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Sonntag, 15. März 2015, 15:02

Bau eines Ruderblatts




Hallo,



baue mir z. Zeit ein neues Ruderblatt aus Schaum und Karbonrohren als Verstärkung.

Ich habe mir also eine 19 mm Spanplatte besorgt und diese nach dem
Profil des alten Blattes ausgeschnitten und bearbeitet. Dabei bitte
darauf achten das die Kanten winklich bleiben.
Diese Spanplatte hat die Aufgabe nur solage als Unterlage bzw als Modell zu dienen :O
bis die beiden Seiten mit den Spanten dem Schaum und den Rohren verbunden ist.

Dann habe ich 2x altes 4 mm Bootsbausperrholz mit Epoxid zusammengeleimt
und ein Nacaprofil (12%) auf Millimeterpapier übertragen.Diese dadurch
jetzt halben Spanten habe ich dann auf das jetzt 8mm

Sperrholz doppelt zusammen genagelt und ausgeschnitten und beide passgenau zugeschliffen.

Jeweils der Breite des Profils entspechend habe ich die entstehenden
Spanten dann alle etwa 20cm auf die Spanplatte aufgerissen. Dabei habe
ich darauf geachtet das das die Spanten der Wasserlienie nach verlaufen.

Wichtig ist dabei auch das man die Spanten nicht nur auf die Platte
überträgt sondern auch auf die Kanten. So hat man die Gewähr das man
später die Spanten auf der gegenüberliegenden Seite wieder findet. :rolleyes:

Mit der Kreissäge habe ich nun 2 Nuten (5mm tief) in die Spanplatte
gefräst. Diese Nuten dienen dazu die Verstärkung aus 6 bzw. 10mm
Karbonrohren aufzunehmen. (Bild)

Die Schaumplatten habe auf dem entspechend in der Breite ausgesägt und alles probeweise zusammen gefügt.

Bevor ich nun alles mit Epoxidharz verleimt habe, habe ich mit mit
Frischhaltefolie und Papier die Auflagekanten der Spanten und der Nuten abgedeckt.
So war gewährleistet das ich hinterher das Ruderblatt ohne Probleme von der Spanplatte nehmen konnte.
Auch die Karbonstangen habe ich gleich mit in den Schaum eingeleimt.

Das Kopfteil habe ich dann aus Sperrholz oben mit angesetzt und und auch
mit den Karbonstangen verbunden. Somit habe ich eine feste Konstruktion
erhalten.Dann habe ich alles verschliffen, habe aber darauf geachtet das ich nicht tiefer wie die Spanten geschliffen habe.
Dafür habe ich mir ein Schleifbrett gebaut das über zweieinhalb Spanten lang ist. Da habe ich die Gewähr das ich niemals zu tief schleife.

Nachdem ich alles fertig hatte habe ich das halbe Ruderblatt
von der Spanplatte entfernt und die Spanplatte umgedreht.

Dort machte ich alles genauso und erhielt so das Gegenstück bzw. die zweite Seite des Ruderblatts.
Nun werde ich die beiden Seiten einzeln mit 2 E-Glasmatten und einer Zwischenlage BiAx45 mit Epoxidharz tränken und zum Schluß mit Abreißgewebe aushärten lassen.
Ich hoffe allerdings das ich die Seiten einzeln mit Glasmatten belegen kann ohne das sich die Blätter verziehen. ?( ;( Ich habe übrigens 2 Stunden Topfzeit laut
Time Out, ich hoffe das reicht. :O
Habe mich jetzt doch entschlossen erst beide Hälften zusammen zu kleben und dann zu lamelieren. Das hat den Vorteil das ich vorher alles noch einmal
richtig schleifen kann und dadurch das Ruderblatt die endgültige Form erhält.

Dieser Artikel wurde bereits 1 199 mal gelesen.

Kategorien: Refit


Kommentare (4)

  • 4

    Von Johanna60 (Donnerstag, 23. April 2015, 14:07)

    Super Beitrag, toller Tipp, weiter los........

    Gruss von der Insel Rügen

  • 3

    Von Alcor (Montag, 16. März 2015, 16:43)

    Hallo ruben,

    die Spanplatte habe ich nur als Unterlage bzw als Modell für das Ruderblatt genommen. Es wird erst auf der einen Seite das halbe Blatt erstellt und dann die Platte umgedreht um darauf die 2 Seite deckungsgleich zu bauen.

    Gruß Alcor

  • 2

    Von ruben7587 (Montag, 16. März 2015, 16:38)

    nur zu meinem verständnis :
    warum hast du eine spanplatte genommen ?
    wäre sperrholz ( aw100 ) oder eine stabverleimung ( z. b. red cedar ) nicht besser ?
    ( stabilität und gewicht )

    m.f.g.

    ruben

  • 1

    Von schwattwitt (Sonntag, 15. März 2015, 19:09)

    Super. erinnert mich an meine Zeit der Flugmodellbasteleien.
    Da haben wir die Tragfächen mittels heissem Draht nach Profil geschnitten...

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