Posts by Melvis

    Da wir Steuerbord eh nur 3 Fallenstopper (vom vierten ist der Griff abgebrochen) und Backbord 2 Fallenstopper haben benötigen wir gar nicht so viel mehr Blöcke.

    Der Zustand der vorhanden Blöcke ist eher der Grund wieso wir die tauschen wollen.

    Aktuell sind 3 Fallen und die Dirk ins Cockpit umgelenkt. Ein Fallenstopper ist frei. Ich tendiere dazu, dass wir den Unterliekstrecker auf den letzten freien Fallenstopper legen. Dann würden wir einen zusätzlichen Block benötigen.


    Nächste Woche spreche ich mit einem Schlosser. Leider können wir erst nächstes Jahr den Mastfuß ausmessen.

    Wow! Vielen Dank für die vielen Antworten! Leider hatte ich gestern etwas Stress und konnte noch nicht antworten.


    An O-Ringe zum Anschrauben hatte ich auch gedacht. Leider sind die Löcher so nah am Mast, dass man die nicht reinschrauben kann. So oder so finde ich die Idee mit dem Edelstahlwinkel viel besser! Da hätte ich selbst drauf kommen können... manchmal sucht man so intensiv nach einer bestimmten Lösung, dass man im Tunnel ist. Aber dafür gibt es ja Foren. :grinning_face_with_big_eyes:


    Vielen Dank für eure Hilfe und wenn ich die Winkel nächstes Jahr montiert habe schicke ich auch ein Foto von der fertigen Lösung. :smiling_face_with_sunglasses:

    Hallo zusammen,


    gut möglich, dass die Frage echt blöd ist aber ich verzweifle hier langsam! :loudly_crying_face:


    Wir wollen nächstes Jahr die Fallenumlenkblöcke am Mastfuß tauschen und bei der Gelegenheit noch zwei ergänzen.


    Hier die aktuelle Situation:

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    Auf beiden Seiten ist noch ein Gewinde frei in das ich einen Bolzen drehen könnte. Nach langer Suche habe ich sogar von Sprenger einen M8 Gewindebolzen mit Loch gefunden. Leider passen die Bolzen des Blocks nicht durch die Bohrung des Gewindebolzens! Habe jetzt alle online Shops durchsucht und komme auf keinen grünen zweig... Sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht? Ist das eine spezielle Sonderkonstruktion?!

    Aktuell spiele ich mit dem Gedanken mir einfach Bügel auf den Mastfuß schweißen zu lassen... :pouting_face:


    Gruß

    Christian

    Teal Blue Nee, das ist OnShape auf dem iPad.


    Robert_H Ich hab mir den Elegoo Neptune 3 bestellt. Ob das die richtige Entscheidung ist kann ich nicht sagen und habe auch keinen Vergleich. Der hat mir aber preislich gut gefallen.

    Da es vielleicht ein Hobby wird ist der Zeitaufwand nicht so relevant. Und wenn es kein Hobby wird drucke ich die 2-3 Sachen die ich fürs Boot brauche aus und verkaufe den Drucker dann wieder. Da ist die ggf. Fehlinvestition vertretbar. :winking_face_with_tongue:

    Habe mir diese Woche meinen ersten 3D Drucker bestellt! Kommt aber erst Mitte November.


    Auslöser war der defekte Segeleinführ-“Beschlag“. Da ich die Werkseitige Konstruktion sowieso etwas zweifelhaft finde, würde ich diese bei der Gelegenheit gern etwas verbessern.


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    Defekter Beschlag


    Ich zeichne im Moment eine Platten-Variante die am Anfang der Saison montiert wird und erst am Ende wieder abgenommen. Noch bin ich mir aber nicht sicher wie ich diese befestigen soll. Schrauben?


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    Entwurf


    Mit der Lippe möchte ich genau in die Mast Aussparung damit die Rutscher ganz glatt durchlaufen. Maße sind alle noch geschätzt… das ist eher eine zeichnerische Überlegung.

    "ist eher ein alter Bulli mit Camping Ausbau als ein großes Wohnmobil, …". Darunter können die meisten sich etwas vorstellen und nur darum geht's ja bei einem Vergleich.

    Teal Blue der Thread ist etwas ausgeartet aber ich fand die Kommentare trotzdem interessant.


