Posts by Go_for_Speed


    Du behauptest ja, in Holland würden keine Kontrollen bzw. Ordnungsstrafen o.ä. verordnet ? etc etc...
    Es ging da nicht um über 15 mtr....usw....

    Wo habe ich das behauptet?
    Ich habe geschrieben, dass du in den Niederlanden von der niederländischen Waschpo nur belangt werden kannst für Vergehen, die nach niederländischem Recht strafbewehrt sind.
    Von daher ist die niederländische Waschpo gar nicht berechtigt, von einem Deutschen einen Bootsführerschein zu verlangen, wenn ein Niederländer zum Führen desselben Bootes keinen Führerschein brauchte. Es gilt in den Niederlanden nämlich niederländisches Recht und deshalb ist es völlig egal, was der Bootsführer für eine Nationalität hat und welche Vorschriften in seinem Heimatland gelten.


    Mal sehen, wielange du deinen Unsinn hier noch verbreiten willst - ist mittlerweile wieder lustig... :grinning_squinting_face:

    So langsam ist es nur noch nervig. Lies doch erstmal deine zitierten Texte richtig.
    Als Lesehilfe habe ich die entscheidenden Punkte rot markiert...


    sorry, da die niederländische Waschpo auch und sogar Alkoholkontrollen macht, wird da auch nach dem Zertifikat gefragt.
    Nicht dabei ? kann es schon mal Ärger geben.
    ...
    Auch die holländische Waschpo verhängt in gravierenden Fällen Ordnungsstrafen.


    Das ist schlichtweg Unsinn.
    Die holländische WaschPo kann nur Strafen verhängen für Vergehen, die nach niederländischem Recht strafbar sind.
    Da in den Niederlanden Sportboote führerscheinfrei (in klar definiertem Umfang) gefahren werden dürfen, haben sie gar keine rechtliche Grundlage, von einem Deutschen einen Führerschein zu verlangen.


    So langsam solltest auch du erkennen, dass deine Rechtsauffassung einfach nur falsch ist... :winking_face:


    Und somit muss man als deutscher auf deutschem Boot unter deutscher Flagge dort einen deutschen Führerschein haben....nach deutschen Regularien !

    Ein falsche Aussage wird auch durch ständiges Wiederholen nicht richtig... :face_with_rolling_eyes:


    Erklär doch mal, was z.B. die niederländische WaschPo machen kann, wenn sie ein deutsches Boot kontrolliert und der deutsche Führer des Bootes kein deutsches Befähigungszeugnis vorweisen kann...
    Ist hypothetisch, weil die niederländische WaschPo niemals eine Führerscheinkontrolle bei einem in den Niederlanden scheinfrei zu fahrenden Boot machte - aber wenn denn doch, was dann???


    Akzeptanz: Es ist in Potsdam (Binnen) passiert, dass ein holländisches Schiff an die Kette gelegt wurde, weil der Besitzer keinen Befähigungsnachweis für diese Schiffgröße (zum Wohnschiff umgebautes Frachtschiff) hatte. In den NL bräuchte er keinen, war seine Meinung, dann auch nicht in D. Sah die WaschPo anders und er durfte einen Skipper anheueren, der ihm das Teil wieder in die NL fuhr.

    Wird schon einen Grund gehabt haben, warum die WaschPo das anders sah.
    Höchstwahrscheinlich war das Boot länger als 15m und der Niederländer kannte die Regeln des eigenen Landes nicht richtig... :winking_face:


    Denn es geht ja nur darum, welchen Schein er haben muss.
    Niemand hat gefragt (hoff ich doch :loudly_crying_face: ) ob auch in Thailand die deutsche Seeschiffahrts-Strassenordnung gilt ?
    Falls das jemand immernoch nicht gerafft hat... es geht um den "sogenannten Befähigungsnachweis".


    Ich frage mich allerdings, was so schwierig daran sein soll zu verstehen, dass vom Grundsatz in den meisten europäischen Ländern (Ausnahme z.B. Kroatien) ein Deutscher den Befähigkeitsnachweis besitzen muss, den er auch in seinem Heimatland Deutschland für das entsprechende Sportboot haben müsste. Und in Ländern, in denen kein Befähigkeitsnachweis erforderlich ist, braucht auch ein Deutscher keinen solchen Nachweis.


