Posts by frank_x

    Ich denke - nicht zu viel Planung ist schon mal gut - Also einerseits die großen Häfen und Städte HST / HGW / Sassnitz und andererseits die hübschen Orte zwischendurch. Wegen dem TG - da gibt es praktisch keine Schwierigketen und die Größe - naja 37ft passt noch ganz gut. Wir sind mit der 4,4m breiten und 2,2m tief gehenden Pogo40 auch X-mal in der Hochsaison in Kloster gewesen und NIE abgewiesen worden. Zur Not eben quer vor den Boxen oder längs an der Pier.


    Eigentlich haben auch fast alle Häfen ihr ganz besonderes Flair - Kröslin würde ich mir aber schenken, wenn man nicht eine 5-Sterne Marina gerade mal braucht. Dann schon eher Karlshagen oder Wolgast - da gibt es dann auch noch etwas Ort oder soagr eine recht hübsche Altstadt dazu.


    Also wir fahren - im Urlaubsmodus - so weit wie wir gerade Lust haben - es sei denn, das Ziel ist Stralsund/Greifswald wo wir natürlich in die Stadt wollen und nicht auf die Insel gegenüber.

    Btt.: die echten Mittbewerber (mit Preis segelfertig (Komplettgarderobe)) wären?

    - Pogo 36

    - Sunfast 3600

    - xyz ??

    Mitbewerber sind schiwerig - die SF3600 hat nur die beiden Heckkabinen und die Pogo36 hat ein Deckslayout, welches schnelle Manöver nicht mag - das ist eher ein Cruiser. Mitbewerber wären für mich eher die A40RC oder eine JPK10.80 oder 38FC bzw. die neueren Typen 10.85 und 39FC.


    Die Preise - sind wohl zum Teil sogar höher ...

    Aber die Pogo will und braucht viel Segelfläche. Und dann ist es natürlich enttäuschend für deine Bekannten, wenn sie diese nicht setzen und nicht das Potential des Bottes ausnutzen. Die haben (für ihren Zweck als Langfahrtssegler) halt das falsche Boot. Ein Porsche mit Polomotor ist ja auch kacke.

    Sagen wir es so - auch wir haben schon öfter aus Faulheit auf die großen Segel verzichtet. Die Pogo ist dann immer noch schnell - aber nicht mehr so exorbitant schneller als mit dem großen Segel.


    Und zum Thema Spi auf Langfahrt

    Da gibt es ja unterschiedl. Ansätze - die einen wollen unkompliziert ankommen und ob es 2..3 Tage länger dauert ist egal "...wir sind ja nicht auf der Flucht ..." und die anderen wollen große Distanzen auch zügig zurück legen. Da wird dann natürlich auch Spi gesegelt. Und schnellere Schiffe werden dann auch - konservativ gesegelt - bequemer, da Wellen nicht mehr so schnell durchlaufen und das Schiff zum Gieren bringen.


    Ach ja - explodierende Spis - auch so ein Thema, was eher für die Pogo spricht. Die Dinger explodieren ja gern in Lastspitzen, wenn das Boot nicht mehr beschleunigen kann wenn der Wind zu legt.

    Eine echte scow würde ich gerne mal ein paar Tage probieren, aber in der Welle....

    ist die besser als ein Schiff mit spitzem Bug - da schneidet nichts unter und die Schiffe segeln super trocken. Wie oft ich mit dem Mini ( Nacira ) in einer Welle stecken geblieben bin, weil der Auftrieb im Bug fehlte, während das breite Heck angehoben wurde - das können die viel besser, das Moment an der Kreuz ist gigantisch und das Ganze auch noch fast ohne zu vertrimmen.

    Es wurden 20% Zuladung ueber Leergewicht vorgeschlagen und im Falle der Pogo 40 waeren das 1600kg und nicht 500 oder 800kg.

    Wozu brauche ich 20% Zuladung ? Im Falle der ca 5800kg schweren Pogo40-CR wären das dann ca 1,2t - wer braucht so viel Zeugs ? Mir fällt es schon schwer, 300..400kg zusammen zu bekommen.

    Dazu kommt noch, dass deine Zahlen ein bisschen konfuse sind: 500kg Zuladung, minus Crew (4x80 kg), bleibt eben gerade noch 180kg fuer alles andere, Wasser, Sprit und Urlabslektuere. Selbst 800kg Zuladung, im Kontext des Fahrtensegelns, ist ziemlich bescheiden. Soviel schleppen wir fast allein an Wasser u, Sprit mit auf 31.5'.


    Wer redet hier von "minus Crew" ? Die 2,2m-Version hat 500kg mehr Leergewicht. Wenn ich die 3m-TG-Version also mit 800kg (500kg + 300kg - unsere Tourenausrüstung) belade, dann fährt das Schiff in etwa im Bereich der CR-Version. Und zu dem Beispiel - es gibt einen sehr breiten Sweetspot der Pogos - so von TWA 70 - TWA 140. Richtig tief fahren ist blöd, weil man ja keinen symm. Spi hat. Aber die - für schnelle Schiffe angesagten 150..160 TWA würde man ja auch mit einem symm. Spi fahren. Wer keinen Spi setzt ist natürlich relativ lahm - hat aber nichts mit dem Schiff zu tun sondern nur mit Faulheit oder Unvermögen oder Angst.

    Selbst wenn man bei einem (leeren) Superleichtbau mit 20% Zuladung rechnet, dann ist das, nachdem man Crew, Ausruestung, Wasser und Sprit abzieht, eigentlich Peanuts. Da bleibt eigentlich fuer persoehnliches Gepaeck, Werkzeug, der Muschel und Steinesammlung, geschweige denn, ordentliches Grundgeschirr und Beiboot, selbst bei gefriergetrockneter Verpflegung, nicht viel Spielraum. Tatsache bleibt, dass leichte Schiffe erheblich sensibler auf Zuladung reagieren und dass ihre Performance im Verhaeltnis erheblich mehr darunter leidet.

