Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

840

Samstag, 6. Oktober 2018, 23:08

Endlich in Rente und nun Existenzgründer im Netz - geht das ?
Ein authentischer Erfahrungsbericht nach der Jahrtausendwende !
1) Der dritte Lebensabschnitt beginnt.
40 Jahre erfolgreiche Berufspraxis lagen hinter mir.
Heute war eine außerordentliche Betriebsversammlung angesetzt.
Warum nun schon wieder ?
In meiner sehr guten Position als Ingenieur hatte ich zuvor schon einige Gerüchte gehört.
Die Konzernleitung wollte (oder musste ?) die Firmenstruktur mal wieder umorganisieren. (Wie schon häufiger in den letzten Jahren!)
5 Jahre vor meiner Rente fühlte ich mich sicher. Aber jetzt kam der Paukenschlag.
Mein Bereich wurden nicht umorganisiert, sondern - so verkündete es der Vorstand - mein Bereich wurde aufgelöst!
Natürlich gab es schon einen Sozialplan für Abfindungen und Umschulungen. Eine Auffanggesellschaft sollte auch gegründet werden.
Alles angeblich arbeitnehmerverträglich!
Egal war es mir nicht, aber meine Gedanken reiften sehr schnell: Ich nehme die Abfindung und mache mich im Internet selbständig.
Diese Idee war nicht neu und wurde in vielen Büchern um das Jahr 2000 ausführlich beschrieben. Da bin ich nicht mehr von einem Arbeitgeber abhängig, dachte ich mir!
Schon mehrfach war ich in meinem Berufsleben vor unbekannte Aufgaben gestellt worden und alle hatte ich bisher sehr gut gemeistert.
Als Angestellter würde ich so kurz vor der Rente sowieso keine neue Stellung bekommen.
Die Firmen befanden sich durchweg auf dem Weg der Reduzierung bzw. Verlagerung der Arbeit in östliche Staaten.
Also nutze ich doch die neuen Möglichkeiten der digitalen Welt und stürze mich in das Abenteuer “Beratung im Internet”.

2) Der Start

Als Planungsingenieur wollte ich auch diesen Start systematisch angehen. Also zuerst musste ich eine “Ist-Analyse” meiner Basis-Kenntnisse durchführen
(Meine Fachkenntnisse in den Bereichen IT, EDV, und Finanzen waren nur gering!) und dann musste ich natürlich mein Ziel konkretisieren.
Was würde mir Spaß machen und welche Fähigkeiten bringe ich dafür mit ?

a) Meine Pluspunkte:

- sehr flexibel
- geübt in Projektplanung
- internationale längere Auslandseinsätze (weltweit)
- Sprachen: Deutsch und Englisch in Wort und Schrift
- schnelle Einarbeitung in neue Aufgaben
- systematisches Denken

b) Meine Minuspunkte

- ich habe nie ein Produkt verkaufen müssen !
- die Gewinn- und Verlustwelt von Unternehmern war nie meine Welt.
- ich musste mich bisher für mögliche Kunden nie verbiegen !
- ich war bekannt als ehrlicher, vertrauenswürdiger Mitarbeiter !

c) Natürlich lag es nahe mein Hobby “Segeln auf Yachten” zur Basis meiner neuen Beratertätigkeit zu wählen. Theoretische und praktische Kenntnisse hatte ich in meinen Urlaubszeiten genügend erworben.
Ein schlagkräftiges Thema war also schnell gefunden. Ich wählte das Thema:

“Welche Segelyacht passt zu ihrer Persönlichkeit ?” Das müsste doch viele aktive Wassersportler interessieren - davon war ich überzeugt!

d) Mir war klar, bevor ich die Beratung als Angebot ins Internet stellen kann, muss ich dieses “Beratungsprodukt” aber ist einmal entwickeln.

3) Die nächste Frage lag auf der Hand:

“Welches Programm ist für die Entwicklung meines Beratungsproduktes das richtige? Welche PC-Hardware und -Software muss ich kaufen ?”

Also auf in die Fachbuchhandlung und durchstöbern der EDV-Literatur. Parallel versuchte ich natürlich von Kollegen der IT- Abteilung Informationen zu bekommen.
Das Ergebnis war ernüchternd. Keiner in den Buchhandlungen oder bei den IT- Kollegen konnte sich vorstellen was ich eigentlich auf die Beine stellen wollte.
Empfohlen wurden mir Textprogramme, CAD-Programme, Datenbanken, Präsentationsprogramme, Kostenkalkulationsprogramme, usw..

Aber die Frage war immer: “Was wollen Sie denn eigentlich damit tun ?”. Genau das wusste ich ja noch gar nicht.

