Posts by F28

    Ich benutze immer und nur Grotamar.

    Dito. Allerdings ist meine 1-Liter-Flasche jetzt fast 10 Jahre alt und fast leer. Muss langsam mal gucken, woher ich die nächste Pulle bekomme (ebay?).

    Diese Aussage von Robert, und das was er weiter schreibt, kann ich nur unterstreichen. Ich lasse für den Winter möglichst wenig Diesel (genauer: GTL) im Tank und inspiziere den im Frühjahr.

    nochmal: dito. Einzige Ausnahme: bei mir kein GTL, sondern meist schlichter Diesel von einer Auto-Tankstelle. Und manchmal das Zeug, das man an irgendwelchen Bunkerstellen nehmen muss.


    Gegen Ende der Saison wird nicht mehr nachgetankt, das Boot bleibt im Winter im Wasser und der Rest des Diesels wird durch die Heizung verbraucht.

    Im Frühjahr wird dann der Inspektionsdeckel geöffnet. Der Vorteil meines Tanks gegenüber dem von Rüm Hart: unser Tank liegt etwas schräg, so dass sich die paar Krümel immer in einer Ecke sammeln. Meist sind es ca. 1 bis 2 Quadratzentimeter Schmutz, den ich mit einem Küchenpapier einfach rauswischen kann.


    Die Kombination von Grotarmar und der regelmäßigen Inspektion hat bisher perfekt funktioniert.

    Ob man das Gerät auch einschicken kann? Vielleicht habt ihr dazu ja auch einen Tipp. Oder kann man das selbst?

    frag mal ugies:

    Den hatte ich vor einigen Jahren exakt um folgende Dinge beauftragt, die er perfekt erledigt hat:

    Quote

    mein UKW-Funkgerät (Nexus VHF NX2000) braucht folgende Modifikationen:

    1. Binnenfunk freischalten (bisher geht nur Seefunk, da ich aber gelegentlich in Holland auch Binnen fahre, brauche ich Binnen- UND Seefunk)

    2. ATIS-Kennung eingeben (9211102462)

    3. Kanal 31 freischalten (braucht man in Holland für viele Häfen)

    Genau die Dinge dürften für Dich ebenfalls relevant sein (mein Funkgerät kam damals auch aus DE und musste an NL angepasst werden)

    Zufälligerweise war die Polizei und die Finanzpolizei auf dem Steg unterwegs als ich zum ersten mal festgemacht habe und haben uns gefiltzt.

    tja, in unserem Hafen (Colijn) und in Vlissingen wurden in den letzten Jahren Schlepper erwischt, die versucht haben, Migranten per Segelboot zu transportieren. Seitdem haben die Sicherheitsbehörden unsere Häfen genau im Auge.

    Hat aber keine ernsthafte Bedeutung für brave Segler wie uns.


    Und es gibt ein paar Kanäle wie 31 die viel benutzt werden und normalerweise auf deutschen Funkgeräten nicht verfügbar sind.

    der Kanal 31 wird oft benötigt, um Havenmeester anzufunken und um einen Liegeplatz zu bitten. Durchaus nützlich. Das Funkgerät muss man dann modifizieren lassen, wenn es diesen Kanal nicht hat.

    Die Anmeldung meiner Tour habe ich Online gemacht, aber weder bei der Einreise in Shetland noch bei der Ausreise aus Wick hat sich irgendein Offizieller blicken lassen

    in den Jahren vor 2020 waren wir regelmäßig mit dem Boot in GB - seit Brexit + Corona gar nicht mehr.

    Im kommenden Sommer 2024 wollen wir mal wieder rüber. Deshalb interessiert mich sehr, wie die Sache jetzt in der Praxis läuft.

    Wenn ich das richtig interpretiere, muss ich

    - als Skipper dafür sorgen, dass alle Leute der Besatzung ordentliche Papiere (= Reisepässe) haben

    - vor der Überfahrt mich per Online bei der BorderForce anmelden


    Und dann?? Verstehe ich das richtig, dass in der Praxis überhaupt nix besonderes mehr passiert?

    Würde heißen, ich könnte mich dann (wie schon immer) nach der Überfahrt einfach bei irgendeinem beliebigen Hafen (Ramsgate, Dover, Eastborne, whatever) per Funk anmelden und um die Einfahrt bitten. Ob die BorderForce dann irgendwann im Hafen zur Kontrolle kommen würde (oder nicht), wäre ja egal, denn das hatten wir auch früher schon mehrfach erlebt.


    Bitte um Aufklärung der Leute, die in den letzten Jahren das in der Praxis erlebt haben.

    Die neuen Raymarine-Plotter haben doch alle gar kein NMEA 0183 mehr, sondern nur NMEA 2000 (plus Wifi und Ethernet).

    Smarty: müsste mal sagen, welchen Plotter-Typ er am Steuerstand installiert hat. Sonst können wir keine verlässliche Hilfe liefern.

    war der für mich interessante Teil dann die Halle 10 mit dem ganzen Zubehör. Was es alles gibt :smiling_face: - wenn man aber keine aktuelle Idee hat, lässt man sich einfach treiben.

    das ging mir genauso. Einerseits der Gedanke: "eigentlich brauche ich alles, was hier angeboten wird!".

