Posts by Moderboot

    Nicht um es zu präzisieren, aber um etwas Licht ins Dunkle zu bringen: Diese ausgesprochen freundliche Prämie galt für Plattboden, die ins 'Stamboek' (Stammbuch) eingetragen waren. Eine Art H-Kennzeichen-Versicherung. Die 32 ist alt, schwedisch - vielleicht gibts da was. Fragen und sprechen überhaupt sind wichtig.

    So ist es.


    Es gibt einen Brösel-Cartoon, in dem irgendeiner ein angebliches Motorboot ( = "Moderboot") kauft. Es ist aus Holz bzw. das was von dem Holz übrig ist. Nach einer Weile treffen Käufer und Verkäufer sich wieder. Verkäufer erkundigt sich freundlich nach dem Befinden und dem des Moderboots. Antwort: "ist vermodert". Deswegen Moderboot. Mein Äquatortaufname war schon vergeben. Spitznamen wollte ich nicht. Da sitzt man, will sich anmelden und es fällt einem nichts ein.*


    Holz an Booten ist schön, wenn die Hälfte oder noch mehr aus Holz ist, ist es sogar sehr schön - aber es modert. Wer etwas anderes behauptet, hat das Boot vor sehr wenigen Jahren bauen lassen oder gebaut oder er hat noch nicht richtig nachgesehen.

    Obwohl Sperrholz kein Holz ist, sondern nur ein holzhaltiger Faserverbundwerkstoff ist, gilt es auch dafür.

    Das Segel ist aber in beiden Varianten mit dem Mast verbunden, und die Falten wären auch dieselben....

    und sie sind nicht dieselben. Wenn das Liektau in einer Mastschine geführt wird, muss es schon sehr lose kommen, damit Du Falten siehst. Bei Mastrutschern sieht man den kleinsten Durchhang sofort.


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    * Motorboote sind sonst nicht so mein Ding.

    Als deutscher Eigner mit Wohnsitz in D kannst Du Dir die Natiionalflagge nicht aussuchen.

    Als hätte ich es nicht geahnt.


    Den Tipp danach halte ich für besser, nämlich in Schweden zu fragen, wie man es dort sieht. Ich selbst hatte mal eine holl. Versicherung für einen holl. Plattboden, die etwa 1/5 dessen gekostet hat, was P. genommen hätte u. a. d. Voraussetzung gekoppelt war, dass das Boot rot-weiß-blau beflaggt ist. Deswegen Schweden fragen.


    Es gibt durchaus positive Erfahrungen damit, im Ausland von der Annahme Abstand zu nehmen, das eigene Recht reise mit einem. Um nicht wieder von mir oder von Verwandten zu erzählen (vgl Suchfkt.) ein Arbeitskollege, von dem ich kürzlich erfahren habe, dass er gern segelt. Er ist von Geburt an nach dt. Recht Deutscher und zwar Nur-Deutscher. Nach türkischem Recht ist er Türke und was er darüber hinaus sonst noch alles ist, ist alleine sein Problem. Aus beiden Staatsbürgerschaften erwachsen Pflichten, die sich gegenseitig teils widersprechen. Das macht aber überhaupt nichts, solange man die Sache mit etwas Fingerspitzengefühl angeht. Er hat wie viele seiner und damit auch unserer Landsleute Dinge von denen das jeweils andere Land nichts weiß. Wir wollen es nicht zu kompliziert machen. Es geht alleine darum, dass es für viele Leute auf diese Erde ohnehin nicht so eindeutig ist wie für Hein B. aus Hörnsiel der von allem nur eins hat. Du bist also so oder so in guter Gesellschaft. Wie gesagt fragen. Vor Ort.

    VG

    Dein Boot ist ein Starrkörper. Damit ist es egal, wie die Massen darin verteilt sind.

    Wenn es so wäre, wären eine Wippe oder eine Balkenwage auch dann noch in der Wage, wenn Du auf einer Seite einen Backstein dranbindest. Glaube ich nicht.


    khyal. Du hast zu wenig Parameter, zu viel einäugige Entfernungsschätzungen, als dass Du auf rechnerischem Weg mit Deiner Stützlast in so einem engen Bereich landen würdest. Ich will nichts zu der kontemplativen Annäherungsformel sagen, aber Du kennst weder die Position des Schwerpunkts des Boots noch die des Trailers. Was hat der denn, unbeladen überhaupt für eine Stützlast? Den dünnen Mast kann man vernachlässigen.


