Posts by frank_x

    Der Artikel sieht die Verantwortung für die Situation bei der VG-Orga, nicht bei der Bank. Also nix mit "So wie jetzt ist das ja ein komplettes PR Desaster für die Bank.",

    oder dem Vergleich mit der Diskussion hier.

    Die VG Organisation weist dies aber zurück und meint, dass BP da etwas „hitzig“ entschieden hat. Die VG hätten wohl gern CC am Start gesehen. Vielleicht ist das Kind ja noch nicht im Brunnen…

    mit G1 meinst du eine Genua I ? aus welchem Stoff ist die dann um gut zu funktionieren ?

    Ja - ich meine eine G1 und das Material sollte leicht genug sein um das Segel bei offeneren Kursen zum "sich ausstellen" zu bringen und stark genug um auch einem AWS von 20kn ( bei z.B. AWA 90 ) standzuhalten. Persönlich tendiere ich zu so etwas wie UK X-Drive aber ... das ist natürlich Geschmackssache.

    prinzipiell war meine Frage ob ich bei meinem Topgetakeltem Setup noch einen zusätzlichen Furler fahren kann. Da ich aber schon einen Leichtwind A1 Spi habe, suche ich noch etwas um bei leichtem Wind so hoch wie es nur geht am Wind segeln zu können.


    Genau der zusätzliche Furler macht Probleme - besser ist es eine G1 zu haben sowie - wenn der Segelwechsel nicht gewünscht oder nicht machbar ist - eine Starkwindfock auf einem (möglicherweise wegnehmbaren) Stag dahinter, wobei das Stag dann möglicherweise Backstage braucht, wenn es gesetzt wird und der Mast eher flexibler ist.


    Persönlich würde ich mir aber die Frage stellen, was überhaupt (bei Deinem Schiff) möglich ist - manchmal ist das Anerkennen der Grenzen des Schiffes sowie das Weglassen von vielen "Verbesserungsinnovationen" ein weiser Zug - sprich ... ich würde das Thema Hoch-Am-Wind weg lassen und in einen relativ preiswerten und gut staubaren A5 investieren, mit dem Du zwar nicht aufkreuzen kannst aber der Dich bei etwas tieferen Kursen merklich beschleunigt.

    Es fragt sich dann, ob der "IFS Gennaker" eine Art Code 0 ist.

    Sie sprechen recht deutlich von downwind Sails - also kein Code0

    Die Aussage "Man kann den Furling Genakker nach dem Aufrollen oben lassen, bis man im Hafen ist." halte ich für gewagt, damit möchte ich nicht aufkreuzen, höchstens bei sehr wenig Wind.

    Kann man machen - den Segelmacher wird es freuen ...


    Überhaupt mag ja die Industrie gern neue Tüten(typen) verkaufen. Einfach mal ansehen, was die Racer fahren - ein Spi (egal ob symm/asymm) kommt da aus dem Sack oder - wie gerade auf den IMOCAs oder der Class40 per Bergeschlauch. Das ist relativ einfach und sicher. Nylontücher zum Aufrollen gibt es nur bei superflachen Segeln - also einem Code5 oder man halst sich damit die Nachteile aller Typen ein ( teure Roller / schwere Kabel / möglicherweise schlechterer Stand ) nur um damit bei leichte(re)m Wind den Spi erst im Hafen runter lasen zu müssen - aufkreuzen tut niemand mit einer Nylonwurst vorne

    Bei Windgeschwindigkeiten von über 80km/h sitzen wir gemütlich im Hafen oder zu Hause.

    Tue ich ja auch - ist ja nicht so, dass ich/wir uns das so aussuchen und wenn klar ist, dass in einer Wettfahrt >35kn und das noch dazu von vorn - angesagt sind, dann fahren wir auch nicht los. Nur ... wenn es dann unterwegs passiert - insbesondere Sommergewitter - dann verkriechen wir uns nicht gleich im nächsten Hafen - im Zweifel ist der dann der Zielhafen und wir wissen inzwischen auch (bei meinen Schiffchen seit 2011), dass "laufen lassen" besser ist als "bremsen" - in der Ostseewelle ( nicht unbedingt in der Nordsee / Bsikaya / ...)

    Gute Übersicht und trifft es recht genau


    Ich würde mal sagen, dass man auch Punkte "konzentrieren" kann:


    Bewuchs/Windfahne/zu langsam/Psych. Probleme / ... hängen ganz eindeutig mit dem Konzept (Retro-VG) zusammen. Das kann man mal machen ( Erstausgabe ) aber danach ist auch gut. Es handelt sich ja dabei nicht um eine 100sm-Ostsee-Veranstaltung oder ein relativ kurzes Transat.


    Man mag das al "Mt. Everest"verstehen - doch auch der wird nicht mehr mit Lederschuhen bestiegen ...


    Ich würde daher hoffen, dass dies das letzte Rennen ist.

    Wir sind 17 Jahre mit einem topgetakelten Boot mit Stagreiterfocken gesegelt (+6 Jahre mit vorlaufendem Boot). Segelwechsel war gang und gäbe, vier oder fünfmal pro Tag keine Seltenheit, zuweilen auch nachts. Wenn die Bewegungsabläufe eingeschliffen sind, stellt es keine besondere Belastung dar.