    Man merkt, es ist derzeit Winter ... :face_with_rolling_eyes:

    Irgendwie scheinen manche Quellen in deinem PDF-Dokument aber etwas veraltet zu sein...


    Italien:
    ...Bootshaftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben;
    Mindestdeckungssumme 1,5 Mio. DM.


    Niederlande:
    ...Bootshaftpflicht: vorgeschrieben für "schnelle Boote". Mindestdeckungssumme 1,25 Mio. Gulden.


    Norwegen:
    Führerscheinpflicht für Sportboote über 8 m Länge oder mehr als 25 PS.
    Stimmt so allgemein ausgedrückt nicht! Wer z.B. vor dem 1.1.1980 geboren wurde, braucht auch weiterhin für Sportboote keinen Schein...


    Spanien:
    Bootshaftpflicht ist gesetzlich für Boote ab 6 m Länge sowie für Wasserscooter vorgeschrieben. Mindestdeckungssummen 240 000 DM für Personen und 192 000 DM für Sachschäden.



    Grenzübertritte auf See:
    Vor dem Verlassen der Hoheitsgewässer eines Landes und beim Einlaufen in Hoheitsgewässer im Zollhafen (Port of Entry) aus-/ einklarieren. Es gilt auch für Boote von EU-Bürgern, die sich über See von einem EU-Land in ein anderes bewegen.
    Ich glaube nicht, dass ich in z.B. Dänemark als Deutscher einklarieren muss... :winking_face:
    :winking_face_with_tongue: :confused_face:


    Zu Kroatien passt es aber nicht ganz.


    Nach Kroatien wurde aber nicht gefragt, sondern nach Ostseestaaten und da gilt überall:
    Es ist der Bootsführerschein erforderlich, der auch im Heimatland erforderlich.
    Für Polen bedeutet dies beispielsweise:
    Ein Pole benötigt einen Bootsführerschein, wenn sein Boot länger als 7,50m ist.
    Für einen Deutschen gilt diese Regel in polnischen Gewässern nicht, da es eine solche Regel in Deutschland nicht gibt und Polen nur die Führerscheine für Ausländer fordert, die im jeweiligen Heimatland gelten... :winking_face:

    und das Booterl war ne ecume de mer...
    so nu langts....hab soweit das, was ich brauche.


    Würde mich mal interessieren, was denn nun das Ergebnis für dich ist...


    Nur der guten Ordnung halber - das richtige Ergebnis wurde von txg gepostet:


    Hm, also nach meinem Kenntnisstand gilt: Deutsches Boot heisst deutsche Regeln. Und die besagen Schein ab 15PS. Heißt also wahrscheinlich dass für dieses Boot keinerlei Schein nötig ist, wenn es eine normale Motorisierung hat.

    Digger macht hier weder Werbung für Bente24, außer man sieht die Teilhabe an einer Diskussion als solche an, noch hat er sich über Verkaufsdetails ausgelassen. Er hat lediglich gesagt (was mich erstaunt hat), dass bente24 schon zu kaufen ist, der Preis 25.000 € brutto ist und ein paar Austattungsdetails beispielhaft angeführt, wohl um zu zeigen, dass es außer dem unfertigen Protoyp-Body schon Pläne für eine gewisse Ausstattung existieren.


    Brutto-Netto egal Hauptsache 25.000€...


    Hier wurde behauptet, dass gerade der genannte Preis von 30.000€ brutto ein besonderes Highlight wäre (nach dem Motto: Back to the roots) und ich habe dann 2 Beispiele angeführt, was man für 30.000€ bereits heute kaufen und segeln kann. Und siehe da: Ein Boot wie die Bente... :winking_face:


    Und woher kommt der optimale Windwinkel für ein autonomes Boot? Vom Samichlaus?

    Du hast noch nie ein Modellboot gesteuert oder?


    Nochmals: Man stellt die Segel entweder fest ein, wenn man keine separat steuerbare Segelwinde hat. Dann versucht das Boot automatisch, immer den sich aus der Segelstellung ergebenen Windwinkel zu segeln. Dieser Einstellwinkel wird eigentlich immer empirisch ermittelt. Oder man hat eine separat zu bedienende Winde und dann kann man die Segelstellung während der Fahrt optimieren.
    Schau dir einfach mal eine Modellbootregatta an.


