Posts by Louise70

    Es kann durchaus der erneuerte Impeller alleine die Ursache sein.

    Ich hatte schon einen fabrikneuen in Bliesterpackung, der nach 20, Bstd zerbröselte, genau so wie der gezeigte,

    und einen Johnson als 100% kompatibel zur Jabscopumpe, der aber übermassig war bzw, bei dem die Deckeldichtung 0,1mm dicker hätte sein müssen.

    Man muss bei den Sch.. Impellern wirlich aufpassen und auch die passende Dichtung nehmen.

    Wir haben am 3. November gekrant - und das war eine lange Saison dieses Jahr, denn wir waren schon im April im Wasser. Viel gesegelt sind wir nicht - also Stress für das AF.
    Das Silic-One war auf dem Prop, dem Saildrive, den Trimmklappen und um die beiden Loggengeber herum aufgebracht worden.
    Ergebnis:
    Am Propeller ist NICHTS mehr von der Beschichtung vorhanden. Der Prop wurde zuvor abgeschliffen und vor dem Auftrag entfettet usw. - Temperatur und Feuchte waren absolut im grünen Bereich (Halle), und wir haben uns 100% an die Verarbeitungsvorschriften gehalten. Schon im August hatte ich den Verlust der Beschichtung bei einem Tauchgang festgestellt.
    An den anderen Stellen war die schwarze Beschichtung fast völlig weg, ubnd an allen diesen Stellen war ein INTENSIVER Muschelbewuchs zu sehen. Nur dort. Der Rumpf selbst war mit 3 Jahre altem Marine Relest von BASF geschützt - und nicht eine Muschel dort. Grüner Schleim ja - aber weder Pocken noch Muscheln.


    Für micht steht fest, daß dieses Zeug nie wieder auf meinem Boot angewendet wird. Muschelmagnete brauche ich nicht.


    Gruß Niels

    Aber Fakt ist, alle waren strunz besoffen, zwischen 1.5 und 2.4 promille.


    Dann stimmen die Eingangsvoraussetzungen für die Seeleute nicht. Man sollte eine Trinkfestigkeitsprüfung verlangen. Jeder säuft bis 2,5 Promille und muß dann am Simulator navigieren.
    Schafft er das, spielt späterer Alcgenuß in der Praxis keine Rolle und das Patent wird erteilt. Schafft er das nicht .. tja, keine Seemannskarriere.. :face_with_tongue:


    Aber mal im Ernst: Da gruselt es einem schon bei dem Gedanken an solche Geisterschiffe, gerade nachts.. :loudly_crying_face:


    Gruß Niels

    Es gibt von Bredderpox einen Gießharz, der sogar lebensmittelecht ist mit Zertifikat. Wir haben den in unserem Frischwassertank angewendet, gleiche Problematik mit poriger Schweißnaht. Die tritt bei Dünnblech garnicht so selten auf. Seit fast 10 Jahren pottdicht. Vorbedingung: Der Tank muß innen blitzsauber sein, sonst haftet das Harz nicht dauerhaft.
    Für ein Fäkalientank würde ich, wie die Vorredner schon empfehlen, einen Kunststofftank vorziehen.
    Gruß Niels

    Die gemessenen 95°C an der Oberfläche bedeuten "im Inneren" - und dort vor allem im hinteren Bereich mit den Gleichrichterdioden und dem Spannungsregler (Halbleiter) - schon eine kritische Grenztemperatur von etwa 130° C an den Halbleitern (eigene Messungen an einer Denso-Lima aus Japan).
    Gute Regler haben eine Schutzfunktion und regeln den Erregerstrom soweit herunter, daß die Stromabgabe der Lima und damit die Temperatur in gerade noch akzeptablen Grenzen gehalten wird.
    Schlechte (billige Nachkaufregler) haben das manchmal nicht. Da die heutigen Regler sehr häufig eine Baueinheit mit den Bürsten für die Erregung sind, kann man schon mal gezwungen sein, den Regler wegen abgenutzter Bürsten (die "Kohlestifte") zu tauschen - und sich vielleicht und ungewollt neue Probleme einzubauen. Mir ist das passiert.


    Eine Lösung für die älteren Kompaktgeneratoren ist ein zusätzlicher leistungsstarker (Radial-)Lüfter, der zusätzliche Kühlluft - möglichst von ausserhalb des Motorraums - dem Generator zuführt.
    Dadurch konnte ich die Temperatur der Lima "aussen" auf 65° herabbringen. Eine beruhigende Reserve bei wenig Aufwand.


