Posts by micha571


    Stimmt, aber der Ring sitzt dann fest in einem Brummel. Aus dem kommen zwei Leinen raus, aus denen sich prima ein Loop spleißen lässt. Keine Naht erforderlich, die sich lösen kann. Sorry, das hatte ich vergessen zu erwähnen.


    Grüße Jürgen


    Stimmt, da hast Du recht, das geht prima.

    Das im ORC Messbrief angegebene Gewicht wird bei der Wasservermessung ermittelt. Also kurz gesagt, Rumpf und Rigg.
    Alles andere muss raus, es dürfen nicht einmal Fallen im Mast sein, die müssen durch dünne Pilotleinen ersetzt werden.


    ?? Woher nimmst Du das denn??


    Was bei der ORC-Gewichtsvermessung (sog. Measurement Trim) an Bord sein darf und was nicht, ist in der IMS-Regel eindeutig vorgeschrieben. Faustregel ist dabei: Alles, was herausfällt, wenn man das Boot auf den Kopf stellt, muss raus, alles andere bleibt drin.
    Also zB Batterien, Bodenbretter, Matratzen, Kocher etc. bleiben drin. Es bleibt auch alles stehende und laufende Gut an Bord, natürlich auch die Fallen. Das ist alles hier ausführlich geregelt (Seite 6, Punkt B 4.1.):


    https://www.orc.org/rules/IMS%202021.pdf

    Ich möchte die Frage von Canata: etwas erweitern: Gibt es irgendwo einen Überblick (vllt. sogar mit Erklärungen) welches Segel wie benannt wird und deren Verwendungszweck? Entweder suche ich falsch oder ich habe noch nicht weitgenug gesucht.


    Gruß, christian


    Ja, bei North.
    Hier für asymmetrische Spis:
    https://www.northsails.com/sai…g-asymmetrische-spinnaker


    Und hier für symmetrische:
    https://www.northsails.com/sai…cing-symmetric-spinnakers


    (Jeweils auf den Link "View wind angle charts" klicken).


    Anbei noch ein Bild vom Plan B: Der Spleiß ohne Mantel, im Prinzip ein Brummelock Spleiß, bei dem der Mantel dann über dem Spleiß mit einem genähten Takling gesichert wird. Da Dyneema UV beständig ist und die Last bei diesen Seilen trägt funktional ausreichend, aber nicht ganz so schick...
    VG Olaf



    Ich mach bei mir seit Ewigkeiten alle Spleiße so wie Dein Plan B es zeigt, also das Auge ohne Mantel. Das hab ich so bei allen Fallen, Trimmleinen etc., und noch nie ein Problem damit gehabt. Der Augspleiß mit Mantel ist mir einfach zu nervig... :smiling_face:
    Außerdem dürfte ein Auge mit Mantel wahrscheinlich zu dick sein, um einen Fallschäkel einzuschlaufen.


    Die Reederei hat jetzt doch noch geantwortet. Die Antwort passt aber irgendwie so gar nicht zu meinen Fragen: :confused_face: :confused_face:


    "Sehr geehrter Herr......,


    ich nehme Bezug auf Ihre Mail vom 26.07.2021. Nach meiner Einschätzung liegt hier ein Missverständnis vor. Als private GmbH erlässt die Apollo Reederei keine Genehmigungen. Öffentlich-rechtliche Genehmigungen können nur von Behörden erlassen werden. Die Einschränkungen zur Nutzung ergeben sich nicht aus meiner Auffassung, sondern maßgeblich aus naturschutzrechtlichen Vorschriften und behördlichen Vorgaben.


    Ich möchte anregen, dass Sie sich an die zuständigen Behörden wenden. Ich gehe davon aus, dass Ihnen die Untere Wasserbehörde und/oder die Untere Naturschutzbehörde eher weiterhelfen können.


    Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


    Mit freundlichen Grüßen"

    Die Reederei ist nicht zur Antwort verpflichtet. Das WSA als öffentliche Behörde schon. Magst Du es ans WSA schicken, oder soll ichs machen, und Deinen Text entsprechend anpassen?
    Aber die Fragen, die Du stellst sind genau die Richtigen!


    (So, ich hoffe, das war sachdienlich und revierkundlich, und nicht politisch)


    Das kannst Du gern machen, ich komm heute nicht dazu :smiling_face:

    Ich hab gesehen, dass die Reederei Peenemünde auf Ihrer Seite eine "Hafennutzunsverordnung" für den Hafen Ruden veröffentlicht hat. Dort nennt die Reederei sich selbst als Betreiber, und erlaubt die Hafennutzung nur sich selbst und der DBU.
    Ich würde gern die Rechtslage verstehen, und hab der Reederei daher vor vier Tagen einfach mal diese Mail geschickt:


    "Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe zur Kenntnis genommen, dass der Hafen Ruden wieder geöffnet ist, aber nach Ihrer Auffassung nicht durch private Boote angelaufen werden darf.
    Dazu habe ich einige Fragen, um deren Beantwortung ich höflich bitte:

    Nach § 3 WVHaSiG M-V i.Vm. § 1 Nr. 2 WVHaSiG M-V darf "jedermann" die Häfen in MV frei nutzen, soweit das WVHaSiG M-V oder andere Rechtsvorschriften keine Einschränkungen erhalten.
    Nach § 8 ist jeder Hafenbetreiber verpflichtet, den Betrieb eines Hafens ordnungsgemäß einzurichten und zu führen.

