Posts by Moderboot

    Es hängt etwas davon ab wie seitlich des Masts. Kann man zumindest noch 100°, besser 120° zur Seite gucken, ist es vlt. ein guter Behelf.


    Von achtern aus gesehen ist der Schatten des Masts wegen des großen Abstands fast zu vernachlässigen. So genau geradeaus steuert man ohnehin nicht.


    Anstatt das Kabel rauszupfriemeln, würde ich in den weniger sauren Apfel beißen und ein zweites erstmal provisorisch nach achtern legen. Die Sportbootantennen wiegen ja nicht viel. Ein guter Start für einen kleinen Mast ist zölliges Wasserleitungsrohr, das nach Din/En/Iso soundso 33mm Außendurchmesser hat. Gibts fix und fertig verzinkt. Am oberen Ende mit dtei Intervallen eine Platte dran und Du musst nur noch ein paar Löcher bohren.


    Das Argument mit der Strahlung ist sicher nicht ganz zu verachten, aber aus den Gun-Dioden kommt im Vergleich zu einem Magnetron nur sehr wenig raus. So gesehen .. (?) Ich denke man stirbt an was anderem.

    Im Grunde ist doch fast alles gut gelaufen. Der Motor ist ausgegangen, die Rollfock hat scheinbar geklemmt und die Mannschaft wollte das Großsegel nicht an den Wanten entlang hochziehen. Das kann immer mal passieren. Dass dann der Anker so spät gegriffen hat - besser spät als garnicht.

    Bei Motoren aus dem normalen Regal ist das aber so einfach nicht möglich, da behilft man sich ...

    Es ist gar nicht so sehr der Motor, sondern seine Lagerung. Sind Schwingmetalle und die Verbindung Motor/Getriebe isoliert, der Kleinkram auch, kann der Minus der Starterbatterie ständig an Motormasse liegen. Elektrisch betrachtet schwebt der Minus am "Siemens-Lufthaken".

    Ein lsolieren des Starters ist aufwendig und leider meistens nicht sonderlich haltbar.

    Empfehlung war der genannte Motor. ... Aber so langsam scheint es mir, als wenn da mehr für Binnengewässer beraten wird.

    Nicht unbedingt. Von 4 PS oder 5, die man bei dem o.g. Boot von 2.3 to nicht unterschreiten sollte, mit denen man aber bestens zurecht kommt, heruntergerechnet, sind es für etwas mehr als das halbe Gewicht und 3/4 der Leistung. So schlecht sieht das doch nicht aus.


    Der Vergleich zu einem ähnlichen Benziner passt in dem Fall nicht gut, weil die 80-Kubik-Motörchen sehr drehmomentschwach sind. Vielleicht sagt Dir das jetzt so nichts, wäre aber eine Argumentation pro des Beratungsergebnisses.

    Die 'Zeilen' oder die englischsprachige Konkurrenz investieren mehr in redaktionelle Texte. Das merkt man schon.

    Natürlich muss man fairerweise sagen, dass die Yacht schon mal herbe Probleme hatte und da lag es nicht an Qualität oder Niveau der Texte.

    Stattlich. Das ergibt einen 25PS-Motor für ein Marieholm Int. Folkeboot, außer man nimmt einen Schubmotor. Dann tun es auch 15.

    Nun gibt es aber mit 5 PS, selbst mit vier bei einigen, auch bei Sturm im Kanal gegenan keinerlei Probleme. 90% der montierten Spiegel sind garnicht für mehr als 10PS geeignet.


    125 ccm, 5 PS, so wie aus'm Laden sollte dicke reichen.


    Ich finde eine gute Erklärung sollte auch eine richtige sein. Und eine kurze: Die Kavitationsplatte deutlich aber nicht allzu tief im Wasser.


    Gilt bzw. würde mit Einschränkung bei angehängten ABs gelten, weil das Boot auch mal etwas stampfen wird und man auch dann dieSchraube im Wasser haben will.

    Dass viele da nicht so recht ranwollen, schlägt sich halt im Preis nieder. Es lohnt sich aber vor allem preislich nicht, wenn man weder Sinn noch Muße dafür hat.

    Ob "man" es Kindern vermitteln kann? "Man" ist zu allgemein. Dem Wasserwiderstand der aus der Schleppspannung der benetzten Fläche resultiert, entspricht wohl nichts, was Kinder kennen dürften oder zumindest beobachtet haben.

    Da, an diesem Punkt würde ich ansetzen. Dass Du bzw. doch "man" online nichts findet, wundert nich nicht sonderlich. Offline hat man ein Vielfaches des Angebots dessen, was aus welchen Beweggründen auch immer online gestellt wird.