    Ich finde sam hat einen für mich passenden Vergleich gefunden. Wenn man überhaupt irgendwie ein Boot mit einem Auto vergleichen möchte, sollte man es auch in der entsprechenden Kategorie vergleichen. Also ist unser eher ein alter Bulli als ein Golf. 🚐


    Klar, der Vergleich hinkt. Scheint für mich aber trotzdem der beste Kompromiss einem absolutem Leihen einen Eindruck zu geben. Falls er danach immer noch Interesse an der Thematik hat kann man ja immer noch ins Detail gehen! :upside_down_face:

    Ihr habt vollkommen recht. Der Vergleich zwischen Auto und Boot ist schwierig, wenn nicht unmöglich. :thinking_face:

    Wie sollte man eure Meinung nach einem völligem Leihen erklären, wie er so ein Boot einzuschätzen hat?

    Wie gesagt ich rede nicht vom Geldwert oder der Art (Sport, Cruiser etc.). Sondern ich versuche nur die Größe zu relativieren.

    Wenn man erst beginnt mit verschiedenen Klassen und Arten läuft man da eher Gefahr, dass sein gegenüber einschläft. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Hallo zusammen!


    Ja, komischer Titel. Hat aber folgenden Hintergrund: Man spricht ja im Alltag auch ab und zu mit Leuten, die überhaupt keine Ahnung von Booten aller Art haben. :grinning_face_with_sweat:

    Wenn die mich dann fragen, wir groß mein Segelboot ist, antworte ich immer 8,70m.

    Meistens folgt darauf dann erstaunen, wie ich mir so ein riesiges Boot leisten könnte.

    Ich erkläre daraufhin immer das diese Größe im Bezug zu Autos eher Polo- oder Golfklasse „Kompaktklasse“ ist und es sich größer anhört als es ist. :smiling_face:


    Nun frage ich mich, an einem Samstag Vormittag an dem ich nichts besseres zutun habe, ab wieviel Meter Ihr welchen Auto-Klassen-Vergleich ziehen würdet? :face_with_monocle:


    Mir ist durchaus klar, dass die Größe bei Bootsklassen deutlich abstrakter ist und man diese nicht immer ohne weiteres kategorisieren kann. Aber gehen wir einfach mal von der 08/15 Fahrtenyacht aus.

    Wir waren mal wieder ein paar Tage unterwegs! :grinning_face:


    Zuerst ging es mit entspanntem Rückenwind von Lemmer nach Enkhuizen.


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    Route nach Enkhuizen


    Wir wollte uns unbedingt mal das Freilichtmuseum direkt am Compagnieshaven angucken.

    Es ist wirklich sehr schön angelegt und bietet im Gegensatz zu den deutschen Museen auch etwas andere Handwerke an, wie zum Beispiel einen Segelmacher.

    Abends waren wir im da Renato Pizza essen. Kann ich sehr empfehlen! :star_struck:


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    Freilichtmuseum „Zuiderzeemuseum“


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    Pizza bei da Renato


    Am nächsten Tag hatten wir ein nur einen kurzen Schlag weiter zur Insel Marker Wadden. Hier hat es uns gut gefallen aber leider hat fast es die ganze Zeit geregnet, sodass wir nächstes Jahr auf jeden Fall nochmal her kommen wollen.

    Der Hafenmeister ist sehr nett und hat selbst auch eine First 285. Es ist immer beruhigend zu hören, dass andere die gleichen Probleme haben wie wir und es nicht an uns liegt. :grinning_squinting_face:


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    Auf dem Weg nach Marker Wadden


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    Route Marker Wadden


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    Marker Wadden - Strand


    Da uns die Fahrt von Marker Wadden zurück nach Lemmer etwas weit war - vor allem bei unberechenbaren Wartezeiten an den Schleusen - haben wir noch eine Nacht in Lelystad, Houtribhaven, eingelegt.

    Bei angesagten ≈23kn Wind in Böen lief das Boot nur unter Genua mit rund 5,5kn gefühlt besser bzw. neutraler als mit zusätzlichem gerefftem Groß. Mit dem Groß dazu wären wir aber wohl noch etwas schneller gewesen? Wir versuchen immer viel auszuprobieren und zu lernen.

    Nach knapp 2 Stunden waren wir in Lelystad. Hier hat es uns aber nicht überzeugt. Wir sind aber auch nur ohne nennenswerte Kauflaune und ohne nennenswerte Kaufkraft durch das Shopping Outlet gelaufen. :winking_face_with_tongue: Gibt es in Lelystad irgend etwas sehenswertes? :face_with_raised_eyebrow:


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    Auf dem Weg nach Lelystad


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    Route Lelystad


    Am nächstes Tag ging es dann bei blauem Himmel aber leider sehr wenig Wind zurück nach Lemmer.


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    Route nach Lemmer


    Und schon waren die 5 Tage wieder rum…


    Da uns die Wartezeiten an der Prinses Margrietsluis von bis zu 2 Stunden (in der Saison) etwas nerven, haben wir uns am letzten Tag noch nach einem neuen Liegeplatz für nächstes Jahr umgeguckt.

