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Freitag, 31. Juli 2015, 11:28

Wegen der häufigen Anfragen, die für viele Ducky Interessenten wichtigsten Informationen in Kurzform vorab: Die beiden großen Ducky Typen D17 und D19 kommen nicht in Ihre engere Auswahl wenn Sie ein billiges, leichtes, anfängertaugliches, schnell und einfach aufzubauendes, zerlegbares Segelboot für den Wochenendeinsatz am Baggersee suchen. -

Nun aber zum Bericht:
Über die beiden großen Duckys 19 und 17 aus der Ukraine findet man nur wenig deutschsprachige Informationen im Netz. Dabei sind diese und ähnlich konstruierte Schlauchkatamarane auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR traditionell weit verbreitet. Unter den gängigen europäischen Schlauchkats nehmen sie dagegen eine Sonderstellung ein. In Bezug auf Preis, Gewicht, Ausstattung und Ausgereiftheit stehen sie den Festkats näher als der aufblasbaren Konkurrenz. Die technischen Daten und ersten Eindrücke die die Duckys dem Interessenten vermitteln, verwirren ein wenig. So sind die Duckys schwerer als die meisten „Schlauchis“ der Konkurrenz und dabei auch noch untertakelt. Und für die Schlauchrümpfe empfiehlt Ducky einen Luftdruck auf Badebootniveau, nur 0,15 Bar. Auf der anderen Seite fällt aber auf, dass die Duckys umfangreich ausgestattet und aufwändig konstruiert sind. Tatsächlich steckt in der Entwicklung der Duckys die Weisheit vieler Köpfe und die Erfahrungen vieler Jahrzehnte schlauchkatsegeln.

Überblick über Daten und Technik des D17:

Rumpflänge 5,1 m
KWL 4, 60 m
L.ü.a. 6 m mit schwenkbarem Bugspriet (Zubehör) für Gennaker
Breite 2, 4m

Rahmen:
außen: 4, 80 m x 1, 90 cm,
Rundrohre aus Flugzeugaluminium mit drehende Gelenkverbindungen
3 Trampoline, Haupttrampolin 1,8 x 1, 9 m

Statik:
unten 2 massive Stahlbänder am Schwertkasten querab
+ andreaskreuzförmige Stahlseilabspannung vom Schwertkasten ausgehend
korrespondierende Abspannung oben über Vorstag und Wanten an Hahnepots

Schlauchrümpfe:
hydrodynamisch fischförmig mit V-förmigen Vorsteven
Material: Valmex, gewebeverstärktes PVC aus Deutschland
Rumpfdurchmesser bis zu 0, 54 m
empfohlener Luftdruck 0, 15 Bar
Doppelkammersystem, mittige Schotten, keine Überdruckventile
Rumpfkrümmung trimmbar

Rigg:
4-teiliger, im Toppsegment verjüngter Rundmast mit Keep
Mastlänge 6, 30 m
Mastkurve über Mastdreieck trimmbar
Mastfall zweifach verstellbar, das Rigg wird über das Vorstag gespannt
Mast fußt leicht drehend auf einem Dorn auf der Masttraverse,
Wanten und Vorstag sind an einem Beschlaghaken vor (!) nicht am Mast aufgehängt,
Falle werden durch den Mast geführt,
Wanten und Vorstag aus Stahlseilen sind an Hahnepots angeschlagen
keeploser Baum mit Niederholer und Unterliekstrecker

Besegelung
Segelfläche 10 qm Herstellerangabe/ 9,4 qm – tatsächliche Fläche
Flächenaufteilungen nach Herstellerangaben: 7,5 zu 2,5 oder 8 zu 2 qm
durchgelattetes Groß mit einer Reffreihe
optional: Gennaker mit 12 qm (tatsächlich eher 9 qm) an schwenkbarem Bugspriet

Zentralschwert - nieder automatisch durch Gummizug, aufzuholen über Talje
Doppelruderanlage, nieder automatisch durch Gummizug, aufzuholen über Talje

Gewicht: je nach Ausstattung ab 85 kg
motorisierbar: bis 4 PS

Transport:
4 Packsäcke, davon zwei Kleinere und zwei Größere von 1,95 m Länge
+ eine Segeltasche 1, 95 cm

Preise: ab 8.000,- € aufwärts beim deutschen Importeur

Ausreitgurte und eine Trapezausrüstung gehören nicht zur Serienausstattung und werden auch nicht als Zubehör angeboten.

