Posts by MichaelK

    Jo, deswegen frage ich ja nach Erfahrungen. Auch wenn die angeben, in Europa zu produzieren...einem rumänischen oder ungarischen Segelbauer würde ich auch nicht viel mehr vertrauen als einem Chinesen.

    Hat jemand Erfahrung mit Horizon Sails (https://h-sails.com/de/) in Frankreich ?

    Die bieten mir ein neues Groß zu weniger als 2/3 des Preises an, den mein mit Elvström verheirateter Segelmacher auf Kreta angeboten hat.

    Auch der Lazybag ist attraktiv.

    Die Hauptmaschine zum Laden zu benutzen, insbesondere im Hafen, ist natürlich keine Dauerlösung und man macht sich damit unter den Nachbarn sicherlich keine Freunde. Vermutlich würde das schnell vom Hafen untersagt werden.


    Die einzig sinnvolle Lösung wäre die Installation von Zählern und damit Abrechnung des tatsächlichen Verbrauchs, den der Eigner durch Solar deutlich senken kann.

    Ich liege nun seit gut zwei Monaten wieder auf meinem Liegeplatz auf Kreta. Während dieser Zeit hatte ich das Ladegeräte vielleicht dreimal eingschaltet für ein paar Stunden, weil es den ganzen Tag regnete. Ansonsten wird der normale Strombedarf komplett via Solar gedeckt. Das geht auch mit den max. 10 Sonnenschein Stunden die es hier jahreszeitlich bedingt nur noch gibt. Meist weniger, weil doch mehr Wolken am Himmel sind.


    Landstrom nutze ich nur für den Wasserkocher und für den Boiler. Letztere auch nur so alle zwei Tage für zwei bis drei Stunden.


    Selbst das könnte ich vermeiden, wenn ich noch Wind zuschalte, was ich im Hafen aber nicht wirklich möchte.


    Übrigens zahlen wir hier jetzt 50 Cent/kWh.


    Pauschale Abrechnung halte ich, insbesondere in der heutigen Zeit, für ein Unding und absolut inakzeptabel. Mich hatten vor 8 Jahren schon die 3€ / Tag in Almerimar geärgert.

    Naja, das sollte schon revierabhängig sein. Wer mit seiner kleinen 8m Klitsche nur in der dänischen Südsee unterwegs ist, braucht keine Gezeiten und Nachtfahrten.

    Und statt der 2000 sm sähe ich lieber eine Anzahl von Hafenmanövern unter verschiedenen Bedingungen.


    Denn da passiert ja, wie wir alle wissen, meist der größte Blödsinn.

    ...und ich kann mich an mehr als einen Fall erinnern, dass ein mit derartiger Einparkhilfe ausgestattetes Boot manövrierunfähig im Hafenbecken trieb weil die Steuerelektronik ausfiel und niemand daran gedacht hatte, einen manuellen Override vorzusehen.

    3. Als "Trainings-Spiel" für die langen Winterabende am heimischen PC (vgl. Flugtrainer), könnte es aber eine interessante Variante werden, in der man in unterschiedlichsten Häfen mit unterschiedlichen Bedingungen und Bootstypen (Langkiel/Kurzkiel, Katamaran, Doppelruderanlage, mit/ohne Bugstrahl usw. - Wind, Strömung, Weite der Boxengassen, vorherrschende Windrichtung, Windstärke, Hafentiefe und Tiefgang etc.) sich schon mal eingrooven kann und dann in der nächsten Saison einfach bessere Anlegemanöver drauf hat. Speziell für Anfänger und/oder Charterer intressant für die i. d. R. jedes Boot neu und damit herausfordernd sein kann.

    Das gibt es schon und sogar ganz brauchbar:


    ‎Hafenmanöver 2.0
    ‎Wollten Sie immer schon wissen, was "Eindampfen in die Vorspring" bedeutet ? Diese und alle wichtigen Manöver finden Sie in diesem interaktiven Kurs rund um…
    apps.apple.com

    Wie kommst du auf die Idee, dass die Griechen von anderen EU Nationen keinen Schein verlangen?


    Zwei Schiffe weiter liegt ein Schwedisch/Dänisches Paar mit ihrer Koopmans. Gerade von sechs Jahren Weltumsegelung zurück. Auch von denen wurde ein Schein verlangt, als sie ihre Schiffspapiere bei der Portpolice hinterlegten.


