Posts by Moderboot

    Je nachdem, wie das an der Luke aussieht, ein Flachprofil, z.B. 20mm aus Kunststoff oder ein Winkel- bzw. L-Profil aus Alu. Oder dieses Profil u. eins aus Kunststoff dazwischen. Mehr als 5 oder 6 € wird das zusammen nicht kosten.


    Einziges Problem: Diese Baumarkt-Profile sind alle sehr dünn. Zum versenkten Festschrauben nicht größer als M3 Senkkopf nehmen.


    Falls Du etwas suchst, was man in das T desfotografierten Profils einsetzen kann, schau mal nach flachköpfigen Inbusschrauben, DIN7984. Müsste was von passen.

    Woher nimmst du diese göttliche Eingebung?

    Aus den Verarbeitungshinweisen im technischen Merkblatt von International?

    In irgend einem Forum gelesen?


    Ein ziemlich wesentlicher Schritt ist jedenfalls nicht erwähnt. Wenn man bedenkt, wie lange die IF-Boote nicht mehr gebaut werden, ist das nicht so eine gute Idee, das zu überspringen, nur weil der Hinweis nicht eingerahmt und mit Ausrufezeichen versehen ist. Wie auch immer. Göttliche Eingebungen sind nur für den Beschenkten gedacht. 😇

    Keine neuen, aber alte, die nicht genannt wurden. Ein Feststoffdinghy ist zwar widerstandsfähiger gegen Kratzer, aber nicht gegen Schläge. Gehst Du bei starkem Schwell längsseits oder willst es achtern über die Badeleiter besteigen, kriegt sogar der Rumpf vom "Mutterschiff" noch gut was ab. Natürlich gibt es Fender, aber die können sich hochschieben. Es kann von unten an die Badeleiter hauen und ebenso unter ein sog. Yachtheck, obwohl die heute selten geworden sind.


    Heißt: zum Segeln wäre zwar der Opti besser, um bei Sturm, der in Deine Ankerbucht reinsteht, nachts, bei Regen einen 2ten Anker auszubringen, ist das Schlauchboot besser.

    Ein früherer Segelkamerad hatte eine 80er Delanta, die Serie mit den aufgesetzten, getönten Fenstern, mit Vire-Einbaumotor und herausnehmbaren Gewichten. Keine anderen Zusatzeinbauten.

    Die Gewichte waren draußen, das Boot weitgehend leergeräumt, Strecken im Flachland und sanfte Steigungen in Mittelgebirgen.


    Er hat sie mit seinem Mercedes-Kombi gezogen: 230 TE, Automatik, Br. W124. Tandem-Trailer. Wegen dem leergeräunten Boot hatte der Benz eine etwas zu satten Straßenlage und bekam eine Niveauregulierung spendiert. Von einer Auflastung hat er nichts erzählt. Das Boot und das Auto hatte er fast 20 Jahre lang. Nie was beanstandet worden - aber es war immer knapp.

    in Deinem Kopf.

    Ich würde Dich gerne ernsthaft bitten, das Raten zu üben und sehe gleichzeitig ein, dass ich als Objekt wohl gut geeignet bin. Das einzige davon, was wirklich in meinem Kopf ist, sind meine Augen.


    Sicherlich gibt es eine Spannweite, keine Frage, aber so ausweglos in die Glückseeligkeit, wie man anhand mehrerer Beiträge meinen möchte, führt ein Verein nicht.

    Um es positiv auszudrücken sehen viele sich auch nicht als reine Zweckgemeinschaft - andere dagegen ausdrücklich.

    Wenn sie oberhalb der Wasserlinie benutzt wird ...

    Das ist fiktiv. Schwerkraft wirkt bei den Hartgummistufen auch unter Wasser.


    Zum Schwimmen gehen auf Rede z.B. oder an Terminals außerhalb nimmt man zwar meistens die Landgangstreppe, aber die Matrosen- oder Lotsenleiter tut es genauso. Es ist halt anstrengender nach einem Sprung von der Bordwand 5 oder 7 Meter die Leiter hochzuklettern als die Treppe zu nehmen. Die Holzstufen gehen im Gegensatz zu Hartgummi halt nicht unter, aber das macht nicht viel.

    Probiers aus. Erst machen, dann meckern.

    Mit diesen Preisen und einer hohen Qualität könnten ihre eigenen Gebrauchtboote zur härtesten Konkurrenz geworden sein. Gegen harte Konkurrenz hst man's schwer.

    Das ist erstmal nichts besonderes könnte aber zu einem "Lemon Market" - Effekt geführt haben. Van Der Meulen (NL) z.B. hat so ein Problem nicht, weil der Mehrwert des neuen Holzboots gegenüber dem älteren immer auf breit getragenem Konsens beruht. Außerdem kommen die Leute wieder, wenn nach 30 Jahren erster Moder im Boot bemerkt wird und freuen sich, dass alles so glatt läuft.

    Lotsen beim An- und Vonbordgehen. Landgangstreppe geht quasi nur beim Stilliegen.


    Matrosen bei Arbeiten außenbords.

    Die müssen ja irgendwie auf die Stellage kommen und wieder zurück.


