Posts by Moderboot

    Dein Boot ist ein Starrkörper. Damit ist es egal, wie die Massen darin verteilt sind.

    Wenn es so wäre, wären eine Wippe oder eine Balkenwage auch dann noch in der Wage, wenn Du auf einer Seite einen Backstein dranbindest. Glaube ich nicht.


    khyal. Du hast zu wenig Parameter, zu viel einäugige Entfernungsschätzungen, als dass Du auf rechnerischem Weg mit Deiner Stützlast in so einem engen Bereich landen würdest. Ich will nichts zu der kontemplativen Annäherungsformel sagen, aber Du kennst weder die Position des Schwerpunkts des Boots noch die des Trailers. Was hat der denn, unbeladen überhaupt für eine Stützlast? Den dünnen Mast kann man vernachlässigen.


    Bleibt eine Gleichung voller Unbekannter, garniert mit ein paar geschätzten Größen, die zusammen den gängigen Erfahrungswerten gegenüberstehen. Mehr Tipps will ich diesmal nicht geben, weil Dir das zumindest eine ausführliche Gegendarstellung erspart.

    "Preislich möchte ich max 80 Euro anlegen"


    Nimm einen von Stanley. Die Qualität ist top. Gibts in verschiedenen Größen. Mit den kleinen müsstest Du mit der Hälfte auskommen. P/L-Verhältnis quasi nicht zu überbieten.


    Den "Davidhobel" kenne ich unter dem Namen "Balsahobel", was eine gewisse Berechtigung hat, denn konstruktionsbedingt zieht er nicht viel und ist schnell stumpf. Die Stanley-Wechselklingen halten länger und lassen sich mit einem Arkansas-Stein für den Endschliff nacharbeiten.

    Die Rollen würde ich abdrehen lassen, falls sie Laufspuren vom Drahtfall haben oder falls es vom Profil her nötig ist. 8mm müssten danach draufpassen. Damit wärst Du alle Sorgen los.


    Unterschätze Laufspuren von Drahttauwerk nicht. Abdrehen, notfalls abschleifen geht schnell - das neue Tauwerk zu ruinieren ebenfalls.

    Zur Umfrage: ich habe keinen, hatte aber drei, die allerdings nacheinander. Alle drei mittlere Hunde.


    Vieles wurde genannt, ein paar Punkte möchte ich ergänzen.


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    Segeln ist fahren. Es gibt Hunde, die fahren gern, andere machen sich nichts draus und noch andere finden es furchtbar. Ob Boot oder Auto, es hängt etwas von den Fahrbewegungen ab.


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    Pinkeln ist wichtig. Kann oder möchte der Hund nicht pinkeln, kann er die gleichen Probleme kriegen, wie wir auch.


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    Das Anlandgehen ist oft nicht einfach.

    • Fingerstege an Schwimmstegen schwanken. Hunde hassen das, können sich etwas daran gewöhnen. Während wir Menschen noch Reste unserer Vorfahren aus den Bäumen in uns tragen, ist der Hund durch und durch ein Läufer.
    • Am Bugkorb ist es oft eng. Heckkörbe sind oft vollgehängt. Relingdurchzüge lassen sich nur umständlich öffnen.
    • An Land springen ist für den Hund meistens einfacher als an Bord zu springen, weil er sich an Bord normalerweise schlechter halten kann.
    • Um in der Liegeplatzwahl frei zu sein, sollte man seinem Hund nicht nur auf einen Yachthafensteeg helfen können, sondern auch über andere Boote in Päckchen und eine Leiter hinauf bzw. hinab.
    • Das gleiche gilt für's Dinghy.


    Wenn Du Deinen Hund magst, unternimmst Du gern was mit ihm. Die Länge einer Tagestour begrenzt man damit fast automatisch auf vier, max. sechs Stunden. Drei bis vier Stunden bekommt er vom Pinkeln her gut gehandelt. Sechs eher für Notfälle. Je nach Revier bietet es sich also an, unterwegs mal anzulegen oder anzulanden.

    Beim Nur-Fahren kriegt der Hund nicht genug Bewegung. Die ist aber gut und wichtig für seine Verdauung und andere Körperfunktionen. Pausetage sind also auch gut.


    Wenn Du zu Deinem Hund so bist, wie er zu Dir und Jhr dadurch gern was miteinander unternehmt, wird er sich beim nächsten Mal gern an die gemeinsame Zeit erinnern und sich freuen mitzukommen - auch wenn die drei oder vier Stunden Fahrt vielleicht nicht so sein Ding sind.

