Posts by Bernd G

    Hallo Christian,

    Die Vorschläge zum Einrollen werden wir uns zu Herzen nehmen, Achterstag lösen und Fall etwas entspannen ist auch klar. Im Ankerkasten gibt es keine Umlenkung, die Aufroll-Leine mündet geradeaus in eine Röhre, die bis zum Heck geht und erst dort per Umlenkung ans Licht kommt. ich nehme an, wenn auf dem Vorschiff alles richtig läuft, macht die Reffleine keine Probleme.

    Moin, richtig beschrieben von de Vorrednern, der Bugkorb hat einen Quersteg, auf dem ein kleines Trittbrett fixiert ist. Der Einstieg ist offensichtlich deutlich bequemer als das Aufrollen der Fock. . Also muss nun immer jemand ausgelost werden, der vorne sortiert, und alles am Besten von steuerbord Bug aus. Die Rollanlage selbst fiunktioniert relativ leicht, wenn Fockfall und Achterstag etwas enrspannt sind.

    Über diese Dinge hatte ich mir vorher mit dicker Furlex 300 keine Gedanken machen müssen.

    Vielen Dank für die Tips, so ähnlich habe ich mir das gedacht und auch befürchtet- nach dieser Erfahrung.


    Ja, schönes Schiff, hat aber alles 2 Seiten. Mir ist es bislang nicht bekannt gewesen, dass dieser Nachteil der unter-Deck Trommel mal thematisiert würde

    Moin, seit ich erstmals mit dem neu erworbenen Boot bei kräftigeren Wind gesegelt bin, habe ich eine Frage zum Einrollen der Fock. Da die Rolltrommel unter Deck liegt, setzt der Hals der Fock knapp über Deck an. Ich bin es bisher mit oben montierter Trommel gewohnt und zum Einrollen des Vorsegels auf mindestens halber Wind abzufallen und dann relativ leicht und ohne großes Flattern das Segel einzurollen.

    Das hat jetzt nicht mehr geklappt, da das Segel sich am Bugkorb verklemmt und sich auch mit Gewalt kaum aufrollen lässt. Man muss dann den Hals von Hand sehr mühsam in die richtige Richtung ziehen bis die ersten Umdrehungen einigermaßen sauber aufgerollt sind. Geht besonders schwer auf Backbord-Bug wegen der Drehrichtung.

    Ist das konstruktiv normal, oder muss man annähernd mit dem Bug in den Wind gehen, wo alles flattert?

    Da in letzter Zeit viele Boote ähnliche Unterdeck-Rollanlagen haben, müssten diese Probleme ja ähnlich verlaufen, je nach Bugkorb-Konstrukltion.


    Schönen Montag,

    Bernd

    So wie auf dem Bild von dir hat bei mir noch kein Segel ausgesehen. Wenn das Segel sehr schlapp im Wind hängt, ist es mit der Zeit kleinteilig etwas knitterrig gewesen,

    sowie etwas Druck im Segel waren die weg. Hier ein altes Bild, Segel etwa 1 jahr alt mit wenig Wind und Vorliek nicht auf Kammerton...





    pasted-from-clipboard.jpg

    auf meinem alten Boot hatte ich Fusion M6 Segel, Membran mit doppelseitiger taffeta in hellgrau, weißes taffeta gibt es auch. Ein kleines Fenster am Vorsegel für die Windfäden ist wichtig, sonst sieht man das leewärtige nur bei starkem Gegenlicht. Die Segel haben 6 Jahre bestens gehalten, dann brach der Fallschschekel ...

    Schwarz haben soweit ich weiß nur die Reagttasegel optional.

    Sailing 2.0, nun kann ich den Namen verstehen, das Neumodell hab ich beim Tag der offenen Tür in Kolding gesehen,

    rundum super!

    Den nicht vorhandenen Ankerbeschlag habe ich bewusst in Kauf genommen.

    Auch vorher schon wurde bei uns höchst selten geankert.

    Euroboxen sind ein guter Tip, werd ich mich mit beschäftigen.

    An die Meeresfee: deine Kommentare hinterlassen einen gut informierten Eindruck, hab da mal mehr von gelesen. Aber auf so viele Beiträge komme ich in diesem Leben bestimmt nicht.

