Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

389

Samstag, 9. Mai 2015, 17:20

Nachdem ich hier den Tip von Olly bekommen habe wie ich einen guten Blog schreiben kann, (noch einmal Danke) :thumb:

hier noch einmal die Zusammenfassung vom Bau meinesTrailerunterbaus.


Fertiger Bau !


Ich hatte feststellen müssen das die luftbereiften Räder meines Trailers
unter meinem UW trotz wenig Luft doch sehr stark eindrückten.

Daher entschloss ich mich diese abzubauen und durch eine Trailerschale zu ersetzen. Ich muss noch dazu sagen
das die Räder durch eine Kurbel vorn am Trailer auf und herab gelassen werden können



Ich hatte diesen Bau der Schale Anfang des Jahres in einer Y Zeitung gelesen. :buchlesen:
Nur hatte ich mich bis jetzt gescheut diese wie beschrieben an den Holmen des Trailers anzubringen.

Da ich sowieso was am Schiff machen musste, schaute ich
mir die Räder etwas genauer an. :ueberlegen: Und da kam mir die Idee, diese abzubauen und durch
eine Schale zu ersetzen. Ich kaufte mir also zwei verzinkte eckige Rohre die
schon unten ein Loch hatten und baute diese an die Durchgangsbolzen mit schon
vorhandenen durchbohrten Kunststoff Abstandsrollen.

weiter eine 19mm OSB Platte und eine Hartfaserplatte für die Schablone.

Dazu bestellte ich 5 wasserfeste Sperrholzplatten (4x300x2600) bei der Fa Georgus in Bremen.

Die Hartfaserplatte fixierte ich unter das UW und zeichnete diese mit einem breiten Klotz an.
Diese Schablone habe ich dann genau ausgeschnitten und auf die OSB Platte übertragen
um sie passgenau mit meiner elektrischen Stichsäge auszusägen.



Die Platte stelle später das senkrechte Element dar. Diese verschraubte ich schon einmal mit den
Rohren und kurbelte sie dann einmal unter das Schiff. Durch genaues Arbeiten brauchte ich
fast gar nichts nacharbeiten.


Um eine bessere Auflage zu haben, verdoppelte ich diese noch ein weiteres Mal.


Dann machte ich mich an die Arbeit mit dem verleimen mitEpoxid der Sperrholzplatten.
Ich holte mir dabei Hilfe durch meinem Schwager denn man hat nur etwa eine dreiviertel Stunde Zeit zum leimen .

Wir hatten bis dahin noch nie mit Epoxid gearbeitet. Aber ich hatte zum Glück eine Anleitung dabei. :buchlesen:


Bei nur 12 Grad morgens rührten wir also das Epoxid mit dem Härter zusammen und ergänzten es durch
Mit einem Zahnspachtel verteilten wir auf beiden
Seiten das Epoxid auf die Platten und fixierten diese durch seitliche Kötze.

Auf dem letzten Brett hatte ich noch jeweils vorher an den Enden einen Klotz geleimt um das
verrutschen der Platten beim Hochdrücken auf das UW zu verhindern.
Dann rödelten wir die Platten noch mit Kabelbindern an den Enden zusammen.

Dieses Paket wickelten wir nun komplett mit Frischhaltefolie
ein und überdeckten vorsichtshalber alles noch mit einem blauen Sack.
Mit der Kurbel und zusätzlich einem Wagenheber haben
wir dann alles unter das Schiff gedrückt. In der Mitte wurde der Druck durch
die senkrechte OSB Platte ausgeübt und an den Seiten durch Gurte.



Wie ich später feststellen konnte war alles wunderbar
zusammen geklebt und nur unwesentlich verrutscht.


Habe dann gut erst einmal 2 Tage gewartet und noch einmal
die OSB Platte an der Stirnkante dick mit Epoxid eingestrichen und jetzt noch
ein weiteres Mal mit dem Wagenheber unter
die Sperrholzschale gedrückt.
Dabei achtete ich darauf das genug Epoxid an den Kanten heraus trat.