    So oder so etwas hässliches Holz, das mit mehr oder weniger viel Leim zusammenhält und mit etwas hübscherem beklebt wird. Ob da innen nun Shredder oder bierdeckelgroße Astlöcher sind. - Solange es nicht nass wird und aufquillt, guckt keiner nach. Ein hohes Eigengewicht wird bei Booten, die ohnehin nicht trailerbar sind, mit Qualutät gleichgesetzt. Das Zeug soll sich massiv anfühlen und bei Fahrt u. Motor nicht klappern.


    Wg. Komplexität und Eigenbau: Boote, die sogebaut sind, als hätte sie ein fachkundiger Selbstbauer gebaut, gibt es durchaus noch. Noch, weil der Kunde das schon lang nicht mehr schätzt. Wenn an denen wirklich was kaputt gehen sollte, kann man es leicht reparieren, weil es simpel gemacht ist. Weres sokonszruiertund gefertigt hat, spielt kaum eine Rolle.

    Was das Befriedogende angeht, kann es viel befriedigender sein, Leute quasi zum Nulltarif für sich, als späterem Käufer der Arbeit, arbeiten zu lassen. Ein abgebrochener Selbstbau erzielt, wenn es bis dorthin gut gemacht ist und er weit gediehen ist, mit Mühe und Not den Preis des investierten Materials. Der Mann, meist ist es ein Mann, hat jahrelang kostenlos gearbeitet.

    es gibt Autos wie den Range Rover mit einer Wattiefe von 900mm. Der dürfte durch das Wasser kommen

    Mit normalen RT-, selbst mit AT-Reifen macht der in solchem Schlamm aber garnichts, außer ganz vielleicht alleine heil wieder rauszukommen.


    Ich würde warten, bis das Wasser weg ist.

    Das Geld muss man aber erst mal haben. Ich habe mein Boot noch als Student gekauft. ... Die Überlegung war also, ... , zu basteln aber auch gleich los zu segeln, oder aber noch mindestens weitere 10 Jahre mit dem Kleinkreuzer unterwegs zu sein.

    Du warst in einer sehr speziellen Situation, hattest wenig Geld, warst aber guter Dinge, dass sich das in fast schon planbarer Zeit ändern würde.


    Dein erster Satz ist der wichtigste. "Das Geld muss man aber erst mal haben."

    Ein Boot in der Größe, in dieser Bauart, so ausgerüstet und ausgestattet, ist selbst dann, wenn man Liegeplatzkosten nicht berücksichtigt, viel teurer im Unterhalt. 12 Meter kosten nicht das Andertalbfache von 8 sondern min. das Dreifache.


    Wenn Geld, ob Langfahrt oder Kurzfahrt als Armeleutefahrt, was grundsätzlich ähnlich ist, ob Blauwasser, Grünwasser oder Brackwaser ist mit knapp 10m in optimaler Länge.


    Heißt: das Boot ist nicht nur zu nass sondern auch ein ganzes Stück zu groß für Leute, die sich zu derlei Überlegungen gezwungen sehen.

    Für die bestehenden Risiken, die überwiegend genannt wurden, wäre es mir außerdem zu teuer. Eine Faustregel, die auch von Verkäufern angewendet wird, läuft bei unsicheren Rümpfen darauf hinaus, dass man einen dezent überzogenen Gebraucht-Preis für das.gesamte inbegriffene Rigg samt Segelgaderobe zahlt und den Rest gibt es quasi als Dreingabe dazu.

    Ähnlich hoch die Abschläge für Motoren, die in Süßwasser abgesoffen sind. Bei Salzwasser muss man ihn wirklich zerlegen. Da kriegt man nicht viel für.

    Nach einigen Jahren muss die Kühlflüssigkeit getauscht werden ...

    Die Kühlwasserzusätze sollen ...

    Verständlich wenn die ...

    Die Konzerne werden an Kühlwasserwechseln nicht reich. Es geht aus meiner Sicht mehr um Lebensdauer, weniger um Werkstattbindung usw.


    Wenn man sehr (sehr!) altes Kühlwasser ablässt, kommen abgesehen von Ausflockungen auch gallertartige Stücke mit raus, die aussehen, als wären dort Algen gewachsen. Das kann natürlich nicht gut sein. Ein sehr alter Motor kann* nach einem Tausch undicht werden und man könnte sich überlegen, je nach Nutzung des Motors damit zu warten.

