeitlichen Verlauf mit welchen Tiefenänderungen in der Vergangenheit setzt an, um daraus was genau abzuleiten? Was ist, wenn der

    Sensor in sehr großer Tiefe ausfällt? Oder ist es besser, den Fall, dass er ausfällt nicht mit zu betrachten, und immer zu unterstellen, dass der Sensor nicht

    defekt ist, seine Daten also belastbar sind? Was wäre die Konsequenzen in der Realität.


    Das sind nur einige spontane Fragen, die man neben weiteren beantworten muss, um das letztendlich programmieren zu können. Man sieht, schon Dein Beispiel ist kompliziert umzusetzen.

    Waas hat ein Vorgehensmodell mit der Umgang mit Alarmen zu tun. Erstmal nichts. Diese Vorgenhensmodelle sind aber Nutzerzentriert und sollen verhindern das der Entwickler etwas in seiner warmen Stube entwicklet was für Ihn logisch ist, der Nutzer aber seine Problem hat, weil dieser kein SW-Entwickler ist. Bespiel ist die Menüführung der DSC mit deren X Untermenues


    Danke! Die Vorgehensmodelle haben nichts mit dem Umgang mit Alarmen zu tun. Deshalb ja meine Empfehlung, die zu ignorieren. Und DEVOPS ist nicht mal nutzerzentriert.


    Das Narrativ des Entwicklers in der warmen Stube (früher war es der weltfremde und menschenscheue Außenseiter mit gelben Raucherfingern) hilft nicht weiter.

    Wir wissen nicht, wer die Entscheidungen trifft, wie die Software programmiert wird. Ich bin auch mit der Qualität und der Benutzbarkeit der maritimen elektronischen

    Geräte unzufrieden. Aber es ist wohlfeil, darüber zu spekulieren, ob jemand beim Programmieren eine Heizung hat, oder keine Ahnung von der Materie.

    Das Thema ist komplexer, als hier diskutiert wird. Deshalb ja der Vorschlag an die Kritiker, mal selber eine Lösung zu beschreiben, mit der sie zufrieden wären.

    Und das im Konsenz mit anderen, und dem Ziel im SF damit zu bestehen.


    Vielleicht kommt dann hier heraus das der Umgang mit Alarmen so progrrammiert werden muss das sie vom Nutzer einstellbar sind.


    Ja vielleicht. Aber dann kommt die jetzt schon immer wieder geäußerte Kritik, die Geräte seien zu kompliziert und zu überladen. Und man muss dafür

    formal-logisch Denken können und wollen. Viele wollen lieber segeln gehen.



    Sklipper sind unterschiedlich und haben auch einen unterschiedlichen Umgang mit Alarmen


    Sehe ich aus so. Deshalb wird es auch immer welche geben, für die das nicht past.

    ür mich ist das ein ganz klare CYA (Cover Your Ass)-Strategie.


    Das Thema nennt sich "Useabilty" - Benutzbarkeit, und daran krankt nahezu jede von einer kleinen Firma entwickelte Software. Die sind schon froh, wenn es keine offensichtlichen Fehler gibt😉


    Bei all diesen Alarmen ist die Reset-Logik nicht durchdacht. Beispiel Flachwasseralarm: den kann man mit eienem Tastendruck ausschalten, aber beim nächsten Überschreiten des Grenzwertes wird er wieder scharf geschaltet. Das ist die Hölle im Hafen - offensichtlich hat sich bei der Anforderungsanalyse kein Mensch Gedanken über den realen Einsatz gemacht. Abschalten für 10 Minuten wäre wesentlich besser.oder Überschreiten des Grenzwertes um 50%, oder...


    Ergebnis: diese Alarm Features werden genervt komplett abgeschaltet - sie sind letztlich nutzlos. Vertane Zeit der Entwickler, verschenkter Nutzen für die Anwender.


    Wenn die Entwickler ihre eigenen Produkte selbst auch benutzen würden, wäre sicher manches deutlich besser gelöst.


    a, auf so miese, rachsüchtige Gedanken können diese gedankenlosen Heinis einen bringen.


    Wie vieles ist die SW Entwicklung im Bereich Seefahrt aus der Zeit gefallen.


    Moderne SW-Entwicklung fängt mit User Interface an und man ändert die immer wieder bis der Nutzer (Segler) zufrieden ist.


    Viele Gerätehersteller sind aber relativ kleine Klitschen wo die SW-Entwickler dort seit 30 Jahren arbeiten und für die Nutzerzentrierte Entwicklungmethoden wie Scrum oder DEVOPS Teufelzeug ist.


    BASIC und GOTO sind zwar noch mehr 80er, als die Menüführung der Funkgeräte, aber Nightfighters Ansatz ist richtig.



    Fehlermeldungen und die Reaktion darauf sind Teil meines Jobs. Dabei gibt es viele Ansätze, von denen keiner allein heilsbringend ist. Das ist keinesfalls trivial.