    Zum Erklären würde ich die Haifischhaut nehmen. Die können wir zwar noch nicht perfekt nachbilden, mit Gelcoat und Naßschleifpapier schon garnicht, aber es ist besser als nichts. Haifische sind faszinierend, weil die so schnell sind.


    Grundsätzlich: ob Kinder oder Erwachsene oder Pferde: ein gutes Argument ist gut. Es wird nicht besser, wenn man ihm 3 weniger gute hinterherschießt. Such Dir also was aus.


    Der Effekt von der Mühe: Wasser gleitet an einem hauchfeinen Wasserfilm entlang und das ist nunmal besser. Heißt: kein 40er sondern z.B. 400er oder 600er.

    Ich frage mich, ob ich wegen der zwei in naher Zukunft auszutauschender Segel und einem Motor im echten Oldtimeralter, fehlender Fäkalientanks und der generell etwas verbastelten Elektrik die Finger davon lassen sollte

    Ein kleines Bisschen häbgt es von Deinem Polster ab.

    Segel kann man fahren und fahren viele, bis die Sonne durch die Nähte scheint und das Tuch so schlecht ist, dass keine Flicken mehr darauf halten. Kostet Dich 5 Grad Höhe, 0.05 Knoten auf Raumschots und ein Lächeln.

    Abwassertanks werden nur wenige ältere Boote haben.

    Verbastelte Elektrik: Funktioniert sie denn? Falls ja, lass alles wie es ist, fummele nicht dran rum, dann ist auch jeiner dran schuld.

    Der Motor. Ein schlecht eingebauter neuer M. birgt auch Risiken. Am erschwinglichsten, v.a. aber am schnellsten ist Ersatz, wenn es mit einem 5PS Außenborder getan ist. Eine große Reparatur kostet min. das Doppelte eines solchen AB-Motors in neu. Ein neuer Einbaudiesel kostet Dich 10ooo bis er drin ist. Das Boot ist danach aber keinesfalls 10ooo mehr wert als vorher. Es ist mit neuen Segeln dazu auch keine 20ooo wert, obwohl Du mit neuem Motor, neuen Segeln, professioneller Elektrik und el. Abwassertank ganz erheblich mehr ausgegeben haben wirst. Dann fehlt nur noch das hässliche Wort auf O.


    Das Boot ist, so sehr es den ersten Eigentümer schmerzen wird, ein Boot zum Fertigfahren. Nichts machen, nichts reinhängen, nur fahren. Wenn was kaputt geht, überleg, ob es wichtig war. An so einem Boot ist viel zu viel komplizierte und teure Technik als dass es angesichts des Marktwerts vertretbar wäre, etwas Wesentliches zu ersetzen.


    Etwas anderes sind von Grund auf einfach gebaute Boote, wie einige der holl. Stahlboote, von denen wiederum einige dank guter Korrosionsvorsorge bis heute in löblichem Zustand sind. Die sind gebaut wie ein Willys oder ein 2CV von 1960. Es ist nichts (rein ganz und gar überhaupt nichts) dran, was man nicht zum Fahren oder zum Bewohnen braucht. Geht etwas kaputt, Wante, Segellatte, ... fertigst Du es mit minimalem Aufwand selbst. Das Boot will lediglich Farbe. Selbst wenn der (Schacht-) Motor mal platt ist, ist der Urlaub nicht im Eimer. Ein neuer Gebrauchter kostet weniger als der Wechsel einer ZylKo-Dichtung oder eines Anlassers für Deinen Diesel-Opa.


    Wenn Du dauerhaft budgetoptimiert unterwegs sein willst, gib lieber etwas mehr für so ein Boot aus. Ein Domp ist meist recht günstig. 95 Prozent dessen, was hier im Forum an technischen Unzulänglichkeiten diskutiert wird, stand nichtmal in der Aufpreisliste. Was nicht dran ist, geht nicht kaputt, bereitet keine Sorgen. Stell Dir nen Porta-Potti rein, denn die Basisausführung hatte nichtmal ein einziges Seeventil.

    Nun will der Kollege aber 2x elektrisch ...

    Von Rheinstrom kostet das soviel wie ein einfaches Dinghy mit einem flammneuen 15PS-Motor. Sowas kann auch nützlich sein. Ob bei Rheinstrom ein Zerhackerblatt nun weniger Kostet als bm Mitbewerber die ganze Baugruppe, sei mal dahingestellt.

