Posts by frank_x

    Also ich hatte/habe so ein Ding mit einer recht kleinen Kartusche (wie auf dem Bild der J) auch auf dem Mini und jetzt auf der Rommel. Wer einen kleinen kardanisch aufgehängten und leistungsfähigen Kocher möchte, der mehr kann als nur Wasser warm machen ( Jetboil), kommt um so etwas kaum herum.


    Man sollte schon die Kirche im Dorf lassen finde ich, denn - so wie ich das verstehe - es kommen mehr Leute wegen Riggbruchs/Ruderbruchs/... in Gefahr als durch Gas-Unfälle an Bord. Wollen wir deshalb den Voll-TÜV haben und ... bringt das überhaupt was ?


    Der Vorteil der kleinen Kartuschenkocher ist auch, dass es keine leckenden Leitungen und Verschraubungen gibt, die man nicht direkt sieht.

    Die Sprtschifffahrt wird in D stiefmütterlich behandelt, bei unseren Nachbarn ist sie ein Wirtschaftsfaktor.

    Ist das so - wir sollten nicht die natürlichen Bedingungen außer Acht lassen sowie den Naturschutz. Viele Häfen würde man vlt. auch in Dänemark so nicht mehr bauen und die Dänen haben es in ihrem Inselreich auch noch einfacher. Die Hafendichte an den Nordküsten von Seeland und Fünen ist ja schließlich auch nicht berauschend.


    Da, wo bei uns Flußmündungen sind oder natürliche Buchten, gibt es auch fast überall Häfen.

    Oder spricht "Versanden" immer dagegen?


    Der freie Sandtransport in der Strömung ist für unsere Meere essentiell und sich dagegen an unsinnigen Stellen zu wehren eine teure und unnötige Angelegenheit. Darsser Ort wurde zu DDR-Zeiten zur Grenzüberwachung gebaut. Dass es den Hafen noch gibt hängt nur damit zusammen, dass sonst ein großer Teil der dt. Ostseeküste ohne einen nah stationierten Seenotkreuzer bleiben würde. Barhöft ist ungeeignet und Warnemünde recht weit entfernt. Wir bauen also dort einen echten (See)Not(kreuzer)hafen mit ein paar mehr Liegeplätzen für ansässige Fischer ( gibt es so etwas da überhaupt und was sollen die eigentlich fangen ?) und Leute auf der Durchreise - keine Marina und auch keinen ehemaligen Handelshafen mit Flair - ich kann damit gut leben und die Natur auch - Versandung spielt da keine Rolle

    Für mich war Ankern hinter dem Nordstrand jedoch schon immer eine weitere Option.


    Wir haben bei flauem SO-Wind mal eine Nacht vor Kühlungsborn geankert und wurden durch den Schwell dermaßen geschaukelt, dass mir das Ankern vor der freien Küste verleidet wurde, selbst wenn es ablandig und flau ist. Der Schwell durch vorbeifahrende Schiffe und Boote läuft - insbesondere ohne Windsee - ewig.


    Zum Ankern will ich lieber in eine nette Bucht oder zumindest in die Flußeinfahrten ( Peene/Warnow/... )

    Die Polen zeigen uns wie es geht. Eine Hafenkette von der Odermündung bis zur russischen Grenze für den Hafenbummler der mal kaschubische Piroggen probieren möchte oder die grandiosen Dühnen ansehen oder zu erwandern möchte.

    Hmh - ja, da gibt es in den Flußmündungen Häfen, die aber als Nothäfen - insbesondere bei Wind aus NW->NO zum Teil nicht angelaufen werden können ... Ich denke, dass die Einfahrt von Prerow bei N>7BFT auch nicht sonderlich gemütlich ist aber ... immerhin ist sie möglich.