    Bei Deinem Motor ist es aber anders, im Grunde könnte er sogar ein Kurzstreckenmotor sein. Deswegen: dranbleiben. Achte beim Wechsel darauf, dass das Thermostat aufmacht und aufbleibt. Wenn Du fliegenden Wechsel machst, spasrt Du das Entlüften. Schlecht entlüftete Systeme, die man hätte gut entlüften müssen, sind übrigens gefährdeter als vernachlässigte Systeme, die zumindest keine Luft drin haben.


    Ausgesprochene Kühlerreiniger werden als "Nur-" Kühlerriniger angepriesen und können Dichtungen angreifen. Wenn damit kein ausgebauter Kühler gereinigt werden soll, würde ich die als letztes Mittel bei thermischen Problemen nehmen, aber nicht prophylaktisch.


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    Ob was passiert, hängt davon ab. Gerade bei Autos, die älter sind, nie teuer waren, es auch nie sein durften und die durch allerlei Hände gegangen sind, ist das Kühlwasser oft noch das Erste und das im mittleren zweistelligen Alter. Der Tod kommt bei solchen Autos, je moderner sie sind, trotzdem eher durch Ölschlamm als durch zu schlechte Kühlung. Leute, die das Auto aber dermaßen vernachlässigen, fahren oft weder weit noch besonders schnell. Umgekehrt wird ein Tuning-Fan alles für sein Auto tun und überhaupt nichts vernachlässigen. Deswegen kann man beide nur berenzt miteinander vergleichen.

    Das dreckigste Kühlwasser habe ich mal bei einem Peugeot 203 Pick-Up gesehen. Das Kühlwasser war zu dem Zeitpunkt etwa 35 Jahre alt, das Auto wurde ein- bis zweimal wöchentlich benutzt und hatte, was ausgesprochen bemerkenswert ist, noch die erste Zylinderkopfdichtung. Durch den Motor lief nur noch ein Rinnsal durch und nach einer Weile jeweils quälte sich etwas gallertartige, teils gelartige Masse heraus. Der Besitzer war hauptberuflich Holzhändler, fuhr angesichts der Ladung und der Endübersetzung selten schneller als 60 und nie mehr als 20 km. Das sind aber Geschichten aus alten Zeiten. Heute würde man das nicht mehr machen.

    Relativ schmutziges Kühlwasser hatte ich mal in meinem damals im Alter von 13 Jahren gekauften Citroen BX 16 TRX. Das Wasser könnte zu dem Zeitpunkt 9 Jahre alt gewesen sein. Ich habe das Wasser gewechselt, hatte Glück, dass nichts undicht wurde und wenn der Motor thermische Probleme hätte kriegen können, kann ich garantieren, hätte er sie gekriegt.



    * Korrelation vs. Kausalität: einmal ist keinmal - dreimal ist immer.

    Hier in der Nähe 10 Straßenkilometer ist eine Schule mit Kindern deren technisch hochgerüstete Eltern nicht wissen, dass ihre Kinder tablettenabhängig sind. In den weniger gut stituierten Familien, teils auch nur in Raucherhaushalten klauen Grundschüler ihren älteren Geschwistern Gras und lassen sich erwischen, wie sie es auf dem Schulhof verkaufen. Steht nicht im Polizeibericht, wenn die Schelme / Täter minderjährig sind.

    Ich erwarte von keinem, dass er etwas glaubt, was er nicht wissen möchte. Die Entrüstung ist also schon mal gerecht verteilt.


    Milton Friedmann kennt man heute nicht mehr (?!) Wur haben unsere eugenen Soezialisten Er gehört zu den bedeutendsten Wirtschaftswissenschaftlern des 20sten Jhd. Sagen wir es so: ich bin nicht neidisch auf Dein Selbstbewusstsein. 👍

    @ fischkopp 65 Das Geld ist vollkommen gerecht verteilt. Frei zitiert nach Milton Friedmann ist nichts Gutes daran, Gutes mit anderer Leute Geld zu tun. Erstens muss man es anderen gegen deren Willen wegnehmen. Zweitens tin Leute mit anderer Leute Geld nie etwas Gutes.


    Wollen wir von Politischen noch ins Religiöse driften und behaupten, man hätte nicht ausgiebig Gelegenheit gehabt, sich seine Eltern sorgfältig auszusuchen? An solche wilden Spekulationen glaube ich nun überhaupt nicht.


    Das Einzige was etwas unfair ist, dass man schon im Alter von 8 .. 9 Jahren vieles versemmeln kann und versemmeln darf, ohne dass man zu dem Zeitpunkt die nötige Weitsicht hätte. Umso gerechter finde ich es, dass die, die es nicht taten, heute mehr haben.


