Posts by F28

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    Original von jugocaptan
    F28: einfach googeln????[/SIZE][/B]


    ja, ein wirklich guter Einfall. Werde ich demnächst mal in Erwägung ziehen...und wenn ich damit fertig bin versuche ich rauszubekommen, wie man sooo große Buchstaben malen kann...

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    Original von jugocaptan


    Da der Abstand Mastfuss - Spiegel wesentlich grösser als Spiegel - Masttop ist, kann das nicht sein. Auch die 100-120 Kg kommen mir ein bissl viel vor


    Hallo jugocaptan,


    wo hast Du das nette Bild von meinem Schiffchen her? Gibt's da noch mehr von? Wenn ja, wo?


    Aber das mit dem Abstand stimmt schon. Mal ganz laienhaft auf Deinem Bildchen mit dem Lineal vom Bildschirm abgemessen: Abstand hinteres Ende des Cockpits (da, wo die Schere steht) bis Mastfuß: 27 mm.


    Gesamte Mastlänge (auf dem Bildschirm natürlich nur...): 62 mm


    62 - 27 = 35 mm. Heißt also: 27 mm liegen bugwärts der Mastschere, 35 mm achteraus. Mast dürfte zwar im Top eher dünner sein als am Fuß, aber es reicht noch, um achterlastig zu sein.


    Das Gewicht von 100 bis 120 kg habe ich nur grob geschätzt, ist aber in jedem Fall verdammt unhandlich für jemanden, der bisher nur Surf-Riggs bewegt hat. Da muß ich mich wohl umgewöhnen...

    Besten Dank erstmal für Eure Tips!


    Ich denke, ich werde es im nächsten Jahr mal so versuchen: Baum ab, Mast auf die Schere ablassen (geht mit der Talje des Voreigners sogar einhändig), Mast im Mastfuß lassen und ordentlich festzurren (by the way, die Welllen auf dem Waal habe ich bei der Überführung bereits kennengelernt, ich war sehr beeindruckt...) und dann los.


    Wenn absehbar ist, daß es eng werden wird (z.B. Schleusen oder Häfen) werde ich das Ding wieder in die Senkrechte ziehen (Spibaum + Talje bleiben nach dem Ablassen natürlich dran). Übrigens auch dann, wenn man ungeplanterweise in die Dunkelheit gerät und das Dampferlicht benötigt.


    Die Lösung mit der Rolle hatte ich auch überlegt. Was bei mir dagegen spricht: wenn der Mast auf die Schere abgelassen wird, liegt der Schwerpunkt offenbar noch achterlich von der Mastschere (selbst, wenn diese ganz hinten am Spiegel steht). Um den Mastfuß beim Lösen am Hochkommen zu hindern muß sich da ein 80kg-Mann draufstellen um das Ding zu bändigen. Das ist mir irgendwie zu heikel, ich wiege nämlich nur 70kg...

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    Original von Zeelandfan


    Mit Zeelandtips kann ich Dich reichlich versorgen - habe da 18 Jahre lang gesegelt :smiling_face: . Wir können uns ja mal einen Abend zusammenhocken - wohne in Eschweiler...und beim Freischwimmen helfe ich gerne :winking_face:


    Hallo Zeelandfan, ich komme drauf zurück, sobald der Frost uns dauerhaft aus seinen Klauen entläßt :winking_face:


    Gruß
    Fritz

    Hallo Henning und Zeelandfan,


    jou, so wie auf dem oberen Video hatte ich mir das gedacht. Wobei der sogar den Baum dranläßt, was natürlich noch eine Nummer bequemer ist.


    Den Mast nach jeder Brücke wieder aufzurichten ist mir fast schon zu riskant. Wie ich mich kenne, vergesse ich dann vor der xten Brücke, daß der Spargel noch oben ist.


    Dann lieber alles ordentlich auf der Mastschere (oder wo auch immer) "feströdeln" und mit schrägem Mast gen Seeland tuckern.


    Zeelandfan: ich sehe grade, daß Du auch aus AC kommst. Ich glaube, ich könnte für die nächste Saison ein paar "Zeeland-Tips" gebrauchen - sobald wir segelmäßig soweit sind, daß wir unsere Nase aus unserer Badewanne in Ophoven rausstecken können...und sozusagen das Nichtschwimmer-Becken verlassen können.

