Posts by SvenL

    - UK nun die Verantwortung gültiger Papiere rein auf den Skipper delegiert


    Der Skipper muss die Korrektheit der Dokumente seine Passagiere kontrollieren

    Das verstehe ich auch so. Wir haben im letzten Jahr mehrfach gewechselt zwischen UK und der EU, uns dabei stets online bei der Border Force angemeldet. Wirklich interessiert hat das niemanden. Andere Segler haben von Kontrollen in den Häfen berichtet.


    Erst beim letzten Anmelden habe ich bemerkt, dass ich den Nachnamen meines Mitseglers stets falsch geschrieben hatte. Damit waren die Angaben ja nicht korrekt, und der Name nicht passend zur Nummer des Reisepasses. Ist auch niemanden aufgefallen. Dieses Jahr müsste das wohl vom Skipper kontrolliert werden!


    Wahrscheinlich bin ich schuld. Die hatten keinen Bock mehr auf die fehlerhaften Anmeldungen. Tut mir leid!

    Wir sind im letzten Jahr um England gesegelt und haben die Antares Charts mit Tablet und Memory Map genutzt. Sie waren sehr zuverlässig. Klaus13 hat Recht, in den CCC Sailing Directions werden sie empfohlen. Und er hat sie schon ausführlich beschrieben. Je nachdem, wo Du hinwillst, dürften aber auch die Navionicskarten ausreichen. Wir hatten noch die CCC Sailing Directions mit, mit vielen Detailkarten waren diese sehr hilfreich.

    Schön, dass Du Dich wieder meldest. Lass uns doch am besten in Kontakt bleiben! So viele Besitzer der Finesse dürfte es nicht mehr geben, da wäre eine Gruppe für Austausch nicht schlecht!

    Ich habe da aus eigener Erfahrung gesprochen.

    Da ich den Termin zur Prüfung verschwitzt habe, habe ich mir am Tag vorher per App sämtliche Theorie durchgearbeitet und mir zwei Stunden die Navigation erklären lassen.

    Respekt! Es sind ja doch auch einige Verordnungen und Informationen zu Tonnen etc. zu lernen und beim Multiple Choice sind einige Antwortvarianten ziemlich ähnlich, das ist schon vertrackt. Auch bei den Navi-Aufgaben ist zwar das Prinzip immer ähnlich, bei manchen sind aber Details zu berücksichtigen, die man vorher besser mal durchdacht hat. Wenn Du erst einen Tag vorher angefangen konntest, dann konntest Du bei der Fülle der Fragen wahrscheinlich jede nur ein einzige Mal anschauen. Sich die richtige Antwort dann zu merken, das schaffen nicht viele.

    Hallo Jens, es sind dennoch nur die Erfahrungen meiner Tochter. Ich war bei der Prüfung dabei, das waren viele Bootsschulen zusammengefasst, etwa 200 Prüflinge, alle in meinem Alter. Ob sich da eine junge Frau wohl fühlt (meine Tochter nicht, und ob es schlimm ist oder "nur unbehaglich" (meine Tochter hat das beste drausgemacht und einfach alle Navigationsbögen durchgeübt, Zeit also gewonnen), ist individuell. Als App hat sie die vom Delius Klasing Verlag genutzt.

    Meine Tochter hat mit 17 SBF Binnen und See gemacht. Sie war für zwei Wochenendkurse bei einer Bootsschule, fand das aber unangenehm, weil da nur Männer 50 + und sie die einzige weibliche Person. Gelernt als solches hat sie dort nicht. Die Einzelstunden auf dem Boot waren ok. Gelernt hat sie mit einer App, das ist ja eh so ein Jugendding, das hätte ihr gereicht, meint sie, die Kartenaufgaben war ich mit ihr vor den Kursen schon durchgegangen, die Zeit dort hat sie vor allem genutzt, diese noch einmal zu üben.

    Das sieht da auf dem Bild nicht nach 45 Knoten Wind aus und es war auf der Elbe bei DRESDEN also nix mir 2m Hochwasser....