    Bleibt eine Gleichung voller Unbekannter, garniert mit ein paar geschätzten Größen, die zusammen den gängigen Erfahrungswerten gegenüberstehen. Mehr Tipps will ich diesmal nicht geben, weil Dir das zumindest eine ausführliche Gegendarstellung erspart.

    "Preislich möchte ich max 80 Euro anlegen"


    Nimm einen von Stanley. Die Qualität ist top. Gibts in verschiedenen Größen. Mit den kleinen müsstest Du mit der Hälfte auskommen. P/L-Verhältnis quasi nicht zu überbieten.


    Den "Davidhobel" kenne ich unter dem Namen "Balsahobel", was eine gewisse Berechtigung hat, denn konstruktionsbedingt zieht er nicht viel und ist schnell stumpf. Die Stanley-Wechselklingen halten länger und lassen sich mit einem Arkansas-Stein für den Endschliff nacharbeiten.

    Die Rollen würde ich abdrehen lassen, falls sie Laufspuren vom Drahtfall haben oder falls es vom Profil her nötig ist. 8mm müssten danach draufpassen. Damit wärst Du alle Sorgen los.


    Unterschätze Laufspuren von Drahttauwerk nicht. Abdrehen, notfalls abschleifen geht schnell - das neue Tauwerk zu ruinieren ebenfalls.

    Zur Umfrage: ich habe keinen, hatte aber drei, die allerdings nacheinander. Alle drei mittlere Hunde.


    Vieles wurde genannt, ein paar Punkte möchte ich ergänzen.


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    Segeln ist fahren. Es gibt Hunde, die fahren gern, andere machen sich nichts draus und noch andere finden es furchtbar. Ob Boot oder Auto, es hängt etwas von den Fahrbewegungen ab.


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    Pinkeln ist wichtig. Kann oder möchte der Hund nicht pinkeln, kann er die gleichen Probleme kriegen, wie wir auch.


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    Das Anlandgehen ist oft nicht einfach.

    • Fingerstege an Schwimmstegen schwanken. Hunde hassen das, können sich etwas daran gewöhnen. Während wir Menschen noch Reste unserer Vorfahren aus den Bäumen in uns tragen, ist der Hund durch und durch ein Läufer.
    • Am Bugkorb ist es oft eng. Heckkörbe sind oft vollgehängt. Relingdurchzüge lassen sich nur umständlich öffnen.
    • An Land springen ist für den Hund meistens einfacher als an Bord zu springen, weil er sich an Bord normalerweise schlechter halten kann.
    • Um in der Liegeplatzwahl frei zu sein, sollte man seinem Hund nicht nur auf einen Yachthafensteeg helfen können, sondern auch über andere Boote in Päckchen und eine Leiter hinauf bzw. hinab.
    • Das gleiche gilt für's Dinghy.


    Wenn Du Deinen Hund magst, unternimmst Du gern was mit ihm. Die Länge einer Tagestour begrenzt man damit fast automatisch auf vier, max. sechs Stunden. Drei bis vier Stunden bekommt er vom Pinkeln her gut gehandelt. Sechs eher für Notfälle. Je nach Revier bietet es sich also an, unterwegs mal anzulegen oder anzulanden.

    Beim Nur-Fahren kriegt der Hund nicht genug Bewegung. Die ist aber gut und wichtig für seine Verdauung und andere Körperfunktionen. Pausetage sind also auch gut.


    Wenn Du zu Deinem Hund so bist, wie er zu Dir und Jhr dadurch gern was miteinander unternehmt, wird er sich beim nächsten Mal gern an die gemeinsame Zeit erinnern und sich freuen mitzukommen - auch wenn die drei oder vier Stunden Fahrt vielleicht nicht so sein Ding sind.

    So oder so etwas hässliches Holz, das mit mehr oder weniger viel Leim zusammenhält und mit etwas hübscherem beklebt wird. Ob da innen nun Shredder oder bierdeckelgroße Astlöcher sind. - Solange es nicht nass wird und aufquillt, guckt keiner nach. Ein hohes Eigengewicht wird bei Booten, die ohnehin nicht trailerbar sind, mit Qualutät gleichgesetzt. Das Zeug soll sich massiv anfühlen und bei Fahrt u. Motor nicht klappern.


    Wg. Komplexität und Eigenbau: Boote, die sogebaut sind, als hätte sie ein fachkundiger Selbstbauer gebaut, gibt es durchaus noch. Noch, weil der Kunde das schon lang nicht mehr schätzt. Wenn an denen wirklich was kaputt gehen sollte, kann man es leicht reparieren, weil es simpel gemacht ist. Weres sokonszruiertund gefertigt hat, spielt kaum eine Rolle.

