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Montag, 7. Mai 2018, 20:10

17.04. Korint - Xilokastro
Wir hatten ja nun keine große Eile und legten gegen 1000 in Korinth ab. Draußen blies ein vielversprechender Wind, und ich wollte endlich mal richtig segeln. Gleichzeitig hatten wir Adele, die LAG meines Kinderfreundes Ferry an Bord, die zum ersten Mal in Ihrem Leben an Bord eines Segelbootes war, da mußte ich erst mal ausloten, was ihr zuzumuten war. Um es vorweg zu nehmen: Adele erwies sich als äußerst seefest und hatte richtig Spaß.
Bei etwa 4bft konnten wir ca. 30 sm hübsches ZickZackmuster in den Kartenplotter brennen, wenn auch der Raumgewinn nicht eben groß war. Gegen 1600 mußte wieder der Betonmischermotor ran, der Wind hatte, - der geneigte Leser wird es erahnen -, aufgefrischt und blies nun mit 6bft genau gegenan. Ziel war Xilokastro, wo im Hafenführer ein Clubhafen verzeichnet war. Die geringe Tiefe von ca. 2m hat uns nicht beunruhigt, also eingelaufen unter dauernder Ansage der Tiefe. Was wir dort vorfanden, spottet jeder Beschreibung, verrottete Stege mit Löchern, die einen Elefanten ohne Hautabschürfung hätten passieren lassen, vorstehende Bolzen, keine Moorings, in der Trübe des Hafenbeckens wollten wir keinen Anker werfen. Also gut, sei's drum, vorwärts irgendwie am Steg und am Nachbarschiff festgemacht, der Wind hatte ja pünktlich nachgelassen, so bald wir den Hafen erreicht hatten, die Nacht wurde dann auch ruhig.
Im Hafenrestaurent wurde kräftig gearbeitet, in Erwartung großen Hafenkinos ließen alle Arbeiter Alles stehen und liegen und betrachteten aufmerksam, was wir so beim Anlegen anstellen würden. Wir mußten jedoch enttäuschen, mit wenig Aufregung lagen wir 1900 fest.
Ich verzichte auf die Beschreibung der sanitären Anlagen, wir waren froh um den Abwassertank an Bord, den Mädels hab ich einfach gesagt, es gebe keinen Schlüssel.
Dann auf Erkundungstour an der Strandpromenade, die Saison hatte ja noch nicht begonnen. Wir wurden dennoch fündig und erfreuten uns wieder mal an der schmackhaften griechischen Küche, die auch für fleischarm bis fleischlos sich ernährende Mitbürger eine große Auswahl an Speisen bereit hält. Feta im Blätterteig überbacken mit Honig...
Auf dem Rückweg fanden wir dann einen Club, der artgerechte Haltung für unsereins versprach, leider aber noch geschlossen war.
Fazit: Xilokario ist nur ein Behelf, mit mehr als 1m70 Tiefgang sollte man ohne echte Not dort nicht einlaufen. Immerhin, gekostet hats nix für 1 Nacht, längerer Aufenthalt wäre berechnet worden.
»zooom« hat folgende Bilder angehängt:
  • anleger xilokario.jpg
  • Steg xilokario.jpg
  • artgerechte Haltung.jpg

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Kategorien: Langfahrt


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