    Dann der Gedanke: "hm, das würde zu teuer, kostet zu viel Zeit, und ich kann nicht alles nach Hause tragen".

    Dann die Konsequenz: einfach durchschlendern und (fast) nix kaufen.

    Hanse Sails in Brouwershaven ist mein Tip. Unser Gross und Gennaker sind von da, wir sind sehr zufrieden.

    Danke für den Hinweis!

    Habe gestern auf der BOOT mit Ullman Sails (ebenfalls Brouwershaven) gesprochen und warte auf das Angebot.

    Hanse Sails werde ich als Alternative in's Auge nehmen.

    (jetzt muss ich mich übrigens erstmals ernsthaft mit der Frage beschäftigen: bleibe ich wie bisher bei Dacron, oder steigen wir auf das moderne Tuchzeugs um...)

    danke für den Tipp.

    Sail Select sitzt ja in der Nähe von Antwerpen, und unser Boot liegt im Süden in der Oosterschelde. Ich habe keine Ahnung, ob die auch Aufträge für Boote übernehmen, die etwas weiter entfernt liegen... werde jedenfalls mach nachfragen.

    Gerade zurück aus Düsseldorf, beim Segelmacher meines Vertrauens die neue Selbstwendefock besprochen

    Morgen werden wir auch dort sein und ich werde nach einem Segelmacher meines Vertrauens suchen, der in den Niederlanden sitzt und unser Boot in Colijnsplaat neu versorgen soll.

    Erster Ansatz soll ein Besuch bei Ullman Sails (Brouwershaven) werden, mit denen ich aber noch keine Erfahrung habe.


    Welchem Segelmacher vertraust Du denn dort?

    Ist man nur mit einem Saildrive tatsächlich vor Leinen im Propeller und vor Korrosion der Schwingungsdämpfer gefeit?

    Eine berechtigte Frage.

    Leinenverwicklung am Saildrive-Propeller kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, scheint aber eher selten ein Problem zu sein. Das liegt vermutlich daran, dass diese Props deutlich tiefer und weiter vorne liegen als bei einer Wellenanlage. Wenn man Leinen im Wasser hinter sich herschleppt, erreichen die eher den weiter oben und hinten liegenden Wellenprop als den Saildrive-Prop. Man hört eher mal von Angel-Leinen, die sehr dünn sind, sich zwischen Saildrive und Propeller reinzwängen und den Simmerring beschädigen.


    Zu den Schwingungsdämpfern: natürlich können die auch beim Saildrive vergammeln. Aber die haben beim Saildrive halt kein Problem mit einer schlechten Ausrichtung von Motor und Welle. Die Schäden, von denen ich mitbekommen habe, lagen immer am Kranungs-Unfall: der Gurt wurde versehentlich über den Saildrive gelegt und beim Kranen wurde die Maschine vom Fundament weggedrückt. Natürlich sehr blöd...


    Alles in allem: bei der Wellenanlage sind eingefangene Leinen, Plastikplanen etc. offenbar ein deutlich größeres Problem als bei Saildrives. Was mich persönlich aber nicht davon abhalten würde, auch ein Boot mit Wellenanlage zu kaufen. Man muss halt wissen, worauf man achten muss.


    (PS: der Quallenschubser war schneller :winking_face:

    Davon kann man ausgehen. Der Bruch hat mit der Wellenanlage nichts zu tun (ebensowenig wie der dicke Mann aus Wanne Eickel)

    Du solltest Dich mehr mit Wellenanlagen beschäftigen als mit dicken Männern.

    Hier kannst Du Dich fortbilden:


    Link 1

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    Ein Freund von mir wollte in Friesland binnen mit seiner 28er Beneteau einen Hafen verlassen, nach wenigen Metern ein Ruck, Motor aus, nichts ging mehr. Er hatte sich eine Leine gefangen. Das hat ihm Welle verbogen und Motorblock aus dem Fundament gerissen. Tausende € Schaden, war zum Glück versichert.

    Link 2

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    Bei meiner Vindö 30 (Baujahr 75) ist bei einem Anlegemanöver ein Tampen in die Schraube geraten....

    Es ist faktisch jedoch so, dass durch die ruckartige Krafteinwirkung der gesamte Motorblock - befördert wahrscheinlich auch durch die Materialermüdung 40 Jahre alter Bauteile - aus dem Motorlager gerissen wurde. Die Gummifüße hat es zerlegt, sie müssen ersetzt werden (siehe Bilder)-

    Link 3

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    Ähnlich wie Leinen im Propeller, da hat es auch mal Motorlager aus dem Fundament gerissen.

    Ich kenne tausend Wellenanlagen die unbeschadet sind.

    Heißt also: Du kennst keine Fälle, wo das Rausfallen des Motors auch im Falle des Saildrive-Antriebes passiert ist.

    Dabei bleibt es also bei meinen eigenen Erfahrungen - es sei denn, irgendjemand sonst hier weiß etwas mehr darüber.


    (um sicherheitshalber etwas klarzustellen: mein Ziel ist es nicht, die Wellenanlagen im Vergleich mit den Saildrives schlechtzureden. Ich bin lediglich daran interessiert, meine eigenen praktischen Erfahrungen mit den Erfahrungen anderer Leute auszutauschen.)