    Für einen Seemann ist diese Art der Strickeiter etwa so außergewöhnlich, wie für einen Städter eine Rolltreppe.

    1. Rasen mähen

    2. Laub rechen

    3, Zaun streichen


    - danach auf der Liste für die Bootsbelegung nachsehen und warten, ob einer vielleicht krank wird oder dienstl. verreisen muss.

    Ohne eigenes Boot kann man zwar Glück haben, aber man segelt dann, wenn der Vereinsadel keine Zeit hat oder garnicht.

    Strickleitern entlang der Bordwand funktionieren ausgezeichnet - allerdings dann, wenn man eine mit Stufen hat. Mit dünnen Sprossen ist es schwierig, den Fuß auf die nächste Sprosse zu kriegen, die gerade gegen die Bordwand gepresst wird.

    Die Stufenbreite ist deswegen internationalisiert und u.a. von der See-BG entsprechend vorgeschrieben. Jeder Matrose lernt, so eine Leiter zu knoten und zu benutzen.


    Außer unter dem Namen Matrosenleiter gibt es sie unter der Bezeichnung Lotsenleiter und ... man kann sie, weil jeder Seemann (sailor) sie knoten kann, sogar Stufe für Stufe bei Toplicht kaufen. Nicht aus Holz, wie ich sie kenne, sondern aus Hartgummi. Link: https://www.toplicht.de/de/sic…mistufe-fuer-lotsenleiter


    Etwas was täglich etliche tausend Mal völlig problemlos benutzt wird, auch frei schwebend unter'm Bug, würde ich nicht pauschal als unbrauchbar abstempeln.

    Alternativen an der Ruderspitze wären entweder: Epoxidspachtel zum Anmodellieren. Im Gegensatz zu Gelcoat schrumpft sie nicht.

    Oder: direkt beischleifen und UW-Grundierung min. 3fach drauf.


    5cm Höhenspiel würden mich nicht beuruhigen. Wieviel war's denn vorher?

    im zarten budgetbeschränkten Alter von 22J

    Das wäre zwar indiskret, aber wie zart das Alter ist, hängt auch davon ab, wie zart man es angehen lässt. Es ist ebenso gut möglich, in dem Alter zweifacher Vater zu sein und finanziell mit beiden Füßen mitten im Leben zu stehen. Handwerk hat auch heute noch goldenen Boden.


    Ob zart oder handfest - es kann unterschiedliche Gründe haben, nach dem Führerscheinkurs nicht von einer seglerischen Weiterbildung in die nächste stolpern zu wollen. Den einen drücken ein paar Hosen, die zu ersetzen wären, den anderen die Raten für seinen BMW, der nächste ist mit der Renovierung seines Hauses beschäftigt. Jeder macht es auf seine Weise.

    Odysseus Es gibt oft Hinweise.

    Keiner von uns, denke ich doch, hat das Segeln für sich selbst erfunden, sondern ist auf diese oder jene Weise darauf aufmerksam geworden. Jeder hat ein gewisses Bild vom Segeln. Ob er selbst segelt oder nicht. Daraus speisen sich unterschiedliche Faszinationen.


    Mein alter Herr war eingeschworener Hebeltiger und hatte eines Tages das Problem, dass vor Ort Spritknappheit herrschte. Während er so wartete kam einer entlang und sagte, er wolle nur Brot holen. Sprit brauche sein Boot fast keinen. Er habe noch 10 Liter und die reichen für die nächsten Wochen.

    Mit Segeln wird man also unabhängiger von anderen.


    Mein erster Kontakt mit dem Segeln war ein Fischer, der mich mitgenommen hat. Das Boot hatte zwei Scharniere und drei Blöcke und das war schon die Luxusausführung. Andere hatten nichts davon. Das bei einer Nutzlast von rund einer Tonne.

    Segeln ist einfach. Geht etwas kaputt, nimmt man ein Stück Holz und macht es neu.


    Irgendwann, Jahre später sah ich ein buntes Segel mit einem Affenzahn übers Wasser flitzen. Die Segler hangen neben dem Boot, saßen nicht etwa drauf und waren fröhlicher als alle anderen, die ich jemals vorher von einem Boot kommen sah. Sie fuhren mit Schwung auf den Strand und taten damit das letzte aus der langen Reihe von Dingen, die mit anderen Booten nie funktionieren. Beeindruckend.


    Leichtwindsegeln hat auch eine gewisse Faszination. Die Elbe bei Hamburg hat doch den Vorteil, in beide Richtungen fließen zu können, wodurch sie einen immer wieder zurückbringt, wenn man es geschickt anstellt, erzählte mir mal einer der drei Hamburger.

    Ohne Faszination lässt man es besser bleiben. Ohne Faszination wird man noch nichtmal von 'nem 5meter-Brett springen.

    Mono: Langsam

    Kataraman: schneller

    Trimaran: noch schneller


    seht Ihr auch was ich sehe?

    Nicht so, dass es einen Automatismus gäbe.


    Der schnellste Mono, der mir einfällt, ist die aktuelle Moth, bei der sich die Rekorde auf 36 Knoten einpendeln.

