Posts by MichaelK

    Naja, das sollte schon revierabhängig sein. Wer mit seiner kleinen 8m Klitsche nur in der dänischen Südsee unterwegs ist, braucht keine Gezeiten und Nachtfahrten.

    Und statt der 2000 sm sähe ich lieber eine Anzahl von Hafenmanövern unter verschiedenen Bedingungen.


    Denn da passiert ja, wie wir alle wissen, meist der größte Blödsinn.

    ...und ich kann mich an mehr als einen Fall erinnern, dass ein mit derartiger Einparkhilfe ausgestattetes Boot manövrierunfähig im Hafenbecken trieb weil die Steuerelektronik ausfiel und niemand daran gedacht hatte, einen manuellen Override vorzusehen.

    3. Als "Trainings-Spiel" für die langen Winterabende am heimischen PC (vgl. Flugtrainer), könnte es aber eine interessante Variante werden, in der man in unterschiedlichsten Häfen mit unterschiedlichen Bedingungen und Bootstypen (Langkiel/Kurzkiel, Katamaran, Doppelruderanlage, mit/ohne Bugstrahl usw. - Wind, Strömung, Weite der Boxengassen, vorherrschende Windrichtung, Windstärke, Hafentiefe und Tiefgang etc.) sich schon mal eingrooven kann und dann in der nächsten Saison einfach bessere Anlegemanöver drauf hat. Speziell für Anfänger und/oder Charterer intressant für die i. d. R. jedes Boot neu und damit herausfordernd sein kann.

    Das gibt es schon und sogar ganz brauchbar:


    ‎Hafenmanöver 2.0
    ‎Wollten Sie immer schon wissen, was "Eindampfen in die Vorspring" bedeutet ? Diese und alle wichtigen Manöver finden Sie in diesem interaktiven Kurs rund um…
    apps.apple.com

    Wie kommst du auf die Idee, dass die Griechen von anderen EU Nationen keinen Schein verlangen?


    Zwei Schiffe weiter liegt ein Schwedisch/Dänisches Paar mit ihrer Koopmans. Gerade von sechs Jahren Weltumsegelung zurück. Auch von denen wurde ein Schein verlangt, als sie ihre Schiffspapiere bei der Portpolice hinterlegten.


    Ich denke, wenn man die heile Welt der Ostsee und Skandinavien verlässt, ist man gut beraten eine Schein zu haben, auch wenn man zu Hause keinen braucht. Aber will man das einem ausländischen Beamten erklären, der mehr schlecht als recht Englisch kann? Ich hätte da keinen Bock drauf.

    Die einzigen beiden Szenarien, wo ich mir eine Kamera hilfreich vorstelle sind


    a) Rückwärtsfahrt anlegen mit größerer Yacht mit Mittelcockpit

    b) gezieltes Ansteuern einer Boje


    Jeweils Einhand.


    Wobei ich für a) selbst schon mal eine Rückfahrkamera ausprobiert hatte. Hat sich aber nicht wirklich bewährt. Letztlich ist ein großer Kugelfender am Heck effektiver.

    Den Griechen kann man nicht einmal beibringen, dass man mit einem nicht in der EU registrierten aber in der EU versteuerten Schiff nicht den Status eines versteuerten Schiffes verliert, wenn man auf dem Weg von einer Insel zur nächsten vorrübergehend die Hoheitsgewässer verlässt, obwohl das in einer EU Verordnung explizit ausgeschlossen ist.


    Und da erwartest du, dass sie ausländische Führerscheine und nicht Führerscheine verstehen?


    Witzgerweise braucht ein griechischer Skipper erst ab 75 PS einen Führerschein. Nun würde mich allerdings umgekehrt interessieren, was ein deutscher Waschpo Beamter dazu sagt, wenn besagter Grieche in deutschen Gewässern mit 50 PS unterwegs ist.


    Und warum ich bei jedem Papierkram bei der Hellenic Coastguard aka Portpolice meinen Führerschein vorlegen muss, auch wenn ich als Grieche gar keinen bräuchte.


    Aber ich bin schon zu lange in Griechenland unterwegs um mich über so etwas lange zu wundern oder aufzuregen. Der nächste Beamte sieht eh wieder alles ganz anders.

    Jo, ging echt fix. Aber ich fühle mich wie im Supermarkt nach dem mal wieder alles umgeräumt wurde 😉

    Hatte mich an das Hamburger Menü oben links inzwischen gewöhnt und nun ist es rechts.

    Laut griechischem Gesetz muss bei Bareboat Charter ein zweites Crewmitglied über Segelkenntnisse verfügen, ja. Wie die nachgewiesen werden, ist allerdings nicht genau geregelt. Das kann ein Schein sein oder auch ein Meilennachweis. Interessanterweise gilt diese Anforderung nicht für Eigneryachten.


