Posts by Kalkgrund

    Moin,


    das Problem ist die Definition " in der Nähe von...". 100m, 1000m, 10.000m? Das ist nicht definiert.

    Da für die Schlei drei Gebiete ausgewiesen sind, gehe ich davon aus, dass für den Rest der Schlei "in der Nähe..." gilt.

    Im Zweifelsfall wird die Obrigkeit schon den TE aufklären, wenn er sein Boot vor Anker legt.


    Jörg

    Im Artikel selbst befindet sich aber folgender und hier für die Diskussion wichtiger Passus:

    Paragraph 32 der Seeschifffahrtsstraßenordnung liest sich dazu eindeutig: „Auf einem in der Nähe des Fahrwassers oder auf einer Reede vor Anker liegenden Fahrzeug oder außergewöhnlichen Schwimmkörper (...) muss ständig Ankerwache gegangen werden. Das gilt nicht für Fahrzeuge von weniger als 12 Metern Länge.“

    Moin,


    Du hast den letzten Halbsatz unterschlagen:

    ..."auf den nach Paragraph 10 Absatz 4 bezeichneten Wasserflächen".


    Schaut man jetzt dort rein, wird auf WSA Bekanntmachungen verwiesen. Für die Schlei sind folgende Wasserflächen ausgewiesen:

    Wormshoefter Noor, nördlich 54 41 00 N

    Lindauer Noor, westlich 009 49 00 E

    Missunder Noor, südlich 54 31 44 N


    Im Umkehrschluss bedeutet es, dass auf allen anderen Wasserflächen auf der Schlei auch für Boote unter 12m eine durchgehende Ankerwache vorgeschrieben ist.


    Jörg

    NMEA zu Seatalk:

    Z.B.: http://www.gadgetpool.eu/product_info.php?products_id=102


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    digitalyacht.co.uk


    Den ersten hatte ich auf meinem vorherigen Boot. Funktionierte hervorragend.


    Letzteren gibt es auch in Deutschland, zumindest hast Du die Suchbegriffe.


    Jörg

    Moin,


    Metallabrieb im Öl und starke Geräusche, da wird es wohl etwas im Getriebe zerlegt haben. Vielleicht wäre ein neuer Saildrive die bessere Alternative als ein Reparaturversuch in der Karibik. Martinique ist französisch und wird mehrmals täglich angeflogen. Auch wenn es Geld kostet, ich würde mir ein Saildrive einfliegen lassen. Ein "normaler" Volvo Händler" wird unter Umständen mit dem Versand nach Übersee überfordert sein, kannst es über SVB probieren. Sie werben mit weltweitem Versand und sollten sich damit auskennen.


    Jörg

    Mit der Fernbedienung wird leider zu einem Problem, es gibt keine mehr auf dem Markt. Zumindest habe ich keine mehr gefunden. Die Hersteller setzen jetzt auf Steuerung per Smartphone.


    Jörg

    Moin,


    möglicherweise sind die Marine Radios vorne etwas besser abgedichtet und die Platinen zusätzlich beschichtet. Wirklich nur möglicherweise, habe noch keins auseinander genommen. Der Einbau wird ja sicherlich nicht draußen im Cockpit sein, sondern unter Deck. Und da tut es jedes normale Autoradio.


    Jörg

    Moin,


    das ist ein Erdungsschwamm. Er ist durch den Rumpf durchgeschraubt. Auf der anderen Seite im Rumpf solltest Du den Bolzen dazu finden

    Früher wurde er zur Erdung von Funkanlagen, wie KW, SSB oder auch Loran Empfängern genutzt. Schau einfach nach, was dort bei Dir angeschlossen ist. Für UKW wird er nicht benötigt.


    Jörg

    das würde zumindest die momentanen Liegeplatzprobleme entschärfen und die Preise für Boote würden uns Bodenlose fallen. Neben all den Eignerbooten würden auch noch die Boote der ganzen Charterflotten auf den Markt kommen, Die vielleicht übriggebliebenen 5 Prozent der jetzigen Segler, mit der entsprechenden Qualifikation, hätten das Wasser wieder für sich alleine, die anderen 95 Prozent dürften ja nicht mehr aufs Wasser.


    Jörg

    Gibt es einen Art Umrechnung oder Formel zur Beachtung der Dimensionierung?

    Danke für den Hinweis

    Moin,


    mach es nicht zu kompliziert. Bei Automaten in 12V hast Du eigentlich keine Auswahl in der Auslösecharakteristik, dafür ist der Markt zu klein. Du müsstest erst einmal Automaten finden, die ohne große Umbauten überhaupt in dein Panel passen.

    Bei der Amperezahl einfach an die vorhandenen Sicherungen halte.

    Aber ehrlich, ich würde nicht auf Automaten umbauen. Ist die Elektroanlage i.O. sollte keine Sicherung auslösen. Und wenn doch, dann muss der Fehler gefunden werden und die Anlage wieder i.O. gebracht werden.

    Tausch den defekten Sicherungshalter aus, besser gleich alle, besorge Dir von jedem benötigten Amperewert ein 10er Päckchen Mittelträge und Du hast die nächsten Jahre (Jahrzehnte) wieder Ruhe.


    Jörg

    Moin,


    es wurde ja schon kurz der Mariannengraben als Extrembeispiel genannt. Hier eine (Fächer)Echolotaufzeichnung vom Challenger Deep:

    Challenger Deep.PNG

    Aufgezeichnet mit einem Kongsberg EM122 Faecherecholot mit 432 physikalischen Einzelschwingern. Ganz klar, nicht mit den Sportboot Echolote zu Vergleichen. Alleine vom Preis von ca. 2 Millionen Euro her.


    Jörg

    Moin,


    ein Echolotgeber sendet keinen gerichteten Strahl wie ein Laser aus, die Abstrahlung findet kegelförmig statt. Halt ein Kegel mit 10 Grad Öffnung in Längsrichtung und 44 Grad in Querrichtung (oder umgekehrt). Je tiefer das Wasser, um so größer wird der Footprint des Signals. Nicht nur am Meeresgrund, auch in der Wassersäule. Letzteres macht sich bei Fischfindern bemerkbar. Das angezeigte Objekt muss sich nicht unbedingt unterhalb des Schwingers befinden, es wird auch angezeigt, wenn es sich in diesem Kegel befindet.

    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, wie die Sportboot Echolote die Tiefe am Meeresgrund innerhalb dieses Kegels berechnen. Bei Vermessungsloten wird ein Mittelwert der Tiefen des Footprints genommen.


    Jörg

    Moin,


    sehe ich genauso. Der Rudergaenger muss das Ruder und die Maschine bedienen, die "Decksleute" koordinieren, den allgemeinen Überblick behalten und den Bootsverkehr beobachten. Und jetzt noch zusätzlich auf ein Display schauen?

    So sieht die Praxis aus, aber in eurem Projekt geht es ja nicht um die Praxis, ihr sollt etwas entwickeln und umsetzen. Zu Deiner Frage, was sinnvoll oder nicht ist: Ich würde alles mit in die Software integrieren und durch eine Config dem User die freie Wahl lassen, was er möchte.


    Jörg

    Moin,


    wenn mit "den letzten Jahren" maximal drei Jahre nach Verlassen der EU gemeint ist, dann ist alles i.O. Wenn es mehr als drei Jahre sind, dann musst Du erneut Steuern bezahlen. Und die maximal drei Jahre müssen auch nachgewiesen werden können.


    Jörg