Erst den nächsten Tag habe ich dann den Wagenheber und die
Gurte gelöst.

Es war alles top.


Da ich aber für einen Überstand des Sperrholzes gesorgt
hatte, blieb mir nichts anderes übrig als beide Enden mit der elekt. Stichsäge
von unten erst einmal abzuschneiden. Sonst hätte ich die ganze Konstruktion
nicht unter dem Trailer heraus bekommen.


Zu Hause im Keller brachte ich dann noch zusätzliche seitliche Traversen an den OSB Platten an.

Nun kam die schwerste Arbeit. Ich musste die Kanten mit dem
herausgedrückten Epoxid ab bekommen.
Ich habe mir also eine Raspel genommen und die Kanten ab geraspelt.

Nun habe ich den halben Tag im Keller geraspelt. Nein nicht was ihr denkt kein Süßholz. :O :O :schleifer: Es war Epoxy :Mauridia_44:
Die Kanten vom Sperrholz waren voll davon. Ihr glaubt ja gar nicht wie hart das Zeug ist.

Man(n) hat mal in der Y geschrieben es ging mit einem Schrupphobel. :no_1: Das hat er aber sicher nur geträumt :blind:



Fast den ganzen Nachmittag habe ich daran geschruppt. :schleifer: :schleifer:



Ich kann übrigens nur empfehlen die seitlichen Klötze anzubringen, dadurch waren
die Platten nicht verrutscht und so reichte die Raspel zum Arbeiten.
Habe dann alles geschliffen und die Kanten gebrochen.



Für die Befestigungsbolzen habe ich die Löcher gegen eventuellen Wassereinbruch mit einer Schablone
vergrößert

um sie dann später mit angedicktem Epoxid wieder zu erschließen.



Nach Trocknung habe ich alle Löcher wieder auf 8mm verkleinert.

Um alles wasserdicht zu machen, wurden dann vorsichtshalber alle
Teile mit einer Rolle zwei mal mit Epoxid eingestrichen. :erpönt:


( Bei jedem Mal vorher das schleifen nicht vergessen!!) :schleifer:

Dabei unbegingt die Kanten aller OSB Platten und die Sperrholzkanten satt mit einem Pinsel :erpönt:
und öfter mit Epoxid streichen, damit auch dort kein Wasser dort eindringen kann.


Bis hierher bin ich gekommen

Vor dem Streichen mit 2 K Lack werde ich alles noch einmal geschliffen. :schleifer:

Die letzte Arbeit wird noch sein, die Schale mit einer Isomatte zu bekleben.

Wichtig dabei ist darauf achten muß das sie kein Wasser speichern kann, da sonst an diesen Stellen
mit Fäulnis und eventuell auch mit Osmose zu rechnen ist.

Leider kann ich Z. Zeit nicht weiter arbeiten. Für die Verarbeitung mit dem 2 K Lack bei mir
im kleinen Keller ist es zu gefährlich und keine gute Luftzirkulation. Draußen brauche ich aber
mindestens 10 Grad für den Lack.
So werde ich wohl bis zum Frühjahr warten müssen. Dann kann ich in meiner
leider nicht beheizten Halle weiter machen.
Schicke dann die letzten Bilder von der fertigen Schale :O

Nun ist alles fertig. Habe mir noch die Fitnismatte geleistet und mit pattex auf die Schale geklebt.





Gruß Alcor

Dieser Artikel wurde bereits 1 091 mal gelesen.

Kategorien: Refit


Blog Navigation

Nächster Artikel

Spibaumschleuder

Von Alcor (Dienstag, 12. Januar 2016, 12:32)

Vorheriger Artikel

Bau eines Ruderblatts

Von Alcor (Sonntag, 15. März 2015, 15:02)


Kontrollzentrum

Helvetia

Novosail

Professionelle Reinigung von Segeln und Bootsplanen