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Montag, 29. Juli 2019, 13:32

Porto, 24.7.2019

Das Einlaufen gestern abend war megaspannend. In der Dunkelheit näherten wir uns von Süden kommend der Mündung des Douro. Davor diverse Kleinfischer hin- und herfahrend, deren Beleuchtung teilweise mehr als dürftig war. Oder kennt jemand die Bedeutung eines rotblinkenden Hecklichts? Die Einfahrtsfeuer auf den Molen waren auch vor dem Hintergrund der Stadtbeleuchtung gut zu erkennen, aber warum das Richtfeuer gelb blinkt, wenn in Portugal die Straßenlaternen ebenfalls gelb leuchten, wäre eine Frage wert. Vorsichtig tasten wir uns den Douro hinauf, nachdem wir die eindrucksvolle Grenze zwischen dem einlaufenden Schwell und dem mit 3,5 Knoten ablaufenden Flusswasser passiert haben. Marco steht in allerbester Lotsenmanier neben mir und gibt mirnSteueranweisungen. Wir müssen eine bestimmte grüne Tonne finden, um eine Untiefe, die vor dem Yachthafen liegt, zu umfahren. Nichts! Bis wir sehen, dass der vermeintliche Felsen im Wasser unsere - gekenterte - Tonne ist, die sogar unter Wasser noch weiter blinkt. Dann sind wir drin und die Bierdosen zischen.

Der heutige Tag ist mit Arbeit ausgefüllt. Drei volle Waschmaschinen sind zu bestücken. Als größte Herausforderung erweist sich die Beschaffung einer ausreichenden Anzahl von 1-Eurostücken. Das Hafenbüro will/kann nicht wechseln, also bleiben uns Cafébesuche, bei denen wir Kleinbeträge mit großen Scheinen zahlen.

Harry wird malmwieder in den Mast gewinscht, wei unterwegs das Stb. Lazyjack einen Schäkelbolzen verloren hatte. Und Einkaufen ist angesagt; in der nahen Markthalle kaufe ich alles an Obst und Gemüse zusammen was im Angebot ist. Der Supermarkt soll laut Skizze des Hafenbüros auch ganz nah sein, dass er auf einem Berg liegt, steht dort nicht. Die beiden Einkäufer haben Mühe unseren faltbaren Bollerwagen daran zu hindern, ihnen in die Hacken zu fahren.

Am Abend haben wir endlich Zeit für die sehenswerte Altstadt. Wir marschieren ca. zwei Kilometer flussaufwärts, dort beginnt das Leben. Flusskreuzfahrer liegen hier im Päckchen, eine alte Markthalle ist zur Gastromeile umgebaut, Souvenirstände davor.


Brücke über den Douro

Eine spektakuläre Brücke verbindet in zwei Etagen sowohl die Unter- wie auch die Oberstädte miteinander. Fußgänger können beide Ebenen benutzen. Wir entscheiden uns für die obere, denn praktischerweise gibt es auch eine Seilbahn, die uns vom Ufer zur Brücke bringt. Tolles Erlebnis, damit hatten wir gar nicht gerechnet. Von dort oben hat man eine tolle Aussicht auf den Douro und die Stadt.


In der Seilbahn


Der Douro


Kachelmotive an den Fassaden: typisch für Portugal

Nach eher kurzem Stadtbummel meldet sich der Magen und wir finden ein Restaurant, in dem wir vorzüglich speisen.


Nächtliche Brücke

Den Rückweg machen wir dann über die untere Ebene der Brücke und gleich darauf mit dem Taxi. Nochmal zwei Kilometer abends um elf, dass muss nicht sein.


Immer diese Touris!

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Kategorien: Törnberichte


Kommentare (1)

  • 1

    Von hw22p (Montag, 29. Juli 2019, 14:19)

    Hallo Klaus,
    leider habe ich vergessen, euch den Hafen Leixos zu empfehlen, Er liegt etwas nördlicher und ist gut, ohne Strom, zu erreichen. Unsere Wäsche haben wir einer Waschfrau gegeben, die sie am nächsten Tag gewaschen und gebügelt zum Preis einer Waschmaschine im Waschsalon zurück gebracht hat. Die Stadt ist von dort mit der Bahn oder mit dem Bus in 20 Min. erreichbar. Einkaufsmöglichkeiten gibt es dort auch etwa einen Kilometer entfernt. Vielleicht ist das ein Tipp fürs nächste Mal.
    Porto hat uns sehr gut gefallen, ich denke euch auch.oder?

    Viele Grüße

    Hans Werner

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