    Was das Befriedogende angeht, kann es viel befriedigender sein, Leute quasi zum Nulltarif für sich, als späterem Käufer der Arbeit, arbeiten zu lassen. Ein abgebrochener Selbstbau erzielt, wenn es bis dorthin gut gemacht ist und er weit gediehen ist, mit Mühe und Not den Preis des investierten Materials. Der Mann, meist ist es ein Mann, hat jahrelang kostenlos gearbeitet.

    es gibt Autos wie den Range Rover mit einer Wattiefe von 900mm. Der dürfte durch das Wasser kommen

    Mit normalen RT-, selbst mit AT-Reifen macht der in solchem Schlamm aber garnichts, außer ganz vielleicht alleine heil wieder rauszukommen.


    Ich würde warten, bis das Wasser weg ist.

    Das Geld muss man aber erst mal haben. Ich habe mein Boot noch als Student gekauft. ... Die Überlegung war also, ... , zu basteln aber auch gleich los zu segeln, oder aber noch mindestens weitere 10 Jahre mit dem Kleinkreuzer unterwegs zu sein.

    Du warst in einer sehr speziellen Situation, hattest wenig Geld, warst aber guter Dinge, dass sich das in fast schon planbarer Zeit ändern würde.


    Dein erster Satz ist der wichtigste. "Das Geld muss man aber erst mal haben."

    Ein Boot in der Größe, in dieser Bauart, so ausgerüstet und ausgestattet, ist selbst dann, wenn man Liegeplatzkosten nicht berücksichtigt, viel teurer im Unterhalt. 12 Meter kosten nicht das Andertalbfache von 8 sondern min. das Dreifache.


    Wenn Geld, ob Langfahrt oder Kurzfahrt als Armeleutefahrt, was grundsätzlich ähnlich ist, ob Blauwasser, Grünwasser oder Brackwaser ist mit knapp 10m in optimaler Länge.


    Heißt: das Boot ist nicht nur zu nass sondern auch ein ganzes Stück zu groß für Leute, die sich zu derlei Überlegungen gezwungen sehen.

    Für die bestehenden Risiken, die überwiegend genannt wurden, wäre es mir außerdem zu teuer. Eine Faustregel, die auch von Verkäufern angewendet wird, läuft bei unsicheren Rümpfen darauf hinaus, dass man einen dezent überzogenen Gebraucht-Preis für das.gesamte inbegriffene Rigg samt Segelgaderobe zahlt und den Rest gibt es quasi als Dreingabe dazu.

    Ähnlich hoch die Abschläge für Motoren, die in Süßwasser abgesoffen sind. Bei Salzwasser muss man ihn wirklich zerlegen. Da kriegt man nicht viel für.

    Nach einigen Jahren muss die Kühlflüssigkeit getauscht werden ...

    Die Kühlwasserzusätze sollen ...

    Verständlich wenn die ...

    Die Konzerne werden an Kühlwasserwechseln nicht reich. Es geht aus meiner Sicht mehr um Lebensdauer, weniger um Werkstattbindung usw.


    Wenn man sehr (sehr!) altes Kühlwasser ablässt, kommen abgesehen von Ausflockungen auch gallertartige Stücke mit raus, die aussehen, als wären dort Algen gewachsen. Das kann natürlich nicht gut sein. Ein sehr alter Motor kann* nach einem Tausch undicht werden und man könnte sich überlegen, je nach Nutzung des Motors damit zu warten.

    Bei Deinem Motor ist es aber anders, im Grunde könnte er sogar ein Kurzstreckenmotor sein. Deswegen: dranbleiben. Achte beim Wechsel darauf, dass das Thermostat aufmacht und aufbleibt. Wenn Du fliegenden Wechsel machst, spasrt Du das Entlüften. Schlecht entlüftete Systeme, die man hätte gut entlüften müssen, sind übrigens gefährdeter als vernachlässigte Systeme, die zumindest keine Luft drin haben.


    Ausgesprochene Kühlerreiniger werden als "Nur-" Kühlerriniger angepriesen und können Dichtungen angreifen. Wenn damit kein ausgebauter Kühler gereinigt werden soll, würde ich die als letztes Mittel bei thermischen Problemen nehmen, aber nicht prophylaktisch.


