Posts by micha571

    Mal zur Info: Der Strom möchte gerne zur Startzeit Richtung Ost, falls der Wind ihn denn lässt. Also Punkt für "Fyn to port".

    Das wird auch unabhängig vom Strom mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so sein, dass es linksrum geht. Es gab wohl in früheren Jahren bei einem Rechtsrum-Kurs öfter mal Ärger mit den Fähren, deshalb wird jetzt so gut wie immer linksrum gestartet.

    ... und nicht mal das ist notwwendig, wenn die Form des Ausschnitts stimmt.

    Der Nordic Mast, den ich nach einer Verhakung auf meiner Dehler 36 CWS stellen musste, war nur mit Schlitzen im Profil ausgestattet. Die waren bzw. sind sogar kürzer und schmaler als die für die Plastikschnirpel erforderlichen Durchbrüche.

    Als der Mast dann stand habe ich gegenüber Nordic genau die hier immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragenen Bedenken geäußert. Man hat es in einem kurzen Gespräch geschafft, mich zu beruhigen. Der Inhalt: Das machen wir schon lange so. Es gab noch keine Probleme. Wir müssen immerhin garantieren. So etwas überzeugt mich. Da muss ich dann gar nicht mehr lange herumhampeln, so wie das (s.o.) im Forum im Netz immer wieder gerne gemacht wird.


    Uwe :smiling_face:

    Das kann ich bestätigen. Bei meinem Nordic Mast ist das genauso. Nur Schlitze im Mast, keine Führungen. Und zwar für Genuafall, Großfall, zwei Spifallen und Topnant. Und das funktioniert einwandfrei, ich hatte noch nie Schäden an den Fallen dadurch.

    Dann würde ich 8mm Liros Herkules nehmen, oder, wenn's etwas höherwertiger sein soll, Liros Dynamic Plus. Damit machst Du nix verkehrt :smiling_face:

    Ich denke auch dass 10mm definitiv überdimensioniert sind. Wir hatten auf der X-99 8mm, der Spi war ca 65qm groß. Dafür reichen 8mm mehr als aus. 10mm ist da nur unhandlich.

    ... probiere doch einfach, die Latte seitlich anzukletten. Selbstklebendes Klett auf Latte und Bugsprit. Dann kann man sie bei Bedarf riggen und wenns klappt gut, wenn nicht einfach und schmerzfrei rückbaubar.

    Könnte funktionieren - probiere ich aus :smiling_face:


    Auch das klingt nach einer schlauen Idee - wird getestet :smiling_face:

    Bei mehr sollst du einhand auch nicht Gennakern, Schlingel du! :winking_face:


    Latte im Schothorn:

    Danke für das Foto. Witzige Idee. Hatte ich vorher wirklich noch nicht gesehen.

    ... und die Schot kommt nach der Halse einfach wieder so frei und die andere wird selbsttätig eingefangen? Oder war genau das dein Problem?

    Naja, so ist es zumindest gedacht. Funktioniert aber nicht immer, und dann liegt die Schot eben doch wieder unter'm Schiff. Problematischer finde ich aber wie gesagt, dass die Schot schon beim Hochziehen des Gennakers im Wasser landet, weil da ja naturgemäß die Latte noch gar nicht nach vorne rausschaut. Dafür hab ich noch keine Patentlösung gefunden.

    Aber das sind auch nur meine Einhand-Probleme :smiling_face: Im Crewmodus ist das alles kein Problem, da gibt's dann halt einen "Schotenhalter".


    Deine Idee mit einer fest angebrachten Segellatte könnte funktionieren. So eine könnte ich mir unter den Rüssel tapen... nur wird der dann faktisch noch länger, als er ohnehin schon ist :smiling_face: IMG_0359.jpg

    Wahrscheinlich. :winking_face:

    Wenn du keinen langen Gennakerbaum hast, ist der Weg innen herum sehr sicher so gut wie versperrt. Gegen das Hinunterfallen der Schot beim Shiften hilft eine Segellatte, die am Ankerbeschlag befestigt wird. 50 cm Überstand sollen schon reichen, zu verhinderen, dass die Schot ins Wasser fällt und du sie dann übermangelst.