4) In dieser unübersichtlichen Lage sagte ich mir: “ Es ist wie immer, konkret kennt sich niemand aus.“ Selbst denken (logisch und systematisch) war also mal wieder gefragt.

5) Meine eigenen Ideen brachten mich letztlich auf den Weg.
Das Thema “Welche Segelyacht passt zu ihrer Persönlichkeit” gliederte sich doch in zwei Teile:
a) Die verschiedenen Persönlichkeiten und b) Die verschiedenen Segelyachten.
Diese beiden Teile müsste ich doch erst einmal durchdringen.

Ich stellte mir also die Frage: “ Was kennzeichnet eine Persönlichkeit und wie viele Unterschiede kennt man so allgemein ?”
Meine Antwort - die ich mir selbst gab, lautete: “Ich bin doch kein Psychologe sondern ein Ingenieur im Anlagenbau.”
Also wieder zur Buchhandlung der Abt. Psychologie (Typenkunde).
Tatsächlich wurde ich hier fündig bei den Büchern über Team-Coaching beim Sport und Methoden der Personalauswahl in Konzernen.

Sollte ich tatsächlich in den kommenden Monaten genügend Erkenntnisse über Persönlichkeitstypen gesammelt haben, so müsste ich aber dann immer noch Detailinformationen zu den tausenden von Segelyachten
zusammentragen. Das war sicher auch eine zeitaufwendige Angelegenheit. Danach müsste ich diese vielen gefundenen Details noch miteinander in Verbindung bringen. Diese ungeheure Arbeitsmenge war vielleicht doch nicht in kurzer Zeit zu bewältigen. Ich brauchte also Rat von einem Yachtverkäufer. Die Verkäufer wollen doch Yachten verkaufen, die zu den Kunden passen - dachte ich mir.
Wie gehen die Verkäufer vor? Also auf zur nächsten Bootsmesse.

6) Die ausgestellten Boote waren mir meistens schon sehr vertraut, aber aus meinen vielen Segelurlauben wusste ich “Die persönliche Bootsbeurteilung fiel zum gleichen Boot von unterschiedlichen Seglern sehr verschieden aus.” Die Verkäufer an den Messeständen hielten meine Idee “Die passende Segelyacht für eine bestimmte Person zu finden” für verrückt. Dies sei unmöglich, war durchweg ihre Meinung. Es gebe doch tausende von Booten und tausende von Persönlichkeiten. Nie würde ich im Leben die passenden Wünsche und Angebote zusammenbringen, zumal ja in jedem Jahr unzählige Neubauten auf den Markt kamen.
Sie waren durchweg der Meinung: “Die Messebesucher sollen sich die Boote ansehen, und dann selbst entscheiden was sie sich leisten wollen oder leisten können”.

Fast alle Verkäufer waren nach 10 Tagen Bootsmesse wieder auf einer anderen Messe tätig. Sie interessierten sich für das Produkt “Yacht” nur wenig. Wirkliche Sachkenntnisse hätten eh nur die Konstrukteure der Werften und die waren natürlich nicht auf der Messe anzutreffen, so der allgemeine Tenor. Für mich belegten diese Informationen, dass ich keine Ahnung vom Verkauf hatte. Die Persönlichkeit “Kunde” interessierte die Verkäufer überhaupt nicht ! Die Messebesuche waren für mich - bezogen auf mein Thema - sehr ernüchternd und brachten mich nicht weiter.

7) Ich brauchte einen neuen Ansatz !

Welche Erfahrungen hatte ich in meinem Berufsleben als Planungsingenieur gemacht ? Was dort immer funktioniert hatte, muss doch jetzt auch möglich sein. Meine Firma bekam Aufträge für Großanlagen. Als Projektleiter stieg ich mit einem größeren Team nach Auftragserteilung ein um die spezifizierten Aufgaben der Ausschreibung umzusetzen. Was war der Unterschied zwischen Ausschreibung und Ausführung ?

Die Ausschreibung definierte das grobe Ziel und die Ausführungsplanung beschäftigte sich mit den notwendigen Details um das Ziel zu erreichen.
Übersetzt auf mein neues Thema bedeutete dies: “Eine Person (Mein Kunde) kann nur positiv die passende Yacht finden, wenn diese Person (Mein Kunde) das Ziel genau kennt.” Das Ziel ist: “Die eigenen Bedürfnisse befriedigen“. Aber da begann ja schon das Problem. Ein Kunde, der nicht seine Bootsanforderungen formulieren kann wird nie die Yacht finden, die zu ihm passt.