    Persönlich werde ich da sicher auch mal hinkommen - ich mag den Darss und irgendwie gab es für unsere Schiffchen kaum Zugänge. Das ändert sich ja jetzt und ... ich würde mich freuen, wenn dies ein Etappenhafen (wie z.B. Klintholm) bleiben würde - ohne die Dauercamper auf Hiddensee.

    Was die App nämlich nicht abbildet: Rückwärtsfahren bei Wind mit Lifting Keel und geringer Ruderfläche ging gar nicht. Das ist aber vermutlich auch ein Spezialfall.

    Mit hochgeholtem Kiel und wenig Fahrt verdriftet praktisch jedes Schiff, da ja damit sehr viel Lateralfläche wegfällt oder ineffektiv an den Rumpf geklappt ist - unabhängig ob vorwärts oder rückwärts - Das muss man in seine Anfahrten "einkalkulieren" - fällt mir zugegebenermaßen auch nicht immer leicht. Da gilt dann manchmal - Hauptsache ohne Schaden drin und es ist gut, wenn der LP-Nachbar Fender draußen hat.


    Das mit dem Ruder habe ich nicht verstanden - hat das Schiff immer wenig Ruderfläche ( was irgendwie komisch wäre, da das Ruder ja auch bei Lage im Wasser bleiben soll ) oder wurde es (wie?) hoch geholt oder hat es 2 (möglicherweise weniger effektive) Ruderblätter ?

    Ich meine, da meldet man sich an, um mitzusegeln, oder?

    Das Schwierige beim SR ist ja, dass die Zeit zwischen Anmeldung und Start so lange ist. Da gibt es nicht wenige, die dann im Laufe der Zeit feststellen - da kann ich doch nicht ... Das ging mir jedenfalls 1-2x so. Letztes Jahr war meine Teilnahme erst sicher als ich wusste, dass ich das Schiff nicht zurücksegeln muss - gefühlt 2 Wochen vor Start. Die 2 Tage hatte ich ganz einfach nicht mehr frei.


    Das Andere sind die Windbedingungen - es gibt einfach Bedingungen die sind schwierig im Startgewühle vor Svendborg, da der Platz dort nicht unendlich groß und - wie man dieses Jahr wieder gut sehen konnte - schwierig wird es, wenn es Leute gibt, die meinen, Wegerechtssituationen im Startgewühle durchsetzen zu müssen oder ... nicht anders können, weil sie sich mit einem Solo-Start bei 25kn übernehmen und andere in Gefahr bringen. Da ist es gut, wenn man dann doch nicht startet oder ... gar nicht erst anreist oder ... zum Beginn konsequent hinten fährt. Wobei - damit hatte ich ja letztes Jahr auch so meine Probleme., wenn bei achterlichem Wind vor einem geparkt wird oder es kein Durchkommen gibt.

    Hat das Gerät keinen Innensteuerstand ? So wie es aussieht, hätte ich den vermutet.


    Ich war in den 90'ern mal auf der Werft in Ilawa - die waren schon sehr überzeugt von dem, was sie da tun.

    Dh die Kombination aus „mehr als 1-2 Wochen jährlich“ möchte ich hier nicht verbringen und Trailerboot ist zu klein, brachte uns/mich zur Erkenntnis dass wir wohl besser kein Boot kaufen.

    Sicher eine weise Entscheidung - geht mir ja auch so, dass ich die Schiffe, die ich selber gern segeln möchte, mir kaum leisten kann und demzufolge lieber chartere. Wenn ... und das ist das Problem ... es solche Boote (JPK/SunFast/Pogo) überhaupt in Charter geben würde ...

    PS: wir werden sicher auch im nächsten Jahr eine Woche auf einem Charterboot verbringen, aber sicher ein Boot mit Baujahr 2022 od. sogar 2023. Ein 5 Jahre altes Charterboot tue ich mir sicher auch nicht mehr an.

    Da kannst Du auch bei einem fabrikneuen Schiff den Griff in's Klo machen, wenn die Basis schlampt. Regattataugliche Schiffe mit See-BG-Abnahme sind i.d.R. auch nach 10 Jahren noch top - das war jedenfalls unser Anspruch bei der Pogo.

