Posts by GER-387

    Ist die Baudrate bei NMEA 0183 nicht immer 4800 und auch so voreingestellt?

    Ich habe aber auch größere Probleme in Signal K die Sensoren korrekt einzubinden.

    Vielleicht hat jemand eine gute Dokumentation wie man die verschiedenen Datenquellen/Sensoren in Signal K und ggfs. in Openplotter einrichtet. Derzeit komme ich aber auch nicht zum Ende weil ich auf die komplette Version 3 von Openplotter warte. Mein Raspi 4B Baujahr 2022 verträgt sich leider nicht mit der Ver 2.

    VG Thomas

    8mm ist natürlich immer noch weit überdimensioniert, aber wahrscheinlich hand- freundlicher.

    Aber der Reihe nach:

    Markier dein altes Fall, damit Du feststellen kannst, ob der Stopper rutscht. Wenn ja, nutzt das beste Fall nichts.

    Eine Hilfe zum spannen ist auch wichtig. 2:1 ist das Minimum. Dann ein Cunningham, um einfach nachzutrimmen.

    Dann kommt das Fall, da empfehle ich Albatros von Lancelin. Wenn du Hilfe brauchst, schick eine PN.

    VG Thomas

    Die sind alle gleich schnell, weil alle das gleiche für eine Anzeige bezahlen :frech:

    Im Ernst die Yacht hatte vor ein paar Jahren schon mal so einen Vergleichstest. Da ist ein Schiff aus Südeuropa den anderen um die Ohren gefahren. Im Test las sich das dann als "...weitestgehend gleich schnell".

    Auf diese Angabe würde ich wenig geben.


    VG Thomas

    Wie gesagt, wenn der 4.8 misst, ist es bestimmt ein 5mm Keder. Aber auch ein 4.5 mm wird passen. Ein Keder ist kein Präzisionsteil. Bei 4mm wird es wahrscheinlich langsam knapp. Wenn ihr sicher um 4.5 mm messt, wird das ursprünglich ein 5mm Keder gewesen sein.

    Nimm dir mal eine Schieblehre und miss mal ein Tauwerkregal durch. Du wirst Schwierigkeiten haben, eine Genauigkeit von +/-0.5 mm zu erreichen, wie auch? Das Ding ist weich und hat eine unregelmäßige Oberfläche. Tauwerk kann man richtig gut nur mit genormten Löchern bestimmen.

    3mm Spalt, Keder knapp 5mm klingt nach Furlex. Die "Röhre" hinter dem Spalt hat bei Furlex 6mm. Der Segelmacher nimmt üblicherweise einen 5mm Keder, einen 6mm Keder würde man auch mit Gewalt nicht hochziehen können. Solche Materialien in gebraucht auf 1/10mm messen zu wollen klappt nicht. Deine gemessenen 4.8mm sind mit Sicherheit ein 5mm Keder.


    VG Thomas

    ...also wenn selbst Spritzlaminat kein Qualitätsmerkmal (für unterstes Qualitätsniveau) sein soll... Man kann natürlich besonders kleine Rümpfe im Spritzlaminatverfahren bauen, aber das hierbei der einzige Vorteil "Billig" ist, da sind wir uns doch einig, oder?

    Im Ernst: dickes Laminat ist nicht gleich gutes Laminat. Es ist sehr oft eher so, dass die dicken Laminate gemacht werden, weil man den Fertigungsprozess nicht gut beherrscht und sich damit auf die sichere Seite bringen will. Aber zu harzlastige Laminate sind schwer und spröde. Spritzlaminate sind für belastete Teile zu spröde, das funktioniert nur mit brutaler Überdimensionierung.


    Eine hochwertige (nicht zwingend teure Yacht) hat

    -einen gerechneten Laminatplan. Da wird man staunen, wer nicht einmal das hat.

    -höhere Gewebequalitäten an besonders belasteteten Teilen

    -höhere Harzqualitäten, zumindest in den äußeren Lagen

    -ein Rumpf im Vakuum-Infusionsverfahren ist herkömmlichen Laminaten überlegen, aber das wird schwierig zu finden sein bei älteren Schiffen.


    Aber Qualität zeigt sich auch bei Beschlägen, Anhängen und Installationen.

    - schlechte Beschläge nerven enorm. Das zu ändern ist selten wirtschaftlich zu machen

    - schlechte Ruderlager ebenso

    - ein unterdimensioniertes Rigg i.S.v. zu klein. Sehr häufig zu finden (werftseitig vorgerefft-man weiß ja nie) ist wirtschaftlich überhaupt nicht zu ändern

    usw.


    ... und erst jetzt kommt der Innenausbau. Wenn der nicht so dolle ist kann man da noch am Besten etwas tun.