    Ich würde die Baugruppen bestellen, so wie man Lichtmaschine, Anlasser, ... auch als Baugruppe bestellt und in Zukunft keine Armbanduhren mehr runterspülen. Zumindest keine aus Metall. High-End hält selten irgendwelchen Wirtschaftlichkeitsberechnungen stand. Hier kommt dazu, dass selbst bei Totalausfall ja letztlich nichts gravierendes passiert.

    man sagt auch: "Dat Heike hat heut' Jeborztach."

    Oder an unseren nördlich mündenden Flüssen die Umschreibung mit "to do": "Tust Du da mal feudeln?" Damit alle was abkriegen, die Ick-Sprache im Rhein-Main-Gebiet (sag mal Aschenbescher): Als Hyperkorrektion wird aus Honig (dt. gespr. "Honich") der hess.gespr. "Honick"


    Der Volksmund ist ein netter Kerl. Er nimmt es nicht so genau und wenn jeder weiß, was gemeint ist, dann ist er glücklich. Abgesehen davon ist eine der wichtigsten Zwecke von Sprache, zu zeigen, wo man herkommt. Sach' dem Heike also mal schönen Glückwunsch. ;-]

    Verstehe ich richtig, dass Sie denken, dass es möglich sein könnte, einen lokalen Straßentransport bis nach Frankfurt zu finden, da mein Katamaran zerlegbar ist?

    Once it is taken apart, I would go to Kelkheim or somewhere at the Donau. The Main Donau Channel is a row of locks and very exhausting. It probably takes a week.

    If you want to, you go to somewhere around Frankfurt. I.e Raunheim, Kostheim, ...

    up to you.


    Such a transport is at least a question of money and organisation. The most affordable way with modt organisation is to rent a truck or a car + trailer. Elsewise you try to "find" s.b. with such a vehicle. Look up "klein transporte" and try to convince the driver to tow a car trailer or something. The more you get organised by your own the less it costs.

    Rheinstrom liefert eigentlich jedes E-Teil einzeln. Dafür kosten einige Ersatzteile mehr als bei anderen die komplette Baugruppe. Baugruppen tauscht man sonst ja auch.

    Ich hatte mal eine Rheinstromtoilette bei der ein Reparatursatz mehr gekostet hätte als eine ganze Jabsko. Das ist halt die andere Seite der Medaille.

    Ergänzend lediglich:


    Wenn die Elektronik Probleme macht, dann gibt es meistens Anzeichen für Temperaturfehler.


    Wenn das Gerät in unregelmäßigen Abständen aussteigt, wieder mal was tut, dann bald wirres Zeug anzeigt, ist es oft der Geber.


    Auch andere neigen trotz einer gehörigen Portion Ungewissheit dazu, bei solchen Fehlern mit dem Geber anzufangen. Wenn er es nicht gewesen sein sollte, hast Du halt nen Ersatzgeber dabei. Ein Geber ist meistens nicht teurer, als ihn auszubauen und testen zu lassen. Heißt ökonomisch betrachtet: lässt Du ihn testen und er ist kaputt, zahlst Du 2x. 1x Geber und 1x Test. Ist er nicht kaputt, dann ist das Geld für einen Geber weg, ohne dass Du einen erhalten hättest. Deswegen: Tauschen und wegen der Statistik mit dem Geber anfangen.

    Klebeband um die Enden machen sollte man bei dem anderen auch. Der Draht piekst sonst.


    Wie würde man da aber eine Kausch reinkriegen? Die muss auch richtig stramm sitzen. Das wird sie auch beim Mitspleiß nicht auf Anhieb, aber fest genug, das sie nicht rausfällt kriegt man sie immer.

    Dann die Zugfestigkeit .. Für eine Person, die sich dran festhält wird das vielleicht reichen. Mehr als 10 bis 20% würde ich dem aber nicht zutrauen.

    Hallo Syscode,


    damit unsere französisch- dänisch- und russischsprechenden Foren-Leser auch was davon haben, anworte ich Dir mal auf Deutsch. Chrome oder Firefox schaffen das schon.

    Es geht beim Fahren nicht so sehr darum, ob es ein kleines Boot ist, sondern darum, ob es ein schnelles oder ein langsames Boot ist. Mein Katamaran ist ähnlich lang wie Deiner und mit seinen 5 PS völlig übermotorisiert. Deswegen sehe ich das Vorhaben nicht so kritisch. Trotzdem dauert es eine Weile und kostet etlichhes an Sprit. Geschwindigkeit im Durchschnitt hin oder her - zwei Stellen sind besonders diffizil. Mit mehr Tiefgang käme eine Dritte dazu. Die eine schwierige Stelle ist die Loreley und die zweite das Binger Loch. Das Binger Loch ist nautisch betrachtet einfacher, hat aber oft viel Strömung.

