Posts by Moderboot

    Zunächst mal sind die alle gut. Wasserdichte Reißverschlüsse sind nat. teurer als die Wickelverschlüsse. Ortlieb und Gumotex könnte man unter den qualitativ guten noch hinzufügen - günstige findet man u.a. im Motorradzubehör.


    Ein Sack, den Du nur durch ein kleines Loch durch beladen kannst, ist nicht so praktisch, wie eine Tasche mit langem Reißverschluss. Warum muss das Ding denn wasserdicht sein? Traust Du dem Boot nicht? Musst Du vom Ankerplatz an Land schwimmen ud willst dann trockene Kleidung haben? Du wirst Deine Gründe haben.


    Eine der dichtesten Tüten sind Gefrierbeutel mit separaten Klips-Verschlüssen. Gabs ursprünglich von Melitta und hat heute jede Hauswaren-Abteilung. Wie bei allen diesen Verpackungen lässt die Wasserdichtigkeit nach und mit einer Rolle Gefrierbeutel bistDu lange gut gerüstet.

    Wenn Du von Draht auf Textil gehst, musst Du die Rollen im Mast zumindest mal abdrehen lassen, vielleicht auch tauschen. Falls man das nicht tut, hält das Tauwerk nicht lange.

    Veraltete Karten sind nicht ...

    Wirklich veraltete Karten sind wohl nicht die einzigen, die da bemängelt wurden. Veraltete Karten enthalten falsche Tiefenangaben, Fahrwasser, die es längst nicht mehr gibt usw. Dagegen führen ein paar nicht berichtigte Tonnen, oft weil einen dort halt nichts hintreibt, zu einer eben nicht mehr aktuellen Karte. Die kann gerade ein 3/4 Jahr alt sein. Umgekehrt kann eine aktuelle Karte je nach Fahrgebiet auch 5 Jahre alt sein und man hat keine größere Mühe gehabt als auf die verrosteten und versunkenen Tonnen ein X zu malen.

    Aw: Grundsätzlich ja. Solche Fenster, nicht nur die von Lewmar, aber auch die, machen gern Probleme solcher Art. Ich würde die Dinger eher zuspachteln lassen, als dass es mir den letzten Nerv raubt.


    Aw auf vorletzte Frage: es ist erwiesenermaßen weniger gut als ein innen trockenes Boot. Ich hatte mal was ähnnliches an einem Boot. Das Inkontinenzproblem bestand schon vor dem Kauf und ich entdeckte in dem Bereich, in anderen also nicht, kleine Hydrolysebläschen im Gelcoat außen. Nichts Schlimmes, aufschleifen, trocknen lassen - aber es zeigt doch, dass über die Jahre solche Sachen nicht ungerächt bleiben.

    Allerdings nur de facto.

    Wenn man davon ausgeht, dass auch Boote mit weniger als 15 PS unter diese aus dem Hut gezauberte Ausrüstungsrichtlinie fallen, auch Boote unter 7m und auch offene Boote, dann darf man wohl gespannt sein.


    Wenn also in (resp an / vor) der Jade so lange kontrolliert wird, bis eine falsch eingezeichnete Tonne in einer damit fehlerhaften Seekarte gefunden wird oder man vlt. dennächst die Buchstabenhöhe vom Schiffsnamen und (!) Heimathafen nachmisst, weil 99.8 mm nach etwas Sonne über die Jahre eben keine 10 cm sind, dann will man dort diese Leute nicht haben.

    Andere Länder haben auch schöne Töchter und mit Fahndungsdruck lenkt man Verkehrsströme. Wir wohnen an einer "herrlichen" Motorradstrecke, seit die Polizei im Nachbarort an einem neuen Parkplatz quasi eine Dauerkontrollstelle unterhält. Die Polizisten müssen nur über die Straße gehen, um frischen Kaffee zu holen. De facto macht dort die Bundesstraße einen Bogen über Seitenstraßen, aber so lange die Fangquote erfüllt wird, wird niemand etwas ändern. Das ist hier sicherlich nicht von allg. Interesse, legt aber doch nahe, die Dinge etwas dynamischer zu betrachten. Dem TE Schoot also einen großen Dank für den wertvollen Hinweis.

    1) Das Wörtchen aktuell ist dabei auch ohne Definition. 'Aktuell' wäre semantisch gesehen die neueste mögliche Version - sozusagen tagesaktuell.