    Es ist aber nicht immer pauschal zu sagen, die Werft baut immer gut und die immer schlecht. Da gibt es immer wieder Überaschungen in die eine oder andere Richtung, es gibt nur Tendenzen. An einem Baujahr kann man es auch nicht generell festmachen, weil mit einer neuen Yacht wird auch das Produktionsverfahren festgelegt. Selbst wenn die Werft neue Verfahren eingeführt hat, werden die bestehenden Typen mit dem bestehenden Verfahren bis zum Ende gebaut, weil man sonst i.d.R. die gesamte Konstruktion und Zertifizierung anfassen müsste.


    VG

    Thomas

    Mit VC offshore kannst du ohne Probleme auf VC 17 streichen. Wenn VC17 gut war, wird Offshore ebenfalls funktionieren. Tatsächlich ist Offshore die Empfehlung, wenn der Bewuchsdruck für VC17 zu hoch ist. Es setzt mehr Biozid frei, was natürlich Nachteile für die Umwelt hat.


    VG Thomas

    Grundsätzlich geht das, aber die einfacheren Dyneema Leinen haben oft keinen reinen Dyneema Kern, sondern eine Beimischung. Die würde ich keinesfalls abmanteln, da die Beimischung auffransen wird und wahrscheinlich nicht so UV stabil ist.

    VG Thomas

    tauwerk-experten.de

    Leider kann man das nicht ohne Test! Die von dir genannten Typen sind im Grunde chemisch gleich. Du könntest aus allen ein ganz dünnes Filament herausfiddeln und im 60 Grad Backofen alle mit dem gleichen Gewicht belasten.

    Nach 12 h mal nachschauen: SK99 kriecht am stärksten dann SK78 und DM20 kriecht fast gar nicht. Sonst fällt mir nichts ein.


    VG Thomas

    Laminar Flow Vielen Dank für deine Versachlichung der Diskussion! Mir waren diese Faustformeln unbekannt. Ich bemühe mich immer um wenig Zuladung, aber ich wusste nicht, dass Gewicht so viel Auswirkung hat. Das habe ich bestimmt um den Faktor 3 unterschätzt.


    VG Thomas

    Ganz simpel: dampfst du in die Vorspring, fenderst du vorn ab und siehst es nicht so leicht. Dampfst du in die Achterspring, stehst du direkt daneben. Dazu ist i.dR der Heckkorb senkrecht und steht nicht seitlich raus, hingegen der Bugkorb schon ein wenig, was bei hohen Kaimauern schon mal störend sein kann.

    Wir reden vom Doppelruder, nicht vom Doppelsteuer!

    Doch es hat etwas damit zu tun, weil beim Doppelruder das Eindampfen in die Vorspring nicht ganz so schön ist wie beim Soloruder. Aber, du hast Recht, auch mit dem Doppelruder kann man in die Vorspring eindampfen. Das hatte ich unglücklich formuliert.


    VG

    Thomas

    Absolute Zustimmung! Segler genießen segeln. Was datismare meint, ist eher Leben an Bord, aber das könnte man auf einem Mobo genauso erleben. Das ist vollkommen OK und auch schön. Aber wer gerne segelt, wird immer die Gleitfahrt unter bunter Wäsche einem Stück Kuchen vorziehen

    Dem kann ich nur zustimmen. In diesem Thread wird manchmal so getan als sei ein Doppelruder ein Problem. Es ist vielmehr so, dass meistens ein Soloruder ein Problem ist. Unter Maschine in engen Häfen fährt man mehr rückwärts, das ist anders aber keinesfalls schlechter. Eindampfen in Achter- statt Vorspring ist eh besser, weil der Steuermann viel besser sieht, ob die Abfenderung ausreicht. Ablegen mit Hilfe des wasserseitigen langen achteren Festmachers funktioniert tadellos.

    ...und so bald man segelt, weiß jeder sofort, dass das Soloruder die Krücke ist und sein stärkstes Argument nur doch der Preis ist.


    VG Thomas

    Hallo,

    am Osterwochenende hatte der Heiligenhafener Seascape (jetzt First) Händler eine neue First 36 im Wasser.

    Ich hatte große Erwartungen nach den Ankündigungen. Aber der erste Anblick war sehr enttäuschend. Sie sieht plump und eher nicht hochwertig aus. Das Interieur ist sehr knapp und nackt, eher absolute Untergrenze, was man noch bewohnbar bezeichnen kann. Die muss segeln wie der Teufel oder ein phänomaler Vermessungsschinder sein, sonst kann ich mir besonderen Verkaufserfolg nicht vorstellen. Sowohl alle Seascapes wie auch die bisherige First 35 und 40 sind da erstmal attraktiver.

    Schauen wir mal...


    VG Thomas

    Hi Andreas,


    ich finde "deinen" Filter nahezu perfekt. Das einzige, was mich stört, ist das Gehäuse aus Kunststoff. Bei einem Motorbrand würde der dem Feuer weiteren Brennstoff zuführen. Oder bin ich da übervorsichtig bzw. beim Motorbrand gibt es auch so schon reichlich Brennstoff?

    VG Thomas