Folgendes orig. Zubehör würde ich mir immer wieder sofort mitbestellen:
V-Rümpfe
Ducky Kenterball
Seitentaschen
Pinnenausleger

Lebensdauer
Bei intensiver Nutzung des Kats gibt der Hersteller eine Mindestlebensdauer der Schläuche von 10 Jahren an. Der Kunde könne für alle alten Modelle später neue Rümpfe nachbestellen.
Bei starker Beanspruchung bietet der deutsche Importeur für 500,- € Aufpreis Rumpfverstärkungen für das Unterwasserschiff an. -
Das Rahmengestänge arbeitet permanent in der Welle. Deshalb erscheint es mir sinnvoll, alle Steckverbindungen beim Aufbau grundsätzlich mit Kriechöl oder Silikonöl zusammen zu setzen.

Auf- und Abbau:
Das Boot kann von einer Person aufgebaut werden. Nur der Mast sollte am besten mit zwei Personen aufgerichtet werden. Eine Einzelperson braucht dafür Kraft und Konzentration.
Der Hersteller nennt eine Auf- und Abbauzeit von 70/35 Minuten. Meine Erfahrungen sind anders. Weil die Leute das immer ganz genau wissen wollen: Unter günstigsten Bedingungen dauert der Aufbau eines D17 realistische zwei Stunden. Die Voraussetzungen dafür sind eine aufbauerfahrene Mannschaft, eine elektrische Pumpe, ein D17 mit gebrauchtem Rahmen und nicht mehr als der schlichten Basisausstattung. Ohne Hilfe brauche ich für den Aufbau mit Slipwagen und allem Zubehör etwa einen Vormittag.
Wer ohne Vorkenntnisse und ohne fachkundige Anleitung einen niegelnagelneuen Ducky 17 erstmalig alleine aufbaut, der sollte dafür einen ganzen Tag Zeit einkalkulieren. Das liegt nicht zuletzt an den strammen, engen Passungen der jungfräulichen Rahmenverbindungen. Silikon- oder Kriechöl und Tücher gehören zu den obligaten Aufbauhilfen. Später geht der Aufbau zunehmend schneller vonstatten. Jedoch wird der Zeitgewinn zum Teil wieder kompensiert durch das umfangreiche Zubehör, welches man sich mit der Zeit nachgerüstet hat. Aber am Ende der Aufbauprozedur steht ein „richtiges“ ausgewachsenes Schiff vor einem und nicht nur ein Freizeitartikel für den Badesee. Mich und viele Beobachter fasziniert immer wieder, was für ein großes, komplexes Schiff aus dem Kofferraum heraus entsteht. Das sollte man berücksichtigen, wenn man die Aufbauzeit mit der anderer Schlauchis vergleicht.

Die Eigentümlichkeiten der großen Duckys:

Rümpfe:
Die Schlauchrümpfe sind duckytypisch in keinem Abschnitt zylinderförmig gestaltet, sondern weisen vom „scharf“ geschnittenen V-Bug bis zum Heck eine ausgeprägte Fischform auf. Dadurch wird der Wasserwiderstand reduziert. (Nach Ducky verabschiedeten sich ebenfalls die Hersteller Katsolution und Grabner von den früher üblichen zylinderförmigen Rümpfen zugunsten hydrodynamisch optimierter Rumpfformen.)
Nur Ducky Rümpfe werden über fast ihre ganze Länge durch Alugestänge verstärkt. Auf Masthöhe werden die Rümpfe darüber hinaus von umgestülpten U-Bögen umrahmt, an deren Enden beidseitig Stahltrossen durch lange, flach-halbmondförmige Schlauchtaschen laufen. Darüber kann man das Profil der Rümpfe an achterlichen Trimmleinen bananenförmiger oder flacher auf den jeweiligen Wellengang einstellen. Während der Fahrt geht das allerdings ohne vorherige Änderungen am Originalzustand nicht.
Das Zweikammersystem der Rümpfe entspricht den östlichen Sicherheitsvorschriften für die Teilnahme an Langstreckenregatten.