    LG Niels

    Wenn der Motor mittig sitzt und mit Langschaft die bekannte Problematik auftritt, ist der Ultralangschaft besser - aber nicht überzeugend gut bei den entsprechenden Bedingungen. Teuer allemal.
    Sitzt der Motor aussermittig (z.B. wg angehängtem Ruder), dann ist ein ULS noch weniger wirksam, weil bei Wellendurchgang UND Krängung zur "falschen" Seite der Prop vielleicht nicht auftaucht, aber doch nur so wenig unter Wasser ist, daß die Vortriebswirkung nicht viel besser ist.
    Bei schwerer See gegenan hilft nur ein IB - da sind bei jedem AB die Grenzen ereicht.
    Gruß Niels


    Genau das ist auch meine Erfahrung. Aber besser noch der Hersteller schmiert es sich in die Haare. :grinning_squinting_face:


    Du und Haargel .. :schadenfroh:
    Das Vorhaben von Pütting, den Propeller zu verkupfern, wurde schon häufiger diskutiert. Ist ja zunächst naheliegend, weil Kupfer wie ein biozid wirkt. Und die unterschiedlichen Legierungen der Propeller haben mMn auch einen nicht ganz zu unterschätzenden Einfluß. Unser SPW hat fast nie Pocken, während der Gori wohl sehr schmackhaft ist - Pockenhausen.


    Ich weiß nur nicht, ob diese Verkupferung funktioniert oder welche Schäden ggfls auftreten könnten. Der galvanische Prozess müßte ja auch geklärt werden, könnte ja sein, daß die Legierung des Props Zwischenschritte erforderlich macht oder der Galvanisateur eine "Behandlung" in Ermangelung der Daten zur Legierung rundweg ablehnt.


    Gruß Niels

    Du sprichst mir aus der Seele. Wir lagen dort 3 Jahre lang und waren sehr zufrieden, die Leute tiefenentspannt. Etwas morbider Charme, aber dafür keine Egomanen und alles technisch OK. Drea`s Imbiß, derr Fischkutterimbiß und Picolino waren uns genug Restauration, zudem war Baden von der Badebrücke sehr schön.
    Dann kam der sogenannte "Investor" namens Hollesen, der diese ganze Vordeichbebauung angefangen hat, und seit der Zeit war das mehr eine landseitige Geröllhalde. Parkplätze weg, über Woche Baulärm, und alle möglichen Bauvorhaben mit Flaniermeile, 5-Sterne-Hotel, neuen Hafengebäuden - alles Luftnummern.
    Die Marina selbst ist gut gebucht - aber mehr deshalb, weil in Kiel kaum etwas zu bekommen ist. Die Hafencrew gibt sich Mühe, aber auf die Bausubstanz hat sie keinen Einfluß.
    Wir haben nach wie vor das Winterlager auf der benachbarten Ringwerft, und die sind top. Insofern ist das auch ein Pluspunkt für Wendtorf.


    Gruß Niels

    Bist du dir sicher, dass du die 25qm nicht auch ohne Rollgedönst bändigen kannst? Ist ja nun nicht soooo riesig. Immer schön in Lee aus dem Sack setzen und zum Runterholen abfallen und in Luv mit der Schot zurückziehen und dann fallen lassen geht wirklich problemlos.
    Die Rollerei hat ja auch so ihre Tücken wenn der Genni nicht total flach ist. Und du mußt so auch nicht nach vorne wenn deine Tackleine ins Cockpit geht...


    Da stimme ich zu. Wir haben exakt so einen CodeZ mit AT-Kabel im Segel "zum Einrollen" . Nach reiflicher Überlegung haben wir aber darauf verzichtet und fahren das Ding "aus dem Sack".
    Unserer hat 43m² und läßt sich problemlos bändigen. Die Halsleine ist ins Cockpit geleitet (Fallenstopper war noch frei) , das Top geht an das Spifall und die Schoten über eine Umlenkung (wg Holepunkt) am Heck zurück auf die Winschen Bd/Stb. Wobei wir eigentlich den Genny nur mit einer Schot in Lee schoten, wir wollen damit ja weder kreuzen noch halsen.


    Das ist völlig problemlos. "droht" abnehmender Wind auf dem Törn, wird der Genny fertig angeschlagen, aber nicht vorgeheißt, und an Deck mit einem Strop gesichert, und mit der Genua gesegelt. Nimmt der Wind ab unter 12kn, wird die Genua weggerollt, der Strops um den Genny weggenommen und das Ding gesetzt. Geht problemlos auch bei halbem Wind ohne Großabschattung, in dem man die Halsleine um 1m oder so fiert, die Schot fast lose und zunächst das Spifall durchsetzt. Dann die Halsleine und dann die Schot anholen und fertig. Umgekehrt genauso.