    Aber wem es nicht gefällt: Man könnte ja mal versuchen, das (Wunsch-) Alarmverhalten so aufzuschreiben, das das jemand, der das selbst nicht nutzt nach dieser Anleitung bauen kann ( inklusive aller denkbaren Soezialfälle).

    Wird ziemlich sicher nicht ganz einfach.


    Eigentlich haben Mephistopheles und wellenvogel alles schon gesagt. Das Thema ist nicht trivial.

    Also lohnt es nicht, die Schlechtigkeit der Welt zu beklagen, sonder macht macht mal ein vollständiges Entscheidungsdiagramm, wie sich die

    Alarme verhalten sollen (s. #13). Ohne SCRUM, ohne DEVOPS und all die anderen aktuell gehypten Vorgehensmodelle.


    Man muss natürlich alle Szenarien, die auftreten können (sogenannte use cases) berücksichtigen.


    Z.B.:

    - sich wiederholende Risiken

    - wechselnde Wassertiefen beim fahrenden Boot

    - Ausfall Sensor

    - Messungen außerhalb des Messbereiches

    - abnehmende Wassertiefe nach betätigtem Tiefenalarm

    - verschiedene Alarme parallel

    - Gefährlicher Kurs eines AIS-Bootes, dass seinen Kurs mehrfach wechselt.


    Und wenn Ihr dann eine gemeinsame Sicht auf das Thema habt, stellt das Ergebnis hier mal vor. Ohne Programmierung, nur

    die logische Struktur. Und wenn das hier besteht, machen wir eine Eingabe an B&G und andere.

    Mit Motorkit, also Erwärmung, wenn der Motor läuft. Eigentlich wollte ich diesen Winter aus Sicherheitsgründen das Wasser ablassen, aber trotzdem segeln, also aus dem Hafen rausmotoren und wieder rein, was je nach Wind auch 30 Minuten sein können... Das dürfte aber nichts ausmachen, oder irre ich mich da?

    pf: Nein, dass macht nichts aus. Das Kühlwasser ist normalerweise bei 80 Celsius. Da brennt nichts durch.

    Mein Boiler (Isotherm) hat einen eigen Fühler an dem

    elektrische Heizstab. Als Überhitzungsschutz. Ich kenne

    den Quick nicht, vielleicht hat der auch so etwas.

    VG

    Burkhard

    sagen wir mal zwischen nördlichem Ruhrgebiet und Hamburg - oder in Holland findet man ein ansprechendes Angebot und eine attraktive Auswahl?


    Im Ruhrgebiet kenne ich Spürkel in Recklinghausen und Pieper in Gladbeck. Die waren beim letzten Mal,als id da war (ist schon etwas her) bei Kleidung nicht so sehr gut sortiert.

    Etwas südlicher gibt es noch Lenz in D'dorf und noch ein AWN in Dormagen, beide mit gutem Sortiment.


    In NL habe ich bei Joosten in Enkhuizen und de Jong in Heeg die besten Erfahrungen gemacht. Die bestellen beide problemlos auch zur Ansicht, und machen sehr gute Beratung.


    VG

    Burkhard



    Habe selten so schlechtes Englisch gesehen. Und wenn man das dann noch durch einen Übersetzungsautomaten jagt, musss man sich über das Ergebnis nicht wundern.

    Das liegt oft an der "Sense"- Leitung.

    Ist bei meinem Boot auch so. Die Sense-Leitung wird am

    Hauptschalter vorbei geführt.

    Okay, das klingt einleuchtend. Das würde bedeuten, trenne ich mittels Batteriehauptschalter bei laufendem Motor den GeneratorPlus von der Batterie, würde der Generator beschädigt. Danke für die Info.

    Auch die Verbindung GeneratorPlus und Batterie (via Trenndoide)

    besteht durchgehend, also am Hauptschalter vorbei.

    Dir Versicherung hat Dir mitgeteilt, wie ihre Verdingungen

    sind. Wenn sie sagt, dass der Vertrag endet, wenn das

    versicherte Objekt verkauft wird, würde ich das nicht

    anzweifeln.

    Was spricht denn dagegen, das Boot vor Einfuhr in die Schweiz

    incl. aller notwendigen formalen Schritte zu versichern?

    Ich habe mein Boot in der Schweiz gekauft, und nach

    Deutschland importiert. Die Baloise hat sich genauso

    geäußert.

    Ich habe vor Jahren mal mein Stahlschiff (holländischer Stahlbau von 1972) mit einem Nadelabklopfer von Lack und Rost befreit. Das ist nicht die schönster alle Arbeiten und extrem laut, aber es trägt kaum Material ab. OT: und man findet die weichen Stellen im Rumpf. 😁

    External Content m.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Dann kurz mit der Fächerscheibe blank gemacht und direkt (innerhalb von 15 Minuten) Zinkprimer drauf. Dann mit 2k-Primer weiter aufgebaut. Das hat viele Jahre gehalten.