    2) Für welches Seegebiet müssen denn 'die Karten' an Bord sein, nur das, in dem man sich befindet, wenn die Kontrolle stattfindet?
    3) Welcher Maßstab wird denn gefordert? Reicht ein tagesaktueller Übersegler für das Fahrtgebiet, in dem ich gestoppt werde? Brauche ich Detailkarten, Hafenhandbücher, Besteck?

    In der Fahrschule, in der ich meinem Amtlichen gemacht habe, kam die Frage auch mal auf.


    zu 1) So ist es. Mit Erscheinen der letzten Nautischen Nachrichten muss eine Karte vollständig (!) berichtigt sein, um sich "aktuell" schimpfen zu dürfen. Das betrifft den ganzen Kartenausschnitt.


    zu 2) So ist es.


    zu 3) Es hängt etwas vom Boot und von der geplanten Route ab. Wollte man von Borkum nach Terschelling fahren wollen, müsste man sicherlich keine Detailkarte von Ameland oder von jedem Wattenhoch haben, wenn man außenrum fährt. Es wäre aber gure Seemannschaft eine von Lauwers dabeizuhaben, um auf Unbillen unterwegs reagieren zu können.


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    Was mich in eigener Sache etwas stirnrunzelig lässt, sind andere Punkte, die dort genannt werden, die trotz eines gewissen Nutzens, unterhal bestimmter Bootsgrößen quasi nirgends zur Ausrüstungspflicht gehören. Konkret würde es dazu führen, dass der Küsten-Sportbootschein ohne ergänzenden Pyro- und Funkschein im Grunde wertlos wäre. Man blicke in dem verlinkten PDF auf PDF-Seite 19 u. 20.


    Runzeln hin oder her, es gibt schönere und es gibt bessere Reviere. Am fröhlichsten verbringt man seine Freizeit da, wo weniger Korinthen gekackt werden.

    da überlasse ich das Hosting und die Datensicherung gern einem kommerziellen Anbieter, bevor ich mich selbst damit befassen muss.


    Bequem ist es sicherlich, aber in Bezug auf DSGVO kann man sich nicht gut herausreden, man habe schließlich alles delegiert. Solange Du selber den Daumen auf einer Sache hast, vermeidest Du etliche Probleme.


    So eine Software kann ja inklusive Cloudspeicher DSGVO-konform sein. Protokolliert sie auch die zugelassenen Benutzer mit Leserecht, damit Du idealerweise keinen Datenschutzbeauftragten brauchst? Wahrscheinlich tut sie das.


    Es ist völlig egal ob etwas passiert. Es genügt, dass sich einer beschwert.

    Alter Verwalter, ich denke an die armen Tropfe, die Hand gegen Koje chartern und dann bei so einem Doktor Eisenbart landen: Das größte Risiko ist nicht die eventuelle Platzwunde, ein Stachel, nichtmal eine Fischvergiftung sondern das, was danach kommt. Wenn der Herr Schiffsführer dann auch noch einen Wochenend-Kombikurs in Anästhesie, Pharmazie und praktische Übungen im Katheterlegen an einer Silikonpuppe hinter sich gebracht hat, dann renne, solange Du noch rennen kannst. Hat es Dich erstmal dahingestreckt, wird er Dich in fieberhaftem Eifer mit allem kurieren, was er zu greifen kriegt und das ist offenbar nicht wenig.


    Der Vorteil von Weihwasser, Salböl und Myrrhe in einer Bordapotheke, dass man damit zumindest kein Unheil anrichtet.


    ps.: Seeigelstachel mit einer Zeckenzange zu ziehen, wird nichts. Die Stacheln haben kleine Widerhaken und sind extrem spröde. Sind sie erstmal abgebrochen, ein .. zwei Tage warten. Danach hat sich etwas Eiter gebildet und sie gehen dank guter Schmierung leichter raus.

    Dyneema ist einfach zu spleißen, es ist ja nicht mehr als ein Ineinanderstecken von Schlauchgeflecht, und damit gut als Ersatz zum Selbermachen.


    Andere Vorteile gegenüber Stahl halte ich für marginal, weil man den entsprechenden Nachteilen von Stahl relativ mühelos begegnen kann. Was bleibt ist die Spleißbarkeit. Stahlseil, das man spleißen kann, ist nicht reckarm genug, um Wanten daraus zu machen. Zumindest keine für ein hochgetakeltes Boot.