    Uwe

    Hm, das Problem habe ich auch, obwohl der Gennaker eine ausreichend lange, eingenähte Segellatte hat. Es passiert auch nicht nur beim Halsen, sondern zT bereits beim Setzen des Gennakers, weil da die Latte ja noch gar nichts bewirken kann. Solange man mit Crew segelt, kann einer beim Setzen/Halsen die Schot vom Bug aus hochhalten, um das runterfallen zu verhindern. Im Einhandmodus geht das nicht. Dafür habe ich noch keine Lösung gefunden, so dass ich derzeit einhand nur innendurch halse ( geht bei mir, weil langer Bugspriet), aber nur bei Wind unter 15kn TWS. Bei mehr ist mir die Innen-Halse allein zu riskant :smiling_face:

    Aber wieso war es dann e.g. den Frontrunnern in Medium ( Caravela / JPK / A35 aber auch X99) möglich in 22-26h durch's Ziel zu gehen und andere X99 , Dehler 35 haben >45h gebraucht ? Eher hinten gestartet und in der Anfangskreuz verloren, kein Spi gesetzt und später erschöpft in Kreuz und Flaute ? Einige Stunden Unterschied kann ich ja noch verstehen aber >20h ...


    Das zieht sich ja durch die gesamte Liste - Melges24 = 23h / erste SSC24 26h / Bente 24 47h


    Erste D30oD : 22:42 (Glückwunsch auch an Patrese !! ) / Saphire 27 35h - BTW - was ist mit der P30 und den anderen D30oDs ? Haben die alle in der Anfangskreuz Land gekauft ?

    Das weiß ich leider auch nicht...

    Jan Hansen von der P30 (The Beast" hat am Donnerstag abend noch einen Vortrag gehalten. Warum es dann nicht geklappt hat bei ihm, weiß ich ebenfalls nicht.

    Ja, wir werden sehen. Ich möchte die Aussagen zum Verbleib in Barhöft auch nicht überbewerten, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie Lokalredakteure arbeiten. Da wird schnell mal was durcheinander gebracht.

    Ich war letzte Woche in Barhöft, und der Hafenmeister dort hat mir auch erzählt, dass der Seenotretter dauerhaft in Barhöft bleiben (und nicht im neuen Nothafen liegen) wird. Das hätte ihm die Crew des Rettungskreuzers persönlich berichtet.

    Gratuliere ebenfalls allen, @micha571 was hast Du für eine Durchfahrtshöhe?


    Gruß Odysseus

    Inklusive des langen Windsensors und der Funkantenne irgendwas um die 19m, muss ich nochmal genau messen. Verrückt war, das mein Schwesternschiff durch die kleine Brücke gefahren ist. Hätte nie gedacht, dass das geht. Er sagte mir hinterher, dass er extra den langen Windsensor gegen einen kurzen getauscht hat und das wohl vorher bei ganz ruhigem Wetter mal vorsichtig getestet hat. Staune dennoch, dass das möglich ist.

    Bin gerade wieder zurück zu Hause. War ein fantastisches Rennen. Ein krasser Kreuzstart mit 93 Booten in meiner Klasse (Large) durch den engen Svendborgsund.... Adrenalin pur. Ging aber alles gut. Dann Vorwind den Großen Belt hoch, musste leider den Umweg über die große Ostbrücke nehmen. Dann ein schneller Halbwindschlag von Fyns Hoved bis Aebelö, und ein fast noch schnellerer Reach bis Strib. Im Kleinen Belt lief es bis zur zweiten Brücke ganz gut, dann war Parken angesagt, stundenlang. Habe fast vier Stunden da durch gebraucht. Zum Glück war kaum Gegenstrom, sonst hätte der Anker reingemusst. Ab Ausgang kleiner Belt bis zur Ziellinie war es eine ewig lange Kreuz, zwischen Bagö und Lyö mit 13-16 Knoten und einer fiesen Welle. Ziel nach 28 Stunden 23 Minuten. Total happy :))

    Das sehe ich etwas anders - nach den geltenden Rechtsvorschriften muss ein Hafen grundsätzlich für jedermann frei zugänglich sein, und der Eigentümer des Hafens hat für diesen eine Betreibungspflicht. Siehe meinen Beitrag Nr. 10 weiter oben hier im Thread, da hatte ich das etwas näher geschrieben.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass das an der Leine liegt. Liros Regatta 2000 ist eine hochwertige Leine. Wir hatten die in 8mm als Groß- und Genuafallen auf der X-99 im Regattabetrieb, da wurden die Fallen nicht geschont. Trotzdem haben die Fallen mindestens 3 Jahre gehalten, ohne dass sie danach ansatzweise so aussahen wie hier auf den Fotos.

    Möglicherweise ein Problem mit den Klemmbacken der Stopper. Wir hatten Spinlock XTS-Klemmen, da mussten alle zwei Saisons die Klemmbacken getauscht werden, weil die Zähne scharfkantig wurden und dann natürlich auch die Leinen angefressen haben.

    Mein Tip: Schau Dir mal die Klemmbacken im Stopper ganz genau an.