    Im Alter von 9 .. 10 Jahren fangen viele damit an, Zigaretten zu kaufen (1€ das Stück) Alkohol zu trinken und synth. Drogen zu konsumieren. Die Dinger stinken nicht, sehen aus wie die Tabletten, die die Eltern oft nehmen. Oma sagt: da hast Du 10€, kauf Dir was Schönes. Das zuende gedacht führt auch dazu, dass gesunde Nieren in der Bevölkerung sehr ungleichmäßig verteilt sind.

    Wäre wirklich Mal interessant, was ein 9 m Ostseekreuzer kosten würde, wenn man ihn über längeren Zeitraum und größerer Stückzahl bauen würde. Inkl Fock, Genua, Groß, Motor, Kompass, Kojenpolster und AF. Also Standard 1990.


    Standard 1990 ist schon ziemlich konfortabel. Wenn wir schon den Bleistift spitzen, würde ich noch etwas zurückgehen. Aber vorweg: bevor der Ku de von heute* sowas fährt, kauft sich einen Osmosebomber mit fast abgerosteten Kielbolzen.


    Aus 9m werden erstmal 8.50. sie folgende Streichliste ergibt sich aus der Standardausführung, wie sie einem Domp, einem qualitativ sehr guten aber für die sparsame Familie optimierten Boot entsprach. Stell das heute mal auf einer Bootsmesse aus:

    • Motor: ohne. statt dessen einen Schacht.
    • Mast / Baum / Pinne: Holz. Auch d. Mast massiv. Klampen am Mast ebenfalls Holz, später Plastik.
    • Wanten / Stage: verzinkt, später Edelstahl. Dazu 2 Stk. Wantenspanner (rechts UND links!) Vorn ein Stück verz. Kette mit Schäkeln.
    • Segel: Kunststoff oder Mischgewebe, zwei bis drei echte Latten im Groß. Bindereff 2fach, aber Du musst nicht wirklich reffen.
    • Schoten (3 Stk) und Blöcke (3 feste, 3 freie), ebenfalls Klampen um die (3fach geschlagenen) Schoten zu belegen.
    • "Genuaschienen": Hä? Senkrecht aufgeschweißter Flachstahl mit ca. 5 Löchern zum Einschäkeln.
    • Festmacherpoller, Handlauf: aufgeschweißt.
    • Ruderlager: Ruderlager? Stab in Rohr, Stahl auf Stahl, dazwischen etwas Fett, hält bis heute. Quietscht es zu laut, fehlt Fett.
    • Seereling inkl.(!) inkl Verzinkung, aber aufgeschweißt, dafür wenigstens mitlackiert. Ein Relingsdurchzug, Stahl, (...?)
    • Luken hatte sie auch. Material? Was wohl? Auf d. einen Seite zwei Schrauben als Scharnier, auf der anderen eine Schraube mit Rändelmutter.
    • Schiebeluk ohne S.L.-Garage selbstverständlich, dafür aus wohnlichem Holz, von Erwachsenen begehbar (!) und ein Steckschott, das sich viele in der Mitte oder etwas oberhalb durchgesägt haben.
    • Sprayhood? Baumzelt. Halb oder voll, selbst zu beschaffen.
    • Elektrik/Elektronik? Gegen Aufpreis drei bzw. vier vormontierte el. Lampen und eine Deckenlampe i.d. Kajüte.
    • Komfortausstattung. Holzgräting li u re im Cockpit und (geschätzt 5 cm) Schaumstoff innen mit Stoff oder Kunstleder bezogen als Kojenpolster. Anm. Sehr rückenschonend dieser Friesen-Futon.
    • Nautische Ausstattg.: Anker mit Zeisingen u. Bändsel am Bugkorb. Kettenvorlauf i. einer Pütz daneben.


    Innen:

    • Hauptkajüte: Stoßbank li u re., Klapptischchen um einen 2flammigen, sekbst zu beschaffenden Kocher draufzuschrauben. Wasserkanister unten drunter.
    • Vorpiek: Kojendreieck, bei den größeren zwischen Hauptkajüte u. Vorpiek li u re je ein Spind zur "eigenen Gestaltung". Viele haben sich auf einer Seite ein WC eingebaut oder ein Eimer-Chemical festgezurrt, auf der anderen Seite eine Vorhangstange festgemacht.
    • Komfortausstattung: Als Wandverkleidung gabs irgendeinen, mit Teppichkleber aufgebrachten Kunststoffbelag, farblich etwas abgesetzt vom Fußboden. Schwalbennester? Schapse? Schubladen? Rolex? - Nichts davon.

