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802

Montag, 28. Mai 2018, 19:52

28.04.- 29.04. Korcula - Skradin - Biograd

Um 0700 brachen wir auf, der Schlag nach Skradin ist doch etwas länger und nachdem wir unsere Erfahrungen mit dem Wind hatten, lieber früher los, Müsli geht auch beim Segeln. Alles noch ruhig, als wir Yanni starten und aus dem Hafen laufen. Es verspricht wieder ein schöner Tag zu werden. Dann 0800: Überraschung: Wir haben Wind und können an Hvar vorbei Kurs Richtung Sibenik unter Segeln abstecken. Die Freude währt aber nur 2 Stunden, dann darf Yanni wieder ran. Gegen 1600 brist plötzlich dieser merkwürdige punenat Westwind auf, der aus klarem Himmel manchmal losbläst, wir können segeln, müssen sogar die Genua etwas einrollen, das sind so ganz plötzlich mal eben 5bft. Dauert aber nur etwas mehr als eine Stunde, an den Festungen vorbei in die Bucht von Sibenik wird schon wieder motort. Krka aufwärts sowieso, ich erinnere mich sehnsuchtsvoll an einen Wochentörn vor etwa 6 Jahren mit einer 44er Bavaria, auf dem wir insgesamt 7(!)l Sprit verbraucht haben, Krka rauf, unter Segeln, am nächsten Tag Krka runter, unter Segeln. Michael will es nicht wirklich glauben. Also rattern wir weiter, viel ist ja noch nicht los in dieser Jahreszeit.
Skradin Stadthafen hätte eigentlich freie Plätze, wenn es nicht so 2-3 soziale Motoryachtfahrer gäbe, die mit ihren Protzkisten sage und schreibe 3 Liegeplätze belegen, einfach durch kreuz- uns querspannen der Festmacherleinen.
Ich hab ja ne Taucherausrüstung an Bord und ne Makita mit nem 48er Lochbohrer, vielleicht sollte ich... Aber zum Terroristen fehlt mir halt doch der Mut. Drüben in der Marina wir heftig gewunken, aber ich hab keinen Bock auf 65.- mit Musikbeschallung, also gehen wir vor Anker.
Kurz vor der neuen Autobahnbrücke gibts ein Restaurant mit einem langen Steg, da kann man umsonst liegen, wenn man dort ißt, die 3-500m nach Skradin macht man dann halt mit dem Dinghi. Es war uns aber um 2100 zu spät, noch mal zurückzufahren. Liegeplatz und Restaurant scheinen jedoch ein guter Tipp zu sein. So zockeln wir zu Fuß über Stock und Stein zum Essen nach Skradin und liegen um 2300 in der Heia.
Am Morgen des 29.04. schälen wir uns aus dem Bett, machen den Außenborder am Dinghi startklar (den hatte ich noch gar nicht probiert, sprang aber nach 3-4 Startversuchen und Öffnen des Benzinhahns willig an) und tuckern nach Skradin. Wir wollen früh dran sein und den Weg zu den Wasserfällen zu Fuß machen. Überraschung an der Kasse, Rentner zahlen Sa. So. 50kn, Rückfahrt inbegriffen. Die Wanderung zu den Wasserfällen ist eine angenehme Abwechslung und landschaftlich jedenfalls lohnend. So kommen wir gegen 0900 an und haben die Wasserfälle fast noch allein für uns, bevor die Touriboote ihre Ladung anlanden. Dann ist es so einsam wie in Venedig am Markusplatz nach Einlaufen von 3 Kreuzfahrtschiffen. Die Wasserfälle selbst haben heute rel. wenig Wasser, aber es ist schön zu sehen, daß die Eintrittsgelder wirklich für den Erhalt des Naturschutzgebietes und der Anlage verwendet werden. Fast alle Häuser sind inzwischen restauriert, Alles in einem Tipptopp Zustand. Gegen 1100 sind wir wieder in Skradin und legen um 1200 ab. Ziel Biograd.
Diese Fahrt verläuft ohne weitere Überraschungen und nur 3 Stunden Wind, gegen 1900 sind wir in Biograd fest.
»zooom« hat folgende Bilder angehängt:
  • Ankern vor Skradin.jpg
  • Fußweg zu den Wasserfällen nach Krka.jpg
  • so war das früher mal Mode.jpg

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Kategorien: Langfahrt


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