    Dass mit dem SKS weil SBF kein Segelschein ist, ist relativ neu aufgekommen und rührt daher, dass in den neueren Scheckkarten SBF nur der Vermerk CWM steht (Coast Waters Motor) und nicht CWS (Coastal Waters Sail). Kann es auch nicht, weil beim SBF eben Segeln nicht geprüft wird. Bevor es diese Scheckkarten Führerscheine gab, war die Welt in Ordnung. Nun haben die Griechen es aber schwarz auf weiß, dass der Inhaber eben nur unter Motor und nicht unter Segel geprüft wurde.


    Wie die Vercharterer damit umgehen, wird jeder Vercharterer für sich entscheiden. Dem einen wird vielleicht eine schriftliche Erklärung genügen, dass man mit einem Segelboot umgehen kann, der andere wird sich strikt ans Gesetz halten.


    erpel-ernst

    Meines Wissens gibt es keine EU weite Regelung zur Anerkennung von Segelscheinen. Es gibt eine UN Regelung zur Anerkennung des ICC (International Certifcate of Competence). Diese wurde aber nur von wenigen Staaten ratifiziert. Griechenland gehört nicht dazu. Auch wenn das ICC dort in der Regel problemlos anerkannt wird.


    Im übrigen haben die Griechen generell so ihre Probleme mit EU Regeln. Derzeit läuft eine Beschwerde der britischen Cruising Association bei der EU, weil Griechenland sich teilweise dem UCC (Union Custom Code) verweigert, der eine direkt und unmittelbar geltende Verordnung ist, die nicht der Umsetzung in nationales Recht bedarf.

    Die dreijährige Rückwaren Regelung greift nur, wenn Ausführender und Einführender die gleiche Person sind. Bei Verkauf im EU Ausland ist das logischerweise nicht der Fall. Damit verliert das Schiff den Unionswaren Status und muss bei Wiedereinfuhr erneut versteuert werden.


    Möglicherweise gibt es da für die Kanaren aber Sonderregelungen. Das wäre zu prüfen.

    Es ist mit Alarmen leider nicht ganz so trivial. Am Beispiel meine eigene Anker Alarm App.

    Ich kann (in Grenzen) feststellen, ob die aktuelle GPS Position Sinn ergibt oder nicht. Wenn die Position plötzlich so weit vom bisherigen Standort entfernt ist, dass diese zu erreichen mit slippendem Anker unmöglich wäre, weiß ich, dass eine GPS Störung vorliegt.


    Löse ich jetzt einen Alarm aus und hole den Skipper aus dem Schlaf um ihn zu informieren, dass die Überwachung nicht mehr funktioniert?


    Oder ignoriere die falsche Position und hoffe, dass sich das GPS wieder einkriegt, in dem Wissen dass zu diesem Zeitpunkt ein Slippen des Ankers keinen Alarm auslösen würde?


    Derzeit verwende ich einen Mittelweg. Der Benutzer kann wählen, ob ein Alarm erst dann ausgelöst wird, wenn die falsche Position tatsächlich auf natürlichem Wege hätte erreicht werden können oder sofort.


    Wenn der Benutzer sich für die Filterung entscheidet, werden einzelne, kurze Spikes in der GPS Position ignoriert, wenn nicht, hat er ggfs. einen unruhigen Schlaf.


    Dazu kommt in beiden Fällen die ohnehin vorhandene einstellbare Alarmverzögerung.


    Ein besserer Weg ist mir bislang nicht eingefallen.

    Wobei wir uns nun wieder an neue Einheiten Vorsilben gewöhnen müssen. Nachdem Yottabyte fürs Datenvolumen des gesamten Internets nicht mehr ausreichen, wurden nun Ronna (1027) und Quetta (1030) als neue Vorsilben eingeführt. Nach unten hin ins kleine ebenso.


    Und die Erde hat damit eine Masse von ca. 6 Rg = Ronnagramm. Ist doch einfacher als 6 Trilliarden Tonnen.

    Viele schreiben heute via Bildschirmtastatur auf dem Tablet oder gar auf dem Smartphone. Da ist man (ich zumindest) über jeden gesparten Tastendruck dankbar und neigt daher zum Abkürzen.


    Wobei nicht gängige Abkürzungen oder solche, deren Bedeutung sich nicht aus dem Kontext unmittelbar erschließt, bisweilen einer Erklärung bedürfen, insbesondere, wenn sie aus Fachbereichen stammen, mit denen die lesende Zielgruppe vermutlich nicht vertraut ist.


    Wird die Abkürzung nur einmal im Text benutzt, ist es in diesem Fall natürlich sinnfrei abzukürzen, kann man doch gleich ausschreiben. Bei wiederholter Verwendung im Text macht dann die Verwendung einer zuvor erklärten Abkürzung wieder Sinn.

    Das System wird nicht unbedingt in der Lage sein festzustellen, dass es defekt ist. Es empfängt halt keine Echos mehr. Warum weiß es nicht und geht opportunistischer Weise davon aus, dass es selbst in Ordnung ist, die Welt aber nicht. Machen die meisten Menschen ja genauso 😉