Rigg
Bis in die jüngere Zeit verwendete Ducky Aluminiumrohre aus dem Flugzeugbau. Deshalb hat der Mast keine Tropfenform, weil der Hersteller eben solche Profile aus dem Flugzeugbau nicht beziehen konnte. Jedoch ist der auf einem Dorn fußende Keepmast konsequent drehbar gelagert, mit der Folge, dass das Segelprofil des Groß immer optimal steht und zwar relativ unabhängig von der Windstärke und vom Kurs zum Wind. Der Bolzen des Lümmellagers kann nur (zweidimensional) nach oben und unten bewegt werden, so dass, von einem kleinen gewollten Spiel abgesehen, der Baum den Mast immer zwangsweise in die richtige Richtung mitdreht. Der Ducky ist bislang der einzige in Deutschland erhältliche Schlauchkat, der das Prinzip des drehbaren Mastes derartig konsequent und funktionstüchtig umgesetzt hat.
Stabilisiert wird der Mast durch ein dreieckiges Mastkreuz mit drei Drahtabspannungen und einem kleinen vorlichen Wantenspanner über den sich die Mastkurve trimmen läßt.
Zur Einstellung des Mastfalls sind vorne an den Hahnepots nur zwei Positionen wählbar. Die Spannung des Riggs wird über eine einfache Talje unter dem Vorstag hergestellt.
Normale Püttings mit Wantenspannern gibt es nicht, denn die Wanten enden in einer Hahnepot.
Die Falle laufen sauber aufgeräumt durch den vierteiligen Mast.

Sicherheit
Ducky-Rümpfe bestehen aus einer PVC Variante, Valmex, einem deutschen Produkt. Ein weiterer Grund dafür, dass die Duckys relativ teuer (doppelter Zoll) sind. Duckys sollen mit dem relativ niedrigen Betriebsdruck von nur 0,15 Bar aufgepumpt werden. Das verwirrt, da die Höhe des Drucks bei Schlauchbooten generell als Indiz für Verarbeitung und Materialqualität gilt. Die Schlauchkonkurrenz ist mit 0,25 bis 0,35 Bar unterwegs. Tatsächlich verträgt das Material durchaus auch 0, 3 Bar oder mehr. Aber der Ducky braucht aufgrund seiner aufwändigen Statik keine Schläuche mit hohem Druck. Die Schläuche haben keine statische Bedeutung. Der niedrige Druck ist Teil des Sicherheitskonzepts. Das ewige Eis durchqueren Duckys mit nur 0,08 Bar. Neuerdings werden die Rümpfe nur noch in weiß ausgeliefert. Selbst bei extremer Sonneneinstrahlung sollen die Schlauchrümpfe nicht so schnell platzen. Denn auf Überdruckventile verzichtet Ducky. Selbst wenn eine der vier Kammern Luft verliert, bleibt der Ducky dank Doppelkammersystem mit voller Mannschaft und allem Gepäck sicher und segelfähig.

Trimm Optionen
Dem experimentierfreudigen Segler bietet der Ducky viele Trimmmöglichkeiten wie
Krümmung der Rümpfe
Winkel der drei Blätter Ruder/Schwert
schwenkbarer Bugspriet
verstellbare Mastkurve
Mastfall in zwei Positionen
Baumniederholer
Unterliekstrecker
Vorliekstrecker
Holepunkte Fock seitlich verstellbar