    Wir würden gerne von der Binnenseite von Lemmer zur Ijsselmeer Seite wechseln. De Punt hat einen netten Eindruck gemacht. Nur die Sanitäranlagen die aus Miet-Anhänger bestehen haben uns etwas gewundert. :thinking_face: Hat von euch jemand Erfahrung mit de Punt? Friese Hoek ist leider ausgebucht. :confused_face:

    Also wirklich segeln bzw. mit dem Boot unterwegs sein kommen wir auf ca. 18. Nächste Woche kommen nochmal 10 dazu.

    Wenn ich aber die Tage an Bord, also inklusive basteln usw. dazu rechne sind wir bisher bei 40 und ich würde schätzen das noch 20 dazu kommen. Also rund 60 im Jahr. Boot steht knapp 200km entfernt. Wir würden öfter auch mal kurz raus fahren aber bis wir von Lemmer binnen durch die Schleuse auf dem Ijsselmeer sind vergeht häufig über eine Stunde. Da lohnt es sich in der Regel nicht mal eben ne Runde zu drehen.

    Teil zwei:


    Mit neuer Dieselpumpe zu neuen Zielen! In diesem Fall Stavoren.

    Die Überfahrt verlief problemlos. Wir haben uns stets an den roten Tonnen Steile Bank/Vrouwezand mit etwas Distanz entlang gehangelt.


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    Route nach Stavoren


    Wir hatten die ganze Zeit Halbwind mit 3bft und Sonnenschein. Nicht ein einziges Manöver war notwendig. Fast schon langweilig. :winking_face_with_tongue:

    Also haben wir dann doch mal den PiPi ausprobiert. Die Faulheit siegt dann doch. Bedienung ist denkbar einfach sodass ich etwas gelesen habe und Stefanie hat intensiv die Seekarte studiert und Logbuch geführt. :nerd_face:


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    Der Wüstenplanet - Frank Herbert


    Stavoren hat uns sehr gut gefallen. Unter anderem wegen der Hervorragenden Pizza! :pizza:

    Auch hier haben wir 2 Nächte verbracht. Einerseits war am Folgetag Windstärke 6 angesagt andererseits wollten wir auch einen kompletten Tag zum gemütlichen erkunden der Gegend haben. Wir lagen übrigens in der Marina Buitenhaven - sehr netter Hafenmeister.


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    Pizza bei Alde Hearehûs


    Unser nächstes Ziel war, auf Empfehlung eines Arbeitskollegen, Medemblik.

    Auch hier war die Überfahrt wenig ereignisreich. Perfekter Wind, wenig Welle, Sonnenschein. Nach der ersten Woche haben wir das aber auch verdient!

    Einige Zeit waren wir auf der Suche nach Hop1 aber auch diese haben wir gefunden.


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    Auf dem Weg nach Medemblik


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    Route


    In Medemblik angekommen habe ich beim einparken erstmal unseren Flaggenstock abgebrochen... :face_with_rolling_eyes:

    Jedes mal nehmen wir uns vor, vor dem Parkvorgang (egal ob vorwärts oder rückwärts) den Flaggenstock abzunehmen, da dieser in einem ungünstigem Winkel seitlich herausragt. Nochmal werden wir das sicherlich nicht vergessen! :grinning_face_with_sweat:

    Insgesamt hat uns Medemblik aber sehr gut gefallen! Beim nächsten mal würde ich gerne die Ausstellung in Burg Badboud angucken.


    Jeder Urlaub neigt sich irgendwann dem Ende zu. Also haben wir wieder Kurs Lemmer gesetzt.


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    Zurück nach Lemmer


    Wie sagt man so schön? Wenn Engel reisen. Auch hier wieder völlig entspanntes Wetter und keine besonderen Vorkommnisse auf der Route


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    Regatta - Steuerfrau Stefanie fährt gegen Boot Stefanie


    Da wir zurück in Lemmer noch etwas Zeit hatten, haben wir mit der Sanierung der Nasszelle begonnen. So konnten wir zumindest die olle Wandverkleidung schon mal runterreißen und in den Müll befördern. Für nächstes Wochenende steht dann das runterbrüsten des restlichen Klebers an und wir wollen endlich das Stb. Fenster neu abdichten.