    Selbst die erheblich luxuriösere Wibo "Populaire" aus den späten 70ern hatte anfangs nicht viel mehr. Einen 10-PS-Diesel aber nichtmal eine Öldruckleuchte, Alumast, Edelstahlbug- u. Heckkorb, Wassertank, später sogar Vorschot-Winschen - aber nicht eine Curry- oder Kammklemme am ganzen Boot. Kocher, Pump-WC, bessere Wandverkleidung usw. Immer noch gegen Aufpreis.




    Hält das überhaupt? Außer dass einige die "Komfortausstattung" etwas ergänzt oder verbessert haben - bis heute. Keine Pannen, keine Probleme, keine verbastelten Segel-Woe. kein vergeigter Urlaub, weil man den Rückwärtsgang nicht reingekriegt hat oder ein anderer das Boot für eine rote Spitztonne hielt. Es gibt nichtmal Lukendichtungen, die sich setzen könnten.


    Jährliche Unterhaltskosten liegen bei insg. 3-4 Töpfen Farbe pro Jahr. 1x AF, 1x Grundierung, 1x Lackfarbe, Klarlack für's Holz, immer Stdby. ein Töpfcgen halb Leinöl halb Lackfarbe zur Pflege der stählernen Stoßleiste.



    * nicht praktisch bildbar sondern nur noch tveiretisch bildbar

    Eine Sicherung, die nie ausgelöst hat weil sie nie einen Anlass dazu hatte, die könnte zwar funktionieren, müsste es aber nicht.


    AC / DC ist der Sicherung erstmal egal. Erstere stellt aber geringere Ansprüche an den öffnenden Kontakt, an dem der entstehende Lichtbogen ja möglichst rasch abreißen soll. Während er bei AC spätestens beim nächsten Nulldurchgang erlischt < 1/100s bei 50 Hz, könnte er bei Gleichspannung erhalten bleiben - v.a. im Kurzschlussfall. Dass derKontakt aber so wenig weit öfnet, dass selbst bei 24 Volt, von mir aus auch noch 48, ein Lichtbogen stehen bleibt, halte ich für äußerst fraglich.


    Entsprechend groß ist die Auswahl. Normalerweise ist die Auslösecharakteristik so, dass der LSS / Sicherungsautomat bei Kurzschluss schnell und bei überlast verzögert auslöst. Das kann im betriebsmäßigen Einsatz durchaus Vorteile haben.


    Wenn er nie auslöst, hat das zwar auch Vorteile, lässt aus meiner Sicht aber kaum Rückschlüsse auf seine Funktionstüchtigkeit zu. Es ist wie eine Kontrollampe, die nie angeht, außer vlt. mit einem Prüftaster.

    Gerne. Das angehängte Ruder gibt doch etwas Hoffnung. Ob nun ab MCA Categorie 2 oder doch schon ab 3 vorgeschrieben* (?!) - ein Notruder ist in den meisten Fällen ein angehängtes Ruder.

    Man kann sich bestimmt auf den Standpunkt stellen, dass das für eine Zulassung nach einer beliebigen CE-Kategorie freigestellt ist, aber zweckmäßig wäre der Verzicht ja ganz offensichtlich nicht.


    Insgesamt hieße das, dass man ein wie auch immer geartetes Risiko hat, sein Hauptruder zu verlieren, dass aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Notruder unbrauchbar wird, sehr gering ist. Nur 4% der Schäden sind schwer. Es setzt lediglich voraus, dass das einem angehängten Spatenruder möglichst unähnlich ist.

    Ganz so burnoutmäßig sollte man sich einen kleinen Elektroaußenborder, der einem das Rudern abnimmt, nicht vorstellen. Zum Fahren schaltet man ihn ein. Ganz ein - nicht halb. Danach setzt sich das Boot gemächlich in Bewegung.


    Das zumindest, sofern wir noch von dem aus #1 sprechen:

    - kleines Dinghy (2 Pers).

    - einen Motor dazu, günstig und funktionell.

    "Das Interesse richtet sich bei uns vor allem auf das Segment 40 Fuß. Die Nachfrage nach kleineren Booten ist sehr gering.”

    Zunächst kann ich mir das gut vorstellen, soviel vorweg. In vorangegangenen schlechten Zeiten für den Yachtsport war es aber sehr ähnlich: nur sehr kleine und sehr große Boote gingen gut. Im jeweils mittleren Segment, das waren ursprünglich 25 bis 28, dann 28 bis 31 Füße, verfielen die Preise bis ins Bodenlose. Dazu dann der Aspekt, dass Käufer feststellten, dass schon ein paar Ersatzteile teurer sind als das was sie für das ganze Boot bezahlt haben.