    Hallo Experten,


    im letzten Herbst habe ich erstmals vor der Überführung unseres Bootes (Friendship 28 ) gemeinsam mit dem Vor-Eigner den Mast gelegt. Mittels Spi-Baum und speziell dafür hergestellter Talje ging das auch ganz passabel. Allerdings ist der Mast bei dieser Größe doch schon etwas unhandlich - ich schätze mal 100 bis 120 kg. Das Legen war denn auch nicht das Problem - der "Transfer" des Mastes in Richtung Bug-Korb war jedoch ein Akt, für den 2 kräftige Männer erforderlich sind.


    Deshalb grübele ich jetzt, wie man diese Aktion so gestalten kann, daß ich das auch mit meiner Liebsten (50 kg Lebendgewicht) hinbekomme. Da wir an der Maas (NL) liegen, wird uns diese Aktion ab dem nächsten Sommer des öfteren bevorstehen.


    Als fauler Mensch ist für mich der nächstliegende Gedanke: warum eigentlich nicht einfach den Mast nach dem Ablassen auf die Mast-Schere am Heck dort lassen, wo er dann ist - heißt: der Mastbolzen bleibt im Mastfuß. Der Mast liegt dann auf der Schere am Heck und ragt schräg nach hinten/oben. Der Masttopp dürfte dann etwa 4m (sehr grob geschätzt) über der Wasserlinie stehen, was für unsere Brücken reichen sollte.


    Da die Püttinge für die Wanten genau am Drehpunkt des Mastfußes liegen könnte ich die Wanten einfach dranlassen. Das Ganze hätte dann auch den Vorteil, daß ich nicht die ganze Mastelektrik ab/anklemmen muß - oh ja, und außerdem hätte ich dann sogar Marifoon (UKW-Antenne sitzt auch im Top).


    Da ich jedoch noch niemanden mit so einer Maststellung habe rumfahren sehen (zumindest nicht außerhalb des Hafens) gehe ich mal vorsichtshalber davon aus, daß es gewichtige Gründe dagegen gibt.


    Aber welche sind das? Was spricht dagegen, mit dieser zumindest scheinbar bequemen Lösung von Roermond aus über die Maas nach Seeland zu schippern??


    Gruß
    Fritz

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    Original von Nordmann
    Es ist eine Tragödie, die nicht auch noch der Lächerlichkeit ausgesetzt werden sollte.
    Irgendwo hört der Sarkasmus auf.


    nun ja, die Erkenntnis, daß es sich um eine Tragödie handelt, hatten wir schon ein paar Seiten vorher. Im Übrigen wüßte ich jetzt nicht, wer die Verunglückte "der Lächerlichkeit ausgesetzt" haben sollte.


    Und Sarkasmus ist eine feine Sache, um mit Sachen fertigzuwerden, die einen ankotzen. Und mich kotzt diese ewige Beschäftigung mit der Psyche an, die "wir" uns in den letzten Jahren angewöhnt haben.


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    Original von Grautvornix
    @peje: weil (vermutlich) die Sache mit der Therapie ein riesen Geschäftszweig geworden ist und viele Menschen einfach zu viel Zeit haben


    hab da vor einiger Zeit ein Foto von einer Baustelle aus den 50ern gesehen: Laster mit Anhänger mit Sand beladen. Auf Laster und Anhänger stehen ca. 15 Leute mit Schaufeln, die den Sand in Loren schaufeln. Gleiches Bild heute: einer im Führerhaus am Hydraulik-Hebel, vielleicht noch einer, der zuschaut. Preisfrage: wo sind die anderen 13 Leute? Richtig, die praktizieren alle als Psychologen...und brauchen Kundschaft!

    ups, ich dachte, das wäre hier ein gesittetes Forum mit vernünftigen Menschen...ich bin verschreckt...


    Aber natürlich müssen die Soldatinnen und Soldaten nach so einem Ereignis hurtigst nach Hause geschafft werden. Denn die sind jetzt alle völlig traumatisiert und bedürften der Seelsorge, PTBS-Nachsorge und was die Neuzeit sonst noch so auf Lager hat. Und das geht nur zu Hause - wobei mir einfällt: hat die Fock eigentlich keinen Bord-Psychologen? Unverantwortlich! Ich fordere die sofortige Installation eines solchen auf jedem Fzg der Marine, das länger als 1m ist!