    Meeresfee: Das klingt ja nach Trecker und ähnliches, ganz vertrauensererweckend. Ich hoffe dass der Saildrive und andere bootstypischen Bauteile dann ähnliche Nehmerqualitäten haben. Die genannten Bootstypen kenne ich alle, aber nur vom Sehen oder hören. Mir ist natürlich klar, dass die Luffe sich deutlich von Tourenschiffen unterscheidetIch.Ich bin nicht ahnungslos herangegangen, hoffe aber das unser neues Teil einen einigermaßen guten Geradeauslauf hat. Unsere alte 411 lief am Wind gut steuerbar, allerdings mit sehr wenig Ruderdruck, raumschots mit Welle war aufmerksames Handeln gefordert. Ganz früher hatten wir eine Dehler 34 Bj. 92, die für fast immer Schlangenlinie.


    sailing 2.0: Danke für deinen ortskundigen Kommentar, fährst du vielleicht mit dem gleichen Modell? Dann höre ich gern von deinen Erfahrungen. Anker liegt im Ankerkasten mit Bleileine, es gibt keine spezifische Halterung oder Ankerwinsch- Preis der Schönheit und sicher nichts für ausdrückliche Freunde der Ankerbuchten.

    Moin,ein frohes 2022 an die schreibende Zunft hier,

    Es ist erstaunlich, dass trotz weitgehender Einigkeit bei der durchweg sehr wohlwollenden Bewertung der Luffe (freu freu) dennoch kontroverse Diskussionen entstehen-gibt aber Einblicke wie unterschiedlich auch Segler ticken.

    Vergleiche hinken immer, und Segelsschiffstypen mit Autos zu vergleichen hat nach meiner Ansicht noch nie funktioniert.

    Zu unser neuen Luffe kann ich segelmäßig noch rein gar nichts sagen, nur hoffen und vermuten, was ich hier aber weglasse.


    Innnen im Schiff bin ich zwischen den Feiertagen gründlich in alle Ecken gekrochen, das war aufschlussreich. Der Backskistenraum ist riesig, größer als bei der Hanse 411 (mein altes Boot), was mit der nun nicht vorhandenen 2. Achterkabine erklärbar ist. Ich brauch wohl noch einen Innenarchitekten mit Schwerpunkt Stauraumgestaltung für eine praktische Aufteilung, sonst finde ich da keinen Fender wieder. Der Motor ist ein unbekanntes Wesen für mich- ein 3 -Zylinder Lombardini. Sieht aus wie neu, kenne aber noch nicht die Motorstunden. Es gibt außer Motorbatterie eine fette 230 Ampere Bordnetzbatterie. Plazierung und Verdrahtung scheinen sehr gut überlegt.

    Was in den Segelsäcken ist: Groß und G3 Membran von Millenium Sails, ausgeliefert irgendwann offenbar von Beilken, deren Plakette ist auch drauf. Eine Wendefock Tourenlaminat von Moritz, eine G3 Tourenlaminat von ? , ein ganz zarter weißer Spi mit einem riesigen Teufelskopf oder ähnlich von Moritz-Segel.

    Mehr fällt mir grad nicht ein, erst wenn im April das Boot schwimmt (es kribbelt sehr wenn ich dran denke), gibt es belastbare Erkenntnisse.

    Gruß Bernd

    Moin,

    Segelerfahrungen mit unser neuen Luffe sind ja leider, leider erst ab Frühjahr möglich. immerhin weiß ich ein wenig Bescheid übr den Innenraum. Personen über 1,80 m würde es an Stehhöhe fehlen, soviel ist klar.(Betrifft mich nicht 🙂 ) Das wäre z.B.ein altersbedingter Grund, das Boot zu wechseln.


    Anstonsten freue ich mich über die große Zustimmung zur Luffe. Es ist uns in der Vergangenheit zur Gewohnheit geworden, angekommen im Gasthafen einmal die Stege abzulaufen und die Schiffe anzugucken. Stehengeblieben sind wir immer bei oh wie toll und bei oh wie schlimm. Letzteres hat gefühlt zugenommen oder die Toleranzschwelle ist gesunken. Aber jedem sein Boot, das gilt zu respektieren.

    Oi oi, mit so viel Aufmerksamkeit hab ich gar nicht gerechnet .:no_1:

    Hier einige Antworten, falls es interessiert..: Das Boot hat laut Eintragungen 2,08 m Tiefgang. Das macht mir keine Sorgen, unser altes Boot hat 2 m Tiefgang, kein Problem, eher die 4,05 m Breite waren mal hinderlich.

    Luffe-dunkelgrün finde ich auch super, unseres ist nun weiß, man kann nicht alles haben.

    Bevor es mir in die Hände fiel, wurde natürlich der eine oder ander Euro fällig. Hoffe das durch den Verkauf des Vorgängerbootes etwas abmildern zu können.

    Zu ex-exxpress: Sehr guter Hinweis mit den Leinen. Ich werde das mal genauer nachsehen. Mein flüchtiger Eindruck war, dass keine Leine dicker als 10 mm ist, abgesehen von den Festmachern.

    Ich würde gern auch ein Foto einstellen, muss aber erst lernen, die Dateigröße zu verringern