    Das wird man mit einem Catalac nie schaffen. Wie bei anderen Brückendeck-Katamaranen auch, hat er eine relativ große Windangriffsfläche und eine im Verhältnis dazu marginale Segelfläche. Ein weiterer Punkt das Gewicht. Auch in Verdrängungsfahrt macht Gewicht einem Mono ab mittlerer Größe wenig und bei einem Multi kostet jedes Kilo Fahrt. Multis sind nur schnell, wenn sie leicht und windschlüpfrig sind.

    Große Trimarane können sehr schnell werden, aber kleine Tris fahren im Vergleich zu ähnlich großen Catamaranen im Altherrensegment.


    Große, schnelle Tris sind oft sehr viel breiter als ähnlich große Katamarane und haben dadurch ansehnliches Segeltragevermögen. Während bei einem Tri der Mast an der stärksten Stelle des Boots steht, steht er bei einem Katamaran an der schwächsten. Auch das spielt eine, mit zunehmender Größe, zunehmende Rolle.

    Vor ca. 1 Monat habe ich meinen SBF See bestanden und möchte nun unbedingt segeln lernen.

    ...

    Ich bin 22 Jahre alt und wohne in Hamburg. Habe hier also eigentlich gute Vorrausetzungen


    Von drei Leuten, die ich kenne, die in Hamburg wohnen, sind alle drei davon überzeugt, an genau der richtigen Stelle zu wohnen. Elbe und Alster sind nicht weit. Ob das ein Vorteil ist, hängt sicherlich davon ab, wie Du mal segeln möchtest.

    Feierabendsegeln

    Familiensegeln

    Fahrtensegeln

    Folkeboot

    Feeling

    Farrier

    F18

    F1 ... (?!)


    Wo solls denn so hingehen?


    Fahrtensegeln oder die gemütliche Variante vom Feierabendsegeln ist in Bezug aufs Segeln am Einfachsten. Du fährst unter Motor los und wenn auf Deinem Kurs irgendwann der Wind von der Seite kommt, rollst Du Deine Segel aus, stellst sie so, dass sie nicht flattern, schaltest dann den Motor in Leerlauf und sammelst schon die erste Erfahrung. Solange man einen Motor als Backup hat, ist am Segeln nicht viel Kompliziertes. Das machen Abertausende "alte Hasen" seit ihrer Jugend so und nicht anders.


    Eine andere Variante: "Ich weiß (fast) nichts, kann fast nichts, wiege aber 95kg und stolpere nicht über meine eigenen Füße," Damit bist Du der perfekte Vorschoter auf einem Hobie, Dart, Goodall und wie sie alle heißen. Der Rudergänger teilt ab dann seine Erfahrungen mit Dir. Wege um Kontakte zu knüpfen wären Tage der offenen Tür bei einer Klassenvereinigung.

    Es gibt in dem Segment auch Anbieter von wirklich guten Kursen in Revieren mit stabilen Windverhältnissen.

    Alter Falter. 35 € für 250ml Glycerin mit Wasser und vlt. noch etwas Pflanzenöl. Für was anderes werden die Antioxidantien kaum gut sein. Natürlich ist Glycerin einmalig gut. 250 ml ohne Wasser und Salatöl kosten etwa 7 € (glycerin technisch 250 ml)


    Bei dem 5fachen Preis bejubelt das "die Szene" immer. Mein Tipp, sofern es nicht der Preis an und für sich ist, der schon für Wohlbefinden sorgt, mal zu schauen was drin ist.

    Diese Szene wandelt sich ja ständig und es tauchen immer wieder mal neue Fetische auf. Lange Zeit war das Silikonöl, in dem ich Scheibendichtungen und ein Gummiventil zur Kurbbelgehäuse-Entlüftung etwa eine Woche lang quasi gebadet hatte. Seit 34 Jahren nichts mehr dran gemacht und "younger than ever my g'al".

    Das "Dehnungsverhalten" schwindet mit der Zeit. Sie werden hart und störrisch.


    Über geschamfielte Festmacher habe ich mich so lange geärgert, bis ich den textilen Teil des Festmachers nur noch zum Belegen an Bord verwendet habe und mit Schlauch als Überzug durch die Lütklampen gegangen bin.

    Je nach Örtlichkeiten kann man auch größere Augen mit Schlauch bekleiden.


    Besonders praktisch in dem Zusammenhang ist geschlagenes Tauwerk, weil das für Kurzspleiße geeignet ist. 5x stecken nach See-BG.

    Glycerin ist gut. Silikonöl ist gut, v.a. wenn es schön dick ist und nicht zu dünn. Das dickere Silikonöl zieht langsamer ein, bleibt aber lange erhalten.

    Eigentlich ist alles gut. Was auch gut ist, was man nicht in Fläschchen kaufen kann: dranbleiben.

    Zusammen mit De Vries einer der größten: Molenaar. M. schneidet etwas flacher, d.V. etwas voller. Couperus in Woudsend hat sich einen Namen mit seinen perfekt sitzenden, extrem langlebigen Verdecks gemacht. Macht auch gute Segel.