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    Ob was passiert, hängt davon ab. Gerade bei Autos, die älter sind, nie teuer waren, es auch nie sein durften und die durch allerlei Hände gegangen sind, ist das Kühlwasser oft noch das Erste und das im mittleren zweistelligen Alter. Der Tod kommt bei solchen Autos, je moderner sie sind, trotzdem eher durch Ölschlamm als durch zu schlechte Kühlung. Leute, die das Auto aber dermaßen vernachlässigen, fahren oft weder weit noch besonders schnell. Umgekehrt wird ein Tuning-Fan alles für sein Auto tun und überhaupt nichts vernachlässigen. Deswegen kann man beide nur berenzt miteinander vergleichen.

    Das dreckigste Kühlwasser habe ich mal bei einem Peugeot 203 Pick-Up gesehen. Das Kühlwasser war zu dem Zeitpunkt etwa 35 Jahre alt, das Auto wurde ein- bis zweimal wöchentlich benutzt und hatte, was ausgesprochen bemerkenswert ist, noch die erste Zylinderkopfdichtung. Durch den Motor lief nur noch ein Rinnsal durch und nach einer Weile jeweils quälte sich etwas gallertartige, teils gelartige Masse heraus. Der Besitzer war hauptberuflich Holzhändler, fuhr angesichts der Ladung und der Endübersetzung selten schneller als 60 und nie mehr als 20 km. Das sind aber Geschichten aus alten Zeiten. Heute würde man das nicht mehr machen.

    Relativ schmutziges Kühlwasser hatte ich mal in meinem damals im Alter von 13 Jahren gekauften Citroen BX 16 TRX. Das Wasser könnte zu dem Zeitpunkt 9 Jahre alt gewesen sein. Ich habe das Wasser gewechselt, hatte Glück, dass nichts undicht wurde und wenn der Motor thermische Probleme hätte kriegen können, kann ich garantieren, hätte er sie gekriegt.



    * Korrelation vs. Kausalität: einmal ist keinmal - dreimal ist immer.

    Eine Sicherung, die nie ausgelöst hat weil sie nie einen Anlass dazu hatte, die könnte zwar funktionieren, müsste es aber nicht.


    AC / DC ist der Sicherung erstmal egal. Erstere stellt aber geringere Ansprüche an den öffnenden Kontakt, an dem der entstehende Lichtbogen ja möglichst rasch abreißen soll. Während er bei AC spätestens beim nächsten Nulldurchgang erlischt < 1/100s bei 50 Hz, könnte er bei Gleichspannung erhalten bleiben - v.a. im Kurzschlussfall. Dass derKontakt aber so wenig weit öfnet, dass selbst bei 24 Volt, von mir aus auch noch 48, ein Lichtbogen stehen bleibt, halte ich für äußerst fraglich.


    Entsprechend groß ist die Auswahl. Normalerweise ist die Auslösecharakteristik so, dass der LSS / Sicherungsautomat bei Kurzschluss schnell und bei überlast verzögert auslöst. Das kann im betriebsmäßigen Einsatz durchaus Vorteile haben.


    Wenn er nie auslöst, hat das zwar auch Vorteile, lässt aus meiner Sicht aber kaum Rückschlüsse auf seine Funktionstüchtigkeit zu. Es ist wie eine Kontrollampe, die nie angeht, außer vlt. mit einem Prüftaster.

    Gerne. Das angehängte Ruder gibt doch etwas Hoffnung. Ob nun ab MCA Categorie 2 oder doch schon ab 3 vorgeschrieben* (?!) - ein Notruder ist in den meisten Fällen ein angehängtes Ruder.

    Man kann sich bestimmt auf den Standpunkt stellen, dass das für eine Zulassung nach einer beliebigen CE-Kategorie freigestellt ist, aber zweckmäßig wäre der Verzicht ja ganz offensichtlich nicht.


    Insgesamt hieße das, dass man ein wie auch immer geartetes Risiko hat, sein Hauptruder zu verlieren, dass aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Notruder unbrauchbar wird, sehr gering ist. Nur 4% der Schäden sind schwer. Es setzt lediglich voraus, dass das einem angehängten Spatenruder möglichst unähnlich ist.

    Ganz so burnoutmäßig sollte man sich einen kleinen Elektroaußenborder, der einem das Rudern abnimmt, nicht vorstellen. Zum Fahren schaltet man ihn ein. Ganz ein - nicht halb. Danach setzt sich das Boot gemächlich in Bewegung.


    Das zumindest, sofern wir noch von dem aus #1 sprechen:

    - kleines Dinghy (2 Pers).

    - einen Motor dazu, günstig und funktionell.