Ducky Fahrpraxis

Den meisten Betrachtern fallen spontan die vielen Leinen und das üppige Platzangebot auf. Die duckyspezifischen Seitentaschen in den seitlichen Hahnepots bieten den auf dem Haupttrampolin Sitzenden Schutz und Komfort. Die Seitentaschen verbergen außerdem die Paddel, die man bei Bedarf schnell nach vorne herausziehen kann. Ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit gewähren Bug- und Hecktrampolin, an deren Netzen man sich im Notfall leicht festhalten kann. Die Technik an Bord funktioniert wie sie soll. So dreht der Mast wie bei einem modernen Festkat (s.o.). Das ungewöhnlich steife Rigg schafft Vertrauen. Niemals baumelt das Leewant während der Fahrt lose im Wind herum. Der Baum ist so hoch am Mast angeschlagen, dass bei einer unfreiwilligen „Patenthalse“ keine Verletzungsgefahr droht. Die große Breite und die geringe Segelfläche tragen zum sicheren Segeln bei. Ruder- und Schwertblätter sind spielfrei gelagert, brummen während der Fahrt nicht und lassen sich gut auf- und absenken.
Sind die schweren, untertakelten Duckys lahme Enten?
Laut Navi schafft der Ducky hoch am Wind, nur mit Skipper besetzt, ohne Ausreiten und ohne Trapez bei 4-5 Bft. und glattem Wasser 16 Knoten. Noch höhere Geschwindigkeiten erreicht der Ducky unter Gennaker. Durch die Wende geht die „Ente“ so leicht wie eine Jolle, auch ohne Mätzchen wie Fockbackhalten und Ruderwedeleien. Wenn ich beim Aufkreuzen weder Höhe noch Fahrt verlieren möchte, wende ich problemlos im weiten Bogen! Höhe zu laufen scheint überhaupt die Spezialität des leicht luvgierigen Kats zu sein. Bis zum Grenzbereich, wo die Segel anfangen einzufallen, verliert das Boot kaum spürbar Fahrt. Die Gründe dafür sind mir nicht ganz klar. Zwar steht die kleine Fock gut, aber für das Groß gibt es serienmäßig nicht einmal einen Traveller.
Bei 6 – 7 Bft. und entsprechendem Wellengang bekommt man noch keine Angst an Bord und behält das Gefühl, alles sicher im Griff zu haben. Richtig Spaß macht das Segeln dann aber nicht mehr. Niemand halst bei so einem Wetter gerne und in der Wende kann der Ducky im starken Gegenwind stehen bleiben, wenn der Rudergänger das Manöver nicht mit ausreichend Schwung und in „Talfahrt“ von der Welle einleitet.
Der Ducky ist hecklastig. Schweres Gepäck gehört daher auf das Bugtrampolin, auf dessen Netz man übrigens erstklassig wasserdichte Gepäcksäcke aufschnallen kann. Wegen der Hecklastigkeit sollte ein Außenborder so leicht wie möglich sein. Durch den Sitz des Motorspiegels an der Achtertraverse des Hecktrampolins befindet sich der Außenborder immerhin angenehm weit von den Ohren der Mannschaft entfernt. Gasstellung und Steuerwinkel werden im Normalfall am Motor arretiert, so dass wie im normalen Segelbetrieb weiterhin mit Pinne bzw. Ausleger gesteuert wird.

Sportliches Segeln?
Die D17/19 Typen sind als familienfreundliche Fahrtenboote konzipiert, untertakelt und allenfalls für Langstreckenregatten geeignet. Der lange Bugüberhang, der die Konstruktionswasserlinie empfindlich kürzt, nutzt der Sicherheit allenfalls bei Schlechtwetter und einem bestimmten Wellengang. Regattasegeln auf einem Dreieckskurs stand offenbar nicht auf der Agenda der Konstrukteure. Sitzt die Mannschaft auf dem Trampolin kann sie Böen schlecht ausreiten, da die Drahtseile der Hahnepots im Rücken stören. Der Hersteller bietet keine Ausleger oder erhöhende Sitzkissen an, die das Ausreiten über die Drahtseile des Hahnepots hinaus erleichtern würden. Das Trampolin gibt den Füßen wenig Halt, so dass die Besatzung bei größerer Krängung leicht nach Lee rutschen kann. Fußschlaufen oder Ausreitgurte können nicht mal als Zubehör bestellt werden. Ebenso wenig kann man bei Ducky eine Trapezvorrichtung als Zubehör bestellen. Trapezsegeln wird zusätzlich erschwert durch die geringe Torsionsstabilität der beiden Rümpfe zueinander. Der Vorschoter im Trapez muss sich darauf einstellen seine Position auf dem Luvrumpf wandernd nach vorne oder hinten der Rumpfneigung anzupassen.

Kentern
Der D17 kann mit dem preiswerten Ducky Kenterball im Masttopp (Zubehör) problemlos von einer Person alleine wieder aufgerichtet werden. Als Kenterleine kann man das Großfall verwenden. Auch an einem gekenterten Ducky kann man sich rund um das Boot überall gut festhalten und sicheren Kontakt zum Boot bewahren. Die Abspannungen unter dem Trampolin erfüllen so einen doppelten Zweck. Das achterlich leicht abgesenkte Hecktrampolin macht den Wiedereinstieg leicht.