    Ich hoffe, wir können uns noch viele Jahre den Luxus erlauben, uns so ausgiebig mit der Psyche zu beschäftigen, wie es derzeit der Fall ist.

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    Original von Sven-1973
    Was willst Du uns damit sagen? :confused_face:


    damit will ich sagen, daß ich zu blöd bin hier auf die richtigen Knöpfe zu drücken - der Beitrag gehört in den Trööt "Soldatin stürzt aus Takelage", und ich habe "Thema erstellen" statt "Antworten" gedrückt...

    zum Thema "Mädels und Kraft" ein gänzlich unwissenschaftlicher Beitrag aus eigenem Erleben: ich bin in einer reinen Sportlerwelt aufgewachsen und kenne reichlich wohltrainierte Damen - ich habe aber noch nicht eine einzige Lady erlebt, die auch nur einen einzigen Klimmzug hinbekommen hätte. Ob Klimmzüge einem im Mast der GF weiterhelfen ist dann wieder eine andere Frage...

    zum Thema "Mädels und Kraft" ein gänzlich unwissenschaftlicher Beitrag aus eigenem Erleben: ich bin in einer reinen Sportlerwelt aufgewachsen und kenne reichlich wohltrainierte Damen - ich habe aber noch nicht eine einzige Lady erlebt, die auch nur einen einzigen Klimmzug hinbekommen hätte. Ob Klimmzüge einem im Mast der GF weiterhelfen ist dann wieder eine andere Frage...

    Hallo Einwinterungs-Experten,


    vielen Dank für Eure Tips. Die Sache mit der Einwinterung des Trinkwassertanks mittels Aldi-Fusels habe ich in Kooperation mit einem etwas erfahreneren Kumpels noch etwas ausgearbeitet. Momentan lautet der Plan: wir nehmen teuren Fusel und trinken den im Frühjahr gemeinsam leer... mal gespannt, wie das Zeugs dann schmeckt, wenn es aus dem Wasserhahn rinnt und die im Winter im Alk verreckte Flora und Fauna mitbringt.


    Ach ja, noch was: durch einen anderen Thread bin ich auf des Thema "Dreck im Tank" aufmerksam gemacht worden. Da mein Tank (40 Liter) jetzt halb leer ist und ich ohnehin die klemmende Füllstandsanzeige rausholen muß überlege ich, ob ich das Teil mal ganz leere und mir mal anschaue, was da so alles drin sein mag (mein Boot ist immerhin auch 17 Jahre alt). Frage nun: wie kriege ich den Rest-Diesel (ca. 20 Liter) am besten raus? Per Saugheber ginge zwar, aber Diesel schmeckt beim Ansaugen schlecht. Gibt es da irgendwo eine preiswerte Pumpe zu kaufen?


    Gruß
    Fritz

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    Original von Squirrel
    Die Bordtoilette kann man nun wirklich einfach mit einem Schluck Frostschutz winterfest machen. Beim Trinkwassersystem geht das im Prinzip auch, hier musst Du aber darauf achten, auch Trinkwassergeeigneten Frostschutz einzusetzen, das Zeugs für den Motor ist nicht sehr gesund....


    Hallo Squirrel,


    gab's da nicht mal vor Jahren ein paar österreichische Bauern, die ihren Wein mit Glykol veredelten? Ich habe mir damals aus unerfindlichen Gründen das Wort "Dyethylenglykol" gemerkt (oder so ähnlich), dabei habe ich mit Chemie nix am Hut. Aber Spaß beiseite: wie kriegt man trinkbaren Frostschutz (außer natürlich im Spirituosen-Laden??


    Gruß
    Fritz

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    Original von ams-christian
    Hallo Fritz,


    Ich kann dir zwar nicht mit den Frostschutz Fragen helfen (Mein Wasser kommt aus ner Plastikflasche und n Klo oder ne Einbaumaschine hab ich nicht) aber ich wollte dir trotzdem zu dem schicken Schiff gratulieren!