    Ich denke man braucht gar keine Zugentlastung, meine Kabel sind völlig ohne Last im Mast, im Installationsrohr hängen Sie lose drin.

    Du schreibst schon die richtigen Stichworte - die Kabel brauchen keine Zugentlastung wenn sie im Rohr installiert sind. Nur ... manche bauen auch Kabelbäume oder Einzelkabel ein, die dann im Mast gespannt werden um nicht zu klappern oder mit den Fallen in Konflikt kommen - die brauchen bei 3x 0,5qm zwingend eine Zugentlastung.

    Ich nehme mal an, dass Du 2 Leitungen führst - 3x für's Top ( gemeinsame Masse ) + 3x für Dampfer/Deckstrahler ( gemeinsame Masse ). Das Auftrennen in der Mitte kannst Du so umgehen - ist (korrosions)sicherer ...

    Wir haben bei unseren Überführungen ganz faul den Mast im Mastkoker gelassen und ihn so gelegt über die Kanäle & Oder gefahren. Ja, das Schiff wird damit ca 16m lang aber ... so what ... es gab keine Probleme und wir sparen jeweils +/- 2h um alle Kabel und Wanten zu lösen und hinterher wieder anzubauen. In Stettin wurde dann ganz faul - wie nach einer normalen Berlin-Brückenfahrt - der Knopf gedrückt und die Winde stellte uns den Mast in "Windeseile"...


    BTW - für die Fahrt nach Norden nach Möglichkeit die Oder nehmen - ist entspannter ( weil kaum Berufsschiffahrt ) und dank Strom etwas schneller und auch schöner. Mit der Skippi solltest Du ja kaum Tiefgangsprobleme haben.

    Es gibt mechanisch hoch belastbare "Klingeldrähte" aus dem Avionics-Bereich. Die hatten wir auf dem Mini verbaut gehabt. Auf der Rommel gibt es eher "Standardware" Ölflex in 0,5qmm - das reicht absolut aus - auch bei 13m Mast wie auch bei den 20m der Pogo. Wozu sollte man sich unnötiges Gewicht in den Masttop ziehen und dafür auch noch mehr Geld ausgeben ? Ach ja - wegen dem Klapperschutz - da würde ich sehe empfehlen, doch ein Leerohr einzuziehen statt das Kabel da "frei" zu hängen. Da laufen ja auch die Fallen im Mast, die den Kablebinder-Stern vlt. "toll" finden ...

    Es muss also etwas anderes sein, was bei manchen 'modernen' Rissen das Auge beleidigt.

    was bei manchen Leuten das Auge beleidigt ... Ich denke, dass viele weniger mit der Breite an sich hadern sondern mit der Breite des Hecks - da ist ja die Grinde das echte Gegenteil einer Pogo und segelt auch so - sprich bei viel Druck von schräg hinten braucht man eben den dicken Hintern um gut und vor allem stabil in's Rutschen zu kommen. Das kann man optisch etwas entschärfen oder ... wie Class40/IMOCA/ClasseMini/Pogo-Cruiser/.... kultivieren - deutet ja auch "Potenz" an, die in den Fällen auch wirklich vorhanden ist - im Gegensatz zu einer Hanse in KüBo , die "Dicke Hose" genannt wird ...


    BTW - Bis zum Erreichen der Rumpfgeschwindigkeit ist so eine Beule in der Mitte zwischen Bug- und Heckwelle allerdings super ...

    Zumindest für Jörg ist die Etappe in der Nacht zu Ende gegangen - und er hat sich sogar bis fast in die Top-20 hinein gekämpft - Chapeau ! Schnell segeln kann er und dies sogar auf der Figaro-3 - wenn auch noch lange nicht auf dem Niveau wie Tom Laperche in seiner 4. oder 5. Figaro-Saison ...