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    Innenverkleidung ist schon mal runter - es wird immer erst schlimmer bevor es besser werden kann...  :pensive_face:


    So das war Teil 2 unseres Sommerurlaubs! :smiling_face_with_sunglasses:




    Endlich geht es weiter! :cowboy_hat_face:


    Durch Krankheit und etwas Stress auf der Arbeit sind in den letzten Wochen gar nicht dazu gekommen, diesen Thread weiter zu führen. :pensive_face:


    Ganz untätig waren wir aber nicht. Wir hatten Ende Juli 2 Wochen Urlaub, die wir komplett auf dem Boot verbracht haben. So lange waren wir noch nie am Stück auf einem Boot, wenn man die paar Jahre die wir beruflich auf See verbracht haben nicht mit einberechnet. :grinning_face_with_sweat:

    Wir sind aber beide keine Nautiker und hätten nichtmal gewusst, dass es grüne und rote Tonnen gibt. :face_with_tears_of_joy:


    Aber fangen wir vorne an:

    Wie bereits oben angekündigt haben wir das komplette Stehende Gut nach 32 Jahren ausgetauscht. Dazu gehörte auch die Rollreff Anlage.

    Danach mussten wir unsere Nyota leider ein paar Wochen alleine lassen.

    Am ersten Tag unseres Urlaubs mussten wir dann natürlich erstmal unsere neue Rollanlage ausprobieren und haben eine kurze Runde vor Lemmer gedreht.

    Hier habe ich auch zum erste mal die App „Waterspeed“ für Ride Smartwatch getestet. Da wir kein GPS an Board haben wollte ich die Geschwindigkeit der Logge mit der GPS Geschwindigkeit vergleichen.

    Positiver Nebeneffekt ist die Routenaufzeichnung welche ich in diesem Beitrag exzessiv verwenden werde! :winking_face_with_tongue:


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    Testrunde vor Lemmer


    Die darauf folgenden Tage haben wir bei über 32° hauptsächlich mit Eis essen und lesen verbracht. :sun:


    Unser erster richtiger Ausflug sollte dann nach Urk gehen. Es war schönes Wetter mit bis zu 20 Knoten Wind angesagt. :wind_face: :sailboat:


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    Die ersten Stunden liefen auch wie vorhergesagt völlig problemlos.


    Nach ca. 2/3 der Strecke nahm Wind und Welle aber deutlich zu.

    Trotz zweitem Reff im Groß hatten wir echt Probleme den Kurs zu halten. Das Boot wurde stark luv-Gierig, sodass wir uns dazu entschlossen haben die letzte halbe Stunde unter Motor zurück zu legen. :unamused_face:

    Die Mischung aus fehlender Erfahrung, mit etwas mehr Wind und der sehr unangenehmen Ijsselmeer-Welle war ein holpriges Erlebnis. Aber wir haben in dieser kurzen Zeit viel gelernt. Wenn wir jetzt, 2 Wochen segeln später, in der gleichen Situation wären, könnten wir bestimmt relativ entspannt bis zum Schluss unter Segeln bleiben.

    Bisher hatten wir übrigens alle Strecken ohne PiPi gesteuert um ein besseres Gefühl für das Boot zu bekommen.


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    Fahrt nach Urk - Gut zu sehen wie gegen Ende das Kurs halten schwerer wurde


    In Urk angekommen verspürte ich den Drang mir den Motor mal anzugucken. Und was soll ich sagen? Es war einer dieser Tage an denen man besser im Bett geblieben wäre. :worried_face:

    Nach der anstrengenden Fahrt lächelte mich literweise Diesel in der Motorbilge an. :loudly_crying_face:


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    Diesel/Öl Gemisch in der Bilge. Es ist deutlich weniger Öl als es auf dem Foto aussieht. Vieles wurde buchstäblich vom Motor runter gespült.


    Da es recht stark vom Motor tropfte war der Ursprung auch recht schnell gefunden. Die Dieselpumpe an der Handbetätigung war undicht.

    Als erstes haben wir den Dieselhahn angedreht. Das tropfen hörte dann auch sofort auf. :thumbs_up:

    Gott sei Dank hatte unser Hafenmechaniker in Lemmer eine passende Pumpe auf Lager.


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    Sonnenuntergang in Urk


    Wir haben uns dann zwei schöne Tage in Urk gemacht und sind anschließend die ungeplante Rückreise nach Lemmer angetreten.


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    Liegeplatz in Urk


    Hier hatten wir das gegenteilige Problem wie auf der Hinreise. Die erste Zeit lief alles hervorragend doch dann - kein Wind.

    Nach etwa einer Stunde treiben lassen haben wir immer für 20 Minuten den Motor laufen lassen und danach die Bilge ausgewischt.

    Aufgrund der Position des Tanks (höher als der Motor) war der statische Druck auf der Pumpe so hoch das sofort nach dem aufdrehen des Dieselhahns ein regelrechter Diesel-Rinnsal den Motor hinunter floss.