    Is doch dieses hier oder: Link


    Hallo ams-christian,


    sieht wirklich haargenau aus wie meine, ist sie aber nicht. Habe ich aber nur an der Farbe der Spritzkappe gemerkt - meine ist blau, nicht beige. Und der Salontisch ist nicht drehbar, sondern fest. Aber sonst alles genauso wie bei mir.


    Gruß
    Fritz

    Hallo Spi40,


    Scheiße, die Bordtoilette hatte ich völlig vergessen. Andererseits wollte ich die Schläuche von dem Teil ohnehin auswechseln (riechen nicht wirklich gut) - reicht das dann als Entwässerung schon aus, oder steht in dem Teil dann immer noch eine Pfütze rum? Kann ich da nicht einfach einen Schluck Glykol reinkippen?


    Den Ölwechsel hatte ich sowieso schon auf dem Plan - die Ölwechselei, Ventile-Einstellen usw. kenne ich noch aus meinem Motorrad-Schrauber-Zeiten. Allerdings kam man bei meinen BMW's doch wesentlich besser an das Gedöns dran...


    Gruß
    Fritz

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    Original von Tobias_E
    :confused_face: In wiefern?


    Zu den Theoriefragen kommen noch ein Par Kartenaufgaben. Die gibts im Handel, oder evtl im Netz. Wer ein Geodreieck bedienen kann und bei gegebener Entfernung und Geschwindigkeit die Fahrtzeit berechnen kann, kann das auch leicht hinbekommen....


    höhö, da kann ich mitreden, da die Tinte auf meinem SBF-See noch nicht ganz trocken ist. Das mit dem Geodreieck und dem Berechnen der Fahrzeit stimmt - allerdings mit der Einschränkung, daß kein elektronischer Taschenrechner benutzt werden darf (jedenfalls nicht in Lübeck). Bei uns im Kurs sind einige Leute ziemlich in's Schleudern geraten, als sie 40 Jahre nach Beendigung der Grundschule wieder schriftlich dividieren mußten...

    Hallo Bootsexperten,


    bin seit ca. 4 Wochen Besitzer meines ersten Bootes (Friendship 28 Mk III, Baujahr 93) und versuche jetzt, das gute Stück heile über den Winter zu bringen. Habe den gestrigen Sonntag ich mit der Lampe im Bauch des Bootes verbracht und versucht rauszukriegen, woher bzw. wohin die zahlosen Schläuche und Kabel laufen - das Ding ist mit reichlich Technik vollgepackt, u.a. Heißwasserboiler und Druckwasser. Der Erfolg war leider begrenzt, da viele Dinge nicht besonders gut zugänglich sind. Der Motor ist auf beiden Seiten (BB+StB) von je einem festen Schott umgeben, welche die Forschrungsarbeiten nachhaltig begrenzten...


    Aber nun zu meinen konkreten Fragen: Mir ist noch schleierhaft, wie ich das Ding frostfest kriege. Der Motor (VP 2002, 2-Kreiskühlung) muß ja wohl vom Seewasser befreit werden. Ablassen geht nicht, da nirgendwo Ablaßschrauben zu sehen sind, die es nach Lehrbuch z.B. am Wassersammler geben soll. Vielleicht sind die Schrauben auch da, dann sind sie aber weder sichtbar noch erreichbar. Also bleibt wohl nur die Methode, die ich nur vom Hörensagen kenne: Spülung mit Frostschutz, also Ansaugschlauch der Seewasserpumpe in Eimer mit Wasser/Frostschutzmittel halten und den Motor laufen lassen, bis die Suppe hinten aus dem Auspuff wieder rauskommt?? Hört sich etwas seltsam an - protestiert da niemand, wenn ich im Winterlager auf dem Bock mit laufendem Diesel stehe und hinten das Wasser raussprudelt?? Und was ist im Frühjahr beim Starten, wenn ich nach dem Kranen das Zeugs in's Hafenwasser pumpe?


    Nächste Frage: das Trinkwassersystem. Wie gesagt, ich habe Heißwasserboiler und Druckwasser. Reicht es da, einfach beide Wasserhähne (Klo und Pantry) zu öffnen und zu warten, bis nix mehr kommt? Oder bleiben da immer noch Reste im Boiler usw., die dann im Winter einfrieren? Oder muß ich das Trinkwassersystem auch mit Glykol fluten?


    Viele Fragen von
    Fritz