    Ich wohne in Dresden. Eine private Wetterstation, unweit der Elbe, aber etwas geschützter liegend, hat für diesen Tag 37 Knoten Wind aufgezeichnet. Der zweite Segler ist bis jetzt leider noch nicht gefunden. Ein tragisches Ereignis.

    Ich habe kürzlich aus einer Bücherkiste "Die Stille vor dem Sturm" von Heib herausgefischt. Vier Frauen, drei Männer, ein Schiffbrüchiger. Wer wird den Törn in die Karibik überleben?

    Wir haben uns in diesem Sommer 2 x ein- und auch 2 x wieder ausklariert. Wir haben das über die Internetseite erledigt: https://www.spcr.homeoffice.gov.uk/ Wir haben jedes Mal per Mail eine Bestätigung bekommen, der zu entnehmen war, dass man nichts weiter machen muss, wenn man die Meldung über Internet abgegeben hat. Vor Ort hat sich niemand bei uns blicken lassen. Bei den meisten Seglern, die wir getroffen haben, war das auch so. Lediglich bei einem kam in Plymouth die Border Force an Bord.

    Ein geduldiger Skipper hat immer guten Wind... Der Faktor Zeit ist ein wichtiger, vor allem in anspruchsvolleren Revieren. Ich war in diesem Sommer drei Monaten rund England unterwegs, an manchen Stellen war es gut, mal einen Tag warten zu können. Das wird mit einem Charterboot nicht möglich sein. Passt alles, dann ist es gut, aber über den Kanal oder die Nordsee bei anspruchsvollen Bedingungen zurückmüssen, kann anstrengend sein.

    Ich habe es in der Tat schon einige, sehr wenige Male erlebt, dass sich ein Webleinstek mit Slip, an dem ein Fender an der Reling hing, nicht mehr leicht öffnen ließ. Das lose Ende war bekniffen. Das könnte durch seitlichen Zug entstanden sein, ich vermute aber, er war nicht optimal gebunden, denn es betraf immer dasselbe Crewmitglied. . Ich habe mir die Knoten von ihm angeschaut, die waren ok, aber dann gab es eben den einen oder anderen, der sich nicht öffnen ließ. Die aber hatte ich vorher nicht gesehen, so dass ich nicht verstanden habe, wo das Problem lag. Vielleicht hatte der Videoersteller ähnliche Erfahrungen gemacht, die er dem Knoten anlastet.

    Wir sind kürzlich nach unserer England-Umrundung durch den Limfjord zurück in die Ostsee. Für dich empfehlenswert von Stralsund aus: Klintholm und/ oder Skanör, Kopenhagen (z. B. Hafen Langelinie, wenn dort Platz ist) und/ oder Insel Ven, Gilleleje, unbedingt Insel Anholt, Hals. Von Anholt war ich sehr begeistert.

    In der Tat hat mich eure Aktion sehr überrascht. Die Welt ist eben klein, egal wieweit man segelt. Es hat mich aber auch gefreut, dass ihr mich angesprochen habt.

    Gruß Klaus

    Im April hatte ich auf einen deiner Beiträge geschrieben: "vielleicht treffen wir uns irgendwo." Siehe da! Es waren einige deutsche Yachten round GB unterwegs, und wir haben einige immer wieder getroffen. Wir sind am 11.6. in Cuxhaven gestartet und liegen derzeit in Kopenhagen.

    Ja, ich weiß, deswegen, habe ich "ruhigstellen" ja auch in Anführungsstrichen geschrieben. 😀 Dahinter steckt, ihn beruhigen, ihn ändern, sein Verhalten beeinflussen wollen. Wenn du da einen Weg findest, ist das super. Dich selbst beruhigen, ist die Umkehr. Das hast du gut zusammengefasst. Letztendlich geht es aber gar nicht um ihn oder um dich, sondern um euch beide. Vielleicht kannst du es ja wirklich beim Bier mal besprechen, in einer ruhigen Situation, und nicht in der, da es gerade ein bisschen dampft. Die Segelfliegerei ist da eine gute Brücke.