    Dabei ist es übrigens völlig gleichgültig, ob das Boot händisch per Fernsteuerung gesteuert wird oder ob diese Steuerung über einen separaten Rechner erfolgen soll. Die Handlungsweise bleibt gleich.


    Glaub es und glaub es nicht: Windabdrift ist kein Thema dabei...


    Das, was ich scheinbar nicht rüberbringen kann, ist, dass der Tröötöffner versucht, das ganze zu berechnen, um damit einen autonomen Segelboot zu konstruieren. Für das muss er wissen, wie es im Grundsatz aufgebaut ist.

    Was du offensichtlich nicht einsehen willst, ist, dass man bei Kreuzkursen auf Seen, und um die geht es bei der Fragestellung ja, keine Komponente "Abdrift" zu berücksichtigen braucht. Man fährt den optimalen Kurs zum Wind und gut ist es. Wann gewendet wird, muss separat entschieden werden. In meinem ersten Link ist die entsprechende Handlungsweise hinreichend verständlich beschrieben. Vom Ablauf für ein Modellboot wäre es dann so, dass beim Start das Boot auf den besten Windwinkel für den vorherrschenden Wind eingestellt wird und dann segelt das Boot quasi automatisch immer diesen Windwinkel. Die Software muss nur ermitteln, wann gewendet werden soll. Dies geschieht dann nicht nach festen Wegepunkten, sondern nach dem jeweils gerade anliegenden Kurs zur Tonne. Wenn aber eine Windmesseinrichtung an Bord wäre, könnte man schneller und exakter reagieren...


    Wenn Du Pech hast, dann wird der Kurs so hoch, dass Du doch wenden musst.


    Mit genug Vorhalten um die Abdrift zu kompensieren kannst Du dieses extra Wenden vermeiden.


    Ich wusste noch gar nicht, dass man auf Kreuzkursen über den optimalen Windwinkel hinaushalten sollte und somit das Wenden vermeiden kann. Danke für die Aufklärung... :face_with_rolling_eyes:

    Was die Bente "besonders" macht, ist der attraktive Preis.


    Klar, die 25 haben sie nicht geschafft und erzählen nun was von netto, aber mit kapp 30K steht das Boot preislich gut da. Wer das nicht so sieht, möge bitte Beispiele mit vergleichbarem/besseren Preis nennen (Neuboote natürlich).


    Dann klick mal MAK seven oder Skippy 750 Performance, um nur 2 Beispiele zu nennen... :grinning_squinting_face:
    Weshalb da der Preis der Bente attraktiver sein soll, erschließt sich mir nicht.


    Ich empfehle Dir wirklich, mal in einem stillen Augenblick zu überlegen, wie die VMG berechnet wird.


    Ein VMG-Anzeigeinstrument ermittelt die Anzeige aus dem Windwinkel und der Geschwindigkeit durchs Wasser(Logge!). Nix mit Abdrift oder ähnlichem...
    Anders als die VMG-Anzeige eine GPS-Gerätes. Dort wird Geschwindigkeit über Grund(!) ermittelt und der Kurs zum Ziel in Relation gesetzt.


    Ich denke, das Thema ist durch... :grinning_squinting_face:

    Es bedarf keiner Tabellen oder Messungen für Abdrift in stehenden Gewässern!
    Die Abdrift ist integraler Bestandteil bei der VMG-Anzeige und muss in keiner Weise separat berücksichtigt werden - jedenfalls solange es sich um ein stehendes Gewässer handelt.


    Nochmals: Wenn ich die beste Geschwindigkeit in Richtung Wind erziele, muss ich nicht noch auf eine durch den Wind verursachte Abdrift achten.
    Bei Kreuzkursen ist die VMG zum Ziel normalerweise unterschiedlich, weil der Wind selten dauerhaft und unverändert direkt aus der Zielrichtung kommt. Deshalb segelt man auch auf Hole- und Streckbug.
    Die beste VMG zur Windrichtung wird aber immer durch einen optimalen Windeinfallswinkel bestimmt ...


    Ich kenne keinen Regattasegler mit einer Abdrifttabelle, aber viele, die dir den besten Winkel für eine bestimmte Windgeschwindigkeit ihres Bootes nennen können, um höchstmögliche VMG zum Wind zu erzielen.