Plötzlich wurde mir klar, ich musste dem Kunden die richtigen Wünsche vorformulieren. Es mussten Wünsche sein, die er als individueller Kunde grundsätzlich unbewusst immer hatte. Die Betonung liegt hier auf unbewusst.

Da half mir die allgemeine Typologie der Psychologie. Weitere Nachforschungen ergaben, die Nordamerikaner sind auf diesem Gebiet schon weiter als wir Europäer, obgleich die wissenschaftlichen Grundlagen dafür vor ca. 100 Jahren in Deutschland gelegt wurden. In Ihrem Unterbewusstsein sind Menschen introvertiert oder extrovertiert, logisch oder emotional, sinnlich oder intuitiv, ängstlich oder waghalsig, usw.

Was ich also brauchte, wahren Aussagen über das unbewusste Verhalten der Kunden. Wenn ich die unterbewussten individuellen Wünsche des einzelnen Kunden kennen würde, könnte ich versuchen das passende Boot für diesen Kunden zu finden.

Wie ergründen Psychologen das Unterbewusstsein des Menschen ? Sie stellen Menschen vor die Wahl, was ihnen gefällt und was nicht. Zum Beispiel Farben, Bilder, Formen, Lebenssituationen, menschliche Handlungen, Landschaften, usw. Aus der Auswertung der Antworten ziehen sie Schlüsse auf die Probleme und Wünsche der individuellen Person.

8) Mit dieser Einsicht hatte ich ein gutes Fundament für mein Beratungsprodukt “Die Yacht, die zu Ihnen passt!”. Der nächste Schritt wird sein: “Wie viele Fragen und welche Fragen” sollte ich dem Kunden stellen ? Es müssen Fragen sein, die jeder locker beantworten will. Wenn ich z. B. fragen würde: “Hätten sie es lieber gemütlich oder stilvoll, bunt oder schlicht, sicher oder abenteuerlich, preiswert oder wertvoll“ ? , so sind sicher alle Personen bereit mir darauf eine Antwort zu geben. Wenn ich aber frage: “Wie viel Geld haben sie zur Verfügung?”, dann wird diese Frage sicher als Zumutung oder sogar als unverschämt empfunden.


Ich will es kurz machen: Nach vielen Überlegungen habe ich schließlich 8 wichtige Fragen gefunden, deren Beantwortung die grundlegenden Bedürfnisse eines jeden Menschen offen legen ohne unzumutbar zu erscheinen. Diese 8 wichtigen Antworten sind gleichzeitig ideal um die passende Yacht zu finden, auch wenn dies nicht leicht sein wird.
Und jetzt siehe: www.wolfgangwalz-direkt.de

Dieser Artikel wurde bereits 860 mal gelesen.

Kategorien: Yacht-Berater


Kommentare (6)

  • 6

    Von Mamphis (Dienstag, 23. Oktober 2018, 20:57)

    Der Inhalt der Beratung. Ich hätte mir sowas gewünscht.

  • 5

    Von Yacht-Berater (Dienstag, 23. Oktober 2018, 08:12)

    Mamphis schreibt: "Würde die Webseite wirklich in Professionelle Hände geben.
    Die Idee ist gut."
    Meine Frage: Welche Idee ist gemeint ? Der Inhalt meiner Beratung oder die Idee, die Web-Seite professioneller zu gestalten ?

  • 4

    Von Mamphis (Montag, 22. Oktober 2018, 18:25)

    Würde die Webseite wirklich in Professionelle Hände geben.
    Die Idee ist gut

  • 3

    Von MichaelK (Donnerstag, 11. Oktober 2018, 10:35)

    DSGVO hast du schon mal gehört, oder ? Dann empfehle ich dir dringend, deine Webpage dahingehend zu überarbeiten, dass sie deren Anforderungen Genüge tut. Du sammelst personenbezogene Daten und verarbeitest sie.

    Ansonsten stimme ich Harlekin zu. Die Website wirkt nicht wirklich ansprechend und seriös.

  • 2

    Von Yacht-Berater (Donnerstag, 11. Oktober 2018, 00:33)

    Ich habe jetzt meine homepage www.wolfgangwalz-direkt.de (auf allgemeinen Wunsch) bezüglich Ergebnisangaben ergänzt und das Gästebuch aus Sicherheitsgründen entfernt.
    Jeder sollte jetzt verstehen was er von mir erhält und wie die Beratung abläuft.

  • 1

    Von Harlekin (Mittwoch, 10. Oktober 2018, 22:09)

    Hab nach nach ca 25% aufgehört zu lesen.
    Und lass deine Website mal bitte professionell bearbeiten. Die ist so 90er

Kontrollzentrum

Helvetia