    Ich denke, wenn man die heile Welt der Ostsee und Skandinavien verlässt, ist man gut beraten eine Schein zu haben, auch wenn man zu Hause keinen braucht. Aber will man das einem ausländischen Beamten erklären, der mehr schlecht als recht Englisch kann? Ich hätte da keinen Bock drauf.

    Die einzigen beiden Szenarien, wo ich mir eine Kamera hilfreich vorstelle sind


    a) Rückwärtsfahrt anlegen mit größerer Yacht mit Mittelcockpit

    b) gezieltes Ansteuern einer Boje


    Jeweils Einhand.


    Wobei ich für a) selbst schon mal eine Rückfahrkamera ausprobiert hatte. Hat sich aber nicht wirklich bewährt. Letztlich ist ein großer Kugelfender am Heck effektiver.

    Den Griechen kann man nicht einmal beibringen, dass man mit einem nicht in der EU registrierten aber in der EU versteuerten Schiff nicht den Status eines versteuerten Schiffes verliert, wenn man auf dem Weg von einer Insel zur nächsten vorrübergehend die Hoheitsgewässer verlässt, obwohl das in einer EU Verordnung explizit ausgeschlossen ist.


    Und da erwartest du, dass sie ausländische Führerscheine und nicht Führerscheine verstehen?


    Witzgerweise braucht ein griechischer Skipper erst ab 75 PS einen Führerschein. Nun würde mich allerdings umgekehrt interessieren, was ein deutscher Waschpo Beamter dazu sagt, wenn besagter Grieche in deutschen Gewässern mit 50 PS unterwegs ist.


    Und warum ich bei jedem Papierkram bei der Hellenic Coastguard aka Portpolice meinen Führerschein vorlegen muss, auch wenn ich als Grieche gar keinen bräuchte.


    Aber ich bin schon zu lange in Griechenland unterwegs um mich über so etwas lange zu wundern oder aufzuregen. Der nächste Beamte sieht eh wieder alles ganz anders.

    Laut griechischem Gesetz muss bei Bareboat Charter ein zweites Crewmitglied über Segelkenntnisse verfügen, ja. Wie die nachgewiesen werden, ist allerdings nicht genau geregelt. Das kann ein Schein sein oder auch ein Meilennachweis. Interessanterweise gilt diese Anforderung nicht für Eigneryachten.


    Dass mit dem SKS weil SBF kein Segelschein ist, ist relativ neu aufgekommen und rührt daher, dass in den neueren Scheckkarten SBF nur der Vermerk CWM steht (Coast Waters Motor) und nicht CWS (Coastal Waters Sail). Kann es auch nicht, weil beim SBF eben Segeln nicht geprüft wird. Bevor es diese Scheckkarten Führerscheine gab, war die Welt in Ordnung. Nun haben die Griechen es aber schwarz auf weiß, dass der Inhaber eben nur unter Motor und nicht unter Segel geprüft wurde.


    Wie die Vercharterer damit umgehen, wird jeder Vercharterer für sich entscheiden. Dem einen wird vielleicht eine schriftliche Erklärung genügen, dass man mit einem Segelboot umgehen kann, der andere wird sich strikt ans Gesetz halten.


    erpel-ernst

    Meines Wissens gibt es keine EU weite Regelung zur Anerkennung von Segelscheinen. Es gibt eine UN Regelung zur Anerkennung des ICC (International Certifcate of Competence). Diese wurde aber nur von wenigen Staaten ratifiziert. Griechenland gehört nicht dazu. Auch wenn das ICC dort in der Regel problemlos anerkannt wird.


    Im übrigen haben die Griechen generell so ihre Probleme mit EU Regeln. Derzeit läuft eine Beschwerde der britischen Cruising Association bei der EU, weil Griechenland sich teilweise dem UCC (Union Custom Code) verweigert, der eine direkt und unmittelbar geltende Verordnung ist, die nicht der Umsetzung in nationales Recht bedarf.

    Die dreijährige Rückwaren Regelung greift nur, wenn Ausführender und Einführender die gleiche Person sind. Bei Verkauf im EU Ausland ist das logischerweise nicht der Fall. Damit verliert das Schiff den Unionswaren Status und muss bei Wiedereinfuhr erneut versteuert werden.


    Möglicherweise gibt es da für die Kanaren aber Sonderregelungen. Das wäre zu prüfen.