    Es ist an er Loreley nicht nur die Strömung, sondern wenn Du den Gleithang entlang flussaufwärts fährst, fährst Du genau genommen links im Fahrwasser - außer Du fährst extrem dicht am Ufer. Ziemlich genau in der Mitte der Passage ist ein Strudel, der Dich in Richtung Fels schiebt. Er dreht davor ab, aber wenn man es nicht kennt, ist das nichts für schwache Nerven.


    Oberhalb und unterhalb dieser beiden Passagen kann man mit wenig Tiefgang und etwas Vorsicht bei den Felsen sogar mit einem Kajak relativ gut flussaufwärts fahren.

    Als ich jung war, sind wir zu zweit ein- bis zweimal die Woche von Sankt Goar nach Oberwesel gescullt (nicht gepadddelt) und wieder zurück. Bei viel Wasser und entsprechend mehr Strömung waren wir 2h unterwegs. 1.5 stromaufwärts und 0.5 zurück. Wir haben es bei viel Wasser zu zweit aber nicht geschafft, den Prallhang entlang die Loreley hochzukommen.


    Fährst Du unter Motor und dein Katamaran schafft 8 bis 10 Knoten an den schwierigen Stellen und 7 bis 8 bei Normalfahrt, dann wird das kein sonderlich aufwändige Sache werden. 7 Knoten mit Dauervollgas - das taugt nicht.


    Meinen Katamaran kann man im zerlegten Zustand auf jedem x-beliebigen Plattform-Anhänger transportieren. Dazu verbinde ich beide einzelnen Rümpfe mit zwei kurzen Holzbalken statt der Beams. So steht er stabil und fest auf jedem geraden Untergrund. Ein genügend großer Plattformanhänger kostet in etwa 250 € ffür ein Wochenende. Dazu ein Zugfahrzeug mit Anhängerkupplung. Das ist hier natürlich kein Forum zur Vermittlung von Schwarzarbeit und das soll sicherlich auch so bleiben. Unabhängig davon: Ich fahre nicht. Außer du zwingst mich dazu, indem du mir die Gebühr für den Schlepper zahlst (Scherz). Soweit ich mich vage erinnere, nimmt der professionelle Schlepper als Mindesttarif für die Strecke Sankt-Goar bis Bingen 3500 Euro. Wenn er besonders langsam schleppen muss, kann sich das leicht verdoppeln. Sicher ist das ein wertvoller Tipp, aber leider kein billiger. Es könnte bei dem Gewicht deines Katamarans sogar sein, dass ein Hubschraubertransport günstiger wäre.


    Was offiziell heute gar nicht mehr geht, ist das Schleppen mit einem anden Boot, sofern es nicht als Nothilfe bis zum nächsten Hafen gedacht ist. Die Strecke wird ziemlich gut kontrolliert.


    Grüße, Chris

    Zu Deiner Frage: Klar - Allerdings nicht für harten Edelstahl sondern für weiches Kupfer-Seil, das sich beim Pressen logischerweise anders verhält.


    Wenn Du nichts hast, den Draht noch kaufen musst, nimm Fallendraht statt Wantendraht und spleiße eine Kausch ein. Der Spleiß ist ein Mitspleiß und hält sauber gespleißt als 7-5-5 sehr gut. 7-5-3 macht Probleme, weil der schnell so dick wird, dass garnichts mehr geht. Den nötigen Marlspieker, also keinen Hohlspieker, baust Du Dur aus einem Zimmermannsnagel oder arbeitest einen billigen Schraubenzieher um. Schraubenzieher, weil so ein Marlspieker bekanntermaßen ja vorn immer etwas abgeflacht wird.

    Wie verhält es sich bei nassem Deck?

    Wäre es denn möglich, dass das Deck nicht nur nass ist, sondern irgend ein pflegendes Deckwaschmittel Reste hinterlässt, die Malheur machen, wenn sie nass werden?


    Ansonsten sind Vibram-Sohlen gut. Es gibt auch andere, die gut sind, z.B. die von Haix, aber es geht dem zeitgemäßen Segler ja auch hier und heute ebenso sehr darum, Ausrutscher im Modebereich zu vermeiden. Vibram-Sohlen findet man an allen möglichen Schuhen, die in irgend einem Zusammemhang mit Kilometerleistung stehen. Von Brombeere bis Tactical-Desert findet jeder das, was seine Persönlichkeit am besten unterstreicht.


    Um das Fußllima ging es zwar nicht, aber Goretex, meistens am Anhängsel GTX zu erkennen, halte ich für eine feine Sache. Schuhe mit "ohne" nur noch als ausgesprochene Hochsommerschuhe oder zum Hobie-Segeln.