Posts by CastleBravo

    Mit dem CAPE-Index habe ich nicht gearbeitet. Wie genau nutzt du den, bei welchen Werten machst du was?


    Den Taupunkt nutze ich vor allem beim Thema Nebel. Wofür nutzt du den hinsichtlich Gewitter?

    Diese Parameter zeigen ja lediglich dass eine gewisse Tendenz bzw. ein Potential für Gewitter vorhanden ist.


    Bzgl. CAPE zitiere ich Kachelmann:


    Hohe Werte deuten auf starke Gewitter und Unwetter hin, allerdings können in Ausnahmefällen auch bei niedrigen Werten, wenn andere Faktoren stimmen, starke Gewitter auftreten.“


    Ähnlich verhält es sich mit dem Taupunkt. Zitat aus „Seewetter“:


    „Ein weiteres Indiz für die starke Labilität der Luftmasse ist ein Taupunkt um die Mittagszeit von über 16 Grad Celsius.“


    Viele Grüße

    Soweit ich weiß zeigt Windy doch Gewitter schon an und ein Wetterradar ist ja auch implementiert. Zudem können auch Parameter ausgewiesen werden, welche auf die Gefahr von Gewittern hinweisen können, wie beispielsweise der CAPE-Index oder der Taupunkt.

    Wenn du die beiden Heckleinen (zumindest die luvseitige) übergeben hast und vorwärts eingekuppelt hast brauchst du das Bugstrahlruder eigentlich nicht bei deiner Bootsgröße. Hab vor zwei Wochen bei unserem Törn eher beobachtet, dass das Bugstrahlruder eher eingesetzt wurde, wenn das Anlegemanöver in die Hose gegangen ist.


    Insbesondere hilft es auch den Wind zu beachten bevor du in den Hafen fährst und ggf. rückwärts einzufahren.

    Hallo CastleBravo, die Frage des Thread-Openers war nicht Nord-Adria, sondern Kornaten. Es waren auch schonmal welche bei Mistral im Löwengolf ... Das war aber eben nicht die Frage des Thread-Openers. Und Kornaten sind eben mit dem Kvarner nicht zu vergleichen (oder dem dort beginnenden Velebitski-Kanal). Nichts für ungut, aber bitte den Thread-Opener nicht unnötig verunsichern.
    Gruß, Soulsailer
    PS: Die Frage ist übrigens nicht ob eine Crew "45 Knoten Wind ab kann". Mit auf Handtuchgröße gerefften Segeln ist das für niemanden ein Problem. ABER: Kommst Du dabei auch unfallfrei in den Hafen? Insbes. wenn irgendwas unvorhergesehene mit Rigg oder Motor passiert? Und je mehr Wind/Welle desto grösser die Chance, dass irgendwas an Motor oder Rigg kaputt geht, so dass Du improvisieren musst (zumindest solange bis Dein Vercharterer die Kavallerie geschickt hat).

    Es ging mir nicht ums verunsichern sondern lediglich um darzustellen, was möglich ist. Das Segelgebiet in dem wir unterwegs waren, war ca. 80 nm entfernt, daher ist dein Vergleich mit dem Löwengolf und insbesondere mit dem Mistral einfach nur abwegig um höflich zu sein. Sowohl über der Nordadria wie auch bei den Kornaten hast du die Bora. Wie stark sie wo auftritt ist u.a. auch abhängig von der genauen Lage des Tiefdruckgebiets über der Südadria und des entsprechenden Hochs.


    Ich halte im Gegenzug nichts davon auszuführen, dass es zu 100 % der super entspannte Familien-Badeurlaub wird, wenn es durchaus auch möglich ist, dass auch andere Bedingungen auftreten können. Das Forum lebt von Pluralismus, also von individuellen Ansichten. Meine Ansichten habe ich geschildert und stehe dazu, auch wenn es dir nicht passt.

    Viele Grüße

    Mein Tipp:

    Die Theorie hast du, die Praxis fehlt dir. Also buch ein einwöchiges Skippertraining auf der Adria. Dort lernst du alle Basics. Bei einem guten Anbieter bist du auch mindestens einen Tag „Skipper of the Day“ und führst die Yacht. Nach der Woche solltest du fit seine eine kleine Yacht zu beherrschen.

    Bin ebenfalls noch Anfänger, kann also nur meine bescheidene Erfahrung beisteuern. Ich hab nach dem SBF den SKS absolviert, der bringt dich aber bzgl. Hafenmanöver nicht wirklich weiter.


    Was mit Abstand am meisten gebracht hat war ein Wochenend-Skippertraining mit absolutem Schwerpunkt auf Hafenmanövern auf dem Bodensee. 2 Monate später dann der Sprung ins kalte Wasser, ein einwöchiger Törn mit Frau auf der Ostsee. War Pfingsten, ordentlich Wind, am Ende der Woche waren wir schon deutlich sicherer und vor allem eingespielter.

    Die vom Themenstarter gemachte Aussage, einen Sachverhalt betreffend, den man jedem Kind in wenigen Minuten erklärt, ist in ihrer Allgemeinheit natürlich Blödsinn. Dieser Thread ist halt eher von der destruktiven Sorte und dient eher dazu zu provozieren. Daher: Don‘t feed the troll 😉

    Moin!


    Ich hab mir nach dem SKS das Buch „Hafenmanöver Schritt für Schritt“ von Lars Bolle gekauft, das finde ich sehr informiert. Dazu noch ein Wochenende Skippertraining, was im wesentlichen aus Hafenmanövern bestand.


    Das hat bei mir sehr gut funktioniert. Beim ersten Törn hatten wir beim An- und Ablegen oft 4-5 bft. Also vor dem An- bzw. Ablegen noch einmal ins Buch geschaut und dann angewendet. Hat prima funktioniert.


    Viele Grüße