    Fällt das eigene Boot nicht unter diese Maßgabe, fällt auch der DoItYourself-Aspekt des Dyneema weg. Man hat dann zumindest die Wahl, eine Stunde zu spleißen oder für ein paar Euro eine Kausch einpressen zu lassen. Letzteres gilt als die hohe Kunst der Matrosenprüfung: eine Kausch so in Stahltauwerk zu spleißen, dass sie nicht klappert. Wäre man doch wieder bei Dyneema, um es im Fall einerdrogenden Panne drin- oder dranzulassen, bis man es in Stahl machen lassen kann.

    Es gibt fahrgebietabhängige MCA-Empfehlungen. Vieles von dem bishergenannten ist darin enthalten und, es wäre sonst nicht die MCA, vieles kommt dazu. Wenn Du dort alles wegstreichst, was zu umständlich ist oder nicht lange genug haltbar, bist Du immer noch ganz gut ausgerüstet.


    Der Aspekt, den Segelthomas nennt, finde ich wichtig. Bei kleinen Booten ohne Kühlschrank, sei es der, in dem man gerade herumfährt oder der an Bord, sollte man außerdem bedenken, dass die Lagerfristen für Raumtemperatur gelten.


    Autan hat gen Norden mehr mit Komfort zu tun, ist gen Süden aber auch ein Sicherheitsfaktor. Es gibt auch ein Zeug für Hunde, damit sie nicht mit Leishmaniose infiziert werden.

    dass ein größeres Schiff bei Gewitter und Stürmen auch mehr Sicherheit bietet.

    Das tut es auch. Risiken bestehen trotzdem, sind aber mit zunehmender Größe etwas anders gelagert.


    Anhand der Beschreibung kann mansich das an 5 Fingern abzählen, was passiert ist. Bei einem tropischen Gewittersturm kommt zu dem Sturm selbst der Druck des Regens dazu. Das ist kein saarländischer Starkregen, sondern ein Wasserfall, der mit +/- 60° aus 10ooo m hohen Wolken herabfällt. Für ein Gewitter das sich aus Aufwinden der innertropischen Konvergenzzone speist, ist Barbados etwas weit weg von der Küste, würde ich mal so aus der Hüfte geschossen sagen. Die Ostküstensegler und Karbikcharterer hier im Forum wissen das sicher besser.


    Zu den 1000en, aber1000 und zig1000: Ein durchschnittlicher Supermarkt hat 1000 Kunden pro Tag. Wenn in einer durchschnittlichen Kleinstadt mit 5 Supermärkten alle paar Wochen einer auf der Fahrt von oder zum Supermarkt stirbt, würde man sich aber fragen, ob das Verkehrskonzept optimal ist.

    Ich würde sagen, da ist früher selbst die wochenendliche NATO-Rallye noch sicherer gewesen.

    nixxe ja, lustig teilweise. Richtig jammern kann lange nicht jeder. Es wird schnell unfreiwillig komisch. Bsp.:

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    Bier ist ein gutes Stichwort, denn bei Etap, Dyas Randmeer, Whaler und wie sie alle heißen ist der Schaum die Währung, in der sie gehandelt werden. Ob die nun "ready" sind oder Peng, steht an 2ter Stelle. Wie bei fast jedem Bier ist der Schaum von gestern, so schön er auch war, heute und morgen nicht mehr ausschlaggebend. Anders als beim Bier sollte der Schaum staubtrocken sein. Sollte deswegen, weil es kaum eine Frage ist, wie sehr das zutrifft, sondern wieviel von diesem Ideal übrig ist.


    Dadurch, dass es bei Segelboote steht, ist es ja ein Diskussionsthema und ein Verkäufer verdient dabei nicht mehr Mitgefühl als ein Käufer zumal ich ja beise nicht kenne. Es gibt natürlich auch einen Sack voll anderer Boote, wo man einen Freund fragen würde, ob er sich das wirklich gut überlegt hat. Heißt: im Vergleich zu einem Okumé (Gabun) Warschip mit Eisenschrauben ist sie mindestens 10ooofach besser, was mathematisch jedoch wenig bedeutet, wenn nur ein Faktor bekannt ist.