    Durch das regelmäßige wischen wollten wir einerseits das entzünden verhindern aber auch vermeiden, dass Diesel in die normale Bilge schwappt.


    Zurück in Lemmer bekamen wir die Nachricht vom Mechaniker, dass er am nächsten Tag die neue aber gebrauchte Pumpe verbauen würde. :slightly_smiling_face:

    Wir haben diesen ungeplanten Aufenthalt im Heimathafen genutzt, um das Deck mal ordentlich zu schrubben und Eis zu essen. Man hat ja schließlich Urlaub! :broom: :ice_cream:


    Und das war unsere erste Woche. Ganz anders als wir sie uns vorgestellt haben aber um viele Erfahrungen reicher! :segeln:


    Der Bericht zur zweiten Woche folgt in ein paar Tagen… :Laie_22:





    Das funktioniert mit einer Essig Lösung die mittels kurzem laufen lassen des Motors durch den Wärmetauscher gepumpt wird.

    Das ganze Prozedere ist nicht schwer aber relativ zeitaufwendig da man den Motor immer wieder ein und ausschalten muss damit der Essig wirken kann.


    Einen Intervall gibt es nicht. Vielleicht alle 20 Jahre? Hängt aber bestimmt auch vom Fahrgebiet und natürlich von den Motorstunden ab.


    Ein Anzeichen das es nötig ist ist entweder wenn der Motor zu heiß wird oder als „Frühwarnung“ wenn weniger Kühlwasser aus dem Auspuff kommt als üblich. Wobei üblich hier ein schwer zu greifender Faktor ist wenn man keinen direkten Vergleich hat.


    Wir haben es noch nicht gemacht aber es steht auf meiner Liste für das Winterlager.

    Ich glaube jeder geht das Thema anders an. Welche Ansprüche man an seine eigene Sicherheit bzw. das Sicherheitsgefühl stellt ist sehr individuell.


    Wir sind folgendermaßen vorgegangen:


    1. Scheine machen (Ob man will oder nicht, langfristig kommt man nicht drum rum)

    2. Boot auf dem nächst gelegenen See für 2 Stunden ausgeliehen

    3. Im Italien Urlaub am Lago Maggiore ein Boot mit Skipper für einen ganzen Tag gechartert

    4. 2 Wochen Griechenland Urlaub davon eine Woche unter Segeln mit einem Profi Skipper (Aufgrund der Kosten mit einem befreundetem Paar zusammen)

    5. Vor einem Jahr ein eigenes Boot am Ijsselmeer gekauft und bis auf eine abgebrochenen Fahnenstange eine sehr steile Lernkurve und viel Spaß


    Der ganze Vorgang von der Idee bis heute hat 4 Jahre gedauert.

    Ohne Corona wäre es vielleicht schneller gegangen.

    Unsere Generalprobe ob uns dieses Hobby wirklich gefällt war der Griechenland Urlaub. Und für so eine Entscheidung kann man dann auch ruhig einmalig ein paar Euro mehr in den Urlaub investieren.


    Was mir sehr geholfen hat waren tatsächlich die unzähligen YouTube Videos zum Thema Trimm und Manöver. Jedes mal bevor wir etwas „zum ersten mal“ alleine gemacht haben haben wir uns ein paar Videos zum Thema angeguckt und die dann entsprechend umgesetzt. Das ist alles kein Hexenwerk.


    ERGÄNZUNG:

    Die Skipper die man bei der Charter dazu ordern kann sind alles Einhand Segler. Du kannst aktiv das Steuer übernehmen und ihn mit Fragen Löchern oder dich alternativ mit einem Bier ins Cockpit setzen und dich von A nach B fahren lassen ohne dir die Hände schmutzig zu machen. Das könnte euch in der aktuellen Situation in die Karten Spielen.

    yajo Bisher noch gar nicht! :beaming_face_with_smiling_eyes:


    Wir haben erstmal die Bugkabine fertig gemacht, da wir diese brauchen um auf dem Boot zu übernachten. Hier gibt es keine Stöße.

    Für die Stöße in der Heckkabine hatten wir überlegt einen andersfarbigen (z.B. dunkelgrau) Filzstreifen über den Stoß kleben oder auch dünne Holzleisten zu benutzen um die Stöße zu verdecken. Das wird aber erst im Herbst relevant.

    Im Zweifelsfall "spachteln" wir die decke einfach glatt und streichen sie weiß. Das sieht auch sauber aus. Dann werden nur die Wände bis zu einer stimmigen Höhe mit Filz bezogen damit es etwas gemütlicher ist.