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920

Montag, 8. Juli 2019, 21:15

Urlaub vom Segeln.

Wie bitte? Gibt es sowas wirklich? Ja, gibt es. Schon in der Vorplanung im Januar anlässlich der BOOT in Düsseldorf haben wir festgelegt, dass wir Anfang Juli eine einwöchige Pause machen. Thomas ist aus familären Gründen heimgeflogen und auch für Marco und mich sind eine Unterbrechung der Trennung von unseren Frauen wichtig.

Aus der geplant einwöchigen Pause wird nun eine zweiwöchige; wir haben im Mittelmeer zu sehr gepuscht. Und diese Pause fühlt sich komisch an. Zunächst haben wir einen geeigneten Hafen gesucht, das erwies sich an der Südküste Spaniens weniger leicht als gedacht. Nachdem uns die Marina Cádiz wegen ihrer Abgelegenheit hinter dem Containerhafen nicht gefiel, haben wir es in Chipiona, zehn Meilen westlich versucht. Noch bestand die Hoffnung, den Guadalquivir bis Sevilla hochzufahren. Das zerschlug sich aber schnell als wir erfuhren, dass die einzig geeignete Marina dort bereits vor fünf Jahren geschlossen wurde.

Also am nächsten Tag zurück in die Bucht von Cádiz. Und das fühlte sich für mich sehr komisch, ja falsch an. Wir sind nun vier Wochen mit Tempo immer nach Westen gesegelt, unserem endgültigen Ziel entgegen, und nun plötzlich zehn Meilen zurück? Das war nicht stimmig. In Puerto Sherry, direkt gegenüber Cádiz haben wir nun für die Pause festgemacht.


Cádiz, von Puerto Sherry aus gesehen.

Was hier so dicht zu sein scheint, ist in Wahrheit nicht so leicht zu erreichen. Der nächste Ort von unserem Hafen ist El Puerto de Santa Maria. Der Ort ist höchst nichtssagend und in flottem Fußmarsch in einer dreiviertel Stunde zu erreichen, zum Bahnhof braucht man weitere 15 Minuten. Von dort erreicht man das schöne Cádiz in einer halben Stunde. Auch eine Fährverbindung gibt es alle vierzig Minuten (außer zur Zeit der Siesta, wie ich gestern leidvoll erfahren durfte). Dennoch habe ich einen schönen Abend dort verbracht und Dinge entdeckt, die mir beim vorigen Besuch im März entgangen sind.


Das war unsere Märzaktivität (kleines blaues Schild)


Platz in Cádiz


Gärtnerische Kunst


Parkvogel

Morgen nun kommt meine Frau in Sevilla an und ich hole sie mit dem Mietwagen am Flughafen ab. Wir wollen neben Cádiz und Sevilla diesmal auch Córdoba besuchen, ein Zimmer ist dort schon reserviert.

Puerto Sherry ist eine künstliche Anlage mit Ferienhäusern im Zuckerbäckerstil, einem Hotel und diversen Restaurants. Der Hafen bildet das Lokalkolorit, ähnlich wie z. B. in Hohe Düne. Trotzdem liegt man hier sicher an Schwimmstegen mit Fingerstegen. Jeder Liegeplatz hat seinen eigenen Strom- und Wasseranschluss. Die Stromsäulen haben allerdings 63-Ampere-Anschlüsse; einen entsprechenden Stecker hat wohl kaum jemand an Bord - wir auch nicht. Den kann man sich aber in der Capitanerie gegen Gebühr ausleihen, allerdings ohne Kabel. Das bedeutet, dass jeder zu Schraubendreher und Abisolierzange greifen muss, um sein Ladekabel an diesen Leihstecker dranzufrickeln. Der Weisheit letzter Schluss?

Dieser Artikel wurde bereits 230 mal gelesen.

Kategorien: Törnberichte


Kommentare (2)

  • 2

    Von Kokopelli (Mittwoch, 17. Juli 2019, 09:13)

    Moin Uwe,
    Ihr hättet es bei eurer Tour entlang der Küste auch nicht mehr in diesem Jahr geschafft. Aber ich freue mich darauf, Strecke zu machen. Gestern nach der langen Pause in Cádiz endlich wieder 24 Std. nur Wasser gesehen - herrlich!

  • 1

    Von ugies (Mittwoch, 10. Juli 2019, 18:52)

    Moin Klaus,
    ein bisschen neidisch wegen Spanien sind wir schon. Aber wir haben uns ja entschieden, den Warmduscherweg zu beschreiten. Und unser Saildrive hätte sehr sicher auch nicht mehr so lange gehalten.
    Der Kruskopp wird morgen Nachmittag in Port Napoleon verladen und tritt ohne uns auf dem Trailer den Weg nach Büdelsdorf an.
    Uwe

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