    Bei einem Verdraeger akzeptiert man, dass eine Zuladung von 20% ueber die des vollen Schiff's hinaus noch vertretbar ist, das natuerlich mit einer moderaten Einbusse an Segelleistug.

    Bei einem Gleiter waere das Performancefenster dann so schmal, dass mit Gleiten praktisch nicht mehr zu rechnen ist und die Leistung als Verdraeger waere eher suboptimal, Rumpf und Rig zudem ueberlastet.

    Es mag schon sein dass ein schwer beladener Gleiter noch in Fahrt kaeme, aber die dafuer noetigen Windbedingungen wuerden doch schon den Rahmen der ueblichen Sportsegelei sprengen.

    Was für ein Unsinn - wir sind mit unserer Pogo40 auch mit 4 Personen + Fahrräder, Schlauchboot auf dem Vorschiff sowie voller Urlaubslektüre / Bettwäsche / ... stundenlang im Schnitt über 12kn gefahren. Natürlich wäre ohne das Ganze Gewicht mehr drin gewesen aber ... es war auch nicht langsam. Und das Ganze mit der 500kg schwereren 2,2m-Kiel-Version - sprich bei 3m Kiel könnte man auch 800kg zuladen und würde nicht langsamer sein.

    Das nennt sich Kannibalisierung im Bereich Shorthand-Offshore. Es gab ja schon einige internat. Stimmen, die die Ähnlichkeit mit der D30oD gesehen haben - aber die kommt eben nicht aus Frankreich ...


    Wenn man dann noch die beiden anderen Wettbewerber ansieht - also Farr X2 und Hans Genthes Aeolos ... irgendwie schade denn die Unterschiede sind teilweise minimal - OK, die Leichtwindperformance der Aeolos wird wohl wesentlich besser sein ...

    Könnte uns die First36 denn versegeln?

    ja klar - die D30 ist ja viel kürzer. Bei der SSC36 warte ich noch auf die Seascape Edition mit Pinne. Ansonsten wäre es schon eine schöne Alternative zur Pogo 36 - nicht so extrem und nicht so teuer und vlt. auch nicht so arg selten gebaut - wobei - kennt jemand die Lieferzeiten ?

    Du hast ja den Hauptpunkt bereits entdeckt:

    + Führung im Tunnel


    Weitere Punkte sind aus meiner Sicht:

    + Größe des Trichters - der muss durch das Vorluk passen

    + Gewicht des Ganzen - insbesondere der Topkonstruktion - da hatten wir im ersten Teil echt einen Edelstahltoggle, welcher unproblematisch gegen eine Dyneema-Schlinge getauscht werden konnte

    + Staubarkeit des Sackes


    Persönlich hatte ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht ( 1x North und 1x NoName ) - beide mit Leinentunnel

    Hmh - gerade die kleinen Einheiten leiden noch stärker durch ihr mitgeschlepptes Gewicht. Die sind ja leer schon oft 5t ( bei 30ft ) und schwerer. Was mir auch noch durch den Kopf geht - all die Zusatzausrüstung wird nur dann schwer, wenn die Schiffe von vielen Personen bevölkert werden. Das heisst, dass der 33ft-8-Personen-Charterdampfer natürlich nicht gleiten können kann und muss. Wenn da aber nur 2..4 Leute drauf sind, reduziert sich viel und man könnte flachere Rümpfe bauen ...


    Eine Pogo30 hat übrigens :

    + vollwertiges WC

    + echte Pantry mit Herd und Backofen

    + riesige Kühlbox

    + oft Heizung etc.

    + Tanks für Transatlantik


    und kann trotzdem gleiten.

    Das gilt auch für 33.30..25ft. Die Aussage, dass schnelle Schiffe keine guten Fahrtenschiffe sind, ist in meinen Augen falsch. Die Fähigkeit, dem Wind davon "zu gleiten" ist in meinen Augen eines der wichtigsten Argumente für eine gute Fahrtenyacht. Erst wenn man sich für Expeditionen in wirklich unwirtliche Gegenden ausrüstet, wird es schwierig, das Schiffsgewicht so weit unten zu halten, dass es schwierig wird mit dem Davongleiten.


    Aber ... ich muss auch zugeben, dass der Preis der an einer leichten Bauweise klebt eben auch "prohibitiv" auf die Ausbreitung von Bootskonzepten a'la Pogo/JPK/Sun Fast/Dehler30 wirkt und selbst der Gebrauchtbootmarkt gibt da (leider) nichts her.


    Für die kleine ältere First gelten daher - wie auch schon weiter oben beschrieben - andere Regeln ( bezüglich C0 ) als für Schiff mit höherem Segeltragevermögen ( nicht verwechseln mit dieser Segeltragezahl in Tests ).

    Du glaubst gar nicht wie wenig Action es ist, mit einem Schiff wie der Fahrtenpogo mit 12..15..18kn dahin zu fahren - mit der ängstlichen und unerfahrenen Frau am Steuer oder auch unter AP mit dem Buch in der Hand.

    Action wird es erst, wenn man sich in Grenzbereichen bewegt - muss man ja nicht. Man kann ja bei 25kn True auch den Code0 statt dem Code5 oder gar dem A3 nehmen ...

    Klar möchte ich auch mal Aktion aber prinzipiell ist segeln doch eher eine sportl. Freizeitbeschäftigung und sollte mit Frauchen zu bewältigen sein.