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Donnerstag, 10. Mai 2018, 19:13

Der 20.04. war der Crewwechseltag, Ferry und Adele verließen uns vormittags, um mit Bus und Zug nach Athen zurückzufahren. Beide wollten die Zeit bis zu ihrem Abflug nutzen, sich ein wenig in Athen umzusehen. Tränenreicher Abschied, aber immerhin blieb mir meine Frau ja noch einen Tag erhalten und außerdem hatte sich ja der forenbekannte Rumtreiber "beduine" Michael für den Abend angekündigt. Wir nutzten die Zeit, ein bißchen in Patras rumzustreunen, Einkäufe zu machen, 2 leuchtend rote Kugelfender wurden besorgt, die den Deserteur ersetzen sollten. Dabei kamen wir dann an unserem ursprünglichen Ziel, der Marina Patras mit einem deutschen Segler ins Gespräch, der uns erzählte, wie er das gemacht hatte mit dem Anlegen 2 Tage vorher. Nach dem Festmachen mit dem Hafenmeister gesprochen und gut wars. Allerdings ist es von der Marina zum Bahnhof ein etwas unangenehmer Fußweg, so waren wir es dann doch ganz zufrieden.
Per whatsapp meldete sich dann Michael und wir holten ihn vom Bahnhof ab. Ist schon seltsam, jemanden zu erwarten, mit dem man nur per Mail oder Handy kurz Kontakt gehabt hatte. Michael ist nun nicht gerade das, was man einen Hungerhaken nennt, sein Seesack tat es ihm gleich, gut daß der Weg zum Schiff so kurz war. Danach haben wir uns erst mal beim gemeinsamen Abendessen beschnuppert, in Bayern sagt man: "Paßt scho!" wir würden klarkommen miteinander. Denn Michael war ja wild entschlossen, den restlichen Törn an Bord zu sein.
Am frühen Morgen des 21. April hab ich dann meine Frau zum Bus gebracht, ihr Rückflug nach MUC ging nachmitttags.

21.04. Patras - Ithaka
Nach ausgiebigem Frühstück haben wir dann abgelegt, Ziel Ithaka, die berühmte Heimat des Odysseus. Rasmus wollte mir weismachen, daß mit dem Crewwechsel auch andere Wetterzeiten angebrochen seien, das Versprechen hielt jedoch nur einen Tag, aber heute sind wir toll gesegelt und auch die Präzision unseres Pinnenpiloten haben wir wieder mal loben müssen. Die Einfahrt nach Ithaka zieht sich etwas, der Hafen noch gähnend leer, wir legten längsseits an und haben zu Abend gegessen. Auf die Frage beim Wirt, wo man denn hier Wasser und Diesel bekommen könne, führte er uns zum Nachbartisch, welch ein Zufall, da saß der Tankwagenfahrer für den Wasserwagen, das mit dem Diesel war dann auch gleich geklärt.

22.04. Ithaka - Mitikas
Am 22.04. waren wir um 0830 verabredet, bunkerten 100l Wasser (10.-) und 90l Sprit (In Patras hatten wir keine Tankstelle gefunden).
Wir hatten uns entschlossen, an der Westküste von Lefkas entlang Richtung Parga zu segeln, nun ja, 3 Stunden mit gutem Wind hat es gepaßt, dann aber wurde wieder motort. Allerdings wurde uns bereits am frühen Nachmittag klar, daß Parga nicht zu schaffen war. Alternative wäre Prevezza gewesen, aber wir entschieden uns, den kleinen Hafen Mitikas, nördlich anzulaufen. Das allerdings ist im Büchsenlicht wirklich nur mit einem flachgehenden Schiff zu empfehlen, die Hafentiefe ist etwa 1m70 und vor der Einfahrt liegt eine Felsplatte, die in der Karte zwar verzeichnet, bei ruhiger See jedoch kaum sichtbar ist. Wir hatten etwas Seegang, da war das einfacher. Also vor Anker RK angelegt, eigentlich ein Hafen für Fischerbote. So waren es am Abend doch wieder 75sm geworden, bevor wir uns aufs Ohr hauen konnten.

23.04. Mitikas - Syvota
Am 23.04. haben wir dann um 0800 abgelegt, das war aber leichter gesagt als getan, zunächst wollte die Ankerkette aus den Flunken von 3 anderen Ankern freigefahren werden. Dank klarem Wasser und wenig Wassertiefe ging es aber ohne größere Probleme.
»zooom« hat folgende Bilder angehängt:
  • beduine an Bord.jpg
  • Ithaka.jpg
  • Zu Besuch bei Odysseus.jpg

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Kategorien: Langfahrt


Kommentare (1)

  • 1

    Von Kokopelli (Samstag, 12. Mai 2018, 21:36)

    Danke für deinen humorvollen Bericht!

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