Gennakersegeln
Ducky bietet gegen Aufpreis einen schwenkbaren, langen Bugspriet und einen nominal 12 qm großen Gennaker an. Mit dem bauchigen Originalgennaker kann man nur bei achterlichen Winden bis max. halbem Wind segeln. Er entwickelt eine gewaltige Kraft. Die ungeschorene Gennakerschot sollte nicht ohne Segelhandschuhen bedient werden, wenn einem die Haut in den Händen lieb ist. Ab 3-4 Bft. muß man den Riesenlappen wieder einpacken. Daher habe ich mir beim Segelmacher einen kleinen Gennaker Zero machen lassen, den ich auf fast allen Kursen als drittes Segel nutzen kann. Nur gewaltsam Höhe knüppeln kann man damit nicht. Erstaunlicherweise bleibt mein D17 unter drittem Segel immer noch minimal luvgierig. Der Gennaker verfügt über eine Rollvorrichtung, die über eine Endlosleine vom Haupttrampolin aus bedient werden kann.
Die Länge des schwenkbaren Bugspriets ermöglicht den Dauerbetrieb mit drei Segeln, so dass die Fock nicht eingeholt werden braucht. Je nach Kurs zum Wind kann man durch seitliches Schwenken des Bugspriets versuchen, Überlappungen der Segel noch weiter zu vermeiden.
Gennaker und Fock werden von mir fliegend, ohne externes Vorstag, gefahren.

Zubehörliste

Im Laufe der Zeit habe ich meinen Ducky umfangreich geändert und/oder teuer mit viel Zubehör auf- oder umgerüstet.

Paar Ducky Seitentaschen, die die seitlichen Hahnepots ausfüllen
dreieckige Einhängetasche für den Raum Mast/Baum/Niederholer (Eigenkonstruktion)
Rumpfverstärkung
geänderte Abspannung unten am Schwertkasten mit zweitem Wantenspanner
automatische Schwertabsenkung über Gummizug

Komplexe Gennakerausstattung mit
schwenkbarem Bugspriet und Führungsleinen mit Blöcken und Klemmen,
zwei Gennakern (original Gennaker und 4,9 qm Gennaker Zero vom Segelmacher)
Rollvorrichtung mit Endlosleine

größere Fock mit Rollvorrichtung
Ducky Kenterhilfe, ein tropfenförmiger Auftriebskörper für das Masttopp
Mastvorsatzverklicker

Faulenzer (Lazy Jacks) fürs Groß
Ducky Pinnenausleger
Ausreitgurte (eher ein Provisorium)

zerlegbarer Katamaran Slipwagen
Leichtgewichtsanker

4 aufblasbare Sliprollen, auch verwendbar als Sitze, Kopfkissen, Fender,

Motorspiegel Set und Suzuki 2.5 PS Außenborder

2 Tipps
Über das achterlich abgesenkte Hecktrampolin kommt man auch alleine unter schwierigsten Bedingungen souverän vom Ufer aus starten. Großschot, Schwert und Ruderblätter sind nämlich bequem aus einer auf dem Hecktrampolin knieenden Position heraus bedienbar. -
Mit einem zweiten Wantenspanner an der Abspannung unten vor dem Schwertkasten kann man die Torsion der Rümpfe zueinander minimieren. (Beim aktuellen D19 bereits serienmäßig.)-

D 17 versus D 19
Die beiden Boote sind sich sehr ähnlich. Der D17 ist im Prinzip ein kleinerer, leicht vereinfachter D19. Der D17 ist das weniger untertakelte Boot. Wer ein schnelles Boot sucht und meist alleine unterwegs ist, der greife zum D17. Wer meist mit größerer Besatzung unterwegs ist findet noch mehr Platz samt Zeltkajüte auf dem D19. Der neue D19 R hat empfindliche Segel.
Für D17 und D19 sind weitere Zeltkabinen als Langstreckenzubehör in Arbeit.

Kurzübersicht der Vor- und Nachteile des Ducky17

Vorteile:
ukrainische Nationalklasse mit Regattaveranstaltungen
sicher, funktionell und ausgereift
gute Segelleistungen
breites nutzbares Windfenster
umfangreiche Trimmmöglichkeiten
ungewöhnlich steifes Rigg
Doppelkammerrumpfsystem
optionale Vorbereitung für drittes Segel (Gennaker)
viel Platz auf 3 Trampolinen
reise- und expeditionstauglich
sinnvolles Zubehör

Nachteile:
sportliches Segeln wird schwer gemacht, der Hersteller bietet weder Trapez noch höhere Sitze und Ausreitgurte an
Bug mit langem Überhang bedingt eine kurze KWL
hecklastig – bereits ohne Außenborder
Rümpfe müssen nach spätestens zwei Tagen nachgepumpt werden
mäßige Lebensdauer der Valmex Rümpfe von 10 Jahren + X gegenüber Gummirümpfen
hoher Preis
lange Aufbauzeit
hohes Gewicht
Torsion der beiden Rümpfe zueinander
kein Traveller
an den versprochenen 10 qm Segelfläche fehlten bei mir 0, 6 qm Fläche

Ralph
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Kategorien: Bootsvorstellung


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