    Wenn Du das Wechseln vermeiden willst, muss Du ein weiteres Rollsegel ständig angeschlagen haben. Das dient nur der Sicherheit wenn das Boot von vornherein dafür vorgesehen ist. Ansonsten fehlen leicht 100kg an Ballast wenn die Rollanlage nur 10 kg wiegt. Der Starkwindbereich ist dabei immer noch nicht abgedeckt.

    Das Problem ist die bereits vorhandene Rollanlage, die einen Segelwechsel (solo/DH) unterwegs eher schwerer macht. Stagreiter wären eine Alternative aber ... haben andere Nachteile ...


    Aber Du hast natürliche einen Punkt damit - wenn nicht vor dem Stag ein Segel zusätzlich warum nicht dahinter - sprich eine Kutterfock als Starkwindsegel und eine G1 auf dem Stag ... Das wäre segeltechnisch das Beste - leider auch das teuerste ...

    Also dass Guyot als das östlichste Schiff inzwischen auch das südlichste schiff ist, ist bemerkenswert. Hat sich da Robert mit seiner Müggelsee-Wenig-Wind-Erfahrung durchgesetzt und den franz. Biskaya-Seglern das Flautensegeln näher gebracht ? Schon spannend ...

    Gibt es irgendwo Windtabellen/-grafiken auf den man die Windwinkel sieht?

    so etwas z.B. - ist aber sehr "Setup-abhängig". Code0 = Gennak in dem Chart / im 2. setup ergänzt um den Code5


    Wenn Du bei wenig Wind (sehr) hoch fahren möchtest => G1. Besser geht nicht. BTW - ich habe mich auch für einen C5 als Ergänzung zu einer G2/HA-Fock entschieden - kostet nichts in der Vermessung, verleiht dem Schiff Flügel ab AWA 40..50 Grad und kann gefahren werden bis 40kn+ - dann natürlich entsprechend tief

    Bei Booten mit Code0 bis 45qm wird oftmals kein Laminat, sondern Gennistoff genommen

    Zum Glück ist die Bezeichnung Code0 nicht geschützt oder genormt... Wenn ein Segel ein AWA um die 30 Grad bei mehr als Flaute erlauben soll - der typische Code0 - dann muss es auch entsprechend formstabil sein. Das kann man mit Nylon i.d.R.- nicht erreichen - auch nicht bei 30qm und schon gar nicht bei 45qm. So fahren die meisten Minis ca 25qm große Code0 aus Folie die natürlich gerollt werden müssen.


    Das was manche Segelmacher als Code0 (aus Nylon) bezeichnen sind eher C5/A5 und für Kurse mit einem AWA um die 40 Grad gebaut, die sogar vor dem Wind "halbwegs" funktionieren sollen - wie auch immer ...

    Von einer Rolle war auch gar nicht die Rede, so wie ich das verstanden habe.

    Code0 sind ja in der Regel frei fliegende Segel aus relativ robustem Tuch - die will man schon rollen - selbst wenn cableless. So ein Laminatsegel wie einen Spi in einen Sack stopfen ... ist wohl nicht so toll.



    Die dann aus ganz leichten Tuch und es kommt dem Code0 sehr nahe und man spart sich den zusätzlichen Roller. Es bleibt aber der aufwändige Segelwechsel.

    Das wird wohl das Problem sein - ein Segelwechsel auf der Rollanlage - mit kleiner Crew unterwegs ... nicht so toll ...

    Drückt denn keiner GUYOT die Daumen?

    Fänds nett, wenn die so ne LeCam Nummer abziehen könnten.

    Naja - es herrscht zwar nicht "Waffengleichheit" aber ... mit LeCam würde ich sie nicht vergleichen. Offensichtlich haben sie aber mit dem östlichen Move ien glückliches Händchen bewiesen. Danach beginnen aber wieder die relativ hohen Kurse auf denen die anderen dann doch eher Vorteile haben

    Die Kehaar kenne ich von Regatten hier in NL, letztes Jahr war sie bei den 200myls gesegelt nicht schneller als unsere Dehler 33 mit gph660.

    Was soll ich sagen ... das ORC Rating ist für Rommel Schiffe schon keine einfache Sache ... und das hohe 7/8-Rigg der älteren Einstein ist noch dazu sehr speziell

    Laut ORC hat eine Einstein ( Vorgänger mit 7/8 Rigg) ein GPH von 607 : https://data.orc.org/public/WPub.dll/CC/162104. Ich könnte mir vorstellen, die sind damit ähnlich glücklich wie wir - keine Ahnung, was ORC da gemacht hat - im Vorjahr waren es noch 10 Punkte mehr und bei uns sogar 15 Punkte ...


    Wir hatten eine etwas kastrierte Version mit 1,85 TG - die war defintiv schwerer als die 3,2t im Meßbrief - die finde ich fast unglaublich. Vlt. das Prospektgewicht ... denn der Innenausbau ist recht identisch