Posts by Marc K

    Ich habe meinen SKS auf Mallorca gemacht. Mit an Bord war einer, der eine Doppelkabine (gegen Aufpreis) für sich alleine gebucht hat. Vielleicht wäre das ja auch eine Alternative. Die gemeinsamen Abende waren echt wertvoll, da wir immer auch prüfungsrelevante Theorie besprochen haben.

    Ich würde sage: Bei unerfahrener Crew: Skipper, Co-Skipper und der Rest erfolgt in der Situation. Im Notfall ist es m.E. nach wichtiger, dass Skipper und Co wissen was zu tun ist und dann schnell per Skippergeschrei einer konkreten Person sagen können was zu tun ist, als die Notrollenzuordnung vor Abfahrt.


    [...]


    Ich war mal auf einem Törn, da hat der Skipper am ersten Abend 4 Stunden lang alle möglichen Notfallrollen zugeordnet. Von Feuer im Schiff bis zu versalzenem Essen. Hinterher waren alle platt, durcheinander und überfordert.

    So an irgendwas dazwischen hatte ich auch gedacht. Schiffseinweisung an alle ist klar und dann sollte situationsbedingt gehandelt werden. Da zwei Crewmitglieder noch nie auf einem Segelschiff waren, wird die Einweisung zwar etwas länger dauern, aber 4 Stunden sind auch mir eindeutig zu viel. So viel Bier kann ich gar nicht trinken, um meine Stimme zu ölen.


    Wichtig (wie auch schon geschrieben), dass Skipper und Co-Skipper grundsätzlich wissen, was wann zu tun ist. Ich rechne zwar nicht mit dem Schlimmsten, aber Manövrierunfähigkeit wg. gerissener Steuerkette und Motorbrand haben ich bzw. unser bisheriger Skipper schon gehabt (alles glimpflich ausgegangen).

    Frage eines Anfängers: Macht es nicht Sinn, Notrollen auch bei erfahrenen Crews zu verteilen? Sonst kümmern sich im Notfall mehrere um die gleiche Sache und dafür wird eine andere ganz vergessen?


    Ich bin dieses Jahr das erste Mal auf einem Chartertörn Schiffsführer mit einer teilweise unerfahrenen Crew. Klar ist, das meine Frau mit SBF See und ca. 400 sm Segelerfahrung den Co-Skipper übernehmen darf. Aber auch alles andere würde ich gerne vorab verteilen. Oder ist das zu theoretisch gedacht und wird in der Praxis tatsächlich nicht oder kaum geregelt?

    Bei uns war es immer so, dass ein Co-Skipper vor der Abfahrt bestimmt wurde, falls unser Profiskipper mal ausfällt. Das sollte dann jemand sein, der im Notfall die Yacht auch steuern könnte. Falls Du also der einzige mit einem SBF See bist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du das dann auch wirst.


    Das hat aber auch seine guten Seiten. Wenn Du einen verantwortungsvollen Skipper hast, wird er Dich in viele Dinge einweisen und Dich auch viel machen lassen. So kannst Du auch viel lernen. Und das ist ja auch der Sinn von Chartern mit Skipper, wenn man das Ziel hat, es irgendwann mal alleine zu schaffen.

    Aber diese - eher technische - Frage würde mich auch interessieren...

    Ich habe vor kurzem das SRC gemacht. Auf den Prüfungsgeräten (M503/DS100) funktionierte DSC im ATIS-Modus definitiv nicht. Und ich glaube mich zu erinnern, dass unser Ausbilder uns sogar darauf hingewiesen hat, dass mancher Prüfer vorher das Funkgerät auf ATIS umstellt, um zu sehen, ob der Prüfling merkt, warum DSC nicht funktioniert.

    Ich habe Skipperguide für unseren Griechenlandtörn in 2020 genutzt. Da ich das Ionische Meer noch nicht kannte, fand ich die Infos ganz gut, auch wenn sie teilweise nicht mehr auf dem neuesten Stand waren.


    Für Kroatien finde ich die Infos eher übersichtlich.


    Grundsätzlich halte ich so eine Seite aber gerade für jemanden, der neue Reviere besucht (so wie mich) für eine ganz gute Sache. Man muss halt selbst für sich rausfiltern, was man braucht.

    Dann werden wir wohl doch ankern oder an die Boje gehen. Unsere Yacht hat 1,90 m Tiefgang, das ist mir dann doch etwas zu knapp.


    Vielleicht haben wir ja auch Glück und bis zum Sommer haben die wieder etwas ausgebuddelt. Vor einigen Jahren waren wir schonmal da und da war es noch tief genug.


    Danke für die Info.

    Hallo Holger,


    schön, dass alles bis auf den Anker geklappt hat.


    Wir wollen dieses Jahr auch wieder einen Abstecher nach Susak machen, sind uns aber nicht sicher, wie tief das Wasser am neuen Außensteg ist. In den Handbüchern/Seekarten finde ich da verschiedene Angaben zwischen 1,5 m und 3 m. Kannst Du da etwas Licht ins Dunkel bringen?

    Wie wird das eigentlich bei Ausbildungstörns / kommerziellen Unternehmen gehandhabt? Dort bin ich ja zahlender Kunde und der Ausbilder / Skipper ist angestellt, oder meinetwegen freiberuflich, wird aber auf jeden Fall bezahlt. Ist es dort auch üblich, den Skipper freizuhalten?

    Bis jetzt habe ich es immer so kennengelernt, dass der Skipper oder der Ausbilder (bei meinem SKS-Törn) freigehalten wurde. Da habe ich mir (bis zu dieser Diskussion) aber auch noch nie Gedanken drüber gemacht. Das war für mich immer "gelebte Seemannschaft".