    Ist unorthodox, funzt aber gut und man kann sogar den Kurs halten .. :grinning_squinting_face:


    Gruß Niels

    Moin,


    und zurück zum Hafen:
    Habe dort zweimal bei strengeren Nordost übernachtet, beides mal ist der Wind erst Abends bzw. in der Nacht aufgekommen, bzw. hatte gedreht. War nicht schön....


    Jörg


    Das stimmt. Nördliche Winde verursachen unangenehmen Schwell in dem Hafen.
    Was die selbstgebauten Adapter angeht: Kein Problem, wer so etwas selber herstellen kann. Hab auch zwei davon, allerdings sind die fertigen Dinger wirklich ne Klasse für sich - und das fällt mir als eingefleischtem Selbstbauer einigermaßen schwer zu sagen .. :O .. und leider haben etliche eben nicht diese Dinger, wie mir auffiel. Und absolut ärgerlich wird`s dann, wenn manche mit gefrickelten Innenbereichs-Equipment ankommen, die beim ersten Regentropfen den FI der Verteilung schmeissen .. :loudly_crying_face:


    LG Niels

    Moin,
    Mommark kommt nicht auf der Liste unser Lieblings Häfen.
    Der Hafenmeister hat darauf bestanden vier 30 bis 35 Fuß Boote zwischen die Fingerstege zu quetschen. :angry_face:
    Die Fender haben um die Wette gequietscht, keiner konnte gut schlafen und für 22 Boote am Steg gab es 12 Steckdosen.


    Tja, kann schon sein, daß in so einem kleinen Hafen Engpässe aufkommen.
    Was die Steckdosen angeht, da gibt es super Zwillingsadapter (1 Stecker, 2 Buchsen) bei JALULETO (Jan). Top verarbeitet, 2,5mm² Kabel, alles angespritzt und 100% Wasserdicht. Nutzen wir seit 10 Jahren ohne irgendwelche Probleme. Hätte jeder so ein Ding, könnte man an 12 Dosen 24 Boote anschliessen.


    Doppeladapter


    LG Niels

    :kopfkratz:
    Schwimmsteg und neues Sanitärgebäude steht glaub ich seit 2015 oder so.


    Schwimmstege gab`s da schon viel länger, und wie lange das Sanitärgebäude da steht anstelle des Containers, weiß ich nicht. Ich las nur die jüngeren Berichte aus 2020, weil aktuell.
    Klar soweit? :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:


    LG Niels

    Mommark war lange vernachlässigt und stand in vielen Dokumentationen in keinem guten Licht dar. Allerdings gab es positive Berichte aus 2020, die neugierig machten.
    Da wir schon mal vor 10 Jahren da waren und es eigentlich gar nicht so schlimm fanden, waren wir letztens mal wieder dahin, Anlaß war das Hafenfest mit den Pfahlsitzern am Samstag.
    Kurzum: Der Hafen hat sich gemausert. Ein festes Gebäude mit reichlich Duschen/WC, ein Lokal auch mit Aussenterrasse, gleichzeitig Kiosk und Hafenmeisterei, eine relativ neue Badebrücke und diverse Grillplätze, alles dänisch-typisch sauber, gepflegt und gemütlich. Bezahlt werden kann alles mit Karte oder bar.
    Das Hafenfest war dann wirklich gemütlich, Stunden der totalen Entspannung mit gelassenen Dänen und ein paar Tuborg vom Faß. Auf dem (vergrößerten) Campingplatz etliche Deutsche, die auch Ihr Leben genossen.
    Mittlerweile hat sich wohl Positives herumgesprochen, denn an allen drei Tagen war der Hafen gut besucht, um nicht zu sagen: beinahe überlaufen. Päckchen völlig normal, aber alles streßfrei.
    Da werden wir wohl häufiger hin. Für Riesenboote ist allerdings das Platzangebot sehr begrenzt. Sehr schön war auch das harmonische Miteinander von Segel - und Motorbooten.
    Ach ja, der "Landgeruch" der Schweinefarm war nur kurz während der Ansteuerung (südlich des Hafens) wahrnehmbar, im Hafen selbst nicht.
    LG Niels

    Wir wären verdammt gerne gekommen, aber ausgerechnet am 27.8. findet abends (Planung zur Zeit) eine wichtige Sitzung unseres "Konkurrenz"-Hobbys statt, dem wir uns wegen einiger Funktionen nicht entziehen können. So ein verdammtes Pech. Allerdings - es wäre möglich, daß diese Sitzung wegen irgendwelcher neu erfundenen CV-Auflagen nicht stattfindet - dann würden wir gerne kommen. Oder wir segeln am Sonntag früh los, nach Damp sind es ja nur ein paar Stunden von Kiel, wären dann so gegen Mittag da. Allerdings ist meine Vermutung, daß dann schon wieder alle weg sind, oder? :loudly_crying_face:
    Gruß Niels