    Sie haben eine "Hafennutzungordnung Ruden" veröffentlicht, nach deren § 1 Sie der Betreiber des Hafens sind. Weiter schränkt diese Hafennutzungsordnung in § 3 die Nutzung des Hafens Ruden dahingehend ein, dass die Nutzung nur Ihrer Gesellschaft und der DBU GmbH gestattet ist.

    1.
    Bitte teilen Sie mir mit, auf welcher Rechtsgrundlage Sie diese Hafennutzungsordnung erlassen haben. Nach meiner Kenntnis ist nach § 3 Abs. 4 Nr. 1 HafenVO M-V für die Regelung der Benutzung eines Hafens die Hafenbehörde zuständig, dies ist gem. § 3 Abs. 1 HafenVO M-V der Bürgermeister der Gemeinde, zu welcher der Hafen gehört, nicht aber der Hafenbetreiber selbst.

    2.
    Ist Ihnen eine Befreiung von der Hafenbetriebspflicht i.S.v. § 8 Abs. 2 WVHaSiG erteilt worden?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen"



    Antwort der Reederei bislang: Keine

    Raymarine sagt in der Einbauanleitung in Mittelstellung 90° zum Hebelarm. Ist gerade auch mein Problem.


    Ja ich weiß. Aber die Darstellung von Jefa, mit diesem kleinen "Anstellwinkel" in der Mittelstellung, macht für mich mehr Sinn. In der Jefa-Skizze sieht man gut, dass die Winkel dann in beiden Endlagen gleich sind. Wäre der Antrieb in Mittelstellung tatsächlich rechtwinklig eingebaut, wäre das nicht so.


    Ich hab mich gerade im Winter damit beschäftigt, weil ich da auch einen Raymarine Linear-Antrieb eingebaut hab. Ich hab den ein klein wenig angewinkelt eingebaut, so wie von Jefa empfohlen, und das funktioniert prima.

    Es spielt nämlich überhaupt keine Rolle, wie der Antrieb zu Deiner Schiffsachse steht. Wichtig ist nur, dass er bei Mittelstellung des Ruders rechtwinklig am Hebelarm angreift.


    Da habe ich bißchen Zweifel, ob es wirklich richtig ist, wenn der Antrieb bei Mittelstellung rechtwinklig steht. Wichtig ist doch eher, dass er in den beiden Endlagen den jeweils gleichen Winkel zum Hebelarm hat. Und dafür muss er in Mittelstellung ein wenig "angewinkelt" stehen. Jefa hat das bei den Einbauhinweisen für ihre Antriebe ganz gut dargestellt, das Prinzip ist beim Raymarine-Antrieb dasselbe. Hier der Link zu den Jefa-Hinweisen (dort unter "Correct mounting relative to the rudder stock":


    https://www.jefa.com/steering/products/drives/linear.htm

    Hast Du den U-Liekstrecker tatsächlich auf einem Fallenstopper?
    Der war auf unserer X-99 nur auf einer Curryklemme. Wir hatten eine 4:1 Übersetzung im Baum, und dahinter noch eine 2:1, insgesamt also 8:1. Damit ließ sich das U-Liek gefühlvoll aus der Hand einstellen, und eine Curryklemme reichte völlig aus.


    So, ich habe jetzt auch die zugrundeliegende LVO vorliegen.
    Danach ist für uns Bootseigner nicht der §4 (Beherbergung) maßgeblich, sondern §5 Nr.3 (Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern).
    Also trifft der neue Satz 4 für Bootseigner nicht zu.


    Doch, ich denke schon. Wenn eine Einreise bzw. Beherberbung nach § 5 III zulässig ist, dann ist das eine "zulässige Beherbung" im Sinne des neuen § 4 Satz 4, also wird ein Negativtest gefordert.
    § 4 S. 3 ("Das Verbot aus Satz gilt nicht....) hebt ja nur Satz 1 auf, nicht Satz 4.

    Die Änderung ist hier zu finden, auf S. 5:
    https://www.regierung-mv.de/st…2018%20v.%2027.3.2021.pdf


    Mit der Formulierung in dem neuen Satz 4 "Die zulässige Beherbung..." wird aber nur ausgedrückt, dass solche Beherbungen, die bisher schon zulässig waren, jetzt nur noch dann zulässig sind, wenn ein Negativtest vorliegt.
    Damit werden nach meinem Verständnis nach wie vor keine Beherbungen zu privaten oder touristischen Zwecken erlaubt, die bleiben nach Satz 1 unverändert untersagt.
    Die Änderung bedeutet nur, dass andere (eben zulässige) Beherbungen, also z.B. Dienstreise oder ähnlich, jetzt nur noch mit Negativattest zulässig sind.
    Das ist also keine Lockerung, sondern eine Verschärfung.